Die 17-jährige Johanna Schickardt, die aus einer einstmals reichen
Holzhändler-Familie stammt, deren Vermögen inzwischen bedenklich
geschrumpft ist, lernt 1880 den sieben Jahre älteren Archibald Otto
Weiler kennen, Sohn des kürzlich verstorbenen Holzfabrikanten und
Reichstagsabgeordneten Archibald Rudolf Weiler.
Wegen des für ihn ungünstigen Testamentes muss er klein anfangen
und kann von den 18 Werken seines Vaters nur zwei übernehmen.
Johanna und Archibald Otto heiraten. Ungeachtet mancher
unternehmerischer Rückschläge, persönlicher Krisen und
Schicksalsschläge gelingt es ihnen, Weiler & Busch nach oben zu
bringen und zu einer weltweit agierenden Firma zu machen. Söhne und
Enkel werden vor die Aufgabe gestellt, das Erreichte zu bewahren
und auszubauen, doch die Zeiten sind schwierig geworden ...
Die mit großem Atem erzählte Familiensaga verfolgt das Schicksal
der Mitglieder einer großbürgerlichen Fabrikantenfamilie über drei
Generationen hinweg. Der Roman spiegelt den Aufschwung der
Gründerjahre, die Einschnitte der beiden Weltkriege und der
Weltwirtschaftskrise und die Verstrickung in der Zeit des
Nationalsozialismus wider. Geschildert werden die persönlichen
Auseinandersetzungen aufgrund der unterschiedlichen Charaktere der
Söhne, der Widerspruch zwischen sparsamen, konservativen
Gesellschaftern und extrovertierten Spielernaturen sowie Menschen,
die ihren künstlerischen Neigungen nachhängen. Am Ende gerät das
Unternehmen an fremde Konzerne, doch die Familie geht nicht unter.
Casimir Katz, geboren in Lübeck, stammt aus einer alten Schwarzwälder Kaufmanns- und Fabrikantenfamilie. Der promovierte Betriebswirt war Vorstandsmitglied einer Familiengesellschaft, Unternehmensberater und Mitglied mehrerer Aufsichtsräte.
Ein Marktplatz-Angebot für "Die Holzbarone" für EUR 24,10