Die Gruppe 47 - Arnold, Heinz L.

Heinz L. Arnold 

Die Gruppe 47

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Die Gruppe 47

Endlich: eine kompetente Einführung in die Geschichte der wichtigsten literarischen Gruppierung der deutschen Nachkriegszeit!

Die Gruppe 47 hat die Aufbaujahre der Bundesrepublik begleitet und geprägt. Im September 1947 gründete Hans Werner Richter diesen losen, aber einflußreichen Verbund von Schriftstellern und Kritikern. Nahezu alle deutschsprachigen Autoren von Rang nahmen an einzelnen Treffen der Gruppe teil - von Ingeborg Bachmann und Paul Celan über Heinrich Böll, Martin Walser und Günter Grass bis zu Walter Jens und Marcel Reich-Ranicki.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 158 S. m. zahlr. Abb.
  • Seitenzahl: 160
  • rororo Monographien Nr.50667
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 116mm x 10mm
  • Gewicht: 149g
  • ISBN-13: 9783499506673
  • ISBN-10: 349950667X
  • Best.Nr.: 12782385

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Überzeugend findet Rezensent Albert von Schirnding diese "vorbildlich um Objektivität bemühte" Geschichte der Gruppe 47. Zum einen verfüge Autor Heinz Ludwig Arnold über den "nötigen Abstand", zum anderen habe er einen wichtigen Teil seines Wissens aus erster Hand. So dokumentiere er etwa die Diskussion über ein Gedicht von Ingeborg Bachmann mit der Abschrift einer in seinem Besitz befindlichen Tonbandaufnahme. Schirnding bescheinigt Arnold ein "scharfes, geradezu mikroskopisches Augenmerk" im Blick auf die Veränderungen und Umbrüche der Gruppe 47, die sich bald von ihrem ursprünglichen Selbstverständnis entfernte und zu einer gigantischen Literaturbörse entwickelte. Schirnding hebt hervor, dass es Arnold nicht um die Darstellung der Literatur der Gruppe 47 geht, sondern um die Charakterisierung eines Phänomens im Deutschland der Nachkriegszeit.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.04.2005

Diese Rasselbande
Börsentreffen: Heinz Ludwig Arnold über die "Gruppe 47"

Liest man heute Namen von Autoren aus der Frühzeit der "Gruppe 47", die sich als realistische Erzähler verstanden, so ist man erstaunt über das Ausmaß ihres Vergessenseins. Nicht einmal die dickleibigste Literaturgeschichte der Nachkriegszeit verzeichnet ihre Namen. Aber darf man die Verschollenen zum Maßstab nehmen? Das zu überprüfen, bietet Heinz Ludwig Arnolds Taschenbuch in der Reihe "rowohlts monographien" neue Gelegenheit. Sammelbände und Einzeluntersuchungen zur "Gruppe 47" gibt es genug; Arnold selbst ist dabei mehrfach vertreten. Was aber macht dieses Bändchen so lesenswert? Arnold hat sich entschieden, die Geschichte des Gruppenbetriebs in den beiden Jahrzehnten von 1947 bis 1967 nicht trocken zu referieren, sondern zu erzählen.

Was Arnold erzählt, ist die Geschichte vom Aufstieg, Triumph und Fall eines den Tagungsstandort jährlich (manchmal auch halbjährlich) wechselnden Autorenensembles mit einem Stamm- und einem wachsenden Debütantenpersonal. Sein Leiter verstand es, der Literatur eine Bühne zu schaffen, war aber selbst ein mittelmäßiger …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.02.2005

Tödlicher Erfolg
Heinz Ludwig Arnold erzählt die Geschichte der Gruppe 47 in einer Rowohlt Monographie
Die „Gruppe 47” - eine „Sadistenver-einigung, an der ich nicht einmal unter Todesdrohung teilgenommen hätte”: Vielleicht wiegt Elfriede Jelineks Verdikt seit der Nobelpreisverleihung schwerer. Ungerecht ist es auf jeden Fall. Immerhin gingen die Nobelpreisträger Heinrich Böll und Günter Grass aus der „Sadistenvereinigung” hervor. Und wie viele wären seinerzeit nicht erst einer Vorladung, sondern der bloßen Einladung allzu gerne gefolgt.
Aber Hans Werner Richter verschickte seine Postkarten eben nur an diejenigen, die er dabeihaben wollte. Oft schlug dann enttäuschte Hoffnung in Hass um. Andere waren zwar eingeladen, hatten vorgelesen und waren durchgefallen; die Schmach artikulierte sich in Polemik. Dies gilt freilich nicht für die Jelinek. Sie spricht über ein historisches Phänomen. Aber nicht immer wächst mit der Distanz die Objektivität.
Um eben diese Objektivität zeigt sich Heinz Ludwig Arnold in seiner Rowohlt Monographie über die Gruppe 47 vorbildlich bemüht. Der Chronist, 1940 geboren, ist jung genug, um über den …

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Prof. Heinz Ludwig Arnold, geb. 1940, ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als einer der besten Kenner der Gegenwartsliteratur bekannt. Er ist Herausgeber der Zeitschrift "TEXT + KRITIK", des "Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" (KLG) und des "Kritischen Lexikons zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur" (KLfG).

Kundenbewertungen zu "Die Gruppe 47" von "Heinz L. Arnold"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** gut)
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Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 11.04.2008 ***** gut
Geht so! Man muss sich für die Gruppe 47 und deren Schriftsteller schon sehr interessieren, denn das Buch ist denkbar langweilig geschrieben. Die vielen verwirrenden Zitate (man muss schon genau aufpassen um mitzubekommen wer jetzt eben zitiert wird) wirken wie eine Stimme aus den 50er Jahren - leicht antiquiert also. Schon informativ aber altbacken und nicht wirklich interessant! CT

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