Seit es schriftliche Überlieferungen gibt, wird von militärischen
Anführern berichtet, die fremdes Territorium durch Eroberung in
ihren Besitz brachten. Schon in der Antike konnten Herrscher wie
Alexander der Große oder Julius Caesar durch jahrelange
Eroberungskriege ihren Machtbereich in erstaunlichem Ausmaß
vergrößern und Weltreiche schaffen.
Einige von Eroberern gegründete Reiche hatten über viele
Jahrhunderte Bestand, andere zerfielen wieder nach dem Tod ihres
Gründers, wie jenes Alexanders des Großen, oder auch schon während
dessen Lebenszeit, wie jenes Napoleons. Da es in fünf Jahrtausenden
überlieferter Menschheitsgeschichte eine Vielzahl von Eroberungen
durch militärisch begabte Persönlichkeiten gab, musste eine Auswahl
getroffen werden. Es werden insgesamt 35 Personen aus allen
geschichtlichen Epochen behandelt. Der Bogen spannt sich vom
ägyptischen Pharao Thutmosis III., über den chinesischen Kaiser Qin
Shihuangdi, Karl den Großen, bis hin zu Persönlichkeiten der
jüngsten Geschichte, wie den "Großen Vorsitzenden" Mao
Zedong und Moshe Dayan, der Israel zu einer regionalen Großmacht
machte und dessen Territorium in einem der erstaunlichsten
Kurzkriege der Geschichte enorm vergrößerte.
Dabei werden die Persönlichkeiten jeweils kurz charakterisiert und
die wichtigsten Ereignisse während seiner Kriegszüge und Herrschaft
dargestellt. Es kommen auch Persönlichkeiten Asiens, Amerikas und
Afrikas vor, die dem europäischen Leser vielleicht nicht geläufig
sind, deren Eroberungen aber auch sehr bedeutend waren.
Helmut Neuhold, Jahrgang 1959, studierte an der Universität Wien Geschichte und Politikwissenschaft. Verschiedene wissenschaftliche Arbeiten mit Schwerpunkt Militärgeschichte und biografische Arbeiten. Publikationen: Konkurrenz für Krupp 2004, Das andere Habsburg 2008
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