Die Griechische Kunst - Hölscher, Tonio

Tonio Hölscher 

Die Griechische Kunst

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Die Griechische Kunst

Die Epoche der griechischen Kunst hat die europäische Kulturgeschichte geprägt wie keine andere. In ihrer Bildkunst vergegenwärtigten sich die alten Griechen Götter und Heroen, bedeutende Personen der Vergangenheit und der Gegenwart, öffentliche und private Szenen. Tonio Hölschers konzentrierte, lebendige Darstellung führt durch die Bildwelten der Standbilder und Reliefs, der Gemälde und Vasen und zeigt, in welchem Maße sie das politische, das private wie das religiöse Leben der griechischen Gesellschaft prägten.


Produktinformation

  • Verlag: Beck
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 124 S. m. 73 SW- u. 11 Farbabb.
  • Seitenzahl: 126
  • Beck'sche Reihe Nr.2551
  • Deutsch
  • Abmessung: 182mm x 118mm x 8mm
  • Gewicht: 123g
  • ISBN-13: 9783406554919
  • ISBN-10: 3406554911
  • Best.Nr.: 20934576

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Klaus Junker hat sich recht angetan Büchern der Reihe "Wissen" gewidmet, die verschiedene Kunstepochen für ein interessiertes Laienpublikum darstellen. Tonio Hölscher betrachte die griechische Kunst der Antike mit dem "erweiterten Bildbegriff", der in der Forschung mittlerweile gefestigt ist, und sucht deshalb in den Kunstprodukten vor allem nach dem Zweck der erzeugten Bilder, erklärt der Rezensent. Das sei durchaus "gewöhnungsbedürftig", da es doch verbreiteter sei, die griechische Kunst unter ästhetischen Gesichtspunkten zu betrachten, so Junker weiter, der den Reiz dieser Betrachtungsart nachvollziehen kann. Trotzdem, wendet der alles in allem dennoch recht eingenommene Rezensent ein, kommt bei dieser auf den Zweck von Kunstwerken konzentrierten Sichtweise manches etwas zu kurz, wie zum Beispiel die künstlerischen Anstrengungen der Vasenmaler oder das Phänomen der griechischen Großplastik.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.02.2008

Vasenmaler, bitte mal herhören!

Diese unzivilisierten Barbaren: Zwei Bände widmen sich auf unterhaltsame Weise der griechischen und römischen Kunst.

Archäologie, so denken viele an der griechischen und römischen Antike Interessierte, ist in erster Linie Ausgrabungswissenschaft. Insbesondere das Fernsehen verbreitet diese Vorstellung, denn für dieses Medium sind Anschaulichkeit und Novität oberste Kriterien für die Auswahl der Stoffe. Die Popularität einer auf Anschaulichkeit ausgerichteten Archäologie hat längst auch Rückwirkungen auf den Forschungsbetrieb, nicht zuletzt an den Universitäten. Feldforschung und alles, was damit zusammenhängt, lässt sich gut für die allseits geforderte Drittmitteleinwerbung einsetzen und erlaubt eine öffentlichkeitswirksame Präsentation, gleich wie hoch die wissenschaftliche Relevanz ist.

Von dieser Zeiterscheinung ihres Faches, der Klassischen Archäologie, sind Tonio Hölscher und Paul Zanker gänzlich unberührt, obwohl auch sie mit den beiden kompakten Bänden der Serie "Kunstepochen" aus der Reihe "Wissen" des Beck-Verlags ein Publikum nicht nur innerhalb der akademischen Welt ansprechen …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.08.2007

Es bleiben die schönen Werke als Trophäen
Antike und Renaissance: Im Verlag C.H. Beck erscheinen so subjektive wie begründete Essays über Kunstepochen
Es gehört Mut dazu, „Die griechische Kunst”, „Die römische Kunst” oder „Die Kunst der Renaissance” in Taschenbüchern auf akademischem Niveau zu erklären. Dieser Mut hat bislang in der deutschen Kunstpublizistik gefehlt. Es gab immer nur das eine oder das andere: entweder wissenschaftlich fundierte Einzelanalysen wie die Bildbetrachtungen in der Reihe „Kunststück” vom Fischer Verlag. Oder allgemein gehaltene Einführungsbücher für Laien wie „Die italienische Renaissance” von DuMont. Wer aber Überblick und Einblick zugleich suchte, der musste schon zu angelsächsischer Literatur greifen, etwa zu Peter Burkes so eingängigem wie forschungskritischem Bändchen „Renaissance” (auf Deutsch bei Wagenbach).
Destabilisierende Kunst
Nun ist im C.H. Beck Verlag eine Reihe erschienen, die im Stil angelsächsischer Essayistik einzelne Kunstepochen in ein Buchformat bringt, das in die Hand- oder Jacketttasche passt. Die Autoren sind renommierte Wissenschaftler, die Gemeinplätze meiden. …

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Tonio Hölscher ist Professor für Klassische Archäologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Kundenbewertungen zu "Die Griechische Kunst" von "Tonio Hölscher"

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Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 23.05.2007 ***** ausgezeichnet
Trotz der Kürze ist dieses Buch nicht schnell gelesen. Der Autor versteht es nicht nur die umfangreiche Fülle des Stoffs zu beherrschen, sondern auch in einer dichten Sprache den Leser angenehm zu unterhalten. Auch die Beschreibung der Entwicklung der Kunstepochen aus der griechischen Geschichte heraus finden sich sicherlich nicht in jedem Buch über griechische Kunstgeschichte. Dass der Verlag darüber hinaus noch farbige Abbildungen (wo es nötig ist) anbietet, machte dieses Buch zu einem kleinen Juwel, bei dem auch das Preis/Leistungsverhältnis zu Gunsten des Käufers geht. Für Griechenlandinteressierte fast ein Muß.
CT

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