Die Geisterseher - Meyer, Kai

Kai Meyer 

Die Geisterseher

Ein unheimlicher Roman aus dem klassischen Weimar

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Produktbeschreibung zu Die Geisterseher

Unheimlich phantastisch Die Brüder Grimm auf der Jagd nach einem rätselhaften Manuskript. Durch Adelspaläste, finstere Spelunken und unterirdische Tempel führt die rasante Suche nach Schillers geheimnisvollstem Werk. Auf ihrer Spur: skrupellose Geheimbünde, ein wahnsinniger Mörder - und Goethe, der undurchsichtige Dichterfürst. Ein phantastischer Abenteuerroman vom preisgekrönten Bestsellerautor Kai Meyer. "Meyers Stärke sind atmosphärisch dichte Breitwandpanoramen." Die Welt Weimar im Jahr 1805. Die Brüder Grimm machen ihre Aufwartung, doch finden sie Schiller todkrank vor. Verlegen übergeben sie die Arznei, die Goethe ihnen mitgegeben hat. Der sieche Dichter überlässt ihnen sein letztes Manuskript - doch wenig später wird ihnen diese Kostbarkeit gestohlen. Gegen ihren Willen geraten sie in eine finstere Verschwörung, in der Goethe, eine seltsame Gräfin, eine Geheimloge und exotische Rauschmittel eine Rolle spielen.

Weimar 1805. Erst bricht ein Schauspieler tot zusammen, als Goethe seinen "Faust" aufführt, dann liegt Schiller sterbenskrank danieder. Und mitten im Mordkomplott die Brüder Grimm. Ein phantastisches Kriminalstück vom preisgekrönten Bestsellerautor.

Produktinformation


  • Verlag: Aufbau Tb
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 361 S.
  • Seitenzahl: 361
  • Aufbau Taschenbücher Bd.2532
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 125mm x 34mm
  • Gewicht: 362g
  • ISBN-13: 9783746625324
  • ISBN-10: 3746625327
  • Best.Nr.: 26439040
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.04.1995

Detektivbüro der Brüder Grimm
Auf der Weimarer Geisterbahn: Kai Meyer bastelt an den Kulissen

Wenn der Autor eines historischen Romans will, beschäftigen sich die Brüder Grimm nicht mit Rechtsaltertümern, sondern mit dem Corpus delicti eines Kriminalfalls. Dann sind sie nicht die Sammler von Kinder- und Hausmärchen, sondern selbst Figuren in einer Schauergeschichte. Kai Meyer hetzt die beiden Philologen, die schon in ihrer Studierstube fanatische Spurenleser gewesen sein müssen, über die holprigen Wege zwischen Weimar und Warschau hinter einem Manuskript her. Es verspricht geheimnisvollere Entdeckungen als die vergilbten Handschriften aus der deutschen Vorzeit. Goethe, so munkelte man schon im neunzehnten Jahrhundert - und Meyer schenkt dem Gerücht für die Spanne seines Romans vollen Glauben - habe Schiller ermordet. Und zwar, so legt es sich nun der Autor zurecht, weil er den dritten und abschließenden Teil der "Geisterseher" haben wollte, welchen der sterbende Schiller den Brüdern Grimm anvertraute. Schiller nämlich ließ ahnen, daß er das Rezept zur Herstellung des Steins der Weisen kenne, und glaubte das Geheimnis, das er im Schlußteil …

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Kai Meyer, geb. 1969 studierte Film und Theater, arbeitete einige Jahre als Journalist und widmet sich seit 1995 ganz dem Schreiben von Büchern. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern. Seine Bücher erscheinen in mehr als 40 Ländern, u.a. in den USA, in England, Japan, Italien, Frankreich und Russland.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 19.12.2009 ***** ausgezeichnet
Weimar 1805: Die Studenten Wilhelm und Jakob Grimm sind große Fans von Goethe und erhalten nach langem Warten endlich eine Einladung von Goethe ihn in Weimar zu besuchen. Schiller, der zweite große Dichter der damaligen Zeit und ein guter Freund Goethes, ist schwer erkrankt und die beiden Brüder Grimm sollen ihm von Goethe eine Medizin überbringen, die ihm Erleichterung verschaffen soll. Im Gegenzug gibt Schiller den beiden Studenten sein neuestes Manuskript mit, welches sie Goethe übergeben sollen. Bei dieser Fortsetzung handelt es sich um das lange ersehnte Ende des Geistersehers. Auf dem Weg zu Goethes Haus jedoch werden die Brüder Grimm überfallen und das Manuskript gestohlen. Sie beschließen dies Goethe zunächst zu verschweigen als sie zu Zeugen eines seltsamen Rituals in Goethes Salon werden. Als sich am nächsten Morgen die Nachricht verbreitet Schiller wäre verstorben keimt das Misstrauen in den Brüdern Grimm. Hat Goethe etwas mit dem Diebstahl des Manuskripts zu tun und hat er Schiller ermordet?
Das Buch und das Hörspiel erzählen die Ereignisse aus der sich von Wilhelm Grimm. Die Sprache ist wunderbar anachronistisch, so dass man sich wirklich in das Jahr 1805 zurückversetzt fühlt, aber nicht so verschroben, dass man Probleme mit dem Verständnis bekommen würde.
Dem Hörer begegnen neben den Brüdern Grimm, Goethe und Schiller auch noch andere bekannte Gesichter, wie E.T.A. Hoffman, der den beiden Studenten bei ihren Nachforschungen in Warschau hilft. Das Buch ist voller wunderbarer, innovativer Ideen, wie Vogelöd, über das ich hier nichts verraten werde.

Das Buch war 1995 die dritte Veröffentlichung des damals noch unbekannten Autors, aber schon in diesem Buch erkennt man wofür Kai Meyer noch heute bekannt ist: interessante Charaktere und spannende Plots. Eigentlich ist diese Geschichte fast besser als so manche aktuelle Bücher von Kai Meyer, denn damals hatte er seinen Stil noch nicht gefestigt, experimentierte und kam so mit unerwarteten und wirklich innovativen Ideen. Diese Geschichte ist keinem Genre zuordenbar. Sie ist weder reine Fantasy, so wie viele seiner heute so bekannten Geschichten und auch kein reiner Krimi oder historischer Roman, sondern eine Mischung aus allen drei Genres, sozusagen ein historischer Fantasykrimi mit klassischer Verschwörungstheorie in der Art von Dan Brown. Sie hat alles von erster Liebe, Mord, Verschwörung und natürlich auch die derzeitig so beliebten Illuminaten fehlen nicht.
Die Umsetzung in ein Hörspiel ist exzellent gelungen. Der Zaubermondverlag, der für die Dorian Hunter Hörspiele bekannt ist und schon mehrere Preise gewonnen hat, so z. Bsp. den "Hörspiel-Award 2008", hat bei diesem Hörspiel in die vollen gegriffen. In Zusammenarbeit mit dem Autor schrieb der Regisseur Marco Göllner die Skripte und hat wirklich großartige Synchonsprecher für dieses Hörspiel engagiert. Unter anderem den Grimme-Preisträger Matthias Habich, Andreas Fröhlich (deutsche Stimme von Edward Norton), und Marius Clarén (deutsche Stimme von Tobey Maguire) und Gerlach Fiedler.
Auf der Internetseite des Verlags gibt es eine 20 minütige Hörprobe, die einem die Kaufentscheidung abnimmt, denn da gibt es wirklich nichts zu entscheiden.
Insgesamt hätte das Hörspiel mit einer Laufzeit: ca. 300 min auch auf 4-5 CDs gepasst, aber mit 6 CDs macht die Hülle natürlich einen deutlich ausgewogeneren Eindruck, auch wenn auf den letzen beiden CDs deutlich weniger Tracks zu finden sind als auf den ersten CDs. Die Tracks sind von sehr unterschiedlicher Länge, teils recht kurz teils 14 Minuten oder länger, was ich teilweise etwas ungeschickt fand. Besonders die langen Tracks hätte man noch in mehrere unterteilen sollen, damit man nach Hörpausen den Anschluss wieder besser findet.
Eines meiner Hörspielehighlights des Jahres 2009.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Ein unheimlicher Roman aus dem klassischen Weimar

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  • 2009
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  • Seitenzahl: 361
  • Aufbau Taschenbücher Bd.2532
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 125mm x 34mm
  • Gewicht: 362g
  • ISBN-13: 9783746625324
  • ISBN-10: 3746625327
  • Best.Nr.: 26439040

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Kurzbeschreibung

Unheimlich phantastisch Die Brüder Grimm auf der Jagd nach einem rätselhaften Manuskript. Durch Adelspaläste, finstere Spelunken und unterirdische Tempel führt die rasante Suche nach Schillers geheimnisvollstem Werk. Auf ihrer Spur: skrupellose Geheimbünde, ein wahnsinniger Mörder - und Goethe, der undurchsichtige Dichterfürst. Ein phantastischer Abenteuerroman vom preisgekrönten Bestsellerautor Kai Meyer. "Meyers Stärke sind atmosphärisch dichte Breitwandpanoramen." Die Welt Weimar im Jahr 1805. Die Brüder Grimm machen ihre Aufwartung, doch finden sie Schiller todkrank vor. Verlegen übergeben sie die Arznei, die Goethe ihnen mitgegeben hat. Der sieche Dichter überlässt ihnen sein letztes Manuskript - doch wenig später wird ihnen diese Kostbarkeit gestohlen. Gegen ihren Willen geraten sie in eine finstere Verschwörung, in der Goethe, eine seltsame Gräfin, eine Geheimloge und exotische Rauschmittel eine Rolle spielen.

Beschreibung

Weimar 1805. Erst bricht ein Schauspieler tot zusammen, als Goethe seinen "Faust" aufführt, dann liegt Schiller sterbenskrank danieder. Und mitten im Mordkomplott die Brüder Grimm. Ein phantastisches Kriminalstück vom preisgekrönten Bestsellerautor.

04.04.1995

Detektivbüro der Brüder Grimm
Auf der Weimarer Geisterbahn: Kai Meyer bastelt an den Kulissen

Wenn der Autor eines historischen Romans will, beschäftigen sich die Brüder Grimm nicht mit Rechtsaltertümern, sondern mit dem Corpus delicti eines Kriminalfalls. Dann sind sie nicht die Sammler von Kinder- und Hausmärchen, sondern selbst Figuren in einer Schauergeschichte. Kai Meyer hetzt die beiden Philologen, die schon in ihrer Studierstube fanatische Spurenleser gewesen sein müssen, über die holprigen Wege zwischen Weimar und Warschau hinter einem Manuskript her. Es verspricht geheimnisvollere Entdeckungen als die vergilbten Handschriften aus der deutschen Vorzeit. Goethe, so munkelte man schon im neunzehnten Jahrhundert - und Meyer schenkt dem Gerücht für die Spanne seines Romans vollen Glauben - habe Schiller ermordet. Und zwar, so legt es sich nun der Autor zurecht, weil er den dritten und abschließenden Teil der "Geisterseher" haben wollte, welchen der sterbende Schiller den Brüdern Grimm anvertraute. Schiller nämlich ließ ahnen, daß er das Rezept zur Herstellung des Steins der Weisen kenne, und glaubte das Geheimnis, das er im Schlußteil …

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Das Buch und das Hörspiel erzählen die Ereignisse aus der sich von Wilhelm Grimm. Die Sprache ist wunderbar anachronistisch, so dass man sich wirklich in das Jahr 1805 zurückversetzt fühlt, aber nicht so verschroben, dass man Probleme mit dem Verständnis bekommen würde.
Dem Hörer begegnen neben den Brüdern Grimm, Goethe und Schiller auch noch andere bekannte Gesichter, wie E.T.A. Hoffman, der den beiden Studenten bei ihren Nachforschungen in Warschau hilft. Das Buch ist voller wunderbarer, innovativer Ideen, wie Vogelöd, über das ich hier nichts verraten werde.

Das Buch war 1995 die dritte Veröffentlichung des damals noch unbekannten Autors, aber schon in diesem Buch erkennt man wofür Kai Meyer noch heute bekannt ist: interessante Charaktere und spannende Plots. Eigentlich ist diese Geschichte fast besser als so manche aktuelle Bücher von Kai Meyer, denn damals hatte er seinen Stil noch nicht gefestigt, experimentierte und kam so mit unerwarteten und wirklich innovativen Ideen. Diese Geschichte ist keinem Genre zuordenbar. Sie ist weder reine Fantasy, so wie viele seiner heute so bekannten Geschichten und auch kein reiner Krimi oder historischer Roman, sondern eine Mischung aus allen drei Genres, sozusagen ein historischer Fantasykrimi mit klassischer Verschwörungstheorie in der Art von Dan Brown. Sie hat alles von erster Liebe, Mord, Verschwörung und natürlich auch die derzeitig so beliebten Illuminaten fehlen nicht.
Die Umsetzung in ein Hörspiel ist exzellent gelungen. Der Zaubermondverlag, der für die Dorian Hunter Hörspiele bekannt ist und schon mehrere Preise gewonnen hat, so z. Bsp. den "Hörspiel-Award 2008", hat bei diesem Hörspiel in die vollen gegriffen. In Zusammenarbeit mit dem Autor schrieb der Regisseur Marco Göllner die Skripte und hat wirklich großartige Synchonsprecher für dieses Hörspiel engagiert. Unter anderem den Grimme-Preisträger Matthias Habich, Andreas Fröhlich (deutsche Stimme von Edward Norton), und Marius Clarén (deutsche Stimme von Tobey Maguire) und Gerlach Fiedler.
Auf der Internetseite des Verlags gibt es eine 20 minütige Hörprobe, die einem die Kaufentscheidung abnimmt, denn da gibt es wirklich nichts zu entscheiden.
Insgesamt hätte das Hörspiel mit einer Laufzeit: ca. 300 min auch auf 4-5 CDs gepasst, aber mit 6 CDs macht die Hülle natürlich einen deutlich ausgewogeneren Eindruck, auch wenn auf den letzen beiden CDs deutlich weniger Tracks zu finden sind als auf den ersten CDs. Die Tracks sind von sehr unterschiedlicher Länge, teils recht kurz teils 14 Minuten oder länger, was ich teilweise etwas ungeschickt fand. Besonders die langen Tracks hätte man noch in mehrere unterteilen sollen, damit man nach Hörpausen den Anschluss wieder besser findet.
Eines meiner Hörspielehighlights des Jahres 2009.
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