Die Gegenpäpstin - André, Martina

Martina André 

Die Gegenpäpstin

Roman. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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Die Gegenpäpstin

Eine Frau soll auf den Heiligen Stuhl
Die Archäologin Sarah Rosenthal stößt in Israel auf eine alte Grabstätte und geheimnisvolle Pergamente. Anscheinend hat sie das Grab Maria Magdalenas entdeckt. Wie bei jedem Fund üblich, muss Sarah selbst eine DNA-Probe abgeben. Dabei kommt eine weitere Sensation ans Tageslicht: Sarah ist eine Nachfahrin Marias. Plötzlich gerät sie in das Visier einer skrupellosen Sekte, die mit ihrer Hilfe plant, den Papst aus Rom zu vertreiben.
Packend, brisant und hintergründig: ein Religionsthriller der besonderen Art.

Sarah Rosenthal, eine junge Jüdin, ahnt nichts Böses, als sie eines Morgens mit ihrem deutschen Kollegen Rolf Markert zu einer Baustelle gerufen wird. Eine Kettenraupe ist eingebrochen. Offenbar befindet sich unter einer Straße ein größerer Hohlraum. Als Sarah in das Loch hinabsteigt, verschlägt es ihr beinahe den Atem. Sie entdeckt zwei Gräber mit einer Inschrift, die auf eine Sensation hindeutet: Anscheinend hat sie die letzte Ruhestätten von Maria Magdalena und einem jüngeren Bruder Jesu gefunden.
Doch damit beginnen die Verwicklungen erst. Wenig später wird ein Archäologe getötet, die beiden Leichname werden gestohlen ein Gen-Test besagt, daß Sarah selbst eine Nachfahrin Marias ist.


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau Tb
  • 2009
  • 5. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 457 S.
  • Seitenzahl: 457
  • Aufbau Taschenbücher
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 134mm x 41mm
  • Gewicht: 525g
  • ISBN-13: 9783746623238
  • ISBN-10: 3746623235
  • Best.Nr.: 20942865
Martina Andrè, Jahrgang 1961, lebt mir ihrer Familie bei Koblenz. Im Aufbau Taschenbuch Verlag erschien von ihr der Bestseller "Die Gegenpäpstin". Zuletzt veröffentlichte sie den Roman "Schamanenfeuer - Das Geheimnis von Tunguska" (Verlag Rütten & Loening).

Leseprobe zu "Die Gegenpäpstin"

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Leseprobe zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

Teil III März 2007 – Castello di Nero (S. 317-318)

Die blutrote Sonne sandte ihre letzten Strahlen an einen berauschenden Abendhimmel und tauchte das fünfhundert Jahre alte Castello di Nero mit seinen zahlreichen Erkern und Zinnen in ein gespenstisches Licht. Im obersten Geschoß, direkt unter dem Turm versammelten sich dreizehn Gestalten. Ihre Gesichter lagen unter den schwarzen Kapuzen ihrer Gewänder verborgen. Schweigsam nahmen sie an einem ausladenden Eichenholztisch Platz, der das Zentrum eines mittelalterlich anmutenden Rittersaals bildete.

In ihrem alltäglichen Leben trugen sie gutsitzende Anzüge, und mit ihrem gepflegten Äußeren fielen sie kaum jemandem auf, wenn sie First Class von Tokio nach Dubai jetteten oder von Moskau nach Washington. Der großgewachsene Kapuzenträger, der am Kopf des Tisches stand und die geheime Zusammenkunft eröffnete, erteilte gestenreich einen Segen, der in alle vier Himmelsrichtungen zeigte, und murmelte anschließend mit gesenktem Haupt merkwürdig klingende Formeln. Nachdem seine Worte verklungen waren, schlug er die Kapuze zurück. Zum Vorschein kam das Gesicht eines etwa vierzigjährigen Mannes.

Seine markanten Züge wurden von unzähligen lodernden Fackeln beleuchtet, die man entlang der Bruchsteinwände in eiserne Halterungen gesteckt hatte. »Brüder des Lichts«, ergriff er das Wort, nachdem auch der letzte Anwesende seine Kapuze abgenommen hatte. »Die Prophezeiung hat sich beinahe erfüllt. Die Toten sind unser, und die Tochter Zadoks wird in Kürze in Rom eintreffen. Nach einigen Mißgeschicken, verursacht durch ungehorsame Brüder, die dafür mit dem Leben bezahlt haben, werde ich die Ankunft der Frau selbst überwachen. Sobald sie in der Stadt eingetroffen ist, werden wir uns ihrer bemächtigen und sie hierher verbringen. Noch vor dem fünften Mond sollt ihr Zeugen werden, wenn sie meinen geheiligten Samen empfängt und der Weissagung nach den einzig wahren Messias empfängt.«

Für einen Moment herrschte Schweigen. Dann meldete sich ein grauhaariger Mann zu Wort. »Erhabener, wie steht es mit der Anerkennung unseres Ordens beim Heiligen Stuhl?« »Der Vatikan befindet sich, wie in der letzten Sitzung angekündigt, in einer äußerst mißlichen Lage«, erklärte das Oberhaupt der Versammlung. »Er wird weltweit von feministischen Verbänden bedroht, die nicht nur eine Zulassung der Ordination von Frauen verlangen, sondern darüber hinaus in einem symbolischen Akt eine Gegenpäpstin aufstellen wollen, wenn deren Forderungen keine Berücksichtigung finden. Am 25. März dieses Jahres ist eine internationale Kundgebung in Rom geplant, die diesem unerhörten Ansinnen Nachdruck verleihen soll. Daß diese unselige Entwicklung äußerst gefährlich ist und unseren ureigenen Interessen zuwiderläuft, habe ich bereits ausgeführt.«

Kundenbewertungen zu "Die Gegenpäpstin" von "Martina André"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Hanne aus Butzbach am 18.07.2011 ***** ausgezeichnet
Die Gegenpäpstin war mein erstes Hörbuch, es hat mir ausgezeichnet gefallen, es ist eine schöne abwechslung zuzuhören. Ich fand das Buch sehr spannend.
Hanne

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Bewertung von Nanny aus Biberach am 29.04.2011 ***** ausgezeichnet
Habe gerade dieses buch gelesen. Es war äußerst spannend, man kann es weiterempfehlen.

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Bewertung von Ari am 18.03.2011 ***** sehr gut
Intressant und kurzweilig, kommt aber an Ihr Buch "Schamanenfeuer" nicht heran

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Bewertung von Netha_Nethas Schmökerkiste aus Hamburg am 11.07.2009 ***** ausgezeichnet
Mit diesem Buch nahm ich nach Das Rätsel der Templer das zweite dieser Autorin in die Hand. Da mich Das Rätsel der Templer regelrecht mitgerissen hatte, war meine Erwartungshaltung sehr hoch.
Und ich muss sagen ich wurde in keinster Weise enttäuscht.
Martina André hat mit der Gegenpäpstin wieder ein Werk abgeliefert das man am besten an einem Wochenende beginnt zu lesen, den es aus der Hand zu legen bedeutet fast schon Strafe für den Leser.

Diese Geschichte war wieder explizit recherchiert. Das Kopfkino stellte sich gleich bei der ersten Seite ein, die Beschreibungen sind so was von plastisch, das man denkt man ist mitten drin.

Das Thema der Geschichte, das Auffinden des Grabes von Maria Magdalen und Jacob von Nazareth, ist einfach in meinen Augen genial ausgearbeitet. Und welcher Archäologe träumt nicht davon es wirklich zu finden. Und natürlich werden damit auch bei anders gesinnten die Hebel umgelegt, und diese Leute wollen dann kräftig mitverdienen oder es für ihre Zwecke missbrauchen.

Erzählt wird die Geschichte in zwei Strängen parallel, zum einen in der Gegenwart und zum anderen 62 nach Christus. Was sich aber in allen Lagen ergänzt und gar nicht störend wirkt, als der Strang 62 nach Christus zu Ende war empfand ich das etwas traurig. Der Strang der Gegenwart ist super spannend und die Autorin versteht es den Leser zu fesseln so das einem der Atem stockt.

Martina André hat sich damit bei mir zur bevorzugten Autorin geschrieben, ich werde garantiert auch die folgenden Bücher lesen, oder wohl besser inhalieren, wenn sie diesen Standart hält.

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Bewertung von Dine aus Eislingen am 10.07.2009 ***** sehr gut
Die Geschichte ist schön geschrieben. Sie ist an den gewissen Stellen nicht zu blutig, aber auch nicht verharmlost und von Anfang bis Ende spannend.
Die verschiedenen Zeiten, Gegenwart und Vergangenheit, die Kapitelweise wechseln, sind klasse gemacht. Die jeweiligen Geschichten, die doch eng miteinander verwoben sind, werden so gut, einzeln, und doch zusammenhängend erzählt.
Allerdings bleibt die Vergangenheit im Laufe des Buches weg, so dass sich die Spannung, die sich durch das ganze Buch zog, am Ende ohne Verzögerungen zu einem gigantischen Showdown ins unermessliche steigern konnte. Zum Schluss konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt.

Die Geschichte der Mirjam von Taricheae ist zwar schön geschrieben, aber darauf möchte ich nicht näher eingehen. Es ist zwar eine interessante Sichtweise, allerdings auch sehr provokativ, weswegen ich dieser (aus christlicher Sicht) nicht zustimmen kann.
Dafür ist die Geschichte um Sarah Rosenthal klasse geschrieben. Es baut sich eine richtig tolle Spannung auf die zum Schluss noch zu einem regelrechten Showdown wird und phänomenal endet.
Der weibliche Orden, auf den Sarah im Laufe des Buches trifft ist sehr feministisch angehaucht, was sich aber zum Ende hin dann nicht mehr so extrem auswirkt.
Auch die Sekte ist in meinen Augen sehr gut dargestellt und man kann das Böse, was sie verströmen beinahe greifen.
Eine Romanze darf in diesem Buch auch nicht fehlen, weswegen es richtiggehend Genreübergreifend ist. Spannung, Romantik und Historisches in einem Buch vereint und klasse umgesetzt!

Die Protagonisten sind gut beschrieben und ich konnte mit Sarah richtig mitfiebern.
Die Handlung wird im Erzähl-Stil beschrieben. Größtenteils abwechselnd aus der Sicht von Sarah Rosenthal und Mirjam von Taricheae.
Was ich der Autorin hoch anrechnen möchte ist die Spannung, die sie durch das ganze Buch mühelos halten kann, trotz der historischen Geschichte, die das ganze regelmäßig unterbricht.

(Am besten hat mir der Anfang gefallen, als Sarah in eine Höhle gelangt, in der noch alles so aussieht, wie die Leute damals, vor zweitausend Jahren, gelebt haben. In dieser Höhle hätte ich mich als Leser gerne noch länger aufgehalten und darin "umgesehen".)

4 von 5 Sternen

Kleine Anmerkung am Rande:
Leider sind mir viele Schreibfehler aufgefallen, um die sich der Verlag mal kümmern sollte. Dass dafür die Autorin nichts kann, ist mir durchaus bewusst.

6.7.09

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Bewertung von Tuppi am 08.07.2009 ***** ausgezeichnet
Zufällig wurde bei Baggerarbeiten eine unterirdische Höhle gefunden. Die junge Archäologin Sarah Rosenthal sieht sich die Stelle an und findet ein geheimnisvolles Höhlensystem und eine Grabstätte. Dabei handelt es sich offenbar um die letzte Ruhestätte von Maria Magdalena.
Dann werden die Leichen gestohlen und Sarah gerät zwischen die Fronten: jetzt sind der Geheimdienst, der Vatikan und eine Sekte hinter ihr her...

Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben. Die einzelnen Kapitel wechseln zwischen dem Jahr 2007 und 62 n. Chr., was ich aber in keinster Weise störend empfand. Im Gegenteil dadurch wurden die Geschehnisse klarer. Man erhält einen guten Einblick in das archäologische System und die Arbeit, die bei den Ausgrabungen anfällt. Auch die damalige Zeit wurde für mich lebendig. Ich konnte mir die einzelnen Personen und Ereignisse sehr gut vorstellen und hatte ein klares Bild vor meinem inneren Auge.

In diesem Buch werden historische Ereignisse und eine spannende Story wunderbar vereint und es war ein Erlebnis es zu lesen. Ich habe mitgefiebert und das Buch nur sehr ungern aus der Hand gelegt. Diese Mischung von unterschiedlichen Genres beinhaltet alles: Historie, Krimi, etwas Humor, Liebesgeschichte und Spannung bis zuletzt.

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Bewertung von Silke B. aus Köln am 27.01.2009 ***** sehr gut
„Die Gegenpäpstin“ schwimmt auf der aktuellen Welle der sog. Kirchenthriller mit.
Die Grundidee des Buchs, dass es lebende Nachfahren von Jesus und Maria Magdalena gibt, ist daher nicht neu.
Die Umsetzung hat mir jedoch gut gefallen. Sowohl die archäologischen Hintergründe, als auch die Handlungsorte Israel und Deutschland fand ich gut in die Geschehnisse eingebunden. Die Namen der biblischen Figuren sind nicht „eingedeutscht“, sondern in ihrer ursprünglichen Form verwendet, was den Szenen, die im Jahr 62 n.Ch. spielen mehr Authentizität gibt.
Überhaupt empfand ich den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart als sehr stimmig. Auch die Spannung kam nicht zu kurz. Zeitweise konnte ich es kaum abwarten, bis ich endlich wieder im Auto war um weiter zu hören.
Die Stimme der Sprecherin passt sehr gut zum Text und die Darstellung der verschiedenen Zeitabschnitte und Personen ist gelungen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Mike aus Bochum am 07.04.2009
    Kann dem Kommentar nur zustimmen.
     (Inhalt anstößig?)

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