Pferdemaler Charles Todd hat sich auf ein gemütliches Wochenende
bei seinem Cousin eingestellt. Dieser empfängt ihn tief verstört -
denn vor wenigen Stunden ist gerade seine Ehefrau ermordet
worden.
Der Verdacht der Polizei fällt schon bald auf Donald, der nicht die
Kraft hat, die Vorwürfe zurückzuweisen. Todd scheut weder Mühe noch
Gefahr, um Donalds Unschuld zu beweisen. Skrupellosen Kunsthändlern
auf der Spur, reist er durch ganz Australien. Doch seine
Nachforschungen bleiben nicht unbemerkt, und bald wird der
Verfolger zum Verfolgten...
In der Kunstszene Wenn seine Geschichten nicht an Rennstallbesitzer, Trainer oder Jockeys gekoppelt sind und auch weder Film- noch Fernsehwelt zum Zuge kommen, dann bewegt sich Dick Francis mit ziemlicher Sicherheit in der Kunstszene. Seine Maler sind allerdings nicht jene typischen weltfremden, sensiblen Wesen, deren zarte Hände nichts Schwereres als einen Pinsel halten können, sondern - wie alle Hauptfiguren des englischen Krimi-Großmeisters - Burschen, die kein bißchen zimperlich, sondern im Gegenteil hart im Nehmen sind. Ausgekochtes Schlitzohr Gibt man dann noch eine Prise "ausgekochtes Schlitzohr" hinzu, so hat man auch in diesem Roman einen Helden, dessen ausgeklügelte Schachzüge den abgefeimtesten Bösewicht zur Strecke bringen. Wenngleich auch hier wieder einmal eine Tragödie als Auslöser für das Engagement des Protagonisten fungiert, so kommt doch trotzdem die humoristische Ader des Autors in durchaus angemessener Weise zum Einsatz. (Michaela Pelz, krimi-forum.de)
Dick Francis, geboren 1920, war viele Jahre Englands erfolgreichster Jockey, bis ein mysteriöser Sturz 1956 seine Karriere beendete. Er schrieb über dreißig Jahre lang Thriller, die mehr oder weniger das Pferderenn- und Wettmilieu als Hintergrund haben. Dick Francis lebte mit seiner Frau auf den Cayman-Inseln, wo er 2010 verstarb.
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