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Die Gangs von New York. Eine Geschichte der Unterwelt. Aus dem Englischen von Anja Schünemann..
Produktinformation
- Verlag: München Heyne Verlag, 2001.
- 2001
- ISBN-13: 9783453186828
- ISBN-10: 3453186826
- Best.Nr.: 09499146
Produktbeschreibung zu "Die Gangs von New York. Eine Geschichte der Unterwelt. Aus dem Englischen von Anja Schünemann.."
Kurzbeschreibung
Die Gangs von New York ist die spannend rekonstruierte Chronik der
irischen und italienischen Strassenbanden im Big Apple zur Mitte
des 19. Jahrhunderts.
Das Buch liefert die Vorlage für Martin Scorseses nächstes großes
Kinoepos mit Leonardo DiCaprio, Cameron Diaz und Daniel Day-Lewis
in den Hauptrollen.
"Gehört auf eine Stufe mit Klassikern wie Moby Dick oder Der
letzte Mohikaner."
THE NEW YORK TIMES
10.05.2002
Haudraufundschluß in Amerika
Klassiker der Unterweltgeschichte: Herbert Asbury erzählt
Fesselndes von den New Yorker Gangs
Man rücke den Sessel zurecht und sorge für angenehmes Licht. Dann
kann man sich von Herbert Asburys 1928 erstmals publizierten
fachmännischen Geschichten aus der New Yorker Unterwelt fesseln
lassen. Asbury erhebt ausdrücklich keinen wissenschaftlichen
Anspruch. Aber er kann gut beobachten und glänzend erzählen. Man
versteht alles. Selbst die vielen Namen behält man, weil man das
Gefühl hat, man habe sie schon einmal gehört. "Razor
Riley" nannten sie so, weil er besonders geschickt mit dem
Rasiermesser war. Die Namen der Kneipen waren meist großspurig, oft
aber auch witzig und ironisch. "House of Lords" hieß
eine, eine andere folglich "House of Commons". Ein
Sonderlob gebührt der Übersetzerin. Sie hat Sinn für Lakonie, und
sie hat viel Atmosphäre ins Deutsche gerettet.
New York hat den besten natürlichen Hafen der Ostküste und wurde
deshalb ein Treff für Einwanderer. Viele blieben dort hängen. Bei
der ersten Volkszählung 1790 hatte die Stadt 33000 Einwohner, 1800
fast die doppelte Zahl, 1840 die zehnfache …
10.05.2002
Rezensent Gerd Roellecke ist begeistert von diesem schon 1928
geschriebenen geschichtlichen Abriss über New Yorker Gangs, der,
wie er betont, "keinen wissenschaftlichen Anspruch
erhebt". Aber vermutlich ist es gerade das, was das
Lesevergnügen ausmacht, denn Herbert Asbury kann "gut
beobachten und glänzend erzählen". Das macht seine Abhandlung
über die New Yorker Banden im 19.Jahrhundert in Roelleckes Augen
sehr lebendig und vor lauter Begeisterung zählt der Rezensent auch
einige von Asburys Geschichten nach. Auch ist der Rezensent von der
Leistung der Übersetzerin schwer beeindruckt. Ihr gelingt es
"Lakonie" und "viel Atmosphäre" ins Deutsche zu
transportieren.
© Perlentaucher Medien GmbH
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