Die Gangs von New York. - Asbury, Herbert

Herbert Asbury 

Die Gangs von New York.

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Die Gangs von New York.

Die Gangs von New York ist die spannend rekonstruierte Chronik der irischen und italienischen Strassenbanden im Big Apple zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

Das Buch liefert die Vorlage für Martin Scorseses nächstes großes Kinoepos mit Leonardo DiCaprio, Cameron Diaz und Daniel Day-Lewis in den Hauptrollen.

"Gehört auf eine Stufe mit Klassikern wie Moby Dick oder Der letzte Mohikaner."
THE NEW YORK TIMES


Produktinformation

  • ISBN-10: 3453186826
  • Best.Nr.: 09499146

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Gerd Roellecke ist begeistert von diesem schon 1928 geschriebenen geschichtlichen Abriss über New Yorker Gangs, der, wie er betont, "keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt". Aber vermutlich ist es gerade das, was das Lesevergnügen ausmacht, denn Herbert Asbury kann "gut beobachten und glänzend erzählen". Das macht seine Abhandlung über die New Yorker Banden im 19.Jahrhundert in Roelleckes Augen sehr lebendig und vor lauter Begeisterung zählt der Rezensent auch einige von Asburys Geschichten nach. Auch ist der Rezensent von der Leistung der Übersetzerin schwer beeindruckt. Ihr gelingt es "Lakonie" und "viel Atmosphäre" ins Deutsche zu transportieren.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.05.2002

Haudraufundschluß in Amerika
Klassiker der Unterweltgeschichte: Herbert Asbury erzählt Fesselndes von den New Yorker Gangs

Man rücke den Sessel zurecht und sorge für angenehmes Licht. Dann kann man sich von Herbert Asburys 1928 erstmals publizierten fachmännischen Geschichten aus der New Yorker Unterwelt fesseln lassen. Asbury erhebt ausdrücklich keinen wissenschaftlichen Anspruch. Aber er kann gut beobachten und glänzend erzählen. Man versteht alles. Selbst die vielen Namen behält man, weil man das Gefühl hat, man habe sie schon einmal gehört. "Razor Riley" nannten sie so, weil er besonders geschickt mit dem Rasiermesser war. Die Namen der Kneipen waren meist großspurig, oft aber auch witzig und ironisch. "House of Lords" hieß eine, eine andere folglich "House of Commons". Ein Sonderlob gebührt der Übersetzerin. Sie hat Sinn für Lakonie, und sie hat viel Atmosphäre ins Deutsche gerettet.

New York hat den besten natürlichen Hafen der Ostküste und wurde deshalb ein Treff für Einwanderer. Viele blieben dort hängen. Bei der ersten Volkszählung 1790 hatte die Stadt 33000 Einwohner, 1800 fast die doppelte Zahl, 1840 die zehnfache …

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