Die fünfte Passion - Buslau, Oliver

Oliver Buslau 

Die fünfte Passion

Roman. Originalausgabe

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Die fünfte Passion

Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift von Johann Sebastian Bach

Der Musikwissenschaftler Adrian Fischer wird ermordet. Seine Tochter Gwendolyn, eine erfolgreiche Opernsängerin, hatte wenig Kontakt zu ihrem Vater. Nun muss sie sich aber mit dessen Nachlass befassen und macht eine erschreckende Entdeckung: Ihr Vater hatte ein verschollenes Bach-Manuskript gefunden, in dem das Datum des jüngsten Tags verschlüsselt ist. Gwendolyn erhält kurz darauf einen mysteriösen Anruf: Ein Unbekannter versucht, die Herausgabe der Noten zu erpressen. Und dann entgeht Gwen nur knapp einem Mordanschlag ...

"Hier schreibt einer, der sein Handwerk versteht, der sorgfältig recherchiert hat und Region und Landschaft nicht nur als pure Staffage für eine verwegene Handlung missbraucht." Rhein-Zeitung

"Ich habe in letzter Zeit keinen deutschen Kriminalroman gelesen, der mich derart in Begeisterung versetzte - Oliver Buslaus 'Schreibe' ist allererste Sahne!" X-zine


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 541 S.
  • Seitenzahl: 541
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46511
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 118mm
  • Gewicht: 445g
  • ISBN-13: 9783442465118
  • ISBN-10: 3442465117
  • Best.Nr.: 25547576
"Eine rasante und komplexe Geschichte." SWR2

"Eine rasante und komplexe Geschichte." SWR2
Oliver Buslau wurde 1962 in Gießen geboren. Er wuchs in Koblenz auf und studierte in Köln und Wien Musikwissenschaften und Germanistik. Heute lebt er als freier Autor, Redakteur und Journalist in Bergisch Gladbach.

Leseprobe zu "Die fünfte Passion"

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Leseprobe zu "Die fünfte Passion" von Oliver Buslau

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Leseprobe zu "Die fünfte Passion" von Oliver Buslau

Der schwere Wagen kam vor der Garage zum Stehen, und die Scheinwerfer beleuchteten das Tor mit grellen Kegeln.

Fischer stellte den Motor noch nicht ab. Die CD im Player erreichte gerade die letzten Takte von Bachs h-Moll-Messe.

Dona Nobis Pacem. Herr, gib uns Frieden.

Die gewaltige Schlusssteigerung der Fuge wirkte, als hätte der Komponist alle Energie, die ihn durch das gewaltige Werk geführt hatte, noch einmal in höchster Konzentration zusammenbringen wollen. Fischer schloss die Augen und versuchte, etwas von der Kraft festzuhalten, die das Klanggebäude ausstrahlte. Aber die Töne rannen davon wie die Körner in einer Sanduhr. Als wollten sie in die gewaltige Leere fliehen, die der Musik unweigerlich folgen würde.

Alles erinnerte ihn daran, dass die Zeit ablief.

Unerbittlich stürzen wir ungebremst durch Minuten und Sekunden, dachte er. Aber nicht in alle Ewigkeit.

Der Schlussakkord. Die Musik verklang. Fischer drehte den Autoschlüssel herum und schaltete das Licht aus. Die Stille, die er erwartet hatte, trat nicht ein. Das leise Trommeln des Regens erfüllte die Fahrerkabine.

Der Professor stieg aus, stand eine Weile unschlüssig inmitten der rauschenden Regentropfen und drückte auf den Knopf für die Zentralverriegelung.

Warum schließe ich eigentlich noch den Wagen ab?, fragte er sich. Warum gehe ich überhaupt noch in mein Haus?

Reine Gewohnheit. Außerdem hatte er noch etwas zu erledigen. Eine einzige Sache nur. Dann war er mit sich, der Welt und mit allem, was da noch kommen würde, im Reinen.

Im Haus angekommen, zog er den Mantel aus und lenkte seine Schritte auf die alte Holztreppe, die hinauf zu seinem Arbeitszimmer im ersten Stock führte. Dort ließ er sich in den großen ledernen Stuhl sinken und knipste die Schreibtischlampe an.

Es hatte Zeiten gegeben, da hatte er an diesem Ort so etwas wie Geborgenheit empfunden. Jetzt, wo er fast alles erledigt hatte, was nötig war, wurde ihm klar, dass ihm an den Dingen hier nichts mehr lag.

Er ließ den Blick über die aufgeschlagenen Partituren, über die Tafel mit den mit Kreide geschriebenen Analysen schweifen. Als er auf dem kleinen Sekretär an der anderen Wand das Foto seiner Tochter entdeckte, spürte er einen Stich der Schuld in der Brust.

Es stimmt nicht, dass mir an den Dingen nichts mehr liegt, dachte er. Es gibt eine Ausnahme. Gwen.

Was sie im Moment wohl tat?

Wahrscheinlich stand sie auf irgendeiner Bühne. Fischer dachte nach. Nein, jetzt hatte sie wohl Proben. Am Sonntag sang sie eine Operngala in Köln, und danach kam eine Uraufführung.

Er riss sich los. Er würde sich um Gwen kümmern. Bald. Es würde vielleicht nicht mehr so werden wie früher, aber die Zeit der eisigen Kälte würde wohl der Vergangenheit angehören. Endlich.

Auf der Arbeitsfläche lagen einige karierte Blätter verstreut, die über und über mit Zahlen bedeckt waren. Mitten in dem Durcheinander befand sich ein aufgeschlagenes dickes Buch. Fischers Bibel.

Der Professor blätterte in den zerlesenen Seiten. Er hielt inne, als er auf die Passage stieß, die ihn Jahre seines Lebens gekostet hatte. Die er manchmal wie ein Mantra vor sich hin murmelte. Über die er philosophiert, diskutiert, nachgedacht und geschrieben hatte. Die ihn bis in seine Träume verfolgte. Und die er erst heute annähernd zu verstehen glaubte.

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. Jenen Tag aber oder die Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.

Nur wenige Wörter. Aber so viele Geheimnisse.

Zwischen den nebeneinander gestopften Büchern klemmte ein alter Blumentopf. Fischer zog den irdenen Untersetzer heraus und stellte ihn auf den Schreibtisch. Sorgfältig riss er die Blätter mit den Berechnungen in kleine Fetzen und legte sie hinein.

In der Schublade fand er ein Feuerzeug. Kurz darauf hielt er die Flamme an das Papier und beobachtete, wie langsam kräuselnd der Rauch aufstieg, während sich auf den Blättern Schwärze ausbreitete und sie zu Asche zerfielen.

Denn gekommen ist der große Tag seines Zornes; und wer kann da bestehen...

Fischer hustete, als ihm Rauch in die Lungen drang, aber er ließ sich nicht beirren. Ein Blatt nach dem anderen. Die Schwärze fraß die Zahlen.

Und der erste Engel stieß in die Posaune. Und es entstand Hagel und Feuer, mit Blut gemischt, und es wurde auf die Erde geworfen, und der dritte Teil der Erde verbrannte ...

Die Flammen leckten an den Blättern. Als wäre das Feuer ein lebendiges Wesen, begierig nach Zerstörung.

Und der zweite stieß in die Posaune. Und etwas wie ein großer, feuerglühender Berg wurde ins Meer geworfen, und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut, und der dritte Teil der Lebewesen im Meer starb .

Fischer verzog den Mund zu einem Lächeln. Wie hatte er nur so blind sein können? Es war doch im Grunde so einfach! Da diskutierten die Menschen Jahrhunderte um Jahrhunderte und erkannten die einfachsten Zeichen nicht!

Und der vierte Engel stieß in die Posaune. Und es fiel vom Himmel ein großer Stern, brennend wie eine Fackel ...

Und der fünfte Engel stieß in die Posaune. Und ich sah einen Stern; der war vom Himmel auf die Erde herabgefallen ...

Und der sechste Engel stieß in die Posaune ....

Schließlich brannte das letzte Blatt. Fischer lehnte sich in seinen Ledersessel zurück und sah ruhig zu, wie das letzte Dokument seiner Notizen zu Asche wurde.

Erleichterung erfasste ihn.

Ein paar Zahlen. Jahrelang hatte er gearbeitet, und geblieben waren ein paar Zahlen. O Gott, dachte er, du bist nicht nur der Schöpfer des Universums, du bist auch der Erfinder der Ironie.

Das Feuer verlosch, und der Rauch verflüchtigte sich langsam.

Fischers Lebenswerk war vernichtet, aber er spürte tiefste Zufriedenheit.

Und der siebte Engel stieß in die Posaune... Und es tat sich der Tempel Gottes im Himmel auf... und es entstanden Blitze und Stimmen und Donnerschläge und Erdbeben und gewaltiger Hagel ...

Jetzt bin ich wirklich bereit, dachte er. Und es erschien am Himmel ein großes Zeichen ... Fischer atmete tief durch, doch der Rauch in seinem Zimmer ließ ihn wieder husten. Er stand auf und öffnete ein Fenster. Die abendliche Luft roch frisch. Der Regen hatte nachgelassen. Was sollte er jetzt tun?

Warten. Nichts anderes. Warten, bis die letzten Sandkörner durch das Stundenglas der Zeiten geronnen waren ...

Und Gwen anrufen.

Wieder dieser Stich.

Er stand da, bis ihn fror und er das Fenster wieder schließen musste.

Irgendwoher kam ein Knacken.

Fischer lauschte angestrengt. Wieder drang ein Geräusch an sein Ohr. Es kam von irgendwo aus dem Haus.

Jemand näherte sich über die Treppe. Holz knarrte, dann wurden die Schritte von dem Teppich im vorderen Teil des Durchgangs gedämpft.

Eine heiße Welle der Angst stieg in Fischer auf. Er bemühte sich, ruhig zu bleiben.

Du hast deinen Frieden, redete er sich ein. Dir kann nichts geschehen. Du bist in Gottes Hand.

Die Schritte kamen näher. Jetzt musste der Besucher an der Tür stehen.Wie zur Kontrolle überblickte Fischer noch einmal das Werk seiner Zerstörung.

Leseprobe zu "Die fünfte Passion" von Oliver Buslau

Der schwere Wagen kam vor der Garage zum Stehen, und die Scheinwerfer beleuchteten das Tor mit grellen Kegeln.

Fischer stellte den Motor noch nicht ab. Die CD im Player erreichte gerade die letzten Takte von Bachs h-Moll-Messe.

Dona Nobis Pacem. Herr, gib uns Frieden.

Die gewaltige Schlusssteigerung der Fuge wirkte, als hätte der Komponist alle Energie, die ihn durch das gewaltige Werk geführt hatte, noch einmal in höchster Konzentration zusammenbringen wollen. Fischer schloss die Augen und versuchte, etwas von der Kraft festzuhalten, die das Klanggebäude ausstrahlte. Aber die Töne rannen davon wie die Körner in einer Sanduhr. Als wollten sie in die gewaltige Leere fliehen, die der Musik unweigerlich folgen würde.

Alles erinnerte ihn daran, dass die Zeit ablief.

Unerbittlich stürzen wir ungebremst durch Minuten und Sekunden, dachte er. Aber nicht in alle Ewigkeit.

Der Schlussakkord. Die Musik verklang. Fischer drehte den Autoschlüssel herum und schaltete das Licht aus. Die Stille, die er erwartet hatte, trat nicht ein. Das leise Trommeln des Regens erfüllte die Fahrerkabine.

Der Professor stieg aus, stand eine Weile unschlüssig inmitten der rauschenden Regentropfen und drückte auf den Knopf für die Zentralverriegelung.

Warum schließe ich eigentlich noch den Wagen ab?, fragte er sich. Warum gehe ich überhaupt noch in mein Haus?

Reine Gewohnheit. Außerdem hatte er noch etwas zu erledigen. Eine einzige Sache nur. Dann war er mit sich, der Welt und mit allem, was da noch kommen würde, im Reinen.

Im Haus angekommen, zog er den Mantel aus und lenkte seine Schritte auf die alte Holztreppe, die hinauf zu seinem Arbeitszimmer im ersten Stock führte. Dort ließ er sich in den großen ledernen Stuhl sinken und knipste die Schreibtischlampe an.

Es hatte Zeiten gegeben, da hatte er an diesem Ort so etwas wie Geborgenheit empfunden. Jetzt, wo er fast alles erledigt hatte, was nötig war, wurde ihm klar, dass ihm an den Dingen hier nichts mehr lag.

Er ließ den Blick über die aufgeschlagenen Partituren, über die Tafel mit den mit Kreide geschriebenen Analysen schweifen. Als er auf dem kleinen Sekretär an der anderen Wand das Foto seiner Tochter entdeckte, spürte er einen Stich der Schuld in der Brust.

Es stimmt nicht, dass mir an den Dingen nichts mehr liegt, dachte er. Es gibt eine Ausnahme. Gwen.

Was sie im Moment wohl tat?

Wahrscheinlich stand sie auf irgendeiner Bühne. Fischer dachte nach. Nein, jetzt hatte sie wohl Proben. Am Sonntag sang sie eine Operngala in Köln, und danach kam eine Uraufführung.

Er riss sich los. Er würde sich um Gwen kümmern. Bald. Es würde vielleicht nicht mehr so werden wie früher, aber die Zeit der eisigen Kälte würde wohl der Vergangenheit angehören. Endlich.

Auf der Arbeitsfläche lagen einige karierte Blätter verstreut, die über und über mit Zahlen bedeckt waren. Mitten in dem Durcheinander befand sich ein aufgeschlagenes dickes Buch. Fischers Bibel.

Der Professor blätterte in den zerlesenen Seiten. Er hielt inne, als er auf die Passage stieß, die ihn Jahre seines Lebens gekostet hatte. Die er manchmal wie ein Mantra vor sich hin murmelte. Über die er philosophiert, diskutiert, nachgedacht und geschrieben hatte. Die ihn bis in seine Träume verfolgte. Und die er erst heute annähernd zu verstehen glaubte.

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. Jenen Tag aber oder die Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.

Nur wenige Wörter. Aber so viele Geheimnisse.

Zwischen den nebeneinander gestopften Büchern klemmte ein alter Blumentopf. Fischer zog den irdenen Untersetzer heraus und stellte ihn auf den Schreibtisch. Sorgfältig riss er die Blätter mit den Berechnungen in kleine Fetzen und legte sie hinein.

In der Schublade fand er ein Feuerzeug. Kurz darauf hielt er die Flamme an das Papier und beobachtete, wie langsam kräuselnd der Rauch aufstieg, während sich auf den Blättern Schwärze ausbreitete und sie zu Asche zerfielen.

Denn gekommen ist der große Tag seines Zornes; und wer kann da bestehen...

Fischer hustete, als ihm Rauch in die Lungen drang, aber er ließ sich nicht beirren. Ein Blatt nach dem anderen. Die Schwärze fraß die Zahlen.

Und der erste Engel stieß in die Posaune. Und es entstand Hagel und Feuer, mit Blut gemischt, und es wurde auf die Erde geworfen, und der dritte Teil der Erde verbrannte ...

Die Flammen leckten an den Blättern. Als wäre das Feuer ein lebendiges Wesen, begierig nach Zerstörung.

Und der zweite stieß in die Posaune. Und etwas wie ein großer, feuerglühender Berg wurde ins Meer geworfen, und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut, und der dritte Teil der Lebewesen im Meer starb .

Fischer verzog den Mund zu einem Lächeln. Wie hatte er nur so blind sein können? Es war doch im Grunde so einfach! Da diskutierten die Menschen Jahrhunderte um Jahrhunderte und erkannten die einfachsten Zeichen nicht!

Und der vierte Engel stieß in die Posaune. Und es fiel vom Himmel ein großer Stern, brennend wie eine Fackel ...

Und der fünfte Engel stieß in die Posaune. Und ich sah einen Stern; der war vom Himmel auf die Erde herabgefallen ...

Und der sechste Engel stieß in die Posaune ....

Schließlich brannte das letzte Blatt. Fischer lehnte sich in seinen Ledersessel zurück und sah ruhig zu, wie das letzte Dokument seiner Notizen zu Asche wurde.

Erleichterung erfasste ihn.

Ein paar Zahlen. Jahrelang hatte er gearbeitet, und geblieben waren ein paar Zahlen. O Gott, dachte er, du bist nicht nur der Schöpfer des Universums, du bist auch der Erfinder der Ironie.

Das Feuer verlosch, und der Rauch verflüchtigte sich langsam.

Fischers Lebenswerk war vernichtet, aber er spürte tiefste Zufriedenheit.

Und der siebte Engel stieß in die Posaune... Und es tat sich der Tempel Gottes im Himmel auf... und es entstanden Blitze und Stimmen und Donnerschläge und Erdbeben und gewaltiger Hagel ...

Jetzt bin ich wirklich bereit, dachte er. Und es erschien am Himmel ein großes Zeichen ... Fischer atmete tief durch, doch der Rauch in seinem Zimmer ließ ihn wieder husten. Er stand auf und öffnete ein Fenster. Die abendliche Luft roch frisch. Der Regen hatte nachgelassen. Was sollte er jetzt tun?

Warten. Nichts anderes. Warten, bis die letzten Sandkörner durch das Stundenglas der Zeiten geronnen waren ...

Und Gwen anrufen.

Wieder dieser Stich.

Er stand da, bis ihn fror und er das Fenster wieder schließen musste.

Irgendwoher kam ein Knacken.

Fischer lauschte angestrengt. Wieder drang ein Geräusch an sein Ohr. Es kam von irgendwo aus dem Haus.

Jemand näherte sich über die Treppe. Holz knarrte, dann wurden die Schritte von dem Teppich im vorderen Teil des Durchgangs gedämpft.

Eine heiße Welle der Angst stieg in Fischer auf. Er bemühte sich, ruhig zu bleiben.

Du hast deinen Frieden, redete er sich ein. Dir kann nichts geschehen. Du bist in Gottes Hand.

Die Schritte kamen näher. Jetzt musste der Besucher an der Tür stehen.Wie zur Kontrolle überblickte Fischer noch einmal das Werk seiner Zerstörung.

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