Die Flecken im Fell des Leoparden, Tunesische Arabesken - Sobik, Helge

Helge Sobik 

Die Flecken im Fell des Leoparden, Tunesische Arabesken

Gebundenes Buch
 
Führen wir nicht mehr
Nicht lieferbar
6 Angebote ab € 3,90
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Die Flecken im Fell des Leoparden, Tunesische Arabesken

Auf den Spuren der Weltraumritter von morgen und der Nomaden von einst durchstreift Helge Sobik die tunesische Wüste und zaubert mit seinen Erzählungen über Palmeninseln im Sand, das finstere Gassenlabyrinth der Medina von Tunis oder die Auferstehung der Scheherazade die märchenhafte Welt des orientalischen Alltags herbei.

Aus dem Autoradio des Geländewagens donnert schwungvolle arabische Folklore. Als wäre eine Hundertschaft Musiker in den kleinen Kasten mit den beiden Drehknöpfen gezwängt, die nun nach Kräften hämmert und trötet, um wieder herausgelassen zu werden: Tamburingetrommel, Schellenklänge und Flötenmusik umrahmt von rhythmischen Gesängen. Helge Sobik ist unterwegs zu den "Flecken im Fell des Leoparden", wie die Römer vor mehr als zweitausend Jahren die Oasen am nördlichen Saharasaum bezeichneten. Dem Regisseur Anthony Minghella lieferte diese Landschaft die Bilder für seinen oscarprämierten Film "Der englische Patient", für George Lucas bildete sie die Kulisse des Weltraumepos "Star Wars". Auf den Kerkennah-Inseln kämpft Helge Sobik sich mit der Machete durch eine Hotelruine, deren Korridore längst von Schlingpflanzen erobert wurden. Er trifft die Falkner der Cap-Bon-Halbinsel und träumt beim Versuch, sich auf einem Dromedar zu halten, davon, bis nach Timbuktu zu schaukeln.


Produktinformation

  • Verlag: Picus Verlag
  • 2002
  • Ausstattung/Bilder: 2002. 132 S.
  • Seitenzahl: 132
  • Picus Lesereisen
  • Deutsch
  • Abmessung: 21 cm
  • Gewicht: 245g
  • ISBN-13: 9783854527589
  • ISBN-10: 3854527586
  • Best.Nr.: 10352351
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.08.2002

Träumen auf dem Dromedar

Helge Sobik ist Reisejournalist, er hat Tunesien oft besucht. Da bleibt es nicht aus, daß die Wüste immer wieder Ziel einer Reise wird. Leider ist es nun mal so, daß sich Berichte von Wüstenreisen ziemlich ähneln, denn was gibt es schon zu beschreiben: Sand und Licht, Hitze und Kälte, Dromedare, Autos und durchgeknallte Fahrer. So darf man sich nicht wundern über eine gewisse Redundanz. Doch damit sei genug gemäkelt, denn Sobik findet oft genug verblüffende und neue Bilder. Eine Oase "schwitzt im Wüstensand wie Speck in der heißen Pfanne, die Äquator heißt", über Palmen schreibt er, sie seien nach der Wüstenfahrt ein "Sinnesreiz, als sei von einer Sekunde auf die andere das Farbfernsehen erfunden worden". Über die Poesie der Wüste hinaus beschäftigt er sich mit der Gegenwart, analysiert den Filmboom, zuletzt mit den "Star Wars"-Abenteuern, die in Tunesien gedreht wurden. Auf den Spuren von Macke und Klee erlebt er deren Tunis-Reise nach,  wagt sich bei Nacht in eine Medina und verfolgt das Leben während des Ramadan. Sobiks Sprache ist schnörkellos, er schreibt mit Sachverstand und Zuneigung. Daß er Humor hat, beweist …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent "bär" freut sich über dies Tunesien-Buch, über "oft verblüffende und neue Bilder", die der Reisejournalist für die Wüste findet. Auch jenseits der Wüstenpoesie kam er auf seine Kosten: beispielsweise bei der Lektüre der Ausführungen über die Star-Wars-Dreharbeiten in Tunesien, bei der Wanderung auf den Spuren von August Macke und Paul Klee, die einst ebenfalls das Land bereisten oder der Schilderung einer Nacht in Medina. Sobiks Sprache ist schnörkellos, lobt der Rezensent und bescheinigt dem Autor außerdem Humor und Sachverstand.

© Perlentaucher Medien GmbH
Helge Sobik, geboren 1967 in Lübeck, ist heilfroh, dass er nicht Jurist geworden, sondern durch eine Reihe von Zufällen in den Journalismus geraten ist. Er schreibt seit mehr als zehn Jahren Auslandsreportagen. Seine Beiträge erscheinen u. a. in der "Zeit", der "Süddeutschen Zeitung", der "Financial Times", der Zürcher "SonntagsZeitung" im "Standard" und "GEO Saison". Helge Sobik wurde 1991 mit dem tunesischen Journalistenpreis "Jasmin d'Or" ausgezeichnet. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht.

6 Marktplatz-Angebote für "Die Flecken im Fell des Leoparden, Tunesische Arabesken" ab EUR 3,90

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
Modernes Antiquariat 3,90 2,20 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Buchhandlung und Antiquariat Spektrum 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 4,85 1,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, offene Rechnung Bücherdackel 99,9% ansehen
gebraucht; sehr gut 5,05 1,40 PayPal, offene Rechnung books in a box 99,9% ansehen
gebraucht; sehr gut 5,99 1,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, offene Rechnung Bücherdackel 99,9% ansehen
gut 7,00 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal Buchhandel Freitag 100,0% ansehen
wie neu 14,20 0,00 Banküberweisung mgl-buch 94,4% ansehen
Mehr von