Die Festung - Buchheim, Lothar-Günther

Lothar-Günther Buchheim 

Die Festung

Roman

Broschiertes Buch
 
Vergriffen, keine Neuauflage
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Die Festung

Frühjahr 1944: Die Feindfahrten der deutschen U-Boote sind längst zu Himmelfahrtskommandos geworden, doch die U 96 ist noch einmal davongekommen. Der Kommandant wird Flottillenchef in Brest, der Kriegsberichterstatter Buchheim nach Berlin beordert. Die Reise ist der Beginn einer aberwitzigen Odyssee durch eine kriegsgeschüttelte Welt, von Berlin, München, Paris bis an die Invasionsfront und die Festung Brest. Lothar-Günther Buchheim erzählt von vier Monaten des Jahres 1944, am Vorabend des Zusammenbruchs.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 1469 S.
  • Seitenzahl: 1469
  • Serie Piper Bd.4466
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 55mm
  • Gewicht: 870g
  • ISBN-13: 9783492244664
  • ISBN-10: 3492244661
  • Best.Nr.: 13264546
»Kein persönlicher Erlebnis- und Erkenntnisbericht aus dem Zweiten oder Ersten Weltkrieg kann mit den Abmessungen von Lothar-Günther Buchheims Saga konkurrieren.« (Der Spiegel)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.05.1995

Der Alte und das Mehr
Buchheims Festung - Eine Rezensentenkapitulation

Unter großem Mediengetöse und rechtzeitig zum 8. Mai hat Lothar-Günther Buchheim "Das Boot" zum zweiten Mal vom Stapel gelassen. Getauft ist es diesmal auf den Namen "Die Festung", erschienen im Verlag Hoffmann und Campe. Und da nun einmal besprochen werden muß, was mit hoher Bugwelle durch die Blätter rauscht, wollten wir gleich die Rezension hierher setzen, die 1973 in dieser Zeitung zum "Boot" erschien. Viel Falsches über die "Festung" hätte man damit nicht gesagt. Denn Seegang oder Landgang, das bleibt sich bei Buchheim ziemlich gleich. Aber da halten wir inne, denn wie hat sich Buchheim beim Schreiben der "Festung" gequält, zwanzig Jahre lang, alles genau erinnert, das hat ihm ein fleißiger Rezensent schon bestätigt. Nur zwei kleine Fehler wurden gefunden: der Name eines Nachtclubs in Paris ist nicht ganz korrekt, und bei La Palice mündet nicht die Gironde, sondern die Charente. Sonst alles authentisch, der wirkliche Krieg. Da muß es denn auch eine ganz authentische Rezension sein, für uns Heutige, daß niemand sagen kann, die Jungen hätten nicht lesen wollen und …

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Lothar-Günther Buchheim, geboren 1918 in Weimar. Schon mit vierzehn Jahren als zeichnendes und malendes 'Wunderkind' Mitarbeiter von Zeitungen und Zeitschriften. Erste Kollektivausstellungen und erste Monographie (1935). Als literarischer Ertrag einer Reise mit dem Faltboot die Donau hinab bis ans Schwarze Meer erschien 1939 der Band 'Täge und Nächte steigen aus dem Strom'. Studium an den Kunstakademien in Dresden und München. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichter, ursprünglich als Kriegsmaler, mit Einsätzen auf Minenräumbooten, Zerstörern und vor allem U-Booten. Nach dem Krieg Gründung einer Kunstgalerie und später auch eines Kunstverlages.
Lothar-Günther Buchheim ist Autor zahlreicher Standardwerke über den Expressionismus. 1973 erschien sein Roman 'Das Boot'. Daneben immer wieder Fernsehfilme und Reportagen. Seine Sammlung expressionistischer Kunst ist legendär. Lothar-Günther Buchheim verstarb 2007.