Die Faszination des Bösen bei Marquis de Sade - Zwischen Philosophie und Pornographie
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie -
Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), einseitig
bedruckt, Note: 1,0, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät),
Veranstaltung: Philosophien des Bösen, 16 Quellen im
Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Soll man de Sade
verbrennen? fragte sich die Schriftstellerin und Philosophin Simone
de Beauvoir in ihrem gleichnamigen Essay und scheint damit eine
zentrale Frage zur Figur des Marquis de Sade aufgeworfen zu haben,
dessen Manuskripte zur Hälfte tatsächlich von seinen Erben und
anderen den Flammen übergeben, zensiert, gestohlen und konfisziert
worden sind. Von den einen als einer der nichtswürdigsten Menschen,
die je gelebt haben und den anderen als genialer Prophet
betrachtet, wird der französische Schriftsteller des 18.
Jahrhunderts meist einem Extrem zugeordnet, das ihm nicht gerecht
zu werden vermag. Ziel dieser Arbeit soll es daher sein, das
skandalträchtige Leben und Werk des berüchtigtsten Verfassers
pornographischer Schriften eher ernst als übel zu nehmen, um somit
eine objektivere Perspektive auf de Sade erlangen und vermitteln zu
können.
Susanne Becker, geb. 1974 in Landshut, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaft. Heute arbeitet sie als Requisiteurin für Film und Fernsehen. Susanne Becker lebt in München.
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