Kunstwerke sind weder Träger einer historischen oder
überhistorischen Wahrheit, noch sind sie unbestimmbar. Sie sind von
Künstlern absichtsvoll geschaffene Gegenstände und Situationen, die
als Kommunikationsträger zwischen Produzenten und Rezipienten
stehen.Das gelungene Kunstwerk leuchtet ein, obwohl (und indem) es
fremd ist. Aus dieser Einsicht entwickelt das Buch Grundzüge einer
neuen Theorie ästhetischer Kommunikation - einer Theorie, die den
Gegensatz von Produktions- und Rezeptionsästhetik überwindet und
zugleich der künstlerischen Praxis angemessen ist.