Die Eleganz des Igels - Barbery, Muriel
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Muriel Barbery 

Die Eleganz des Igels

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix des Libraires 2007. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Französ. v. Gabriela Zehnder
Broschiertes Buch
 
11 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Die Eleganz des Igels

Der große Bestseller aus Frankreich: Muriel Barberys Roman über eine kleine, hässliche, aber ungemein gebildete Concierge in Paris und eine altkluge Tochter reicher Eltern. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn im Stadtpalais, von Musik und Mangas, von Gott und der Welt. Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 363 S.
  • Seitenzahl: 380
  • dtv Taschenbücher Bd.24658
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 136mm x 32mm
  • Gewicht: 456g
  • ISBN-13: 9783423246583
  • ISBN-10: 3423246588
  • Best.Nr.: 23342303
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.07.2008

Lesen adelt

Renées Wohnung liegt im toten Winkel eines vornehmen Pariser Stadtpalais. Hier klopft der standesbewusste Hausbewohner nur an, um im Befehlston die Beschleunigung unliebsamer Verrichtungen im Haushalt zu fordern. Im Alltag entgeht die Concierge seinem ätherischen Blick. Damit das so bleibt und Renée im Schutze ihrer Aschenputtel-Existenz Husserl, Tolstoi und den japanischen Film studieren kann, achtet sie peinlich genau darauf, jedem Klischee ihres Berufes zu entsprechen. Sie ist hässlich, mollig, schlecht gekleidet und erweckt durch konsequente Einsilbigkeit den Eindruck fortgeschrittener Debilität. Zu ihrem Glück sind alle viel zu beschäftigt, als dass die unerhörten Ambitionen bemerkt würden: die anorektische Erbin aus dem zweiten Stock mit ihrem läufigen Whippet-Weibchen Athene, die Politikerfrau aus dem dritten mit den spärlichen Erkenntnissen einer zehnjährigen Psychoanalyse, deren älteste Tochter mit einer prätentiösen Philosophiearbeit. Nur die hochbegabte Schwester Paloma leidet an der Geistlosigkeit der intellektuellen Schickeria und will sich an ihrem dreizehnten Geburtstag das Leben nehmen. Doch dann zieht der faszinierende …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Concierge René ist 54 Jahre alt, liest Philosophen und argumentiert mit Dostojewski. Sie ist klein, dick, hat Hühneraugen - und versucht trotz des herrschaftlichen Stadthauses in Paris vorzutäuschen, sie gehöre zum Proletariat. Bis eines Tages der Japaner Ozu einzieht und sie sofort durchschaut. Und auch für eine weitere Hausbewohnerin bekommt Ozu eine schicksalhafte Bedeutung: Die zwölfjährige Paloma hat erkannt, dass sich das Leben einer Erwachsenen nicht lohnt und daher den Selbstmord mit 13 Jahren beschlossen. Ein insgesamt illusteres Setting also, das sich die Französin Muriel Barbery für ihren zweiten Roman ausgedacht hat. Doch obwohl "Die Eleganz des Igels" mehrfach ausgezeichnet wurde, vermisst man in der deutschen Übersetzung den vielgepriesenen Charme und Witz. Die kleine Paloma erscheint mehr nervig-altklug als eine französische "Little Miss Sunshine", und man fragt sich, warum Barbery das Konstrukt einer Concierge geschaffen hat, die sich dümmer macht, als sie ist. (bl)

»Barberys Spiel mit allen Facetten der Sprache ist einfach lesenswert.« Berit Nachtweyh, Goslarsche Zeitung 20.04.2011

"In Muriel Barberys Eleganz des Igels schieben sich Palomas tiefgründige Gedanken zwischen Renées Tagebucheinträge, in denen sie Betrachtungen über japanische Schiebetüren anstellt, eine Widerlegung der Phänomenologie anhand ihres Katers versucht oder die Trostlosigkeit des Conciergendaseins in satirischen Darstellungen der Upperclass verarbeitet."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 21.07.2008

"Ein Buch voller Wärme, Liebe und unbeugsamem Glauben, dass alles doch wert ist, gelebt zu werden." -- Wege

"Muriel Barberys 'Die Eleganz des Igels' ist ein modernes Märchen über Liebe, Philosophie und Freundschaft. Geistreich, elegant, voller Anmut, trifft es mitten ins Herz. Es macht Mut und unendlich traurig und gehört mit Abstand zu den schönsten Büchern, die in diesem Jahr erschienen sind." -- General-Anzeiger

"Ein außergewöhnlicher Roman in poetischer, metaphernreicher Sprache; berührend, humorvoll, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und der Schönheit der Welt." -- Angelika Scheil in Westdeutsche Allgemeine Zeitung

"Dieses Buch ist so außergewöhnlich wie seine Heldinnen. Es ist spannend und mitreißend, und das ohne "Action", denn eigentlich philosophieren hier nur zwei intelligente Menschen über die kleinen Freunden des Alltags. Aber wie sie das tun, das ist berührend und anregend, faszinierend und unterhaltsam zugleich - und manchmal unglaublich komisch. Wer alles Philosophische bislang für abgehoben und langweilig gehalten hat: 'Die Eleganz des Igels' belehrt ihn eines Besseren." -- Christoph Weidler auf fantasyguide.de

"Bei sorgsamem Lesen erschließt sich ein Schatz an optimistischen Lebenseinsichten und mit Leichtigkeit vermittelten philosophischen Gedanken. Unbedingt empfehlenswert." -- Lotte Schüler in 'Buchprofile'

"'Die Eleganz des Igels' ist schon in Buchform ein Hochgenuss. Als Hörbuch besticht es durch die einzigartige Interpretation von Anna und Katharina Thalbach. Dieser Bestseller aus Frankreich hat einen ganz eigenen Klang: Klug, charmant, voller Witz - Paris mit einem Schuss Japan!" -- Kerstin Krögis auf 'bergisch-exclusiv-verlag.de'

"Die Spannung des Romans ergibt sich aus seiner Tiefgründigkeit. Es macht einfach Freude, Muriel Barbery zu lesen. Mittlerweile wurde 'Die Eleganz des Igels' in 31 Sprachen übersetzt." -- Andre Damm in MDR

"Der französische Bestseller ist ein Roman auf hohem Niveau - unterhaltsam, satirisch-intelligent und bewegend." -- MSZ - Münster Senioren-Zeitung

"Ein wunderbar witziges, bitterböses und sehr berührendes Buch, das von den kleinen Freuden des Alltags erzählt, das tiefgründig und zugleich leicht ist - eben ein außergewöhnliches Leseerlebnis." -- HNA, Waldeckische Allgemeine

"Der erste Lichtblick auf dieser trüben Liste ist dieser geistreiche französische Unterhaltungsroman über Madame Michel, die Concierge eines Pariser Hauses an der Rue de Grenelle Nummer 7, ein zum Selbstmord entschlossenes hochbegabtes Mädchen und einen japanischen neuen Mieter. Bisweilen dringt Barberys mit Drive erzählte Geschichte dabei in philosophisch-soziologische Tiefen vor, enthalten in Aphorismen wie: „Wenn es etwas gibt, was die Armen verabscheuen, dann sind es die anderen Armen." -- Denis Scheck in 'Der Tagesspiegel'

"Hinreißend komisch, bitterböse und sehr berührend erzählen Paloma und Renée von ihrem Leben, den Bewohnern des Stadtpalais, von Büchern, Filmen, Mangas und von ihrer Suche nach der Schönheit in der Welt." -- M. Matt-Brassel in 'Kultur-Artour'

"Wer eine Antwort sucht auf die großen Fragen, der erhält im Roman der französischen Philosophielehrerin Muriel Barbery wunderbar einfühlsame, intelligente, anrührende, manchmal auch satirische Antworten. So ist das Buch ein Beweis dafür, wie wunderschön, erhaben und tragisch Literatur sein kann, unterhaltend und bereichernd zugleich. Ein wahrer Lesegenuss." -- Birgit Hock in 'Die Rheinpfalz'

"Wer über 'Die Eleganz des Igels' zu schreiben weiß, muss ein philosophischer Charakter sein. Jemand, der die Welt vorbehaltlos ansieht und sich seine eigenen Gedanken und Erklärungen macht. Muriel Barbery fällt in diese Spezies. Ihr Romandebüt 'Die letzte Delikatesse' wurde in zwölf Sprachen übersetzt, mit ihrem zweiten Buch hat sie den endgültigen Durchbruch geschafft. Das Buch wurde mit Preisen überhäuft und in 27 Sprachen übersetzt, die Kritiker und die Leser jubelten gleichermaßen. Kein Wunder, ist doch der französischen Autorin, Jahrgang 1969, ein Wunder gelungen: Zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Frauengestalten. Die beide ihre wahre Intelligenz und Weitsicht verbergen, treffen aufeinander und erkennen einander als Seelenverwandte. Sie durchblicken die Mechanismen unserer modernen Gesellschaft und sind wahre Philosophinnen, die eine eine vierundfünfzigjährige Concierge, die andere ein zwölf Jahre altes Mädchen aus gutem Hause. Und beide wachsen dem Leser ans Herz, ebenso die Autorin, der unser Dank gilt!" -- Gerhard Altmann in Magazin PANNOrama

"Muriel Barbery ist ein außergewöhnliches Buch mit faszinierenden Charakteren gelungen, das den Leser auf unterhaltsame und teilweise warme, komische Art und Weise berührt und auch sehr zum Nachdenken anregt. 'Die Eleganz des Igels' ist einerseits sehr tiefgründig, andererseits stellenweise unglaublich witzig." -- Wolfgang Gonsch auf 'how2find.de'

"Muriel Barbery versteht es, einen Roman zu schreiben, der mitreißt. Besonders wertvoll wird das außergewöhnliche Werk durch seine poetische und metaphernreiche Sprache, den Humor und die nie aufgesetzt wirkenden, kurzen philosophischen Betrachtungen. Unterhaltsam und gescheit! Sehr empfohlen." -- Stephan Schwering in 'Emsdettener Volkszeitung'

"Mit viel Charme und Witz, manchmal böse und oft berührend, erzählen darin zwei Frauen aus ihrem Leben und von ihren Ansichten: eine arme, aber gebildete Pariser Concierge (eine Art Hausmeisterin) - und die zwölfjährige Paloma, die mit ihren Eltern eine der teuren Wohnungen in dem schönen Haus bewohnt und eigentlich beschlossen hat, an ihrem 13. Geburtstag Selbstmord zu begehen. Aber Gott sei Dank ist da noch reichlich Sehnsucht nach Schönheit in der Welt..." -- Weilheimer Tagblatt

"Barberys Geschichte um eine lebenskluge Concierge, einen suizidgefährdeten Teenager und einen Japaner in Paris besticht durch eingeschmuggelte, aber nie deplatziert wirkende Sätze, die auch eines Kafka oder Heiner Müller würdig wären..." -- Denis Scheck in 'Der Tagesspiegel'

"Wunderbar tiefsinnig und ideale Sommerlektüre: Die französische Autorin setzt zwei Außenseitercharaktere sowie die sie umgebende Gesellschaft gekonnt in Szene." -- Gesundheit

"Ein typisch französischer, warmherziger Roman, der sich klammheimlich in den Bestsellerlisten nach oben strampelt." -- Frau im Spiegel

"Philosophische Gesellschaftssatire." -- Tips Amstetten

"In Muriel Barberys 'Eleganz des Igels' schieben sich Palomas tiefgründige Gedanken zwischen Renées Tagebucheinträge, in denen sie Betrachtungen über japanische Schiebetüren anstellt, eine Widerlegung der Phänomenologie anhand ihres Katers versucht oder die Trostlosigkeit des Conciergendaseins in satirischen Darstellungen der Upperclass verarbeitet." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Ein anrührende, skurrile Geschichte zweier Außenseiter." -- Burda Modemagazin

"Tiefgründige und witzige Gesellschaftssatire über zwei Außenseiterinnen." -- In Style

"Eine ironische, gesellschaftskritische Geschichte, die ihren Höhepunkt in der wunderbar zarten Annäherung von Ozu und Renée findet." -- Altmühl-Bote

"Mit Witz, Charme und Intelligenz lässt die Autorin ihre Heldinnen die großen Fragen des Lebens erkunden. Unbedingt lesen!" -- Emotion

"Ein Bestseller - und ein anspruchsvolles Lesehighlight." -- Nordwest Zeitung

"Es ist ein trauriges Ende, das sich Muriel Barbery für ihren ebenso klugen wie unterhaltsamen Roman ausgedacht hat - und ein anrührendes zugleich: Verzweiflung gebiert neue Hoffnung, und der Tod ermutigt zu neuem Leben." -- Siegener Zeitung

"Charmant und abgehoben und doch so bodenständig, auf jeden Fall aber philosophisch, beschreibt Muriel Barbery auf 364 Seiten die Welt zweier Frauen im heutigen Frankreich." -- Bochumer Stadt- und Studierzeitung

"Es ist eines der stillen, philosophischen Bücher, das das Potential hat, sich Seite für Seite zum persönlichen Lieblingsbuch zu mausern." -- Christlicher Digest

"Philosophisch, sentimental, spitz und sarkastisch ist das Buch von Barbery, komisch und tragisch, eine Gesellschaftssatire, ein Buch über Kunst und Philosophie, die drei Außenseiter zusammenführen kann." -- Stuttgarter Zeitung

"Unbedingt empfehlenswert!" -- Ruhr Nachrichten

"Der Roman der Philosophiedozentin Muriel Barbery wurde ein Frankreich zum Bestseller, vielfach ausgezeichnet und in 27 Sprachen übersetzt. Mit Recht." -- Kirche

"In Es ist ein bisschen wie Aschenputtel oder Pygmalion, ein Märchen - allerdings ohne Happy End. Denn Renée stirbt nicht umsonst - ihr Tod rettet Paloma, die Glaubwürdigkeit der Autorin Muriel Barbery und dieses kluge, wunderbare Buch vor einem verkitschten Ende." -- Augsburger Allgemeine

"Französisch-Lektüre mit schrägem Charme." -- Frizz Witzig

"[...] intelligent und mit seiner melodiösen Sprache ist dieses philosophische Märchen wie ein japanisches Haiku: tiefgründig und zugleich leicht und luftig." -- Thalia at Magazin

"Barbery stellt die kleinen Freuden des Lebens in den Mittelpunkt, ohne die großen Sorgen zu verklären. Eigentlich ein Roman für kalte Wintertage, aber so lange sollte sich niemand gedulden." -- Grenz-Echo

"'Die Eleganz des Igels' ist ein philosophischer Roman voller Tiefe, Eleganz und Scharfsinn." -- Main-Echo

"In verschnörkelt, gehobener Sprache, langen Schachtelsätzen und tiefgründiger Wortwahl wird erhaben über das Reichsein und der daraus folgenden Oberflächlichkeit und Dummheit philosophiert. Der enorme Wert geistiger Erfahrungswelten in Literatur und Kunst bekommt ebenso seinen Raum, wie eine gewisse Selbstironie. Der Ausgang lässt sich dabei ungefähr erahnen, nichtsdestotrotz stellt der französische Roman einen Genuss dar." -- Moritz, Studentische Meiden Greifswald

"Die Welt mit anderen Augen. Mit weisem, scharfem und sarkastischem Blick, der aber doch so ehrlich und wahrhaftig ist. Die Figuren des Buchs sind frisch und leuchtend hell, voll Gefühl, Bitterkeit und eben Eleganz. Ein traumhaftes Buch!" -- Alex Dengler in der 'Bild am Sonntag'

"Dies ist schlicht und einfach ein intelligenter Unterhaltungsroman. Die Französin Barbery erzählt von einem zum Selbstmord entschlossenen Teenager und einer sehr gebildeten Concierge in einer Enklave der Wohlhabenden in Paris - und hat damit eine mitreißende und lebenskluge Geschichte geschrieben, die dem Vergleich mit 'Harold und Maude' standhält." -- Der Tagesspiegel

"Rührend, komisch und sehr liebenswert philosophieren die Figuren in Muriel Barberys französischem Bestseller über ihr (Zusammen-) Leben. Eine wunderbare, stimmungsvolle Sommerlektüre." -- Freundin

"Eine tolle Sommerlektüre, bei der man fast nebenbei auch noch einiges für seine Bildung tun kann." -- Kölner Stadt-Anzeiger

"Skurril, komisch und anrührend." -- Kölner Stadt-Anzeiger

"Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter." -- Siegener Zeitung

"Vom Triumph einer Wehrlosen über alle Wichtigtuer erzählt 'Die Eleganz des Igels'. Doch auch davon, dass man sich auf der Höhe der Zustände nicht lange hält, und zuletzt davon, dass gegen ein Kunstwerk im Großen und Ganzen nichts einzuwenden ist, außer dass es - auch wenn es die Zeit aufzuheben scheint - kein Mittel gegen den Tod ist." -- Der Spiegel

"Herrlich französisch!" -- Lisa

"Die hochgebildete Renée ist seit 27 Jahren Concierge in Paris, Paloma ist 13, altklug und Tochter reicher Eltern. Beide erzählen hier mit etwas Spott und sehr lustig über ihr Leben, ihre Nachbarn und den ganzen Rest." -- Glamour München

"Renée ist 54 Jahre alt und Concierge in Paris. Sie ist klein, hässlich und Witwe. Paloma ist zwölf, hochbegabt, hat reiche Eltern. Beide wohnen in einem Stadtpalais und erzählen auf hinreißende Weise von den Menschen, die dort leben." -- In - Das Star & Style Magazin

"Dieses Buch ist so außergewöhnlich wie seine Heldinnen. Es ist spannend und mitreißend, und das ohne "Action", denn eigentlich philosophieren hier nur zwei intelligente Menschen über die kleinen Freuden des Alltags. Aber wie sie das tun, das ist berührend und anregend, faszinierend und unterhaltsam zugleich - und manchmal unglaublich komisch. Wer alles Philosophische bislang für abgehoben und langweilig gehalten hat. 'Die Eleganz des Igels' belehrt ihn aufs Angenehmste eines Besseren." -- buechereule.de

"Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührend Geschichte zweier Außenseiter." -- medien-info.com

"...ein lesenswerter Mix aus Literatur, philosophischer Betrachtung und Gesellschaftssatire." -- Börsenblatt Ein modernes Märchen, erfrischend und intelligent." -- Le Figaro

"Muriel Barbery gelingt es, von gewichten Dingen mit einladender Leichtigkeit zu erzählen." -- Le Figaro littéraire

"Zu behaupten, Muriel Barbery sei begabt, würde weit unterhalb der Wahrheit bleiben. Sie ist wie eine Orgel, ein Orchester für sich allein, fähig die verschiedensten Stimmen ertönen zu lassen, den Gebildeten, den Clown, den Spötter, den Ergriffenen, den Polemiker, den Unverbildeten ... Sie hat einen verheerenden Humor. Man weint vor Lachen beim Lesen des Romans." -- Nouvel Observateur

"Barbery beschreibt die kleinen Freuden unserer Existenz, diese perfekten Momente, in denen manchmal alles kippt, mit der ganz unzeitgemäßen Nostalgie eines Marcel Proust und der Frische eines Philippe Delerm. Witzig, intelligent und mit seiner melodiösen Sprache besitzt dieses philosophisches Märchen etwas Japanisches: tiefgründig und zugleich leicht und luftig wie ein Haiku." -- L'Express
Anna Thalbach, geboren 1973 in Ostberlin, stand bereits mit sieben Jahren das erste Mal für einen Kinofilm vor der Kamera. Seitdem arbeitet sie gleichermaßen erfolgreich für Theater, Film und Fernsehen. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme ist Anna Thalbach eine der gefragtesten Hörbuchsprecherinnen - 2008 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

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Kundenbewertungen zu "Die Eleganz des Igels" von "Muriel Barbery"

11 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen **** sehr gut)
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hilfreichste - beste - neueste

Bewertung von LizzieJo_O aus Jessen am 23.11.2012 ***** ausgezeichnet
Renée ist Concierge in enem Has, in dem nu Reiche wohnen. Reiche, gebildete Leute in riesigen Wohnungen.
Sie halten Renée für dumm, so wie alle Conciergen es zu sein haben. Nicht aber Renée; Sie ist nerhört klug, ihr Kater heißt Leo, nach Leo Tolstoi, Autor von Werken wie "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina", sie verabscheut jegliche Verschandelung der Sprache und trinkt immer Dienstags und Donnerstags mit ihrer Freundin, der Putzfrau aus Stock 3und 5, Tee.
Im gleichen Haus wohnt Paloma, potenziell reich, zwölf Jahre alt, außergewöhnlich inelligent. Paloma will an ihrem 13. Geburtstag Suizid begehen und gleichzeitig ihren Eltren zeigen, dass Geld nicht alles ist.
Doch vorher will sie das Schöne der Welt finden.
Paloma und Renée sind sehr sympatisch. Beide auf ihre Art Außenseiter, und sich dadurch ähnlicher als man zuerst erwartet.
Der Schreibstil ist flüssig, wenn auch nicht immer leicht zu verstehen. Ab und an quält man sich ein wenig durch.
Ich fand es ein wenig schade, dass erst etwa um Seite 150 eine wirkliche Verbindung zwischen Renée und Paloma zu entwickeln beginnt. Dennnoch fünf Sterne. :)

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Bewertung von FeausM aus 81929 München am 31.12.2011 ***** ausgezeichnet
... einfühlsam erzählt.
Bringt mir Frankreich viel näher da ich derzeit zwei Semester in Rennes verbringe.

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 12.06.2011 ***** gut
Renée und Paloma leben im gleichen Haus, führen jedoch zwei völlig verschiedene Leben.

Renée ist die Concierge des Hauses und lebt nach Außen hin das typische Klischee, sie sei ungebildet, esse nur Leberbrötchen und schaue den ganzen Tag fern. Doch tatsächlich ist Renée überaus gebildet, sie liest Kant, Marx und Tolstoi und hält sich auch sonst, was ihre Bildung angeht, auf einem hohen Stand.

Paloma ist die altkluge Tochter aus gutem Hause. Auch sie versteckt ihre wahre Intelligenz. Sie plant ihren Selbstmord an ihrem 13. Geburtstag, vorher jedoch will sie Aufzeichnungen über tiefgründige Gedanken machen, die ihr wichtig sind.

Die beiden leben nebeneinander her und wissen so gut wie gar nichts voneinander. Das ändert sich, als Kakuro Ozu einzieht. Als die Verwalterin ihm Renée vorstellt, wird dieser stutzig, als sie bei einem Zitat aus einem Werk von Tolstoi wissend reagiert. Auch der Name ihrer Katze Leo (Tolstoi) ist mehr als verdächtig.

Im Aufzug begegnet Kakuro Ozu auch noch Paloma, die Japanisch in der Schule hat und freundet sich mit ihr an. Gemeinsam wollen sie herausfinden, was wirklich in der Concierge steckt ...


Überall habe ich nur Gutes über dieses Buch gelesen und beschlossen, mir selbst eine Meinung zu bilden und ich wurde enttäuscht. Ich fand es recht anstrengend, das Buch zu lesen, da in dem Buch gerne Bezug auf Kant, Marx und Tolstoi genommen wurde, auch die Handlung gewann erst zum Ende hin an Fahrt.

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Bewertung von buchfan am 13.09.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch zu lesen war ein wunderbares Erlebnis, es hat mich vollkommen fasziniert! Es ist Intelligent geschrieben und hat in mir eine Menge Emotionen geweckt. Ich kann es nur empfehlen!

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Bewertung von hosenboden aus Gerlingen am 20.06.2010 ***** ausgezeichnet
So spröde wie der Titel "Die Eleganz des Igels" springt einen auch das erste Kapitel an. Aber man wird neugierig auf diese merkwürdigen Menschen. Da ist die Concierge, die ihr wahres Wesen unter einem Stachelpanzer verbirgt, die sorgfältig ihre Liebe zur Philosophie, zur Kunst versteckt. Und dann gibt es diese Göre aus wohlhabendem Haus, die beschließt, an ihrem nächsten Geburtstag Selbstmord zu begehen. Bis dahin seziert sie mit pubertärem Scharfsinn ohne Gnade ihre Umgebung. Beider Mauern geraten ins Wanken, als ein Japaner auftaucht, der mit Einfühlungsvermögen und ohne Dünkel auf Menschen zugehen kann, sie ernst und wichtig nimmt.
Das Buch breitet einen Kosmos an menschlichen Verhaltensweisen aus, neben "Tiefgründigen Gedanken" - so sind einige Kapitel überschrieben - entwickelt sich eine Menge Skurriles und nimmt den Leser mit bei einer Achterbahnfahrt zwischen Schmunzeln, Grübeln, Haare raufen und dem Griff zum Lexikon.

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Bewertung von Nina [libromanie.de] am 25.02.2009 ***** sehr gut
Obwohl sie hoch intelligent ist, arbeitet die 54jährige Witwe Renée seit vielen Jahren in einem Pariser Wohnkomplex für die Schönen und Reichen und versteckt sich hinter der Fassade der unscheinbaren, dicklichen und dümmlichen Concierge.
Die 12jährige Paloma, Tochter reicher Eltern, lebt nicht nur im selben Haus wie Renée, sondern ist ebenfalls mit überdurchschnittlicher Intelligenz gesegnet. Oder gestraft, je nachdem, von welcher Seite man es betrachtet, denn Paloma meint die Welt der Erwachsenen durchschaut zu haben. Da ihr ein solches Leben nicht erstrebenswert scheint, beschließt sie, sich an ihrem 13. Geburtstag umzubringen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir verhältnismäßig schwer, denn die Charaktere waren mir anfänglich überhaupt nicht sympathisch. Paloma wirkt altklug und Renée’s Erzählton ist sehr frustriert. Hinzu kommen der verschachtelte Satzbau und die zu Beginn des Buches etwas zu stark im Vordergrund stehenden philosophischen Ausführungen, in denen sich zwar viel Wahres finden lässt, die aber sehr viel Konzentration erfordern und teilweise etwas aufgesetzt wirken.
Dies ändert sich, als ein neuer Bewohner in die Rue Grenelle zieht. Mit ihm kommt nicht nur mehr Schwung in das Leben von Renée und Paloma, sondern auch in die Geschichte. Endlich haben die Beiden nicht mehr nur sich selbst und ihre Gedanken und fangen an, aktiver am Leben teilzuhaben, statt alles nur in der Theorie zu sehen. Indem sie sich weiterentwickeln und ihr Schneckenhaus nach und nach verlassen, werden sie wesentlich natürlicher und menschlicher, sodass es mir viel leichter fiel, mit ihnen mitzufühlen.
Besonders Paloma’s Tagebuchauszüge und ihr schnippischer Tonfall haben mir sehr gut gefallen. Auch wenn ihre Abgebrühtheit und ihr Intellekt für ein Mädchen von gerade mal 12 Jahren etwas übertrieben scheinen, trifft sie den Nagel häufig auf den Kopf und brachte mich mit einigen Ausführungen richtig zum Lachen. Darüber hinaus gab es aber auch einige tragische Momente, sodass das Buch nicht nur meinen Kopf forderte, sondern mich auch emotional berührte.

Etwas schade ist, dass Muriel Barbery es manchmal aber ein bisschen übertrieben hat. Nicht nur die Charaktere sind in ihrem Außenseiterdasein etwas zu extrem dargestellt, auch das Sprachniveau wirkt stellenweise unnatürlich gehoben. Zwar ist die Ausdrucksweise der Charaktere deren Intelligenz angepasst, sodass die Verwendung der vielen Fremdwörter durchaus legitim ist. Wenn aber der Kater den Sessel kolonisiert, statt einfach darauf zu liegen, finde ich das nur noch unnötig.

Insgesamt betrachtet ist ‘Die Eleganz des Igels’ ein anspruchsvolles, gesellschaftskritisches Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte. Erst dann erkennt man, dass hinter der eher spröden Fassade viel mehr steckt, als es eigentlich den Anschein hat.
Wer darauf allerdings keine Lust hat und die vielen gebotenen Ansätze nicht gedanklich weiterverfolgen mag, sondern nur eine spannende Geschichte lesen möchte, wird wahrscheinlich keine große Freude an dem Buch haben.

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Bewertung von Karita aus Chemnitz am 26.01.2009 ***** ausgezeichnet
Ein Buch über ungewöhnliche Vorlieben und Freundschaften gespickt mit ironischen und satirischen Dialogen bzw. Monologen. Die Concierge (eine Frau) lesewütig und intelligent, beobachtet das Treiben in ihrem Haus und kommentiert es in einer amüsanten Art. Auf der anderen Seite ein junges Mädchen, welches beschließt sich an ihrem Geburtstag umzubringen, beschreibt ihre Beobachtungen aus der eigenen Familie. Beide Menschen haben mehr gemeinsam als sie denken und finden erst durch einen neuen Hausbewohner (ein Japaner) zueinander.

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Bewertung von Witt, Bianca aus Hannover am 11.01.2009 ***** ausgezeichnet
Anfänglich ist das Buch schwer zu lesen. Lange weis man nicht sorecht was einem die Autorin so recht mit ihrem Werk mitteilen möchte.
Doch mit einmal wird der Bezug vom Titel zur Handlung klar und die Erzählung bis zu dem Punkt ergibt einen Sinn, welcher Tiefgründiger ist, als es vorher den Anschein hatte.
Im Gesamten hat das Buch einen hohen Lesespaßfaktor, sofern man für die Tiefgründigkeit des Buches offen ist. Zumal der stetige Wechsel der zwei Erzählenden mitunter dadurch fasziniert, dass zu merken ist, wie Intelligent beide sind und doch wie engsichtig. Dies jedoch jeder auf seine Art Paloma als 12 jährige und Renée mit ihren 54 Jahren.

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Bewertung von Daniela Möhrke aus Leipzig am 20.12.2008 ***** ausgezeichnet
"Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery hat mich schon beim Lesen des Klappentextes sehr angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil. Ich bin vollkommen begeistert von der Sprache des Buches (auch ein Lob an die Übersetzerin!), von der Darstellung der Figuren, von der Spannung die erzeugt wird und von der Einzigartigkeit der Geschichte an sich.
Endlich mal wieder ein Buch, das kein Abklatsch eines anderen ist.
Einziges Manko: die alte deutsche Rechtschreibung!

Alles spielt sich in der Rue de Grenelle 7 ab, wo mehrere reiche Familien leben. Renée ist die Concierge des Hauses und spielt ihre Rolle auch auf beeindruckende Art und Weise. Eigentlich ist sie aber hochintelligent (sehr belesen und kennt sich mit Kultur, Geschichte etc. überdurchschnittlich gut aus) und versucht dies aber, entsprechend ihre Berufsstandes zu vertuschen, indem sie alles so macht, wie es eine Concierge normalerweise tun würde.
Im selben Haus lebt auch Paloma - sie gehört einer reichen Familie an, kann dem aber nichts abgewinnen, weil alle so anders sind als sie selbst und ihr nur wenig Verständnis entgegenbringen. Sie beschließtan ihrem 13. Geburtstag Selbstmord zu begehen, wenn sie nicht bis dahin etwas entdeckt hat, was ihr Leben lebenswert macht und ihren bisherigen Eindruck vom Leben widerlegt, nämlich dass man aus seinem vorherbestimmten Schicksal (in ihrem Fall reich und abgestumpft zu werden) nicht herauskommt.
Mit dem Einzug von Monsieur Kakuro in eine freigewordene Wohnung, ändert sich alles. Er wirkt auf alle anziehend durch seine unvoreingenommene Freundlichkeit allen gegenüber und seine Weisheit.
Er entdeckt auch das Besondere in Renée und Paloma und über ihn lernen sich die beiden kennen. Sein Einzug verändert also so einiges und er bringt neue Hoffnung in das Leben der beiden, dass sie so sein können, wie sie wirklich sind.

Für mich hat dieses Buch definitiv alles, was ein guter Roman braucht.
Tiefgang, Gefühl, Spannung, Sprache auf höchstem Niveau...
Ich bin restlos begeistert!

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Bewertung von Susanne Braun aus Lindenfels am 25.11.2008 ***** weniger gut
Die Geschichte klingt verlockend: Eine belesene Concierge, die als alterndes Aschenputtel auf einen reichen Japaner trifft, eine 13-jährige, die frech und klug ist, skurrile Hausbewohner und Katzen mit Namen aus der russischen Literatur.
Aber beim Lesen werde ich nicht in die Geschichte hineingezogen, der Zauber fehlt, den Protagonisten fehlt der Charme, die intelligent klingenden Sätze kommen mir vor, als hätte ich sie woanders schon mal gelesen. Das ganze Buch wirkt zusammengestückelt. Als die Concierge schließlich das Schicksal der meisten Igel teilt, weine ich nicht.

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