Die Drachenkämpferin / Die komplette Trilogie - Troisi, Licia

Licia Troisi 

Die Drachenkämpferin / Die komplette Trilogie

Im Land des Windes; Der Auftrag des Magiers; Der Talisman der Macht

Broschiertes Buch
 
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Die Drachenkämpferin / Die komplette Trilogie

Die Drachenkämpferin - alle 3 Bände der Bestseller-Saga erstmals als Gesamtausgabe

In einer faszinierenden Welt voller Magie und Abenteuer, bevölkert von Nymphen, Monstern und Drachen, kämpft die Halbelfe Nihal gegen die Macht des Bösen. Nur zwei Verbündete stehen ihr zur Seite: ihr unfehlbares Schwert aus schwarzem Kristall und der junge Magier Sennar. Wird es Nihal gelingen, das Schicksal einer Welt abzuwenden, die vom Untergang bedroht ist?

Ein wunderbar bildgewaltig und rasant erzähltes Fantasy-Epos, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2009
  • Sonderausg.
  • Ausstattung/Bilder: Sonderausg. 2009. 1280 S.
  • Seitenzahl: 1296
  • cbt Taschenbücher Bd.30654
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 135mm
  • Gewicht: 921g
  • ISBN-13: 9783570306543
  • ISBN-10: 3570306542
  • Best.Nr.: 26333068
"Gut und spannend erzählt, für alle Fans von 'Eragon'." Westfälische Nachrichten
Licia Troisi, 1980 in Rom geboren, ist Astrophysikerin und arbeitet bei der italienischen Raumfahrtagentur in Frascati.

Leseprobe zu "Die Drachenkämpferin / Die komplette Trilogie"

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Leseprobe zu "Die Drachenkämpferin / Die komplette Trilogie"

Die Sonne überflutete die Ebene. Es war ein besonders milder Herbst, das Gras war noch saftig grün und wogte sanft gegen die Stadtmauern wie ein Meer an einem ruhigen Tag.

Nihal saß auf der Terrasse oben auf dem Turm und genoss den Morgenwind. Von diesem höchsten Punkt Salazars aus bot sich der beste Blick über die Ebene, die sich, so weit das Auge reichte, bis zum Horizont zog. Aus dieser endlosen Weite ragte die Stadt auf, mit ihren nicht weniger als fünfzig Ebenen von Häusern, Werkstätten und Ställen. Ein einziger, riesengroßer Turm, der eine kleine Metropole von fünfzehntausend Menschen fasste, die zusammengedrängt in seinen eintausendzweihundert Ellen Höhe lebten.

Nihal liebte es, allein dort oben zu sitzen, während der Wind in ihren langen Haaren spielte. Dann hockte sie mit übereinander geschlagenen Beinen auf einem Stein, hatte die Augen geschlossen und ihr hölzernes Schwert wie ein echter Krieger neben sich gelegt.

Dort oben konnte sie zur Ruhe kommen, konnte sich ganz auf sich selbst konzentrieren, auf ihre verborgensten Gedanken, auf jene vage Wehmut, die sie manchmal umfing, auf jenes leise Murmeln, das sie hin und wieder aus den Tiefen ihrer Seele aufsteigen spürte.

Doch heute war kein solcher Tag. Nein, es war ein Tag der Schlacht, und wie ein Feldherr, den es zum Kampf drängt, ließ Nihal heute den Blick über die Ebene schweifen.

Sie waren vielleicht ein Dutzend Jugendliche, alle älter als zehn Jahre. Unter lauter Jungen war sie das einzige Mädchen. Alle saßen, nur sie stand in ihrer Mitte. Sie war der Anführer: ein schmächtiges, schlankes Mädchen, mit lebhaften violetten Augen, fließendem, blau glänzendem Haar und auffallend spitz zulaufenden Ohren. Wenn man sie so ansah, mochte man sie nicht für stark halten, doch alle hingen an ihren Lippen.

"Heute kämpfen wir um die verlassenen Häuser. Die Fammin haben sich dort eingenistet und spielen sich als die großen Herren auf. Aber sie wissen nichts von uns und erwarten uns nicht: Wir können sie also überraschen und mit der Kraft unserer Schwerter aus ihren Löchern vertreiben."

Die Jungen lauschten aufmerksam.

"Und wie sieht dein Schlachtplan aus?", fragte der dickste von ihnen.

"Wir marschieren in geschlossenen Reihen bis zum Stockwerk über den Werkstätten hinunter, nehmen die Abkürzung durch die Gänge hinter der Stadtmauer und landen direkt bei ihrem Versteck und können ihnen in den Rücken fallen. Wenn wir uns nicht verraten, wird das ein Kinderspiel. Ich marschiere voran, die anderen des Stoßtrupps folgen mir." Einige der Jungen nickten überzeugt. "Dann kommen die Bogenschützen", und drei Knaben mit Schleudern in der Hand hoben die Waffen und zeigten, dass sie verstanden hatten, "und zum Schluss die Fußsoldaten. Seid ihr bereit?"

Ein Chor begeisterter Ja-Rufe erhob sich.

"Dann auf!"

Nihal reckte ihr Schwert und ließ sich geschwind, gefolgt vom Rest der Bande, durch die Falltür hinab, die von der Terrasse in den Turm führte.

Dicht hintereinander stürmten sie im Marschschritt durch die Gänge, die den inneren Ring Salazars umliefen, unter den amüsierten, häufiger aber sorgenvollen Blicken der Einwohner Salazars, die nur allzu gut wussten, wie Nihals legendäre Schlachten häufig endeten.

"Guten Morgen, General."

Nihal drehte sich um. Das Wesen, das sie angesprochen hatte, war ungefähr so groß wie sie, leicht untersetzt und trug einen dichten Bart, der fast sein ganzes Gesicht verdeckte. Es war ein Gnom, der jetzt eine komische Verbeugung vollführte.

Nihal ließ ihre Männer anhalten und verbeugte sich ebenfalls.

"Auch dir einen guten Morgen." "Nun, mal wieder auf Feindesjagd?" "Ja, natürlich. Wir müssen doch die Fammin aus dem Turm vertreiben."

"Gewiss, gewiss ... Doch würde ich an deiner Stelle, in diesen gefährlichen Zeiten heutzutage, den bewussten Namen nicht so leichtfertig aussprechen. Selbst nicht im Spiel."

"Wir haben aber keine Angst!", rief ein Junge aus dem Hintergrund.

Und Nihal lächelte kühn. "Eben, wir haben keine Angst. Und wovor auch? Die Fammin sind hier doch allen verhasst, und zudem ist das Land des Windes immer noch frei."

Der Gnom kicherte und zwinkerte ihr zu. "Wie du meinst, General. Dann viel Glück in der Schlacht."

Rasch, aber im Gleichschritt wie richtige Soldaten passierten sie die verschiedenen Ebenen der Turmstadt, vorbei an Häusern, Läden und Werkstätten, im Chaos der Völker und Sprachen, die in Salazar zu Hause waren. Sie durchliefen die ringförmig angelegten Flure jedes Stockwerks, während die Sonne sie in regelmäßigen Abständen durch die Fensterbögen küsste, die sich zu den Gemüsegärten in der Mitte tief unter ihnen öffneten. Die Turmstädte im Land des Windes waren nämlich alle um einen breiten zentralen Schacht herum errichtet, der zwei Aufgaben erfüllte: Zum einen ließ er auch von innen Tageslicht in die Stadt hinein, und zum anderen schuf er jenes offene Feld in der Mitte, das in verschiedenste kleine obst- und Gemüsegärten unterteilt war.

irgendwann bog Nihal sicheren Schritts in eine schmale Gasse ein und stieß gleich darauf eine alte vermoderte Tür auf. Dahinter herrschte tiefste Finsternis.

"Da wären wir." Das Mädchen setzte eine feierliche Miene auf. "Also, keine Angst und tapfer voran, wie immer. Unsere große Aufgabe duldet keine Schwachheiten."

Die anderen nickten ernst und folgten ihr dann in geduckter Haltung in den Stollen hinein.

Es war so dunkel, dass man die Hand nicht vor den Augen erkennen konnte, und die Luft war stickig und abgestanden. Doch nach einer Weile gewöhnten sie sich an die Finsternis und konnten die Treppe mit den feuchten, wackeligen Stufen ausmachen, die sich im Dunkeln verlor.

"Es wird ja wohl hoffentlich heute niemand sonst hier durchkommen? ich hab gehört, dass die Stadtmauer auf der Westseite Risse hat, die repariert werden sollen ...", flüsterte einer der Jungen.

"Die waren schon hier", antwortete Nihal. "Ein guter Anführer bedenkt auch solche Dinge. Nun aber Schluss mit dem Gerede, konzentriert euch auf eure Aufgabe!"

in dem hohlen Gang hallten ihre Schritte noch eine Weile nach, vermischten sich mit dem Stimmengewirr jenseits der Stadtmauern. Dann noch eine letzte Biegung, und Nihal hob die Hand.

"Halt! Wir sind da", zischte sie, schwer atmend. So fühlte sie sich immer kurz vor einem Angriff: Dann hämmerte ihr Herz in der Brust, und das Blut pochte in ihren Schläfen.

Kundenbewertungen zu "Die Drachenkämpferin / Die komplette Trilogie"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Bücherwolf99x aus Köln am 26.06.2011 ***** sehr gut
Nihal ist kein normaler Mensch. Die anderen Leute aus der prunkvollen Stadt Salazar im Land des Windes tuscheln oft hinter ihren Rücken über sie: Nihal hat violette augen und blau-schwarze Haare. Doch zusammen mit ihrer Bande macht sie als ihre Anführerin die Gassen Salazars unsicher. Bis sie eines Tages Sennar kennenlernt, der ihr mithilfe von Magie ihren wertvollen Dolch klaut. Wütend schwört sie sich von ihrer Verwandten Soana als Magierin ausbilden zu lassen. Nihal verlässt schweren Herzens ihren Ziehvater Livon und geht bei Soana in die Lehre. Doch ihr Lehrling ist kein anderer als der Zauberer Sennar- der ihr bei der Aufnahmeprüfung hilft.Beide werden gute Freunde. Nihal besucht ihren Ziehvater in Salazar. Doch dann wird die Stadt von einer gewaltigen Armee angegriffen und Nihal muss zusehen wie ihr Vater von den Fammins umgebracht wird. In letzter Sekunde kann Sennar sie rettten und beide fliehen. Zusammen mit Soana reisen sie in das Land der Windes, denn Sennar soll als Magier geweiht werden. Nihal trifft auf den Drachenkämpfer Fen und verliebt sich direkt in ihn. Nun weiß sie was sie will: Nihal will eine Drachenkämpferin werden und tut alles daran in die Akademie für Drachenkämpfer aufgenommen zu werden. Eine neue Gefahr droht: Der Tyrann will die Macht über alle Länder und NIhal erfährt, dass sie die letzte Halbelfe ist, ein Grund mehr für den Tyrannen sie zu töten.
NIhal wird von dem griesgrämigen Ido zur Drachenkriegerin ausgebildet und zusammen mit ihrem Drachen Oarf, Sennar und ihrem Knappen und Freund Laio macht sie sich auf die Suche nach einem Talisman um den Tyrannen zu besiegen. Doch ihre dunkle Vergangenheit holt sie ein...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es ist total toll geschrieben und es ist eine sehr atemberaubende Geschichte.

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Bewertung von HELO 67 aus Biesenthal 16359 am 02.08.2010 ***** ausgezeichnet
Ich bin eine begeisterte Leserin von hostorischen Romanen bzw. Mystik.
Inletzter Zeit lernte ich viele Romane im Genre"Drachenreiter" kennen und bin begeister.
Die Drachenreiterin ist das erste Buch, in dem eine Frau diesen Lebensweg beschreitet.
Ich finde es gut,daß alle drei Bände in einem sind. Da der Roman ausführlich und spannend den Werdegang der NIHAL beschreibt,vor allem Ihre innerliche Reifung und die Ausdauer,mit der Sie Ihren Weg geht, ist beeindruckend.Schön finde ich es,wenn am Anfang des Buches eine Karte die damalige Lage kennzeichnet und man verfolgen kann wo, was geschieht.Ich bin durch eine Freundin in diese Welt der Literatur eingeführt worden und bin jetzt sozusagen besessen davon. Ich bin froh, daß ich durch Bücher.de neue Erscheinungen und auch ältere Bücher angeboten bekomme.So kann ich auch mal Bände von Büchern bestellen, die ich durch Zufall zum Lesen bekam.
ich wünsche mir und allen anderen Liebhabern,daß noch viele gute und spannende Romane auf den Markt kommen.
Ich werde weiterhin verfolgen,was es auf dem Büchermarkt so passiert.
Mifreundlichen Grüßen und Danke
HELGA SCHWARZHELO67

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Bewertung von Jule aus Krefeld am 07.06.2010 ***** ausgezeichnet
Das Dorf der Hauptperson Nihal, die die letzte bekannte lebende des Volkes der Halbelfen ist, wird von den Femmin (Geschöpfe des Tyrannen) überrannt und sie ist mit Sennar (ein junger Zauberer) und ihrer Tante die einzige Überlebende. Durch ihre Dickköpfigkeit, ihre Ausdauer und vorallem ihrem Umgang mit dem Schwert, schafft sie es später, in der Akademie der Drachenkämpfer aufgenommen zu werden. Früh hat sie bereits alle ihre Fähigkeiten im Umgang mit den verschiedenen Waffen verfeinert, sodass sie vom Gnomen Ido als Schülerin aufgenomme wird.
Ido behauptet schließlich, Nihal würde das Töten lieben, da sie sich immer als erste in die Schlacht stürzt und ohne Rücksicht auf sich selbst oder auf Andere tötet. Was Ido nicht weiß, ist, dass Nihal mit Alpträumen von Nachrufen ihres ausgestorbenen Volkes geplagt ist.
So schickt Ido sie weg, bis sie sich wieder eines besseren besinnt hat. Schon bald kommt sie wiede rzurück, auch wenn sie noch nicht ganz verstanden hat, wofür sie eigentlich kämpft.
Während dessen, schafft Sennar es, Verbündete aus der Untergetauchten Welt zu kriegen.
Schließlich suchen die beiden mit einem neuen Freund namens Laio die acht Steine des Amulettes der Macht.
Damit können die beiden den Tyrannen besiegen, Nihals Alpträume verschwinden und die beiden Liebenden ziehen gemeinsam in die Unbekannten Lande.
Das Buch ist mein Lieblingsbuch, da es sehr spannend geschrieben ist und durch die ereignisreichen Geschichte sehr unterschiedlich wirkt.
Dieses Buch würde ich verschiedenen Personen mit verschiedenen Geschmäcker, was Bücher angeht, empfehlen, da eigentlich für jeden etwas drin ist.
Unter 10-Jährigen würde ich das Buch dennoch nicht empfehlen, da es teilweise doch recht brutale Szenen beinhaltet, die sich aber in Grenzen halten.
Am meisten würde dieses Buch wahrscheinlich Jungen und gerne-Fantasy-lesende Mädchen gefallen.
Die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches erfasst den Inhalt des Buches nicht sehr gut, da er sehr übertrieben ist und aus einer sehr distanzierten Sicht zusammenfasst.

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Bewertung von lily09 aus hamburg am 04.05.2010 ***** gut
In dem Buch geht es um ein Mädchen das hilflos zusehen muss wie ihr Vater von Dienern des Tyrannen getötet wird als dieser versucht sie zu verteidigen. Erst mit dem Tod Ihres Vaters erfährt sie, dass sie die letzte Halbelfe der aufgetauchten Welt ist. Sie schwört Rache, wird als erste Frau Drachenkämpferin und rettet zusammen mit Sennar, einem Magier, durch einen Talisman der Elfen, die aufgetauchte Welt. Doch sie bleiben nicht unbeschadet. Sennar wird verletzt und gerät in die Hände des Tyrannen den Nihal in der alles entscheidenden Schlacht tötet.
Das Buch war gut geschrieben,ich würde es jedoch nicht allen empfehlen da der erste Band sehr grausam geschrieben ist.

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Bewertung von zx9rbeast aus Bayern am 10.04.2010 ***** ausgezeichnet
Ein sehr schönes, gut zu lesendes Buch.

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