Die deutschen Kriegsheimkehrer - Reichelt, Hans

Hans Reichelt 

Die deutschen Kriegsheimkehrer

Was hat die DDR für sie getan?

Unter Mitarb. v. Elisabeth Ittershagen u. Frank Schumann
Broschiertes Buch
 
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Die deutschen Kriegsheimkehrer

Adenauer hat die deutschen Kriegsgefangenen 1955 aus der Sowjetunion heimgeholt. So steht es in deutschen Geschichtsbüchern. Die Erinnerungen von Hans Reichelt räumen mit dieser Legende auf.


Produktinformation

  • Verlag: Edition Ost
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 224 S. m. zahlr. Dok., Faks. u. Fotos.
  • Seitenzahl: 224
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 125mm x 20mm
  • Gewicht: 293g
  • ISBN-13: 9783360010896
  • ISBN-10: 3360010892
  • Best.Nr.: 22859521

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Scharf ins Gericht geht Rezensent Karl Wilhelm Fricke mit diesem Buch über den Einsatz der DDR für deutsche Kriegsheimkehrer, das der ehemalige DDR-Minister Hans Reichelt vorgelegt hat. Die Frage, was die SED für die Kriegsheimkehrer aus Russland angeblich getan hat, erachtet er als "historisch längst klargestellt". Von einem Engagement für deutsche Gefangene seitens Piecks, Ulbrichts und Grotewohls kann seines Erachtens demnach nicht gesprochen werden. Die Ausführungen Reichelts haben ihn an keiner Stelle überzeugt. Zudem hält er dem Buch vor, nur so vor Legenden, "penetranter Parteilichkeit" und "purer Geschichtspropaganda" zu strotzen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.05.2008

Die Heimkehrer-Legende
Ehemaliger DDR-Minister versucht sich als Zeithistoriker

Nicht Konrad Adenauer hat sich 1955 in Moskau um die Heimkehr deutscher Kriegsgefangener und Zivilinternierter aus der Sowjetunion verdient gemacht - nein: Wilhelm Pieck ist's gewesen. Das in etwa ist die Kernthese. Der heute 83 Jahre alte Hans Reichelt ist nach seinen glücklosen Tagen als Blockpolitiker, Landwirtschafts- und Umweltminister der DDR nun unter die Zeithistoriker gegangen und widmet sich 18 Jahre nach dem Zusammenbruch der zweiten deutschen Diktatur der historisch längst klargestellten Frage, was die SED in der Nachkriegszeit für die Kriegsheimkehrer aus Russland getan haben will.

Mit seiner von penetranter Parteilichkeit durchtränkten Publikation, die eigene Erfahrungen und Erlebnisse in den Kriegsgefangenenlagern Stalins mit purer Geschichtspropaganda vermengt, ergänzt durch einen schmalen Anhang ausgesuchter, keineswegs neuer Dokumente aus russischen und deutschen Archiven, will der Autor seine Version glaubhaft machen. "Wir haben in dieser Frage bereits seit Jahren still, selbstlos und erfolgreich gearbeitet", zitiert er Otto Grotewohl aus dem …

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Frank Schumann, geboren 1951, arbeitet als Publizist und Verleger in Berlin.

Leseprobe zu "Die deutschen Kriegsheimkehrer"

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