Die Bielefelder Sozialgeschichte

Die Bielefelder Sozialgeschichte

Klassische Texte zu einem geschichtswissenschaftlichen Programm und seinen Kontroversen

Herausgegeben von Hitzer, Bettina; Welskopp, Thomas
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Die Bielefelder Sozialgeschichte

Die Bielefelder Sozialgeschichte gehört unbestritten zu den prägenden Programmen der deutschen Geschichtswissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit den frühen 1980er Jahren haben verschiedene Richtungen - von der Alltagsgeschichte bis zu den zahlreichen "Turns" - zu Recht auf die Leerstellen und Grenzen der Sozialgeschichte Bielefelder Provenienz aufmerksam gemacht. Doch noch heute lohnt sich der Blick auf die "Bielefelder Schule": Sie stellt nicht nur ein wichtiges Element der jüngeren Geschichte des Fachs dar. Die Auseinandersetzung mit dieser Forschungstradition erlaubt zugleich in systematischer Hinsicht zu fragen, wie sozialhistorische Ansätze in die Forschungen jüngerer, stärker kulturwissenschaftlich geprägter Historikerinnen und Historiker integriert werden können.
Der Reader präsentiert die wichtigsten programmatischen Texte der "Bielefelder Schule" ebenso wie die ihrer Kritiker. Kommentierende Einleitungstexte und weitergehende Leseempfehlungen machenden Band auch für Studium und Lehre zu einem nützlichen Hilfsmittel.


Produktinformation

  • Verlag: Transcript
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 414 S. 225 mm
  • Seitenzahl: 461
  • Histoire Bd.18
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 135mm x 35mm
  • Gewicht: 645g
  • ISBN-13: 9783837615210
  • ISBN-10: 3837615219
  • Best.Nr.: 29958905
"Eine kompetent und wohlwollend, aber nicht unkritisch eingeleitete Sammlung wichtiger historiographischer Texte. Der Reader kann zur Anschaffung nur empfohlen werden." Philipp Stelzel, H-Soz-u-Kult, 30.06.2011 "Ein profund eingeführtes und sehr lesenswertes Buch, welches eine wertvolle Grundlage für das Verständnis der Bielefelder Schule bildet." Marcel Zirpins, www.sehepunkte.de, 9 (2011) "Eine kompetent und wohlwollend, aber nicht unkritisch eingeleitete Sammlung wichtiger historiographischer Texte. Der Reader kann zur Anschaffung nur empfohlen werden." Philipp Stelzel, H-Soz-u-Kult, 30.06.2011 "Für ihren Fokus auf Strukturen als Ursache für historische Entwicklungen und ihren Aufräumarbeiten innerhalb der reaktionären Unis muss man der Bielefelder Schule dankbar sein." Frauke Böger, taz, 20./21.11.2010
Bettina Hitzer (Dr. phil.) arbeitet am Forschungsbereich »Geschichte der Gefühle« des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Thomas Welskopp (Prof. Dr. phil.) ist Professor für die Geschichte moderner Gesellschaften an der Universität Bielefeld und Sprecher der Bielefeld Graduate School in History and Sociology.

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