Die Arena - King, Stephen

Stephen King 

Die Arena

Roman

Aus d. Amerikan. v. Wulf Bergner
Gebundenes Buch
 
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Die Arena

"Gewaltig, überbordend, unendlich energiegeladen, grenzenlos unterhaltsam und beeindruckend." -- Dan Simmons

Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben ...

Mit "Die Arena" legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor - seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit "The Stand - Das letzte Gefecht". Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester-s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...

An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester-s Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen "der Kuppel" die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Barriere prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann - falls überhaupt - sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen - und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena ...


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2009
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 1279 S.
  • Seitenzahl: 1279
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 135mm
  • Gewicht: 1295g
  • ISBN-13: 9783453266285
  • ISBN-10: 3453266285
  • Best.Nr.: 26924665

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Jan Füchtjohann hat sich Stephen Kings neuen Roman "Arena" vorgenommen, dessen Ausgangssituation er schon mal nicht besonders originell findet: Von einem Ort, der plötzlich aus unerfindlichen Gründen durch eine undurchdringbare Kuppel von der Außenwelt abgeschnitten ist, hat man schon öfter gelesen, erinnert er sich. Das geht aber für einen Bestsellerautor in Ordnung, befindet der Rezensent, zumal King sich "avantgardistischer" Erzähltechniken bediene, indem er Versatzstücke der Popkultur verwende. Der Rezensent sieht aktuelle Themen angepackt, wie Umweltproblematik, Ressourcenknappheit und politischen Konservatismus, ihm fällt allerdings der "Hass" auf, mit dem King gegen religiösen Fundamentalismus und ökologisches Augenverschließen wettert. Darin schließlich diagnostiziert Füchtjohann den "Zorn des Marktes", der sich über die Behinderung in seinem "Wunsch zur Durchdringung" entlädt und er erkennt dahinter die "Fratze" des Autors selbst.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.03.2010

Wenn ein Rachegott mit der X-Box spielt
In seinem aktuellen Roman „Die Arena” straft ein zürnender Stephen King Amerika mit einer undurchdringlichen Kuppel über einer Kleinstadt
An einem klaren sonnigen Herbsttag wird eine Kleinstadt in Maine plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten. An der Stadtgrenze kommt es zu Kollisionen, ohne dass die Betroffenen wissen, wie ihnen geschieht. Wir aber wissen es, weil wir den Originaltitel des neuen Romans von Stephen King kennen: Chester’s Mill liegt „Under the Dome” – eingeschlossen unter einer durchsichtigen, unzerstörbaren Kuppel.
Aber kennen wir das nicht? Das Netz überschlägt sich beim Auflisten möglicher Vorbilder: James Blishs „The Box”, Philip K. Dicks „The Cosmic Puppets”, „Die Wand” von Marlen Haushofer – lauter Bücher über unsichtbare Wände und isolierte Kleinstädte. Und dann natürlich die OmniCam-Ecosphere in der „Truman Show” oder der „Dome Sweet Dome” in „Die Simpsons – Der Film”. King selbst scheint Skrupel gehabt zu haben wegen seiner nicht mehr ganz frischen Idee: Zumindest hat er sie in die siebziger Jahre zurück datiert, um sie ein bisschen origineller …

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"Stephen King hat viele großartige Bücher geschrieben, aber dieses Monumentalwerk ist so packend wie erschütternd - genial!" (Hamburger Morgenpost)<br/><br/>"Die Geschichte einer Kleinstadt über die sich plötzlich eine gespenstische Membran legt, unter der sich die misstrauischen, von der großen Welt isolierten Provinzler allmählich in Kannibalen verwandeln, ist Stephen Kings persönliches Manifest gegen die repressive Politik der Republikaner und seine Abrechnung mit Bush." (Tages-Anzeiger [Simone Meier])

"Gewaltig, überbordend, unendlich energiegeladen, grenzenlos unterhaltsam und beeindruckend."
Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Er war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman 'Carrie' der Durchbruch gelang. Seither hat er mehr als 30 Romane geschrieben und über 100 Kurzgeschichten verfasst und gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.
Stephen King lebt mit seiner Frau Tabitha in Bangor, Maine.

Leseprobe zu "Die Arena"

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Leseprobe zu "Die Arena" von Stephen King

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Leseprobe zu "Die Arena" von Stephen King

Aus einer Höhe von zweitausend Fuß, wo Claudette Sanders gerade eine Flugstunde nahm, leuchtete die Kleinstadt Chester's Mill im Morgenlicht, als wäre sie frisch hergestellt und eben erst dorthin verfrachtet worden. Autos rollten die Main Street entlang und schickten Sonnenblitze herauf. Der Turm der Congo Church sah spitz genug aus, um den makellos blauen Himmel zu durchbohren. Die Sonne raste über das Flüsschen Prestile, während die Seneca V es überflog - Flugzeug wie Wasserlauf auf demselben Diagonalkurs über und durch die Stadt.

"Chuck, ich glaube, ich sehe zwei Jungen neben der Peace Bridge! Sie angeln!" Sie lachte vor Entzücken. Die Flugstunden waren ein Geschenk ihres Mannes, des Ersten Stadtverordneten. Obwohl Andy der Überzeugung war, wenn Gott den Menschen zum Fliegen bestimmt hätte, hätte er ihm Flügel gegeben, ließ er sich extrem leicht beeinflussen, und so hatte Claudette schließlich ihren Willen bekommen. Sie hatte das Erlebnis von Anfang an genossen. Aber dies hier war mehr als Vergnügen; es war ein Hochgenuss. Heute hatte sie erstmals verstanden, was das Fliegen so großartig machte. Was das Coole daran war.

Chuck Thompson, ihr Fluglehrer, berührte das Steuerhorn leicht und zeigte dann auf die Instrumente. "Klar doch", sagte er, "aber wir wollen trotzdem weiter aufpassen, Claudie, okay?"

"Sorry, sorry."

"Halb so schlimm." Er war seit vielen Jahren Fluglehrer und mochte Schüler wie Claudie, die begierig waren, etwas Neues zu lernen. Sie würde Andy Sanders vielleicht schon bald eine Menge Geld kosten: Sie liebte die Seneca und hatte schon erklärt, dass sie gern genauso eine besitzen würde, allerdings keine gebrauchte. Eine nagelneue Maschine würde rund eine Million Dollar kosten. Claudie Sanders war zwar nicht eigentlich verwöhnt, aber doch eine Frau mit teuren Vorlieben, die Andy, dieser Glückspilz, anscheinend mühelos befriedigen konnte.

Chuck gefielen auch Tage wie dieser: unbegrenzte Sicht, kein Wind, ideale Schulungsbedingungen. Trotzdem schwankte die Seneca etwas, als sie überkorrigierte.

"Du verlierst deine glücklichen Gedanken. Tu das nicht. Neuer Kurs hundertzwanzig. Wir fliegen die Route 119 entlang. Und geh auf neunhundert runter."

Das tat sie, und die Seneca war wieder perfekt ausgetrimmt. Chuck entspannte sich.

Sie überflogen Jim Rennies Gebrauchtwagenplatz, dann blieb die Stadt hinter ihnen zurück. Auf beiden Seiten der 119 lagen Felder, standen Bäume in flammenden Herbstfarben. Der kreuzförmige Schatten der Seneca huschte über den Asphalt, wobei eine dunkle Tragfläche über einen Ameisen-Mann mit einem Rucksack hinwegglitt. Der Ameisen-Mann sah auf und winkte. Chuck winkte zurück, obwohl er wusste, dass der Kerl ihn nicht sehen konnte.

"Gottverdammt schöner Tag!", rief Claudie aus. Chuck lachte. Sie hatten noch vierzig Sekunden zu leben.

Das Waldmurmeltier trottete auf dem Randstreifen der Route 119 in Richtung Chester's Mill, obwohl die Stadt noch eineinhalb Meilen entfernt lag und selbst Jim Rennie's Used Cars nicht mehr war als ordentlich aufgereihte blitzende Reflexionen an der Stelle, wo die Straße nach links abbog. Das Murmeltier plante (soweit Waldmurmeltiere überhaupt etwas planen), schon lange vorher wieder in den Wald abzubiegen. Vorläufig jedoch war der Randstreifen in Ordnung. Es war weiter von seinem Bau entfernt als beabsichtigt, aber die Sonne auf seinem Rücken war warm, und die frischen Gerüche in seiner Nase erzeugten rudimentäre Vorstellungen - keine echten Bilder - in seinem Gehirn.

Es machte halt und richtete sich kurz auf den Hinterläufen auf. Seine Augen waren nicht mehr so gut wie früher, aber gut genug, um es einen Menschen erkennen zu lassen, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite näher kam.

Das Murmeltier beschloss, trotzdem noch etwas weiter zu gehen. Menschen ließen manchmal gute Sachen zu fressen liegen.

Es war ein alter Bursche, ein fetter alter Bursche. Früher hatte es oft Mülltonnen geplündert, daher kannte es den Weg zur Müllhalde von Chester's Mill so gut wie die drei Gänge seines Baus; auf der Müllhalde gab es immer gute Sachen zu fressen.

Der Mann blieb stehen. Das Murmeltier erkannte, dass es entdeckt worden war. Gleich vorne rechts lag eine umgestürzte Birke. Darunter würde es sich verstecken, bis der Mann vorbei war, und sich dann nach leckeren ...

So weit kam das Murmeltier in seinen Gedanken - und mit noch drei Watschelschritten -, obwohl es entzweigeschnitten worden war. Dann fiel es am Straßenrand auseinander. Blut spritzte und pumpte; Eingeweide quollen in den Staub; seine Hinterläufe traten zweimal zuckend aus, dann bewegten sie sich nicht mehr.

Sein letzter Gedanke vor der Dunkelheit, in der wir alle, Murmeltiere wie Menschen, versinken: Was ist passiert?

Die Anzeigen aller Instrumente fielen auf null zurück.

"Was zum Teufel?", sagte Claudie Sanders. Sie wandte sich Chuck zu. Ihre Augen waren geweitet, aber in ihnen stand keine Panik, nur Verwirrung. Für Panik war keine Zeit.

Chuck sah die Instrumente nicht mehr. Stattdessen sah er, wie der Bug der Seneca eingedrückt wurde. Dann sah er beide Luftschrauben zerschellen.

Für weitere Beobachtungen war keine Zeit. Oder für sonst irgendetwas. Die Seneca explodierte über der Route 119 und ließ Feuer auf die nähere Umgebung herabregnen. Und Leichenteile. Ein rauchender Unterarm - Claudettes - landete mit dumpfem Aufprall neben dem sauber halbierten Waldmurmeltier.

Das war am 21. Oktober.

Barbie begann sich besser zu fühlen, sobald er an der Food City vorbeiging und die Stadtmitte hinter sich ließ. Als er das Schild mit der Aufschrift SIE VERLASSEN DIE GEMEINDE CHESTER'S MILL KOMMEN SIE RECHT BALD WIEDER! las, fühlte er sich noch besser. Er war froh, unterwegs zu sein, und das nicht nur, weil er in The Mill eine ziemlich gute Abreibung bezogen hatte. Es war das gute alte Weiterziehen, das ihn aufgeheitert hatte. Er hatte sich mindestens zwei Wochen lang unter seiner eigenen kleinen grauen Wolke bewegt, bevor er auf dem Parkplatz des Dipper's vermöbelt worden war.

"Eigentlich bin ich nur ein Vagabund", sagte er und lachte. "Ein Vagabund auf dem Weg zum Big Sky." Und warum zum Teufel nicht? Der weite Himmel: Montana! Oder Wyoming. Die gottverdammte Rapid City, South Dakota. Überall, nur nicht hier.

Er hörte einen näher kommenden Motor, drehte sich um - ging jetzt rückwärts - und reckte den Daumen hoch. Was er sah, war eine wundervolle Kombination: ein schmutziger alter Ford Pick-up mit einer kecken jungen Blondine am Steuer.

Leseprobe zu "Die Arena" von Stephen King

ÜBERLEBENDE (S. 896-897)

1


Nur dreihundertsiebenundneunzig der zweitausend Einwohner von The Mill überleben den Flächenbrand, die meisten im Nordosten des Stadtgebiets. Bis die Nacht herabsinkt und die rußige Dunkelheit unter der Kuppel vollständig macht, werden es hundertdreißig sein. Als am Samstagmorgen die Sonne aufgeht und schwach durch den einzigen Teil der Kuppel scheint, der nicht schwarz verkohlt ist, hat Chester’s Mill nur noch zweiunddreißig Einwohner.

2


Ollie schlug die Tür des Kartoffelkellers zu, bevor er die Treppe hinunterlief. Er betätigte auch den Lichtschalter, ohne zu wissen, ob das Licht noch brennen würde. Das tat es. Als er durch den Keller unter der Scheune stolperte (noch kühl, aber nicht mehr lange; er konnte bereits spüren, wie die Hitze ihn von hinten bedrängte), erinnerte Ollie sich an den Tag vor vier Jahren, als die Kerle von Ives Electric in Castle Rock rückwärts an die Scheune herangestoßen waren, um den neuen Honda-Generator auszuladen. »Will bloß hoffen, dass der überteuerte Hurensohn gut arbeitet«, hatte Alden auf einem Grashalm kauend gesagt. »Seinetwegen bin ich jetzt bis über beide Ohren verschuldet.« Er hatte gut gearbeitet. Er arbeitete sogar noch jetzt, aber Ollie wusste, dass er das nicht mehr lange tun würde.

Das Feuer würde ihn verzehren, wie es alles andere verzehrt hatte. Wenn er noch eine Minute Licht hatte, würde ihn das sehr überraschen. Vielleicht bin ich in einer Minute nicht mal mehr am Leben. Der Kartoffelsortierer stand mitten auf dem schmutzigen Betonboden: eine komplexe Maschine mit Treibriemen und Ketten und Zahnrädern, die aussah wie irgendein uraltes Folterinstrument. Davor türmte sich ein riesiger Berg Kartoffeln auf. Die Kartoffelernte war in diesem Herbst gut ausgefallen, und die Dinsmores hatten sie erst drei Tage vor der Entstehung der Kuppel abgeschlossen.

Alden und seine Söhne hätten den ganzen November lang Kartoffeln sortiert, um sie im Co-op-Lebensmittelmarkt in Castle Rock und an verschiedenen Straßenständen in Motton, Harlow und Tarker’s Mills zu verkaufen. Dieses Jahr würde es kein Kartoffelgeld geben. Aber Ollie hoffte, sie würden ihm das Leben retten. Am Rand des Berges blieb er stehen, um die beiden Sauerstoffflaschen zu begutachten. Der Zeiger der Flasche aus dem Haus stand nur auf halb, aber der aus der Garage stand komplett im grünen Bereich. Ollie ließ die halbvolle Flasche scheppernd auf den Beton fallen und schloss seine Maske an die volle aus der Garage an. Das hatte er oft getan, als Grampy Tom noch lebte; deshalb war er in wenigen Sekunden damit fertig.

Als er sich gerade wieder die Maske umhängte, ging das Licht aus. Die Luft wurde wärmer. Er ließ sich auf die Knie fallen und begann, sich in das kalte Gewicht der Kartoffeln reinzuwühlen, stieß sich mit den Füßen ab, schützte den langen Metallzylinder mit seinem Körper und zog ihn mit einer Hand ruckartig mit sich. Mit der anderen machte er unbeholfene Schwimmbewegungen. Hinter sich hörte er eine Lawine aus Kartoffeln hinabstürzen und kämpfte gegen den panikartigen Drang an, sich rückwärts hinauszuschlängeln. Er fühlte sich wie lebendig begraben, und dass er sich sagte, er würde sterben müssen, wenn er sich nicht eingrub, nutzte nicht viel. Er keuchte, hustete, schien so viel Kartoffelstaub einzuatmen wie Luft. Er setzte die Sauerstoffmaske auf und … nichts. Er tastete scheinbar endlos lange nach dem Flaschenventil, während sein Herz in seiner Brust raste wie ein gefangenes Tier in einem Käfig. In der Dunkelheit hinter seinen Augen begannen rote Blumen aufzublühen. Kaltes pflanzliches Gewicht drückte ihn nieder.

Kundenbewertungen zu "Die Arena" von "Stephen King"

14 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Pennywise aus Emden am 23.10.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe alle Bücher, die King geschrieben hat,gelesen.Manche auch mehrmals.Aber "Die Arena" ist das beste Buch,das Stephen King je geschrieben hat....von der ersten bis zur letzten Seite spannend und aufregend...Die Charaktere so genau beschrieben,das man sie regelrecht vor sich hatte...und eine Story,die sich nur King ausdenken kann. Grandios und Genial!!!!!

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Bewertung von Mademoiselle aus Templin am 09.04.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und an Sylvester hatte ich es schon verschlungen. Seine Art zu schreiben, beeindruckte mich bei diesem Buch am meisten. Da man bei ihm ja immer weiß, auf der nächsten Seite wirds noch schlimmer, war ich manchmal der Versuchung nah, einfach aufzuhören. Aber das tat ich natürlich nicht, ich mußte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Kurzum, es war super spannend und wirklich weiter zu empfehlen. Hut ab!!!

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Bewertung von minotaurus aus Düsseldorf am 24.09.2010 ***** sehr gut
Ich bin zwiegespalten. Die Figuren lebten sofort in meiner Phantasiewelt, doch die Masse an Personen überforderte mich zeitweise. Das Ende zog sich für meinen Geschmack auch zu sehr. Im Brutalitätsranking der King´schen Bücher steht dieser Roman "The stand" in nichts nach (manchmal etwas zu heftig für meinen Geschmack). Dennoch vergebe ich vier Sterne, da man schlichtweg hineingesogen wird in die abgschnittene Welt und sehr emotional beteiligt ist am Geschehen.

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Bewertung von Babi aus Bayern am 06.07.2010 ***** ausgezeichnet
Wie von Stephen King gewohnt, ein tolles Buch. Die Geschichte ist fesselnd, jedoch der Schluss zieht sich ziemlich.

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Bewertung von Stephen-King-Fan aus Schacht Audorf am 24.05.2010 ***** ausgezeichnet
Ich habe mir den Roman kurz nach dem Erscheinungstermin zugelegt und innerhalb von 2 Wochen verschlungen. "Die Arena" ist unglaublich spannend und ich habe kein Kapitel gefunden, wo ich mich gefragt habe, wann es endlich wieder spannend wird. Zeitweise habe ich richtige Aggressionen gegenüber einiger Charaktere bekommen und das zeugt nur von Kings Talent Charaktere gut darzustellen. Beim Ende ist mir einige Male die Kinnlade heruntergeklappt, weil es in der Grausamkeit kaum zu übertreffen ist (außer evtl. von "The Stand", das ich noch nicht gelesen habe, aber weiß worum es geht). Gefreut habe ich mich über einige Querverweise zu anderen King-Werken wie z.B. "ES". Auch die Zahl 19 kommt auffällig oft vor (na, wem sagt das was?). Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass es so viele Charaktere gibt, sodass man schnell den Überblick verlieren kann, was sich mit der Zeit allerdings legt, nicht zuletzt weil einige von ihnen früher oder später tot sind (klingt hart, ist es auch). Allein die Tatsache, dass ich das Buch in 2 Wochen gelesen habe ist wohl Argument genug, dass "Die Arena" absolut lesenswert ist. Zum Vergleich: Für "ES" habe ich 2,5 Monate gebraucht.

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Bewertung von Taddl aus Hamburg am 16.04.2010 ***** ausgezeichnet
Die Arena - wieder ein traumhafter King!
Nach langer Zeit der Experimente (ich möchte nicht sagen Stephen King hat in den letzten Jahren schlecht geschrieben, sondern einfach nach neuen Wegen gesucht und probiert - schließlich ist jedem Mal nach etwas Neuem, besonders den Künstlern unter uns) kommt endlich ein dicker Wälzer (der vielleicht zweihundert Seiten schlanker hätte sein können), der einen von der ersten Minute packt, und man zwangsweise mit unter die Kuppel gesperrt wird, bis man die letzten Seiten erreicht.

Lesevergnügen pur, nach feiner, schrecklichen Art des King!
Kann ich nur empfehlen!

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Bewertung von gabilein aus plauen am 05.04.2010 ***** gut
Früher war Stephen King mein absoluter Lieblingsschriftsteller. Ich habe alle Bücher von ihm. Aber die letzten gefallen mir immer weniger. Schade

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • gabilein aus plauen am 06.05.2010
    ich möchte noch etwas ergänzen - ich hatte das Buch , als ich die Bewertung geschrieben habe, noch nicht durchgelesen. Es ist gut, wieder typisch "King" - hunderte von Namen , die ich mir nie merken …mehr
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Max aus Penzberg am 03.03.2010 ***** ausgezeichnet
"Die Arena" von Stephen King ist wieder einmal ein richtig großer Wurf. Der Meister at his best. Erzählt wird die Geschichte, was passiert, wenn über einer typischen amerikanischen Kleinstadt plötzlich keiner mehr rein oder raus kann, weil sich eine unsichtbare "Glas"glocke drüber gestülpt hat. Stephen King hat kein Detail vergessen, z. B. fliegen Flugzeuge gegen die Glocke, die nach der Warnmeldung vergessen haben, den Autopiloten auszuschalten, die Luft wird schlecht, die Vorräte gehen zu Ende, etc.
Die Gesellschaft in der Stadt teilt sich schnell in zwei Teile: die einen wollen das normale Leben aufrecht erhalten und suchen nach Ursache und Lösung für die Abriegelung. Die anderen erkennen schnell, dass sich hier eine einmalige Gelegenheit bietet, die Mach an sich zu reißen. Und das tut Big Jim ohne Kompromisse mit tyrannischen Methoden.
Es gibt eine Lösung im Kino-Leinwandformat. Unbedingt lesen.

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Bewertung von dark_angel aus Ulm am 30.01.2010 ***** sehr gut
Die Idee einer Kuppel, die eine Kleinstadt komplett von der Außenwelt abschneidet, entstand bereits 1976. Doch nach zwei Wochen Arbeit und rund 75 Seiten warf Stephen King das Handtuch. Seiner Aussage zufolge waren nicht die vielen Personen in der Handlung schuld, sondern die technischen Probleme und Auswirkungen, die der Roman aufwarf. Die Idee dazu ließ ihn indessen nicht los, so dass er sich 2007 wieder damit auseinander setzte und daraus schließlich "Die Arena" entstand.

Stephen King erweist sich in seinem neuesten Werk wieder als präziser Beobachter und Kenner der menschlichen Natur. Wieso die Kuppel sich über die Kleinstadt Chester's Mill stülpt, ist nicht das Wichtigste in seiner Erzählung, sondern liefert vielmehr den Rahmen für all das, was sich darunter abspielt. Bisher war Chester's Mill eine Kleinstadt wie jede andere auch, in der jeder jeden kennt - oder zu kennen glaubt. Und in der man mal gerne vor so mancher Tatsache oder Wahrheit die Augen verschließt. Als Motto zieht sich diesbezüglich treffend die Zeilen "it's a small town, son / and we all support the team" aus James McMurtrys Song "Talkin' at the Texaco" über den gesamten Roman. Doch mit dem Erscheinen der Kuppel werden die Bewohner gezwungen, ihr wahres Gesicht zu zeigen und Stellung zu beziehen.

Ehe es sich der Leser versieht, gerät das Leben unter der Kuppel aus den Fugen. Stephen King bedient sich dabei der Kuppel als eine Art Mikrokosmos, um die Weltpolitik zu porträtieren und zeigt, wie von einer Minute zur anderen die Demokratie außer Kraft gesetzt wird und eine einzige Person die Macht an sich reißt und sich durch Intrigen, Lügen und Gewalt zum Diktatur aufschwingt. Ein Polizeistaat junger Blauhemden terrorisiert und verfolgt unter seiner Herrschaft unliebsame Gegner, während viele andere nur machtlos dabei zusehen - oder gar stillschweigend zu Mitläufer werden. Stephen King führt damit allen ihre Naivität vor Augen, die denken, dass so etwas nicht noch einmal passieren kann - schon gar nicht in einer Supermacht wie den USA.

Die Themen, die dabei angesprochen werden, könnten nicht aktueller sein. Da wären u.a. der Irak-Krieg und deren Folgen, Terrorismus, christlich-religiöser Fanatismus, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Umweltverschmutzung. Dabei bleibt es nicht aus, dass sich der Leser ständig fragt, wie er selbst auf diese Ereignisse reagieren würde. Welche Position würde der Leser beziehen? Hätte er vielleicht gar den Mut, gegen so ein Regime aufzubegehren?

Stephen King spricht im Nachwort darüber, dass er versucht hat, "ein Buch zu schreiben, in dem das Gaspedal ständig durchgetreten bleibt" und ich finde, das ist ihm wahrlich gelungen. Die 1280 Seiten rasen nur so dahin und die Spannung ist zum Greifen nahe. Man will unbedingt wissen, was sich als nächstes ereignet. Der einzige Wermutstropfen dabei ist, dass sich dadurch der Roman ein wenig von seinen früheren Erfolgen wie "The Stand - Das letzte Gefecht", "Es" oder "In einer kleinen Stadt" unterscheidet. Denn durch diese Geschwindigkeit geht ein Teil der Tiefgründigkeit der Charaktere verloren. Von Anfang an steht fest, wer gut oder böse ist - ohne dass sich etwas daran ändert. Man vermisst die Charaktere, die sich sozusagen in der Grauzone befinden und sich im Verlauf der Geschichte zum Guten oder Schlechten ändern können.

Fazit:
Stephen King zeigt in "Die Arena" auf, zu was die Menschen fähig sind und dass für das wahre Grauen keine Monster nötig sind. Es ist ein sozialkritisches Werk, das tief blicken lässt, wobei aber auch die Action, Spannung und Unterhaltung nicht auf der Strecke bleiben. Sein Stil ist beeindruckend und genial, denn er versteht es wie kein anderer, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Einzig die eindimensional gezeichneten Charaktere hinterlassen einen faden Beigeschmack von Oberflächlichkeit. Doch davon sollte man sich nicht abhalten lassen, in die Kuppel einzutauchen.

(Komplette Rezension beim Ringboten: www.ringbote.de/737+M553d623ebad.html)

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Bewertung von desperado aus Bad Liebenzell am 06.01.2010 ***** ausgezeichnet
Ein wirklicher Super Steven King
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite,
ein Absolutes muß
für jeden Steven King Fan

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