Die Arena - King, Stephen

Stephen King 

Die Arena

Roman

Aus d. Amerikan. v. Wulf Bergner
Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Die Arena

"Gewaltig, überbordend, unendlich energiegeladen, grenzenlos unterhaltsam und beeindruckend." -- Dan Simmons

Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben ...

Mit "Die Arena" legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor - seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit "The Stand - Das letzte Gefecht". Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester-s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...

An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester-s Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen "der Kuppel" die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Barriere prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann - falls überhaupt - sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen - und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena ...

Produktinformation


  • Verlag: Heyne
  • 2009
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 1279 S.
  • Seitenzahl: 1279
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 135mm
  • Gewicht: 1295g
  • ISBN-13: 9783453266285
  • ISBN-10: 3453266285
  • Best.Nr.: 26924665

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Jan Füchtjohann hat sich Stephen Kings neuen Roman "Arena" vorgenommen, dessen Ausgangssituation er schon mal nicht besonders originell findet: Von einem Ort, der plötzlich aus unerfindlichen Gründen durch eine undurchdringbare Kuppel von der Außenwelt abgeschnitten ist, hat man schon öfter gelesen, erinnert er sich. Das geht aber für einen Bestsellerautor in Ordnung, befindet der Rezensent, zumal King sich "avantgardistischer" Erzähltechniken bediene, indem er Versatzstücke der Popkultur verwende. Der Rezensent sieht aktuelle Themen angepackt, wie Umweltproblematik, Ressourcenknappheit und politischen Konservatismus, ihm fällt allerdings der "Hass" auf, mit dem King gegen religiösen Fundamentalismus und ökologisches Augenverschließen wettert. Darin schließlich diagnostiziert Füchtjohann den "Zorn des Marktes", der sich über die Behinderung in seinem "Wunsch zur Durchdringung" entlädt und er erkennt dahinter die "Fratze" des Autors selbst.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.03.2010

Wenn ein Rachegott mit der X-Box spielt
In seinem aktuellen Roman „Die Arena” straft ein zürnender Stephen King Amerika mit einer undurchdringlichen Kuppel über einer Kleinstadt
An einem klaren sonnigen Herbsttag wird eine Kleinstadt in Maine plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten. An der Stadtgrenze kommt es zu Kollisionen, ohne dass die Betroffenen wissen, wie ihnen geschieht. Wir aber wissen es, weil wir den Originaltitel des neuen Romans von Stephen King kennen: Chester’s Mill liegt „Under the Dome” – eingeschlossen unter einer durchsichtigen, unzerstörbaren Kuppel.
Aber kennen wir das nicht? Das Netz überschlägt sich beim Auflisten möglicher Vorbilder: James Blishs „The Box”, Philip K. Dicks „The Cosmic Puppets”, „Die Wand” von Marlen Haushofer – lauter Bücher über unsichtbare Wände und isolierte Kleinstädte. Und dann natürlich die OmniCam-Ecosphere in der „Truman Show” oder der „Dome Sweet Dome” in „Die Simpsons – Der Film”. King selbst scheint Skrupel gehabt zu haben wegen seiner nicht mehr ganz frischen Idee: Zumindest hat er sie in die siebziger Jahre zurück datiert, um sie ein bisschen origineller …

Weiter lesen

"Stephen King hat viele großartige Bücher geschrieben, aber dieses Monumentalwerk ist so packend wie erschütternd - genial!" (Hamburger Morgenpost)

"Die Geschichte einer Kleinstadt über die sich plötzlich eine gespenstische Membran legt, unter der sich die misstrauischen, von der großen Welt isolierten Provinzler allmählich in Kannibalen verwandeln, ist Stephen Kings persönliches Manifest gegen die repressive Politik der Republikaner und seine Abrechnung mit Bush." (Tages-Anzeiger [Simone Meier])

"Gewaltig, überbordend, unendlich energiegeladen, grenzenlos unterhaltsam und beeindruckend."
Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Er war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman 'Carrie' der Durchbruch gelang. Seither hat er mehr als 30 Romane geschrieben und über 100 Kurzgeschichten verfasst und gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.
Stephen King lebt mit seiner Frau Tabitha in Bangor, Maine.

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Kundenbewertungen zu "Die Arena" von "Stephen King"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.7 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 14 Bewertungen)
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Bewertung von Pennywise aus Emden am 23.10.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe alle Bücher, die King geschrieben hat,gelesen.Manche auch mehrmals.Aber "Die Arena" ist das beste Buch,das Stephen King je geschrieben hat....von der ersten bis zur letzten Seite spannend und aufregend...Die Charaktere so genau beschrieben,das man sie regelrecht vor sich hatte...und eine Story,die sich nur King ausdenken kann. Grandios und Genial!!!!!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Mademoiselle aus Templin am 09.04.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und an Sylvester hatte ich es schon verschlungen. Seine Art zu schreiben, beeindruckte mich bei diesem Buch am meisten. Da man bei ihm ja immer weiß, auf der nächsten Seite wirds noch schlimmer, war ich manchmal der Versuchung nah, einfach aufzuhören. Aber das tat ich natürlich nicht, ich mußte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Kurzum, es war super spannend und wirklich weiter zu empfehlen. Hut ab!!!

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Bewertung von minotaurus aus Düsseldorf am 24.09.2010 ***** sehr gut
Ich bin zwiegespalten. Die Figuren lebten sofort in meiner Phantasiewelt, doch die Masse an Personen überforderte mich zeitweise. Das Ende zog sich für meinen Geschmack auch zu sehr. Im Brutalitätsranking der King´schen Bücher steht dieser Roman "The stand" in nichts nach (manchmal etwas zu heftig für meinen Geschmack). Dennoch vergebe ich vier Sterne, da man schlichtweg hineingesogen wird in die abgschnittene Welt und sehr emotional beteiligt ist am Geschehen.

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Bewertung von Babi aus Bayern am 06.07.2010 ***** ausgezeichnet
Wie von Stephen King gewohnt, ein tolles Buch. Die Geschichte ist fesselnd, jedoch der Schluss zieht sich ziemlich.

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Bewertung von Stephen-King-Fan aus Schacht Audorf am 24.05.2010 ***** ausgezeichnet
Ich habe mir den Roman kurz nach dem Erscheinungstermin zugelegt und innerhalb von 2 Wochen verschlungen. "Die Arena" ist unglaublich spannend und ich habe kein Kapitel gefunden, wo ich mich gefragt habe, wann es endlich wieder spannend wird. Zeitweise habe ich richtige Aggressionen gegenüber einiger Charaktere bekommen und das zeugt nur von Kings Talent Charaktere gut darzustellen. Beim Ende ist mir einige Male die Kinnlade heruntergeklappt, weil es in der Grausamkeit kaum zu übertreffen ist (außer evtl. von "The Stand", das ich noch nicht gelesen habe, aber weiß worum es geht). Gefreut habe ich mich über einige Querverweise zu anderen King-Werken wie z.B. "ES". Auch die Zahl 19 kommt auffällig oft vor (na, wem sagt das was?). Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass es so viele Charaktere gibt, sodass man schnell den Überblick verlieren kann, was sich mit der Zeit allerdings legt, nicht zuletzt weil einige von ihnen früher oder später tot sind (klingt hart, ist es auch). Allein die Tatsache, dass ich das Buch in 2 Wochen gelesen habe ist wohl Argument genug, dass "Die Arena" absolut lesenswert ist. Zum Vergleich: Für "ES" habe ich 2,5 Monate gebraucht.

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Bewertung von Taddl aus Hamburg am 16.04.2010 ***** ausgezeichnet
Die Arena - wieder ein traumhafter King!
Nach langer Zeit der Experimente (ich möchte nicht sagen Stephen King hat in den letzten Jahren schlecht geschrieben, sondern einfach nach neuen Wegen gesucht und probiert - schließlich ist jedem Mal nach etwas Neuem, besonders den Künstlern unter uns) kommt endlich ein dicker Wälzer (der vielleicht zweihundert Seiten schlanker hätte sein können), der einen von der ersten Minute packt, und man zwangsweise mit unter die Kuppel gesperrt wird, bis man die letzten Seiten erreicht.

Lesevergnügen pur, nach feiner, schrecklichen Art des King!
Kann ich nur empfehlen!

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Bewertung von gabilein aus plauen am 05.04.2010 ***** gut
Früher war Stephen King mein absoluter Lieblingsschriftsteller. Ich habe alle Bücher von ihm. Aber die letzten gefallen mir immer weniger. Schade

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • gabilein aus plauen am 06.05.2010
    ich möchte noch etwas ergänzen - ich hatte das Buch , als ich die Bewertung geschrieben habe, noch nicht durchgelesen. Es ist gut, wieder typisch "King" - hunderte von Namen , die ich mir nie merken …mehr
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Max aus Penzberg am 03.03.2010 ***** ausgezeichnet
"Die Arena" von Stephen King ist wieder einmal ein richtig großer Wurf. Der Meister at his best. Erzählt wird die Geschichte, was passiert, wenn über einer typischen amerikanischen Kleinstadt plötzlich keiner mehr rein oder raus kann, weil sich eine unsichtbare "Glas"glocke drüber gestülpt hat. Stephen King hat kein Detail vergessen, z. B. fliegen Flugzeuge gegen die Glocke, die nach der Warnmeldung vergessen haben, den Autopiloten auszuschalten, die Luft wird schlecht, die Vorräte gehen zu Ende, etc.
Die Gesellschaft in der Stadt teilt sich schnell in zwei Teile: die einen wollen das normale Leben aufrecht erhalten und suchen nach Ursache und Lösung für die Abriegelung. Die anderen erkennen schnell, dass sich hier eine einmalige Gelegenheit bietet, die Mach an sich zu reißen. Und das tut Big Jim ohne Kompromisse mit tyrannischen Methoden.
Es gibt eine Lösung im Kino-Leinwandformat. Unbedingt lesen.

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Bewertung von dark_angel aus Ulm am 30.01.2010 ***** sehr gut
Die Idee einer Kuppel, die eine Kleinstadt komplett von der Außenwelt abschneidet, entstand bereits 1976. Doch nach zwei Wochen Arbeit und rund 75 Seiten warf Stephen King das Handtuch. Seiner Aussage zufolge waren nicht die vielen Personen in der Handlung schuld, sondern die technischen Probleme und Auswirkungen, die der Roman aufwarf. Die Idee dazu ließ ihn indessen nicht los, so dass er sich 2007 wieder damit auseinander setzte und daraus schließlich "Die Arena" entstand.

Stephen King erweist sich in seinem neuesten Werk wieder als präziser Beobachter und Kenner der menschlichen Natur. Wieso die Kuppel sich über die Kleinstadt Chester's Mill stülpt, ist nicht das Wichtigste in seiner Erzählung, sondern liefert vielmehr den Rahmen für all das, was sich darunter abspielt. Bisher war Chester's Mill eine Kleinstadt wie jede andere auch, in der jeder jeden kennt - oder zu kennen glaubt. Und in der man mal gerne vor so mancher Tatsache oder Wahrheit die Augen verschließt. Als Motto zieht sich diesbezüglich treffend die Zeilen "it's a small town, son / and we all support the team" aus James McMurtrys Song "Talkin' at the Texaco" über den gesamten Roman. Doch mit dem Erscheinen der Kuppel werden die Bewohner gezwungen, ihr wahres Gesicht zu zeigen und Stellung zu beziehen.

Ehe es sich der Leser versieht, gerät das Leben unter der Kuppel aus den Fugen. Stephen King bedient sich dabei der Kuppel als eine Art Mikrokosmos, um die Weltpolitik zu porträtieren und zeigt, wie von einer Minute zur anderen die Demokratie außer Kraft gesetzt wird und eine einzige Person die Macht an sich reißt und sich durch Intrigen, Lügen und Gewalt zum Diktatur aufschwingt. Ein Polizeistaat junger Blauhemden terrorisiert und verfolgt unter seiner Herrschaft unliebsame Gegner, während viele andere nur machtlos dabei zusehen - oder gar stillschweigend zu Mitläufer werden. Stephen King führt damit allen ihre Naivität vor Augen, die denken, dass so etwas nicht noch einmal passieren kann - schon gar nicht in einer Supermacht wie den USA.

Die Themen, die dabei angesprochen werden, könnten nicht aktueller sein. Da wären u.a. der Irak-Krieg und deren Folgen, Terrorismus, christlich-religiöser Fanatismus, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Umweltverschmutzung. Dabei bleibt es nicht aus, dass sich der Leser ständig fragt, wie er selbst auf diese Ereignisse reagieren würde. Welche Position würde der Leser beziehen? Hätte er vielleicht gar den Mut, gegen so ein Regime aufzubegehren?

Stephen King spricht im Nachwort darüber, dass er versucht hat, "ein Buch zu schreiben, in dem das Gaspedal ständig durchgetreten bleibt" und ich finde, das ist ihm wahrlich gelungen. Die 1280 Seiten rasen nur so dahin und die Spannung ist zum Greifen nahe. Man will unbedingt wissen, was sich als nächstes ereignet. Der einzige Wermutstropfen dabei ist, dass sich dadurch der Roman ein wenig von seinen früheren Erfolgen wie "The Stand - Das letzte Gefecht", "Es" oder "In einer kleinen Stadt" unterscheidet. Denn durch diese Geschwindigkeit geht ein Teil der Tiefgründigkeit der Charaktere verloren. Von Anfang an steht fest, wer gut oder böse ist - ohne dass sich etwas daran ändert. Man vermisst die Charaktere, die sich sozusagen in der Grauzone befinden und sich im Verlauf der Geschichte zum Guten oder Schlechten ändern können.

Fazit:
Stephen King zeigt in "Die Arena" auf, zu was die Menschen fähig sind und dass für das wahre Grauen keine Monster nötig sind. Es ist ein sozialkritisches Werk, das tief blicken lässt, wobei aber auch die Action, Spannung und Unterhaltung nicht auf der Strecke bleiben. Sein Stil ist beeindruckend und genial, denn er versteht es wie kein anderer, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Einzig die eindimensional gezeichneten Charaktere hinterlassen einen faden Beigeschmack von Oberflächlichkeit. Doch davon sollte man sich nicht abhalten lassen, in die Kuppel einzutauchen.

(Komplette Rezension beim Ringboten: www.ringbote.de/737+M553d623ebad.html)

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Bewertung von desperado aus Bad Liebenzell am 06.01.2010 ***** ausgezeichnet
Ein wirklicher Super Steven King
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite,
ein Absolutes muß
für jeden Steven King Fan

4 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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leichte Gebrauchsspuren 15,50 4,50 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung annegret0806 100,0% ansehen
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