Mit der Textsorte >Fabel< haben sich in jüngerer Zeit immer
wieder Neuphilologen verschiedener Fächer beschäftigt, von
Gräzisten und Latinisten hingegen wurde sie eher vernachlässigt.
Deshalb fehlte lange eine Darstellung, die einen Überblick über die
Geschichte dieser Gattung in der Antike mit einer modernen
literaturwissenschaftlichen Interpretation der Texte verbindet.
Beides leistet die vorliegende Einführung: Sowohl literarhistorisch
als auch in Einzelanalysen behandelt sie zunächst Fabeln, die bei
verschiedenen griechischen und römischen Autoren als Exempel
zitiert werden, dann die Versfabelbücher des Phaedrus, Avianus und
Babrios und schließlich die anonym überlieferten Prosafabelbücher
(Aesopus Graecus, Aesopus Latinus). Die bewährte Einführung in
zweiter verbesserte Auflage präsentiert mit einem umfassenden und
kommentierten bibliographischen Nachtrag den aktuellen Stand der
Forschung.
Mit der Textsorte 'Fabel' haben sich in jüngerer Zeit immer
wieder Neuphilologen mehrerer Fächer beschäftigt, von Gräzisten und
Latinisten dagegen wurde sie eher vernachlässigt. Deshalb fehlte
bis jetzt eine Darstellung, die einen Überblick über die Geschichte
der Gattung in der Antike mit einer modernen
literaturwissenschaftlichen Interpretation der Texte verbindet.
Beides versucht die Einführung zu leisten: Sowohl literarhistorisch
als in Einzelanalysen behandelt sie zunächst die bei vielen
griechischen und römischen Autoren in verschiedenen Zusammenhängen
als Exempla verwendeten Fabeln, dann die Versfabelbücher des
Phaedrus, Babrios und Avian, schließlich ein griechisches und ein
lateinisches Prosafabelbuch der Kaiserzeit, die jeweils unter Äsops
Namen überliefert sind.
Niklas Holzberg lehrt als Professor für Klassische Philologie an der Universität München. Seine Forschungsleistungen und Publikationen auf dem Gebiet der römischen Dichtung haben internationale Anerkennung gefunden.
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