Die Achte Plage - Mwangi, Meja

Meja Mwangi 

Die Achte Plage

Roman

Aus d. Engl. v. Susanne Koehler
Gebundenes Buch
 
Vergriffen, keine Neuauflage
Nicht lieferbar
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Die Achte Plage

Kompromißlos kämpft die Sozialarbeiterin Janet in einem Dorf in Afrika gegen die Seuche Aids, die die Menschen dort nur so dahinrafft. Sie hat einen schweren Stand, die "Kondomfrau" wird von den Männern zugleich gefürchtet und ausgelacht, die Frauen sind eingeschüchtert und begegnen ihr mit Mißtrauen. Auch von der Schulbehörde und der Kirche erhält sie keine Unterstützung. Zuweilen verläßt Janet der Mut. Hinzu kommt noch, daß Broker, der Mann, den sie geliebt hat, sie verlassen hat. Eines Tages jedoch kommt er zurück. Er ist in der Ferne reich geworden, doch hat er sich dort mit dem Aids-Virus angesteckt.


Produktinformation

  • Verlag: Hammer
  • 1997
  • 1997.
  • Ausstattung/Bilder: 448 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Deutsch
  • Abmessung: 21 cm
  • Gewicht: 625g
  • ISBN-13: 9783872947758
  • ISBN-10: 3872947753
  • Best.Nr.: 07146723
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.06.1998

Das letzte Gefäß des Zorns
Im Staub von Kenia: Meja Mwangi kämpft gegen die "achte Plage"

Man gab sich feudal, als Tania Blixen noch dort lebte, auch wenn die koloniale Pracht bereits am Bröckeln war. In ihren Erinnerungen an Kenia, an siebzehn Jahre Kaffeeplantage, verschmolzen Bilder der Löwenjagd, stolzer Massai und tapfer dem Schicksal trotzender weißer Siedler zur heroisch-romantischen Melange. In Meja Mwangis Roman "Die achte Plage", der in einer Kleinstadt in einer gottverlassenen Provinz des heutigen Kenia spielt, sind alle Illusionen über die ehemals britische Kolonie zu Staub zerfallen, den der Wind über die ostafrikanischen Ebenen treibt. Auch die unerfüllten Hoffnungen der sogenannten Mau-Mau-Aufstände gegen die Kolonialherren in den fünfziger Jahren mischen sich darunter. Und die Stimmen der Dissidenten und Schriftstellerkollegen Mwangis, die heute gegen die repressive Politik der kenianischen Regierung protestieren, verwehen in seinen Romanen ungehört.

Der 1948 am Fuße des Mount Kenya geborene Schriftsteller, deutscher Jugendbuchpreisträger des Jahres 1992, ist kein Freund lautstarker Visionen. In seinen Büchern macht …

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Meja Mwangi, geboren 1948 in Nanyuki, Kenya, ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren Kenias.
Nach dem Abitur entschied er sich trotz Zulassung zum Studium, als technischer Angestellter in Nairobi zu arbeiten. Seit dem Erfolg des Romans 'Kill me quick' (1973), der mit dem Jomo Kenyatta-Award ausgezeichnet wurde, arbeitet er als freier Schriftsteller. Seine Romane und Kinderbücher sind in zehn Sprachen übersetzt worden. Zahlreiche internationale Auszeichnungen erhielt er seit Mitte der 80er Jahre, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis 1992 für 'Kariuki'. Er hat zahlreiche Literaturpreise in Großbritannien und Kenia erhalten. 1992 wurde'Kariuki' mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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