Diagnosenübergreifende und multimodale Psychoedukation

Diagnosenübergreifende und multimodale Psychoedukation

Manual zur Leitung von Patienten- und Angehörigengruppen. Mit dem Plus im Web

Herausgeber: Stoppe, Gabriela, Rabovsky, Kristin u. a.
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Diagnosenübergreifende und multimodale Psychoedukation

Das Buch bietet Ihnen ein diagnoseübergreifendes Programm mit Berücksichtigung der gemeinsamen Problem- und Interessenfelder psychiatrischer Patienten.Klinischer und wissenschaftlicher HintergrundMultimodales Konzept mit edukativen, kognitiv-behavioralen, unterstüzenden und dynamischen ElementenAnleitung zur Durchführung der GruppenLösungsvorschläge für Probleme, die während der Gruppensitzungen auftreten könnenArbeitsmaterialien (Handouts, Arbeitsblätter und Formblätter) im Anhang und zum Download


Produktinformation

  • Deutsch
  • Gewicht: 377g
  • ISBN-13: 9783437247200
  • ISBN-10: 3437247204
  • Best.Nr.: 24822301
Dr. med. Kristin Rabovsky: Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel.

Prof. Dr. med. Gabriela Stoppe: Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel.

Inhaltsangabe

I. Hinweise zum Gebrauch des ManualsII. Klinische und wissenschaftliche Grundlagen (Peter Becker&Kristin Rabovsky)- Begründung diagnosenübergreifender Psychoedukation:- Klinische Aspekte, und die Herausforderung durch veränderte Versorgungsstrukturen- Wirksamkeitsnachweise für Psychoedukation bei verschiedenen psychiatrischen Krankheitsbildern- Wissenschaftliche Evidenz für multidimensionale Psychoedukation:- Die Integration von verhaltenstherapeutischen Elementen und Beziehungsaspekten fördert die Compliance- Die Bedeutung des Einbezugs der AngehörigenIII. Durchführung der psychoedukativen Gruppen (Sebastian Euler&Kristin Rabovsky)- Rahmenbedingungen- Organisation und Vorbereitung- Struktur der Sitzungen und therapeutische Grundprinzipien:- Gruppenleitungs- und Interaktionsstil im allgemeinen- Informationssitzungen in der Patientengruppe- Informationssitzungen in der Angehörigengruppe- Trainingsmodule in der Patientengruppe- Trainingsmodule in der Angehörigengruppe- Besonderheiten aufgrund der diagnosengemischten Gruppenzusammensetzung- Evaluation und QualitätssicherungIV. Übersicht über die Inhalte der Gruppenprogramme für Patienten und AngehörigeV. Inhalte und Struktur der einzelnen Gruppensitzungena) Programm der PatientengruppeSitzung 1: Information: Psychische Funktionen und ihre Störungen;Vulnerabilitäts-Stress-ModellSitzung 2: Information: Grundlagen: Funktionsweise des Gehirns, Biologisches Transmittermodell, Sitzung 3: Training: Umgang mit KrankheitssymptomenSitzung 4: Information: Überblick Behandlungsmöglichkeiten;Medikamente: Wirkungen und NebenwirkungenSitzung 5: Training: Umgang mit Medikamenten, Einnahmepraxis,NebenwirkungsmanagementSitzung 6: Information: Soziale Aspekte psychischer Erkrankungen (Wohnen, Beschäftigung, Freizeit, Finanzen etc.); Unterstützungsangebote, SelbsthilfegruppenSitzung 7: Training: Kommunikationsfertigkeiten: Aktives Zuhören und Ich-BotschaftenSitzung 8: Diskussion: Strategien im Umgang mit Stigmatisierung durch psychische Erkrankung und PsychiatrieerfahrungSitzung 9: Information: Entlassungsvorbereitung und Rückfallprophylaxe,Sitzung 10: Training: Individuelle Frühsymptome, persönlicher Krisenplanb) Programm der AngehörigengruppeSitzung 1: Eröffnung der Gruppe, Vorstellung der Leiter und Teilnehmer Information: Psychische Funktionen und ihre Störungen;Vulnerabilitäts-Stress-ModellSitzung 2: Information: Funktionsweise des Gehirns, Transmitter-Modell;Behandlungsmöglichkeiten, MedikamenteSitzung 3: Diskussion:Identifikation und Management schwieriger Situationen mit den kranken Angehörigen;Umgang mit Schuld- und SchamgefühlenTraining: Kommunikationsfertigkeiten: Ich-Botschaften, berechtigte ForderungenSitzung 4: Information: Soziale Aspekte; Unterstützungs- und Selbsthilfeangebote Training: Stressreduktion, ProblemlösestrategienSitzung 5: Information: Frühsymptome, KrisenmanagementOffene Fragen, Schluss der GruppeVI. Häufige Fragen und praktische Erfahrungen mit dem diagnosenübergreifenden und multimodalen Programm1.) Werden die Patienten bzw. ihre Angehörigen durch die Darstellung der nicht- eigenen Störung und Symptome nicht verunsichert oder gelangweilt?2.) Fühlen sich Patienten durch die (Rest-)Symptomatik von Patienten mit anderen Erkrankungen nicht gestört, z.B. depressive Patienten durch Psychosekranke?3.) Aktivierung der Patienten in den handlungsorientierten TrainingsmodulenVII. LiteraturverzeichnisVIII. Anhang mit Arbeitsmaterialien (Formblätter, Folien)Register

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