Der Wolkentempel - Woodhead, Patrick
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Patrick Woodhead 

Der Wolkentempel

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Übersetzung: Michael Windgassen
Broschiertes Buch
 
13 Kundenbewertungen
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Der Wolkentempel

Inmitten von Bergen, umhüllt von Wolken, hütet Tibet seinen größten Schatz.

Ein Kloster, hoch oben im Himalaya. Keiner kennt den Weg dorthin.

Zwei junge britische Bergsteiger, bereit für das Abenteuer ihres Lebens. Sie gehen keiner Gefahr aus dem Weg.

Ein kleiner Junge auf der Flucht. Die letzte Hoffnung aller liegt in seiner Rettung.

Ihnen auf den Fersen chinesische Soldaten. General Zhu weiß, wie man jemanden zum Reden bringt.

Ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel. Der Einsatz ist das Schicksal Tibets.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 413 S.
  • Seitenzahl: 416
  • rororo Taschenbücher Nr.25430
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 125mm x 30mm
  • Gewicht: 340g
  • ISBN-13: 9783499254307
  • ISBN-10: 3499254301
  • Best.Nr.: 27958019

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Kundenbewertungen zu "Der Wolkentempel" von "Patrick Woodhead"

13 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.6 von 5 Sterne bei 13 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011 ***** sehr gut
Bill und Luca sind passionierte Bergsteiger. Bei ihrer letzten Tour im Himalaya entdeckt Luca in der Ferne eine geheimnisvolle Bergpyramide mitten im Nirgendwo. Wieder Zuhause, lässt ihm die merkwürdige Entdeckung keine Ruhe. Gemeinsam mit seinem Onkel Jack versucht er, alles über sie in Erfahrung zu bringen. Doch vergeblich. Keiner weiß etwas, die, die etwas wissen schweigen und selbst die Satellitenbilder zeigen an dieser Stelle immer nur Wolken. Bill und Luca reisen gemeinsam zurück nach Tibet, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei geraten sie dem chinesischen Militär in die Quere. Diese sind auf der Jagd nach dem nächsten Panchen Lama. Sie wollen das Kind töten, um ihren Kandidaten an die Macht zu bringen und das tibetische Volk völlig unter ihre Kontrolle zu bringen. Eine Jagd auf Leben und Tod nimmt ihren verhängnisvollen Lauf.

Das Cover zeigt einen kleinen Jungen in einem Mönchsgewand, der durch eine geöffnete Tempeltür nach draußen treten möchte. Daraus entsteht eine unwirkliche Berglandschaft, gefangen in Nebel und Dunkelheit. Das Cover wirkt dadurch magisch und verträumt. Der Leser möchte das dahinter stehende Geheimnis ergründen.

Patrick Woodhead hat mit Wolkentempel einen grandiosen Thriller geschaffen. Die handelnden Personen sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich in sie hineinversetzen. Die gewaltigen Bergmassive des Himalaya sind bildlich beschrieben, so dass der Leser ihre Unwirtlichkeit förmlich vor Augen hat. Kahle, kaum zu überwindende Felsen entstehen, eisiger Wind pfeift und die Einsamkeit ruft. Die Spannung wird langsam aufgebaut und gipfelt in einem Höhepunkt, der zwar zu erahnen gewesen war, trotzdem aber spannend zu lesen ist. Der Autor verknüpft die spirituelle Welt der Buddhisten, die Grausamkeiten des chinesischen Militärs und das Bergsteigermillieu zu einem runden Gesamtwerk. Erzählt wird das Buch aus diesen drei Blickwinkeln, bis sie sich schließlich am Ende verbinden.

Patrick Woodhead beschreibt anschaulich die Lebensweisen der Tibeter, die eng verwurzelt sind mit ihrem Glauben. Sie glauben nicht einfach an irgendetwas, sie leben diesen Glauben. Aber er lässt auch genug Raum für die eigene Phantasie. Ein geheimnisvolles Berg-Beyul, geschützt von dem Orden von Geltang. Alles klingt magisch, hat aber leider einen wirklich ernsten und realen Hintergrund.

Mein Fazit: Ein topaktuelles Buch! Bittere Realität trifft auf tief sitzendem Glauben. Ein Buch zum Lernen, aber auch zum Träumen.

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Bewertung von Hardy aus Sonthofen am 14.11.2010 ***** sehr gut
Man merkt es dem Buch an, dass der Autor selber Bergsteiger und Abenteurer ist. Die lebhafte Beschreibung der Bergtouren sind ein Beweis dafür.

Erzählt wird die Geschichte zweier englischer Bergsteiger, die auf der Suche nach einem mysteriösen, pyramidenförmigen Berg in Tibet zwischen die Fronten chinesischer Soldaten und buddhistischen Mönchen kommen. Nicht ahnend, welch dramatische Abenteuer sie erwartet, reisen die beiden Abenteurer in Tibet ein. Dort angekommen, versuchen sie den Behörden ein Schnippchen zu schlagen und machen sich auf den Weg in die Sperrzone. Dort liegt versteckt in den Bergen ein geheimes Kloster mit einem kostbaren Gast. Ein kleiner Junge, Babu, soll der neue Panchem Lama sein, der höchste Vertreter des tibetanischen Volkes, solange der Dalai Lama im Exil lebt. Gesucht wird der Junge von chinesischen Soldaten, die mit äußerster Brutalität seiner Spur folgen. Angeführt von einem skrupellosen Hauptmann, schrecken die Soldaten auch vor Vergewaltigung und Mord zurück.

Nachdem die beiden Bergsteiger in der Nähe des gesuchten Berges sind, hilft ihnen eine junge Frau dabei, den Weg ins Gebirge zu finden. Wie sich später herausstellt, kam diese Hilfe nicht ohne Hintergedanken. Gejagt von den chinesischen Soldaten wird die Lage immer aussichtsloser. Verletzt und erschöpft erreichen sie zwar das Kloster, doch dort herrscht ein stiller Kampf um die Macht und die Frage, wie man der chinesischen Bedrohung Herr werden soll. In einem dramatischen Finale treffen die Gegner aufeinander, nicht alle werden die Berge lebend verlassen können.



Ganz im Stile eines klassischen Abenteuerromans müssen die Hauptfiguren gefährliche Situationen bestehen und schicksalhafte Entscheidungen treffen. Die Szenarien sind glaubhaft dargestellt, durch die Aktualität der Lage in Tibet wird dem Ganzen noch eine zusätzliche Brisanz verliehen. Wenn auch die Denkweise der Klostermönche teilweise etwas westlich erscheint, mangelt es dem Buch nicht an Überzeugungskraft. Die Hetzjagd der chinesischen Soldaten erzeugt Nervenkitzel, der durch die teilweise undurchsichtigen Charaktere noch zusätzlich verstärkt wird. Ein durchweg gut zu lesender Abenteuerroman mit Bezug zu aktuellen Ereignissen, geschrieben von einem Abenteurer...was will der Abenteuerleser mehr?

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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 11.11.2010 ***** sehr gut
Abenteuer zwischen Natur und Kultur

Die Bergsteiger Luca und Bill entdecken auf einer Tour in Tibet eine rätselhafte Bergpyramide. Kaum wieder zu Hause, bereitet Luca eine neue Tour vor - zu dieser Pyramide.
In Tibet: ein kleiner Junge, Babu, soll als Nachfolger des Panchen Lama ausgerufen werden, des obersten Glaubensführer nach dem Dalai Lama. Der Chinesische Geheimdienst versucht, dieses mit aller Macht zu verhindern und ihren eigenen Nachfolger zu inthronisieren.
Auf dem Weg zur Bergpyramide, dem Wolkentempel, kreuzen sich die Wege aller. Es kommt zu einem spannenden Wettlauf um das Leben des Jungen und das Schicksal Tibets.

Der Roman von Patrick Woodhead ist eine spannende Mischung aus Abenteuerroman und Thriller. Nach der Einführung, in der ein junger Mönch die Zerstörung seines Klosters im Rahmen der Kulturrevolution durch die Chinesen miterleben muss, berichtet der Autor aus drei verschiedenen Erzählperspektiven: die Geschichte der Bergsteiger, des jungen Babu und des chinesischen Geheimdienstes fließen im Lauf der Geschichte zusammen bis hin zu einem spannenden Finale.

Die Geschichte ist spannend erzählt. Zu keiner Zeit fällt es schwer, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, etwas mehr Tiefgang wäre für die bessere Nachvollziehbarkeit einiger Entscheidungen wünschenswert.

Der Schreibstil des Autors ist sehr gut. Die Sätze sind flüssig zu lesen, trotz der komplexen Geschichte muss sich der Leser nicht durch gestelzte Formulierungen quälen. Die Kapitel sind nicht zu lang, so dass die Spannung aufrecht erhalten bleibt. Da sich das Buch locker liest, hätte die Handlung etwas mehr ausgearbeitet sein können. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern wäre hier mehr mehr.

Fazit: ein spannender Abenteuerroman in einer fernöstlichen Umgebung. Dieses Buch ist eine Empfehlung für alle, die sich in das Ungewohnte begeben wollen.

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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 28.10.2010 ***** weniger gut
Luca und Bill sind Bergsteiger. Bei einer klettertour in Tibet sieht Luca knapp vor der Gipfelbesteigung einen pyramidenförmigen Berg. Wieder in England, versucht er mehr herauszufinden, doch auf allen Satelittenkarten ist die Region wolkenverhangen. Neugierig reisen die beiden wieder nach Tibet und in das Tal. Dabei stoßen sie auf ein uraltes Kloster, dass auf die Reinkarnation ihres geistigen Oberhauptes wartet. Die Chinesen haben aber ihre eigenen Kandidaten und scheuen vor nichts zurück. . .

Die Landschafts- und Bergbeschreibungen in dem Buch sind sehr malerisch, storytechnisch bin ich aber ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Das Buch ist weder besonders aufregend, noch spannend oder anspruchsvoll zu lesen. Bei dem Thema hätte ich etwas buddhistische Philosophie erwartet, aber es wurde nichts dergleichen angesprochen. Außer das die beiden Protagonisten endlos durch die Berge kraxeln, passiert im Grunde genommen nichts. De Schemaverteilung ist stereotypisch: böse Chinesen, verfolgte Tibeter mit einem weltbewegendem Geheimnis . . . nichts, was man nicht schon mal gelesen hätte.

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Bewertung von .Anika. am 09.10.2010 ***** gut
Ein Abenteuer in den Bergen mit einer spektakulären Verfolgungsjagd.

Zwei Bergsteiger erleben das Abenteuer ihres Lebens. Jedoch läuft alles anders als geplant. Eigentlich wollen sie den Pyramidenberg erklimmen, den sie bei der letzten Tour gesehen haben. Jedoch als sie in einem Dorf ankommen werden die beiden Männer gebeten eine Frau und ein Kind mitzunehmen... was dahinter steckt ahnen sie nicht.

Gleichzeitig machen sich chinesische Soldaten auf zur Verfolgungsjagd und kennen dabei keine Skrupel.

Dieses Buch ist eher ein Bergsteigerabenteuerroman als ein Thriller. Detailiert werden die Aufstiege und Erlebnisse beschrieben, schon ZU detailiert für meinen Geschmack.

Spannung kam erst zum Ende auf. Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, die sehr abgehackt wirken (um künstlich eine Spannung aufzubauen?). Ein großen Pluspunkt vergebe ich dafür, dass die Handlung nicht vorhersehbar war. Dennoch eher Abenteuerroman mit viel Liebe fürs Bergsteigerdetail als spannender Thriller.

An Abenteuerromanliebhaber auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

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Bewertung von Pfotentrainer aus Wuppertal am 04.10.2010 ***** weniger gut
BergsteigerLuca entdeckt mit seinem Freund Bill eine Bergpyramide in Nepal, die er unbedingt erklimmen will. Dabei werden beide in die Jagd des chinesischen Regimes nach dem Panchen Lama verstrickt.

Anfangs liest sich das Buch recht spannend. Der Versuch der Besteigung des Berges und Bills Zusammenbruch führen die Charaktere sehr gut ein. Daheim versucht Luca alles, um die Pyramide zu finden, die er in Nepal gesehen hat. Auf die Jagd nach den Informationen nimmt das Buch dann richtig Fahrt auf und lässt sich klasse lesen.

Aber sobald Luca und Bill wieder in Nepal sind wird es irgendwie langweilig. Ganz schlimm wird es, als beide im Kloster ankommen und Bill genesen muss. Die Handlung schleppt sich dahin,ohne das wirklich etwas passiert. Na klar, die Chinesen sind ihnen im Nacken und im Kloster bekommen sich die Mönche in die Haare. Das reißt mich aber leider nicht vom Hocker, da alles ziemlich konstruiert wirkt.

Schlimm wir d es dann am Ende, das wirklich nur in ein paar Seiten abgehandelt wird. Keine wirkliche persönliche Konfrontation. Auch ein Racheaspekt kommt einfach nicht zum tragen. Luca verschwindet am Ende und man kann sich vorstellen, wo er wahrscheinlich ist! Wirklich interessiert, hat es mich am Ende dann auch nicht mehr. Leider hat der Autor ziemlch viel verschenkt, woraus man eine packende Story hätte machen können.

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Bewertung von Pfotentrainer aus Wuppertal am 04.10.2010 ***** weniger gut
BergsteigerLuca entdeckt mit seinem Freund Bill eine Bergpyramide in Nepal, die er unbedingt erklimmen will. Dabei werden beide in die Jagd des chinesischen Regimes nach dem Panchen Lama verstrickt.

Anfangs liest sich das Buch recht spannend. Der Versuch der Besteigung des Berges und Bills Zusammenbruch führen die Charaktere sehr gut ein. Daheim versucht Luca alles, um die Pyramide zu finden, die er in Nepal gesehen hat. Auf die Jagd nach den Informationen nimmt das Buch dann richtig Fahrt auf und lässt sich klasse lesen.

Aber sobald Luca und Bill wieder in Nepal sind wird es irgendwie langweilig. Ganz schlimm wird es, als beide im Kloster ankommen und Bill genesen muss. Die Handlung schleppt sich dahin,ohne das wirklich etwas passiert. Na klar, die Chinesen sind ihnen im Nacken und im Kloster bekommen sich die Mönche in die Haare. Das reißt mich aber leider nicht vom Hocker, da alles ziemlich konstruiert wirkt.

Schlimm wir d es dann am Ende, das wirklich nur in ein paar Seiten abgehandelt wird. Keine wirkliche persönliche Konfrontation. Auch ein Racheaspekt kommt einfach nicht zum tragen. Luca verschwindet am Ende und man kann sich vorstellen, wo er wahrscheinlich ist! Wirklich interessiert, hat es mich am Ende dann auch nicht mehr. Leider hat der Autor ziemlch viel verschenkt, woraus man eine packende Story hätte machen können.

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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 26.09.2010 ***** sehr gut
Tibet, im Jahre 1956: Ein junger Mönch wird Zeuge, wie chinesische Soldaten ein Kloster niederbrennen und die Älteren brutal ermorden. Knapp 50 Jahre später sind zwei junge britische Bergsteiger in Tibet unterwegs um den Makalu zu besteigen, den fünfthöchsten Berg der Erde. Der Aufstieg misslingt, doch Luca, einer der beiden Männer, erblickt für einen kurzen Augenblick eine perfekt proportionierte Pyramide, die kurz darauf wieder hinter Wolken verschwunden ist. Zurück in Großbritannien beginnt er nachzuforschen und aus Interesse wird Ehrgeiz, diesen unkannten Berg als Erster zu besteigen. Ungefähr zur gleichen Zeit finden Mönche die Reinkarnation des elften Panchen Lama, einen neunjährigen Jungen, den chinesische Soldaten unter allen Umständen versuchen zu töten. Der skrupellose Hauptmann Zhu erhält diesen Auftrag und hinterlässt bei seiner Jagd eine Spur der Verwüstung.
Wie Lucas ehrgeizige Suche nach dem unbekannten Berg, die Flucht des elften Panchen Lama und seine Verfolgung durch Zhu zusammenhängen, schildert der Autor spannend und überwiegend realistisch - zumindest soweit ich dies beurteilen kann (die Kletterszenen empfand ich als durchaus glaubwürdig, Tibet kenne ich leider (noch) nicht). Seine Figuren sind detailliert und differenziert beschrieben, nur wenig wirkt konstruiert und zweifelhaft. Die Vermutung, der Roman drifte eventuell zu stark ins Mystische ab (wie auch der Titel vermuten lassen könnte), bestätigte sich nicht.
Alles in allem ein packender und dramatischer Abenteuerroman mit Thrillerelementen und aktuellem Bezug.

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Bewertung von yersy aus Regensburg am 23.09.2010 ***** ausgezeichnet
Ein tibetischer Thriller oder ein tibetischer Abenteuerroman

Der Wolkentempel

Zwei Bergsteiger, Bill und Luca aus England stammend und die Bergpyramide besteigen wollen, eine Frau mit einem kleinen Jungen, der die Reinkarnation des Panchen Lama sein soll, ein Kloster versteckt in den Bergen, nur auffindbar mit einem Buch und chinesische Soldaten, was verbindet sie alle miteinander?

Das findet man während dem Lesen schnell heraus, das Buch ist rasant geschrieben, Langeweile kommt hier nicht auf.

Die Sprache des Autors ist flüssig, er beschreibt nicht zu genau, sondern die wesentlichen Sachen, er benutzt dabei nicht ellenlange Sätze, somit entsteht eine flüssige Sprache, ohne großartige Fremdwörter, also ein einfaches angenehm zu lesendes Buch.

Mir persönlich hat auch sehr gut gefallen, dass der Autor die vergangene Situation Tibets (geschichtliche Fakten) miteingebracht hat und auch die gegenwärtige Situation versucht hat zu beschreiben.

Was mich etwas verwirrt hat, war das auf dem Cover Thriller steht, beim lesen jedoch fehlte mir das Thriller-gefühl. Das Buch ist eher in die Kategorie Abenteuerromane einzuordnen.

Ansonst hat mir das Buch sehr gut gefallen.

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Bewertung von Themistokeles am 21.09.2010 ***** sehr gut
Der Roman "Der Wolkentempel" beginnt mit einem Angriff auf ein buddhistisches Kloster in mitten eines Gebirges in Tibet. Ein junger Mönch namens Regas wäre den chinesischen Truppen beinahe entkommen, jedoch wurde er doch noch erwischt und musste die Zerstörung des Klosters mit ansehen, was auch das letzte war, was er in seinem Leben sah, da die Chinesen ihn blendeten.

Die weitere Geschichte setzt Jahre später ein und läuft in drei Handlungsträngen. Zum einen handelt er von den zwei britischen Bergsteigern Luca und Bill, die bei dem Versuch einen der Berge des Himalaya, den Makalu, zu bezwingen gescheitert sind, da Bill Probleme bekommen hatte. Kurz vor dem Abstieg hatte Luca einen merkwürdigen Berg gesehn, welcher sich in sein Gedächtnis eingebrannt hat. In einem anderen Handlungsstrang versuchen tibetische Mönche die Reinkarnation des Panchen Lama vor den chinesischen Truppen zu verstecken, da dies die endgültige Einnahme Tibets durch die Chinesen verhindern soll. Der letzte Handlungsstrang beschäftigt sich mit den chinesischen Einsatzkräften welche sich auf der Suche nach der Reinkarnation des Panchen Lama befinden. Zu diesen Truppen gehören der eiskalte Hauptmann Zhu und der Offizier Chen.

Wieder in London angekommen, lässt der Berg, den er gesehen hat, Luca nicht mehr los und er stellt weitere Nachforschungen an und reist mit Bill erneut nach Tibet um den Berg ausfindig zu machen und zu besteigen. In Tibet angekommen setzen sie sich mit einem alten Bekannten zusammen, der ihnen hilft, zu ihrem Unglück jedoch haben die Chinesen den Tipp bekommen, dass ausländische Bergsteiger die Reinkarnation des Panchen Lama verstecken und folgen Luca und Bill. Diese sind derweil in der Nähe des gesuchten Bergmassivs angekommen und treffen dort auf eine mysteriöse Frau, Shara, die ebenfalls das Massiv erklimmen will.



Das Buch ist im Allgemeinen sehr gut geschrieben und es ist sehr gut gemacht, wie sich die erst sehr unabhängig voneinander verlaufenden Handlungstränge. Die auch nicht unbedingt zusammengehörig erkannt werden, immer mehr zusammenlaufen und verschiedene, erst unwichtig erscheinende Komponenten dann doch noch einen wichtigen Bestandteil in der Geschichte aufnehmen. Insbesondere der Prolog ist einer der Teile der zunächst als ziemlich unabhängig erscheint, dann aber doch noch eine mehr als relevante Rolle spielt.

Auch der Schreibstil ist sehr gut, da sich das gesamte Buch sehr schön flüssig herunterlesen lässt und man auch oft gar nicht aufhören mag, da es dem Autor auch einige Male gelingt, dass er die Kapitel so beendet und so geschickt durch andere Handlungsstränge unterbricht, dass man dringen wissen will, wie es weiter geht.

Das Ende, wenn teilweise auch vorhersehbar, wie es die Enden von Büchern häufig sind, bietet jedoch noch einige Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte und trotzdem sehr passend waren.

Alles in alle hat mir das Buch überraschend gut gefallen. Die Charaktere waren zwar teilweise nicht besonders tief aufgebaut, jedoch konnte man sich zu genüge ein Bild von ihnen machen, dass reichte um ihr verhalten gut verstehen zu können. Auch bleiben manche Dinge relativ oberflächlich und werden nicht so recht tiefgängig, was jedoch der Atmosphäre des Romans und dem Verständnis keinen Abbruch tut und zudem erfährt man, wenn man sich noch nicht intensiv mit dem Thema Buddhismus und Tibet-Konflikt auseinandergesetzt hat, viele interessante Dinge in diese Richtung und auch wenn man sich damit auskennt, können neue, interessante Fakten auftreten.

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