Der vierzehnte Stein - Vargas, Fred

Fred Vargas 

Der vierzehnte Stein

Roman

Aus d. Französ. v. Julia Schoch
Gebundenes Buch
 
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Der vierzehnte Stein

Kommissar Adamsberg, der Schweiger, Träumer, der kühle Beobachter mit den frappierenden Lösungen - in diesem neuen Roman gerät er selbst unter Mordverdacht. Bei dem Versuch, einen drei Jahrzehnte zurückliegenden Fall zu klären, in den auch sein seitdem verschollener Bruder Raphael verwickelt war, wird Adamsberg über Nacht vom Jäger zum Gejagten ...


Produktinformation

  • Verlag: AUFBAU-VERLAG
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 479 S.
  • Seitenzahl: 479
  • Jean-Baptiste Adamsberg Bd.5
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 692g
  • ISBN-13: 9783351030308
  • ISBN-10: 3351030304
  • Best.Nr.: 13273931
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.08.2005

Mit Denken löst man keinen Fall
Die skurrile Welt der französischen Krimiautorin Fred Vargas

Sie ist, so darf man den eher spärlichen Informationen über die Autorin selbst entnehmen, im ersten Beruf Archäologin und schreibt ihre Romane in den Ferien. Auf welchem Gebiet ihre Arbeit fruchtbarer ist, dieses Urteil muß den Experten der archäologischen Zunft überlassen werden. Fest seht jedoch, daß der Name Fred Vargas in Frankreich längst als erfolgreiches Markenzeichen für Kriminalromane ganz eigentümlicher Prägung gilt. Hierzulande jedoch waren ihre sogenannten "rompols" (für "romans policiers") lange Zeit lediglich Geheimtips, bis im Vorjahr Fred Vargas' letzter Roman "Fliehe weit und schnell" hochverdient mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde.

Innerhalb des hart umkämpften Krimigeschäfts ist es zugegeben nicht gerade einfach, neue Impulse zwischen den etablierten Einzelgenres von Detektivroman und Thriller zu geben, doch gerade das ist der Autorin, deren Vorname eigentlich Frédérique lautet, auf einzigartige Weise geglückt. Vargas hat den Kriminalroman dabei keineswegs revolutioniert, aber immerhin um eine charmante …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Gregor Schuhen lässt keinen Zweifel an seiner Begeisterung für die Kriminalromane der französischen Autorin Fred Vargas, und auch wenn er den vorliegenden Roman nicht für ihr bestes Buch hält, so ragt es seiner Ansicht nach immer noch aus dem Gros des Genres heraus. Das liegt weniger an den durchaus "genialen Fallkonstruktionen", in denen sich die Autorin "nur vordergründig typischen" Gattungsmerkmalen des Krimis bedient, als vielmehr an den "skurrilen Figuren", so der Rezensent hingerissen. Über den grünen Klee lobt er auch die Poesie und Musikalität der Sprache, die allerdings vor allem im französischen Original zu entdecken ist. In "Der vierzehnte Stein" begegnet dem Leser zum vierten Mal Kommissar Adamsberg, der sich dadurch auszeichnet, dass er bei der Lösung seiner Fälle "jedwedes intellektuelle, logische Denken" verweigert und sich stattdessen auf seine Intuition verlässt, erklärt Schuhen. Im vorliegenden Buch ist er einem "vermeintlich untoten Serienmörder" auf der Spur, der seine Opfer mit einem Dreizack zur Strecke bringt, fasst der Rezensent zusammen, der den Plot zwar als "vergleichsweise herkömmlich" und mitunter allzu "vorhersehbar" findet, sich aber …

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"Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa." (Die Zeit)<br/><br/>"Ein Kriminalroman, so atemlos wie fesselnd." (Elle)<br/><br/>"Eine Autorin ihres Ranges findet sich unter deutschen Krimischreibern nicht." (SPIEGEL SPECIAL)
Fred Vargas, Jg. 1958, Mutter eines Sohnes, Archäologin im Hauptberuf, lebt in Paris. Ihre erfolgreichen Krimis schreibt sie fast ausschließlich im Urlaub. 2004 erhielt die sie den Deutschen Krimipreis.

Kundenbewertungen zu "Der vierzehnte Stein" von "Fred Vargas"

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Bewertung von christa aus Hannover am 01.10.2009 ***** ausgezeichnet
Ich habe nie einen besseren Krimi gelesen. Das Buch hatte ich in drei Tagen durch.
C. Buttig

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Bewertung von Polar aus Aachen am 07.06.2008 ***** ausgezeichnet
Unerledigte Fälle gehören zu jedem Kommissar. Auch wenn die Autoren uns bis auf wenige Ausnahmen weismachen wollen, dass jeder Fall am Ende aufgeklärt wird, haben ihre Helden ihre Leichen im Keller, gegen die sie in der Gegenwart nichts ausrichten können, solange nicht neue Beweise auftauchen. Bei Jean-Baptiste Adamsberg, Fred Vargas Serienheld, führt der Zufall Regie und verstrickt ihn in die Abgründe der eigenen Familiengeschichte, in der sein Bruder des Mordes bezichtigt wird. Nur dass Adamsberg sich nicht gleich auf die Spurensuche begeben kann. Er muß in Kanada an einem internationalen Lehrgang teilnehmen. Was als Abwechslung gedacht ist, wird zur Tortur, da Adamsberg scheinbar die Hände gefesselt sind. Wie Vargas seinen eigenwilligen Zügen neue Facetten abringt, ist spannend zu lesen und ein weiterer Höhepunkt in Vargas Welt des literarischen Kriminalromans. Diesmal ist Adamsberg nicht imstande, allein durch Grübeln der Lösung eines Falles näher zu kommen. Er ist zu sehr mit seinen Gefühlen über das Schicksal seines verschwundenen Bruders beschäftigt, so dass er die Falle übersieht, die ihm gestellt wird. Er ist es nicht gewohnt aus der Fremde heraus zu ermitteln, nicht sein bewährtes Netz auf Pariser Boden ausspannen zu können. Adamsberg gerät in Mordverdacht und sieht sich einem Gegner gegenüber, der ihm überlegen zu sein scheint. Nur kann dieser nicht gegen die Kollegialität an. Adamsberg findet überraschend Helfer, auch wenn er an deren Loyalität zwischenzeitlich zweifelt. Unterhaltsam, teils amüsant geschrieben, wartet Der vierzehnte Stein darauf, dass Leser seine tiefere, richterliche Bedeutung ergründen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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