Catherine O'Flynn kombiniert Kriminal- und Erlösungsgeschichte.
Geradezu märchenhaft."(taz)
Catherine O Flynn, deren vielfach mit Preisen ausgezeichneter Roman
Was mit Kate geschah international gefeiert wurde und auch in
Deutschland großes Aufsehen erregte, erzählt in Der vierte Versuch
mit Wärme und Humor von der Größe des Lebens, das die einen so
verzweifelt umarmen wie es die anderen fliehen.
Über Frank Allcroft, Moderator bei einem kleinen Fernsehsender in
Birmingham, kann niemand lachen. Die Zuschauer diskutieren im
Internet über sein Talent, selbst die sicherste Pointe zu
vermasseln, und machen sich über seine Krawatten lustig. Frank
steht im Schatten seines glamourösen Vorgängers Phil, den eine Aura
des Glücks umgab, bis er bei einem Unfall, der nie aufgeklärt
wurde, ums Leben kam. Doch Frank hat keine großen Ziele und führt
allen Schmähungen zum Trotz ein einigermaßen zufriedenes Leben. In
seiner Sendung berichtet er von der Eröffnung einem Mann, der in
seinem Garten fast in eine Grube gestürzt wäre und immer wieder von
vereinsamten Menschen, deren Leichen erst nach Tagen und Wochen in
den Sesseln vor ihren Fernsehern gefunden werden. Bis eines Tages
die Leiche eines gewissen Michael entdeckt wird, unter dessen
Habseligkeiten sich ein Foto befindet, das Michael und Phil in
Kindertagen zeigt. In Frank lodert so etwas wie Neugier ...
Catherine O'Flynn, geboren 1970 in Birmingham, gewann mit ihrem Debütroman Was mit Kate geschah (Atrium Verlag, 2009), der in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurde, auf Anhieb zahlreiche wichtige Literaturpreise. Auch in Deutschland eroberte sie sich schnell ein großes Lesepublikum und wurde von der Presse gefeiert: "Spannend und mit feinem Humor", urteilte die FAZ. Catherine O'Flynn lebt in Birmingham.
Leseprobe zu "Der vierte Versuch" von Catherine O'Flynn