Der verborgene Garten - Morton, Kate

Kate Morton 

Der verborgene Garten

Roman

Aus dem Englischen von Charlotte Breuer und Norbert Möllemann
Gebundenes Buch
 
17 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Der verborgene Garten

"Der Winter nimmt kein Ende, und Sie wünschen sich ein wärmendes Buch zu Ihrer Tasse Tee? Hier ist es. (...) Liebe, Romantik und Spannung bis zur letzten Seite - der Winter ist gerettet!" -- Freundin

"(...) ein spannender, geheimnisvoller Roman voller unerwarteter Wendungen." -- dpa

"Ein glänzender Unterhaltungs-Mix aus Familiensaga, Krimi und Liebesgeschichte." -- BRIGITTE

Tiefe Gefühle, dunkle Geheimnisse

Die große Familiensaga von Bestsellerautorin Kate Morton erzählt von dem unheilvollen Versprechen zweier Freundinnen, das noch Generationen später Cassandras Schicksal bestimmt. Auf den Spuren der Vergangenheit ihrer Großmutter entdeckt sie ein Geheimnis, das seinen Anfang nahm in den Gärten von Blackhurst Manor ...

Blackhurst Manor, Cornwall, Anfang des 20. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Eliza bei ihrem Onkel auf Blackhurst Manor, dem Familienbesitz der Mountrachets, auf. Sie und ihre Cousine Rose werden schnell unzertrennlich. Um der Welt der Erwachsenen zu entfliehen, erkunden sie das geheimnisvolle Anwesen und entdecken einen verborgenen Garten mit einem Cottage - ein Ort, an den sich die fantasievolle Eliza immer wieder zurückziehen kann. Doch als die Mädchen erwachsen werden, zerbricht ihre einstige Freundschaft. Rose verliebt sich in Nathaniel, und als die beiden heiraten, zieht sich Eliza in das Cottage zurück, um sich ganz dem Schreiben von Geschichten zu widmen. So ahnt sie nicht, dass Rose zutiefst unglücklich ist, weil ihre Ehe kinderlos bleibt. In ihrer Verzweiflung bittet sie Eliza um Hilfe. Ein unheilvoller Plan wird in die Tat umgesetzt und bestimmt fortan das Schicksal der nachfolgenden Generationen ...


Produktinformation

  • Verlag: Diana
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 640 S.
  • Seitenzahl: 640
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 751g
  • ISBN-13: 9783453290631
  • ISBN-10: 3453290631
  • Best.Nr.: 24889751
"Der verborgene Garten ist ein packender, atmosphärisch dichter und absolut lesenswerter Roman der internationalen Bestsellerautorin Kate Morton." (The Weekend Australian Magazine)

"Ein glänzender Unterhaltungs-Mix aus Familiensaga, Krimi und Liebesgeschichte."

"Mit dieser Familiensaga etabliert sich die Australierin als internationale Bestsellerautorin."
Kate Morton wuchs in den Bergen im Südosten von Queensland, Australien auf. Sie hat Theaterwissenschaften und Englische Literatur studiert. Ihr Debütroman wurde in 13 Länder verkauft und eroberte mittlerweile ein Millionenpublikum. Kate Morton lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Brisbane.

Leseprobe zu "Der verborgene Garten"

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Leseprobe zu "Der verborgene Garten" von Kate Morton

"Aber warum soll ich drei Locken von der Feenkönigin mitbringen?", fragte der junge Prinz das alte Weiblein. "Warum gerade drei? Warum nicht zwei oder vier?" Das alte Weiblein beugte sich vor, ohne seine Spinnarbeit zu unterbrechen. "Es gibt keine andere Zahl, mein Kind. Drei ist die Zahl der Zeit, denn sprechen wir nicht von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft? Drei ist die Zahl der Familie, denn sprechen wir nicht von Mutter, Vater und Kind? Drei ist die Zahl der Feen, denn suchen wir sie nicht zwischen Eichen, Eschen und Dornen?" Der junge Prinz nickte, denn die weise Alte sprach die Wahrheit. "Und deswegen brauche ich drei Locken, um meinen magischen Zopf zu flechten."

Aus Der magische Zopf von Eliza Makepeace

Teil eins

London England, 1913

Es war dunkel in der Ecke, aber das kleine Mädchen tat, was man ihm befohlen hatte, und blieb in seinem Versteck hocken. Die Dame hatte gesagt, sie müssten noch warten, es sei noch gefährlich, und sie müssten sich so still verhalten wie Mäuse in der Speisekammer. Es war ein Spiel, das wusste das kleine Mädchen. Wie Verstecken oder Rundball oder Schweinchen in der Mitte.

Das kleine Mädchen kauerte hinter den Holzfässern und lauschte. Machte sich ein Bild, wie sein Papa es ihm beigebracht hatte. Männer, wahrscheinlich Matrosen, riefen sich Dinge zu. Raue, laute Stimmen, die nach Meer und Salz klangen. Worte, die das kleine Mädchen nicht verstand, die ihm jedoch keine Angst machten. In der Ferne das anschwellende Geräusch von Schiffssirenen, Trillerpfeifen, ins Wasser klatschenden Rudern und von hoch oben das Kreischen von Möwen, die die Flügel ausbreiteten, um das wärmende Licht der Abendsonne aufzufangen.

Die Dame würde zurückkommen, das hatte sie versprochen, und das kleine Mädchen hoffte, dass es nicht mehr lange dauern würde. Es wartete schon lange, so lange, dass die Sonne bereits über den ganzen Himmel gewandert war und jetzt so tief stand, dass sie die Knie unter seinem neuen Kleid wärmte. Das kleine Mädchen spitzte die Ohren, wartete darauf zu hören, wie die Röcke der Dame über die hölzernen Planken des Decks raschelten, lauschte auf das Klappern ihrer Absätze, die immer hierhin und dorthin eilten, ganz anders als die seiner Mama. Auf die beiläufige, unbesorgte Weise, die innig geliebten Kindern eigen ist, fragte sich das kleine Mädchen, wo seine Mama sein mochte. Wann sie kommen würde. Und es machte sich Gedanken über die Dame. Es wusste, wer die Dame war, es hatte Großmama von ihr sprechen hören. Sie wurde die Autorin genannt und wohnte in dem kleinen Haus am hinteren Ende des Anwesens, hinter dem Labyrinth. Das sollte das kleine Mädchen eigentlich gar nicht wissen. Man hatte ihm verboten, in der Nähe des Labyrinths aus Dornensträuchern zu spielen. Mama und Großmama hatten ihm eingeschärft, es sei gefährlich auf der Klippe. Aber manchmal, wenn niemand hinsah, tat das kleine Mädchen gern verbotene Dinge.

Unzählige Staubpartikel tanzten in einem Streifen Sonnenlicht, der zwischen zwei Fässern hindurchfiel. Das kleine Mädchen lächelte, und die Autorin, die Klippe, das Labyrinth und seine Mama, all das war mit einem Mal vergessen. Es streckte einen Finger aus, versuchte, ein Staubkorn zu erwischen. Lachte darüber, wie nah die Körnchen dem Finger kamen, bevor sie davon-schwebten.

Die Geräusche in der Umgebung änderten sich. Das kleine Mädchen hörte Fußgetrappel, aufgeregtes Stimmengewirr. Es beugte sich in den Lichtschleier vor und legte die Wange an das kühle Holz des Fasses. Spähte mit einem Auge auf das Deck.

Beine und Schuhe und Rocksäume. Bunte Luftschlangen, die im Wind flatterten. Gewitzte Möwen, die das Deck nach Krumen absuchten.

Das riesige Schiff schlingerte, und tief aus seinem Bauch ertönte ein lang gezogenes Stöhnen. Die Deckplanken vibrierten, dass das kleine Mädchen es bis in die Fingerspitzen spürte. Ein kurzer Augenblick der Ungewissheit, das Mädchen hielt den Atem an, stützte sich mit den Handflächen am Boden ab, dann hob und senkte sich das Schiff und entfernte sich langsam vom Kai. Die Schiffssirene heulte auf, großer Jubel und "Bon Voyage!"-Rufe erklangen, und sie waren unterwegs. Nach Amerika, zu einem Ort namens New York, wo Papa geboren war. Das kleine Mädchen hatte hin und wieder gehört, wie die Erwachsenen davon geflüstert hatten, wie Mama gesagt hatte, sie sollten so bald wie möglich aufbrechen, sie könnten nicht länger warten. Wahrscheinlich waren Mama und Papa schon vorausgefahren, dachte das Mädchen. Das machten sie manchmal. Gingen fort und ließen es in der Obhut von Großmama und Großpapa zurück.

Wieder musste das kleine Mädchen lachen. Das Schiff glitt durch die Wellen wie ein riesiger Wal, wie Moby Dick in der Geschichte, die Papa ihm so oft vorgelesen hatte. Mama mochte es nicht, wenn er solche Geschichten vorlas. Mama fand, sie würden ihrer Tochter nur Angst machen und ihr Flausen in den Kopf setzen. Papa gab Mama immer einen Kuss auf die Stirn, wenn sie solche Bedenken äußerte, sagte ihr, sie habe recht und er werde in Zukunft besser achtgeben. Aber das hinderte ihn nicht daran, dem Mädchen weiterhin Geschichten von dem großen Wal zu erzählen. Und er las ihm aus dem Märchenbuch vor, das das kleine Mädchen so sehr liebte, Märchen von blinden alten Weiblein und Waisenkindern und von langen Reisen über das Meer. Und er achtete immer darauf, dass es ihr Geheimnis blieb und Mama nichts davon erfuhr.

Das Mädchen verstand, dass sie Geheimnisse vor Mama haben mussten. Mama ging es nicht gut, sie war schon kränklich gewesen, bevor das Mädchen geboren wurde. Großmama ermahnte es stets, brav zu sein, denn, so betonte sie immer wieder, wenn Mama sich aufregte, könne etwas Schlimmes passieren, und dann sei es seine Schuld. Das Mädchen hatte seine Mutter lieb, und da es sie nicht traurig machen wollte und auch nicht wollte, dass ihr etwas zustieß, wahrte es seine Geheimnisse. Es erzählte nichts von den Märchen, verschwieg, dass es manchmal in der Nähe des Labyrinths spielte und dass Papa es hin und wieder zu einem Besuch bei der Autorin in dem kleinen Haus am Ende des Anwesens mitnahm.

"Aha!" Eine Stimme ertönte ganz in der Nähe. "Hab ich dich gefunden!" Das Fass wurde zur Seite geschoben, und das kleine Mädchen blinzelte in die Sonne, bis der Besitzer der Stimme sich ins Licht stellte. Es war ein großer Junge von acht oder neun Jahren. "Du bist nicht Sally", sagte er.

Das Mädchen schüttelte den Kopf.

"Wer bist du?"

Das kleine Mädchen zögerte. Es durfte niemandem seinen Namen nennen. Das war ein Spiel, das die Dame erfunden hatte. "Nun?"

"Das ist ein Geheimnis."

Er zog die Nase kraus, sodass seine Sommersprossen dichter zusammenrückten. "Wieso?"

Das kleine Mädchen zuckte mit den Schultern. Es durfte die Dame nicht erwähnen, das hatte Papa ihr oft genug eingeschärft.

"Wo ist Sally dann?" Der Junge verlor die Geduld. Er schaute nach rechts und links. "Sie ist in diese Richtung gelaufen, da bin ich mir ganz sicher."

Aus einer anderen Ecke des Decks erscholl lautes Gelächter, dann hörte man jemanden davonlaufen. Die Miene des Jungen hellte sich auf. "Schnell!", sagte er und rannte los. "Sonst entwischt sie uns noch."

Das Mädchen lugte hinter dem Fass hervor und sah zu, wie der Junge durch die Menge flitzte und hinter weißen Röcken herjagte.

Dem Mädchen juckte es in den Füßen, sich an dem Spiel zu beteiligen.

Aber die Dame hatte gesagt, es solle warten.

Der Junge war schon ziemlich weit weg. Gerade schob er sich an einem beleibten Mann mit gezwirbeltem Schnurrbart vorbei, der so verdattert die Brauen zusammenzog, dass sein Gesicht aussah wie eine zerdrückte Tomate.

Vielleicht gehörte das alles zum selben Spiel. Die Dame erinnerte das Mädchen viel mehr an ein Kind als die anderen Erwachsenen, die es kannte. Vielleicht spielte die Dame ja auch mit.Langsam kam das Mädchen hinter dem Fass hervor und stand auf. Sein linker Fuß war eingeschlafen, es fühlte sich an wie tausend Nadelstiche. Während es darauf wartete, dass es den Fuß wieder bewegen konnte, sah es den Jungen um eine Ecke verschwinden.

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Kundenbewertungen zu "Der verborgene Garten" von "Kate Morton"

17 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 17 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Heeni aus xxx am 18.01.2012 ***** ausgezeichnet
Ich kann die sehr negativen Bewertungen nicht ganz verstehen: Ja es ist am Anfang schwieriger den Faden nicht zu verlieren, aber den aufmerksamen Leser wird das nicht stören. Die Autorin schafft es mit ihrer Beschreibung bestimmter Orte und Personen sehr schnell Bilder vor dem inneren Auge zu erzeugen, die dann doch so neugierig machen, dass man bis zum letzten Buchstaben liest.

Es ist vielleicht nicht die spektakulärste Geschichte und stückweit nicht ganz so glaubwürdig, aber sehr gut geschrieben.

Wer hier Realität, 100%ige Genauigkeit und einfache Struktur sucht, der sollte es lieber im Regal lassen und weiter suchen.

Dieses Buch eignet sich wunderbar für verregnete Kaminabende mit Kerzenschein und dicken Wollsocken....Abtauchen ist garantiert!

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Bewertung von o.O aus Kempten am 01.07.2011 ***** ausgezeichnet
Anfang 20.Jahrhundert:
Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Eliza bei ihrem Onkel auf Blackhurst Manor auf und freundet sich schnell mit ihrer kränklichen Cousine Rose an. Eliza erzählt ihr Geschichten, die sie sich ausdenkt und berichtet vom Meer, von der Landschaft draußen, weil Rose selber die Gegend nicht erkunden darf. Die beiden wachsen zu jungen Damen heran und auf einer Reise nach New York verliebt sich Rose in den Maler Nathaniel und heiratet ihn kurz darauf. Die einstige, so innige Freundschaft zerspringt: Denn Eliza kann nicht mehr zu Rose ins Bett schlüpfen, wenn es ihr mal wieder nicht gut geht. Nathaniel ist für sie da. In ihrer Verzweiflung zieht sich Eliza ins Cliff Cottage zurück, das abseits von Blackhurst Manor liegt, um sich ganz dem Schreiben von Geschichten zu widmen. So ahnt sie nicht, wie sehr Rose köperlich sowie auch emotional leidet. Denn ihre Ehe bleibt kinderlos. In ihrem Kummer bittet sie Eliza um das Unglaubliche. Und da die Rose so sehr liebt, dass sie ihr selbst das nicht ausschlagen würde macht sie es.
2005:
Cassandra erbt nach dem Tod ihrer Großmutter Nell ein Cottage in England. Zuerst fragt sie sich, was das soll, schließlich hat ihre Grandma bis zu ihrem Tod in Australien gelebt. Zusammen mit vielen Helfern findet die junge Frau ein atemberaubendes, grausames, einzigartiges und unheimliches Geheimnis über zwei Frauen heraus!
Einfach UNGLAUBLICH!! Es ist spannend, rätselhaft, mystisch und umwerfend! Dafür gibt es keine Worte! Unbeschreiblich! Allerdings erst ab 14 Jahren zu empfehlen, ansonsten würde man die Zusammenhänge usw. nicht erkennen und verstehen. LESEN!

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Bewertung von lbs.6cr aus Birkenau am 12.06.2011 ***** ausgezeichnet
es geht um zwei mädchen aus verschiedenen schichten die ein geheimniss verbindet von dem sie nichts wissen.
das buch war spannend bis zur letzten seite ,es war sehr fesselnd deshalb empfehle ich es weiter.

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Bewertung von CoCo_Loves_Books aus Weinsberg am 01.06.2011 ***** ausgezeichnet
Ich muss sagen, dass dieses Buch mich erst nach ca. 100 Seiten erobert hat. Am Anfang ist es sehr schleppend erzählt - mit viel drum herum. Es war schwer sich in das Springen der Zeit zu gewöhnen. Aber man gewinnt tatsächlich nur so den besten Einblick in die Geschichte --- was ich am tollsten fand ist die Erzählungsweise der Autorin. Sie hat die Stimmung und die Personen so toll beschrieben. Ich dachte ich befinde mich unter ihnen. Man kann sich richtig hineinversetzen. Und da ich eine unbeschriebene Träumerin bin, konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich tatsächlich in Cornwell. Diese Landschaftsbeschreibung - einfach zum Greifen nah. Ich werde auf jeden fall noch das zweite buch lesen "Das geheime Spiel". Kurzum: Wer in eine andere tolle Zeit abtauchen und abschalten will, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. SEHR TOLL!!!

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Bewertung von claudia aus Simonswald am 13.04.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch wechselt dauernd zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Cassandra. Cassandra wächst bei ihrer Oma auf, weil die Mutter sie nicht mehr haben will, sie hat nämlich einen neuen Freund. Als Cassandra erwachsen ist, stirbt irgendwann ihre Oma und Cassandra erbt ein Haus. Sie will es sich ansehen, doch kann es zunächst gar nicht finden, weil es so verwunschen und zugewuchert ist. Ein netter Typ taucht auf und will ihr helfen, das Haus wieder n Schuss zubringen, obwohl es sehr kaputt ist. Hinter einer großen Mauer, total versteckt, findet Cassandra einen ganz tollen verwunschenen Garten und will nun mehr über ihre Oma und ihre Geschcihte rausfinden. So wird nebenbei immer die Geschcihte von ihrer Großmutter erzählt, die sich am Ende des Buches als Eliza rausstellt. Das ahnt man bis zum Schluss zwar, doch kommt das erst ganz am Ende raus.
Ich musste mich erst in das Buch einlesen, als ich dann ein paar Tage krank war und viel Zeit zum Lesen hatt, konnte ich es gar nicht mehr aus der AHand legen. Mich hat das Schicksal von Eliza ziemlich mitgenommen. Irgendwie hat sie doch auf ganzer Länge verloren. DIe BEzüge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart fand ich toll. Ich konnte mir gut vorstellen, wie Cassandra auf dem Küchenstuhl zu sitzen, einzudösen und in eine andere Zeit zurückversetzt zu werden. Gerade diese Szene fand ich besonders toll. Ich hatte das Gefühl mit in diesem Haus zu sein. Ich konnte den Geruch des Apfels fast riechen. Das war schon irre. Ich habe das Buch schon an meine Freundin verlehen, weil ich ihr so viel davon erzählt habe. Das Buch ist super.

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Bewertung von Yogi am 27.03.2011 ***** ausgezeichnet
Tolles Buch. Man muß es einfach gelesen haben.

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Bewertung von clarity aus Hamburg am 26.02.2011 ***** sehr gut
Man muß sich reinlesen...o. hören!
Dann läßt der Roman einen aber nicht mehr los!

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Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • clarity aus Hamburg am 03.06.2011
    Das find' ich aber nett, daß sich jemand für meine Bewertung bedankt!
    Dann ist man auch viel motivierter das nächste Mal mehr zu schreiben!
    clarity
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von smaragdaeuglein aus Berlin am 24.02.2011 ***** ausgezeichnet
Ein sehr ergreifendes und hervorragend in seinen Charakteren geschildertes Buch. Vom 1. Moment an ist der Leser gefangen in einer übergreifenden Geschichte verschiedener Generationen. Bis zum letzten Moment wird der Leser in Atem gehalten, das Tempo wird sogar noch schneller zum Ende hin und man kann es kaum erwarten zu lesen, was auf der nächsten Seite steht, wie sich die Ereignisse weiter entwickeln...Auch ein Buch über Liebe, Verlust, Bosheit, Neid und Freundschaft! Bitte, bitte nicht vom Anfang abschrecken lassen, das hin- und her springen zwischen den einzelnen Jahrzehnten wird im Leseverlauf immer verständlicher! Absolut zu empfehlen und sogar ein MUSS für alle Romanliebhaber! Viel Spaß!

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 23.02.2011 ***** gut
Ein vierjähriges Mädchen allein auf dem Weg nach Australien, eine alte Frau auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Zukunft, verbunden durch ein Geheimnis, dass 100 Jahre bewahrt wurde.

Kate Morton erzählt in diesem Buch eine englisch/australische Familiensaga über 5 Generationen. Sie erzählt die Geschichte Georgianas, Elizas, Nells und Cassandras in drei sich abwechselnden, ergänzenden und überschneidenden Erzählsträngen. Ereignisse in der Gegenwart werden angerissen und dann in Rückblicken ausführlich erzählt, wobei hauptsächlich zwischen drei verschiedenen Zeitebenen gesprungen wird 1900-13, 1976 und 2005. Dazwischen eingewoben sind Märchen, die in poetischer Form die Ereignisse teils stark vorwegnehmen und das ist eines der Hauptprobleme des Buches. Die Autorin verpackt den kompletten Handlungsstrang von 2005 im ersten Märchen, anschließend jedoch weist sie auf höchst unelegante Weise regelmäßig auf diesen Zustand hin und spricht ihren Lesern somit die Intelligenz ab, das selber zwischen den Zeilen herauslesen zu können.
Einerseits ist der Schreibstil ansprechend und lässt einen in der Geschichte versinken, aber meist nur bis zu dem Augenblick, an welchem die Geschichte wieder einen erneuten Zeitsprung macht. Zwar ergänzen sich die Szenen und Situationen teils, jedoch wiederholen sich einige Elemente wirklich sehr aufdringlich, wie das Gewitter, das Cassandra Angst macht in ihrer ersten Nacht bei Nell und parallel dazu die erste Nacht von Nell bei ihren neuen Eltern, und dann auch noch die erste nach Elizas auf Blackhurst.

Alle drei Erzählstränge triefen von abgedroschenen Klischees.
Der Erzählstrang um 1900 erinnert stark an die Dickens Erzählungen. Gefühlsdusslige Armutsdarstellungen, die in einem Happy End münden, weil sich herausstellt, dass das arme, arme Waisenkind der vermisste Erbe ist. Der kleine Lord und David Copperfield lassen grüßen, das Ganze noch gewürzt mit „der geheime Garten“. Stimmungsvoll kitschig. Eliza muss durch ein Tal des Elends, um daraus für später ihre Kreativität zu schöpfen... Der ganze Erzählstrang verwurstet Dickens, Hodgeson Burnett und macht auf viktorianische Novelle mit Herzschmerz, Selbstaufgabe und Tragik.
Der Erzählstrang 2005 ist auf Rosamunde Pilcher Niveau: Schöne, vom Schicksal gebeutelte junge Frau fährt in Landschaftlich interessante englische Gegend, um dort eine neue Liebe und neuen Lebensmut zu finden. Schon nach der ersten Begegnung der Helden bzw. nach dem ersten Märchen ist dem Leser klar was kommen wird und wie es ausgehen wird.

Der Erzählstrang von 1975 ist relativ ereignis- und belanglos und plätschert vor sich hin.

Die Reaktionen einiger Handelnder Personen sind wenig glaubwürdig, so z. Bsp. Nells Reaktion als sie erfährt, dass sie adoptiert wurde vor dem Hintergrund des ersten Weltkrieges und der Spanischen Grippe.
Wirklich spannende Handlungsstränge, wie Linus ungesundes Verhältnis zu Georgiana, Elizabeth und Ivory werden angedeutet und anschließend (wohl als zu brisant) unter den Teppich gekehrt.
S. 274: Hearse heißt Leichenwagen und nicht Sarg (coffin)
S. 229: „A der hohen Decke hin ein Kronleuchter, dessen Kerzen den gesamten Raum mit warmem Licht erfüllten.“ - Da ist die Autorin einem Irrglauben aufgesessen. In Schloss Sanssouci wurde vor kurzen ein Experiment durchgeführt. Man hat die Kronleuchter und Kerzenhalter mit Kerzen bestückt, um zu erforschen wie die damalige Beleuchtungssituation war. Das Ergebnis: Ernüchternd. Von Licht, hell oder erleuchtet keine Spur. Physikalisch war keine Helligkeit zu messen. Kronleuchter waren ein sinnloses, hübsch anzuschauendes Prestigeobjekt, ohne wirkliche Beleuchtungsfunktion.

Fazit: Schon jeder der Erzählstränge für sich genommen ist auf seine Weise schlimm, platt und belanglos, die Kombination ist aber die Krönung. Und das Sahnetüpfelchen sind die Märchen, die nach Holzhammermethode, dennoch versuchen intellektuell daherzukommen.

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Bewertung von Tyrsten aus Berlin am 18.02.2011 ***** ausgezeichnet
Mich hat dieses Buch sehr gefesselt und ich habe es in wenigen Tagen durchgelesen. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, einen Film zu sehen. Für mich genau die richtige Art Personen, Gefühle und Handlung zu beschreiben. Die Zeitsprünge haben mir sehr gut gefallen und haben die Lebensgeschichten der drei Frauen zur perfekten "Geschichte" miteinander verknüpft. Habe mir gleich ein weiteres Buch von Kate Morton gekauft, denn mich hat sie überzeugt!

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