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Der Vampir
Produktinformation
- Verlag: Jens-Erik Rudolph Verlag
- 2010
- Seitenzahl: 220
- Deutsch
- Abmessung: 192mm x 121mm x 24mm
- Gewicht: 223g
- ISBN-13: 9783941670075
- ISBN-10: 3941670077
- Best.Nr.: 28207634
Produktbeschreibung zu "Der Vampir"
Kurzbeschreibung
In dem düsteren Roman 'Der Vampir' verarbeitete der polnische Literaturnobelpreisträger Wladyslaw Stanislaw Reymont seine eigenen spiritistischen und okkultistischen Erfahrungen. Unheimliche Seancen, parapsychologische Phänomene, Fakir-Experimente und andere Geheimnisse durchdringen die Erzählung, welche vor der schaurig nebligen Londoner Kulisse ausgebreitet wird. Reymonts Vampire rauben dabei ihren Opfern auf subtilere Art und Weise die Vitalität, als die gängigen Blutsauger.
Kundenbewertungen zu "Der Vampir" von "Wladyslaw Stanislaw Reymont"
Bewertung von Feenfeuer - Fantasy Blog am 16.03.2010
Neben weiteren Spiritisten und Sektenangehörigen, bewohnt auch Daisy ein Zimmer in dem Hotel, wobei sie durch eine scheue Ablehnung sozialer Kontakte, eher einer gelegentlich auftauchenden Erscheinung gleicht, denn eines Gastes in der Metropole Englands. Und doch ist es diese Frau, welche nicht nur Zenons erste Seance zu einer erschütternden Erfahrung werden lässt, mit ihrem Panther als Schosstier, die Zenon nach und nach in ihren Bann zieht.
W. S. Raymond präsentiert seinen fantastischen Roman “Der Vampir” als ein eindrucksvolles Werk poetischer und höchst ausgefeilter Sprache. In diesem Roman existieren schlichtweg keine “normalen” Sätze. Jede Beschreibung, jeder formulierter Gedanke eines Protagonisten erscheint in eindringlicher Form und im Lichte verschiedener Betrachtungen. Alltäglichkeiten verzerren sich zu düsteren Eindrücken, herkömmliche Örtlichkeiten wandeln sich in unwirkliche Räume. Der Autor fängt die Schatten des spärlichen londoner Lichtes ein und legt sie stattdessen wie einen Wickel um seine Erzählung. Was bei Reymond als ein subtiler Horror, ein Anschleichen des Fantastischen beginnt, entblättert sich als die leibliche Fratze des Teufels, dessen Wahn diese Geschichte durchtränkt und ihre Figuren in einen real gewordenen Albtraum führt.
Der Befürchtung, bei einem 1911 veröffentlichten Roman, auf unüberwindbare Schwierigkeiten in der Sprache zu treffen, ist bei “Der Vampir” unbegründet. Der poetische Stil des Autors und seine permanente Intensität in der Beschreibung des Geschehens, machen es zwar notwendig sich auf diesen Stil einzulassen und wirken zwischendurch etwas überdramatisiert, stellen jedoch auch eine wirklich lohnenswerte Leseerfahrung dar. Wer auf der Suche nach einem schaurig-fantastischen Roman ist, der sich jenseits massenkompatibler Veröffentlichungen bewegt, und an einem wirklich “anderen” Buch interessiert ist, dürfte mit “Der Vampir” fündig werden.
Wladyslaw Stanislaw Reymonts “Der Vampir” – ein eindringlicher Roman, welcher okkulte Experimente und die Verlockungen eines ursprünglichen, diabolischen Vampirs, in eine Dark Fantasy Geschichte formt. Zwischen religiöser Erleuchtung und den Abgründen des Wahnsinns, pendelt diese Geschichte, auf schriftstellerisch hohem Niveau erzählt.
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Autorenporträt zu "Wladyslaw Stanislaw Reymont"
Der polnische Schriftsteller Wladyslaw Stanislaw Reymont (1867-1925) wurde als Stanislaw Wladyslaw Rejment geboren. Nach einer abgebrochenen Schneiderlehre, diversen Schauspieler-Engagements, Anstellungen bei der Eisenbahn Wien-Warschau und öffentlichen Auftritten als 'Medium', wurde Reymont schließlich Autor. Im Jahre 1924 erhielt Reymont für seine Tetralogie 'Die Bauern' den Literaturnobelpreis.



























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