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| Bewertung von Der preußische Leser aus Kaltenkirchen am 30.03.2012 | |
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Dies ist ein sehr gut geschriebener Roman über die letzten Jahre der DDR. Tellkamp gibt eine umfassende Darstellung darüber, wie die Menschen in der DDR in den achtziger Jahren gelebt haben; dabei kommen u. a. der Alltag in Krankenhäusern, in der Nationalen Volksarmee, im Literaturbetrieb wie auch in der Wirtschaft zur Sprache. Der Leser kann mithilfe dieses Buches gut nachvollziehen, warum die DDR untergehen mußte. Aber der Autor bietet mehr als nur ein Panorama der untergehenden DDR, er beschreibt die menschliche Existenz als solche. Er schildert in sehr einfühlender Weise Charaktere wie Christian Hoffmann oder auch Meno Rohde, und so enthält das Buch auch jede Menge Persönlichkeitspsychologie. In sprachlicher Hinsicht reicht das Buch vielleicht nicht ganz an Musils Mann ohne Eigenschaften oder an T. Manns Zauberberg heran, trotzdem ist der Vergleich mit Thomas Manns Buddenbrooks nicht ganz aus der Luft gegriffen, denn es gehören zweifelsohne außergewöhnliche sprachliche Fähigkeiten dazu, einen Roman wie "Der Turm" zu verfassen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Loreley aus NRW am 06.06.2011 | |
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Unlesbar wg. verschwurbeltem Germanistenstil. Schade, interessantes Thema verschenkt. Eigenartig, wofür man in Deutschland Preise erhält. An die Juries: Vielleicht nehmen Sie mal Nichtangehörige des Literaturbetriebs (v.a. Nicht-Germanisten bitte) in Ihre Gremien auf? Jede Wette, das würde Ihren Blick erweitern. An den Autor: Nichts für ungut. Sie selbst haben beim Schreiben sicher Ihren Spass gehabt. Wollten Sie überhaupt gelesen werden? Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
5 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von paulina aus hochhalden am 02.07.2010 | |
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Habe mir das Buch wegen der guten Buchbesprechung im Radio gekauft und habe es ganz gelesen. Schon in den ersten 100 Seiten habe ich mich gelangweilt und die restlichen 800 Seiten habe ich mich mehr durchgequält. Grundsätzlich fand ich die Geschichte gut, sie gab tiefen Einblick in die Verhältnisse der DDR , doch hierfür hätten auch 300 Seiten gereicht. Die Geschichte wurde einfach zu langatmig , ohne literarischen Gewinn. Dieses Buch mit Thomas Mann's Buddenbrook zu vergleichen, das ist echte Anmaßung. Tellkamp kann ihm weder sprachlich noch inhaltlich das Wasser reichen. Wie dieses Buch so hochgelobt werden kann ist mir nicht klar. Doch diese Erfahrung mache ich des öfteren und verlasse mich kaum mehr auf Buchbesprechungen offizieller Art (Zeitung und Radio) und mehr auf Freunde, die das Buch gelesen haben. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
8 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Lola aus Gebesee am 30.06.2010 | |
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Der Osten ist übel, die Stadtverwaltung von Cottbus Stasi 2.0, die Cottbusser GWC ein Haufen selbstherrlicher Hampelmänner gemischt mit einigen netten Muttis, so gesehen gibt der Roman auch noch etwas Gegenwart wieder. Leider ist der Roman gleichwohl langweilig. Man muss schon sehr viel Geduld haben, der Anfang ist unerträglich. Was soll ich sagen? So neugierig, wie mich das Buch und das Thema gemacht haben, so enttäuscht bin ich darüber nach der (unvollendeten) Lektüre. Los geht’s in dem fast 1000 Seiten starken Werk mit einer so genannten Ouvertüre, bei der ich nun so gar nicht wußte, was uns der Autor damit sagen möchte – eine verwirrende Aneinanderreihung von schwulstigen Sätzen in einer Sprache, die meiner Vorstellung von einem Drogenrausch recht nahe kommt. Die eigentliche Geschichte ist dann zwar nicht mehr ganz so nebulös forumliert – nichtsdestotrotz ist der Schreibstil von Uwe Tellkamp unheimlich anstrengend. Sehr ausschweifende Formulierungen sowie teils bis zu einer halben Seite lange Schachtelsätze, deren Sinn sich manchmal erst nach mehrmaligem Lesen erschließt. Der Roman handelt vom Leben der verschiedenen Hauptpersonen in der DDR in den letzten 7 Jahren vor dem Mauerfall. Die geschilderten Ereignisse sind gelegentlich sehr interessant und hinterließen bei mir, einem “Wessi”, schon das eine oder andere ungläubige Stirnrunzeln in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um die 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts handelt und nicht um die unmittelbare Nachkriegszeit. So z.B. die anscheinend gängige Praxis der Zuteilung von Wohnungen von staatlicher Seite oder der Gemeinschaftstelefonanschluss für mehrere Familien nach “nur” 15jähriger Wartezeit. Trotz dieser vereinzelten inhaltlichen Lichtblicke fand ich das Buch insgesamt sehr anstrengend zu lesen – ich kam einfach in keinen Lesefluß. Es kommt keine Spannung auf, noch konnte ich so recht einen roten Faden entdecken. Positiv: Dem Buch liegt ein Lesezeichen bei, auf dem die wichtigsten Figuren und deren Beziehung zueinander aufgeführt sind. Das erleichert gerade am Anfang den Überblick. "Der Turm" erfüllt anscheinend die entscheidenden Kriterien deutscher Literaturkritiker: Er ist ebenso dick wie ungenießbar! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
9 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Lesemäuschen aus Augsburg am 22.03.2010 | |
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Uwe Tellkamp schildert in diesem Buch die Spätphase der DDR, wobei er versucht den Untergang der DDR wie eine lange Reise darzustellen. Dies gelingt ihm durch seine symbolische und spannende Erzählweise. Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen die Familien Rohmann und Hoffmann und die bildungsbürgerlichen Bewohnern (Rechtsanwälte, Chirurgen usw ) des Turmstraßenviertels, einem Dresdner Villenviertel.). Obwohl es sehr viele Figuren und Schauplätze in diesem Werk gibt, gelingt es Tellkamp eine „innere Geschlossenheit“ herbeizuführen, indem er wiederkehrende Motive einsetzt und die einzelnen Lebensabläufe differenziert schildert. Der Roman entwickelt eine Wirkung, der man sich nicht mehr entziehen kann. Jeder der wissen will, wie es damals wirklich war, MUSS diesen Roman lesen! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
5 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Schulz aus Hamburg am 22.03.2010 | |
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Schon lange nicht mehr hat mich ein Buch so fasziniert wie Uwe Tellkamps "Der Turm". Mit seiner unvergleichlichen und poetischen Sprache erzählt Tellkamp eine Geschichte voller Tiefe und Spannung. Die Geschichte ist geschickt komponiert, baut sich langsam auf, ohne dass es je langweilig wird. Natürlich ist "der Turm" kein Buch, welches sich einfach so nebenbei lesen lässt. Deshalb empfehle ich: Zurücklehnen und von der wunderbaren Sprache einmal "entführen lassen". Es lohnt sich! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
4 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Kladi aus Kiel am 11.07.2009 | |
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Ein Romancier muss sich nicht sklavisch an historische Wahrheit halten. Wenn aber auf dem Schutzumschlag zu lesen ist (Süddeutsche Zeitung): Wer wissen will, wie es in der späten DDR war, solle zu diesem Buch greifen, so ist das schlichtweg falsch. Tellkamp hat, um das Wesentliche sichtbar zu machen, erlaubterweise überhöht und überspitzt. Würde man ihn wörtlich nehmen, hätte in der ehemaligen DDR kein Mensch jemals lachen dürfen. ( Beispiel: Alle Gaststätten in Dresden wären verwanzt. Da hätte die Stasi doppelt soviel Angehörige haben müssen, um die Infos ausszuwerten). Die Passagen : "meno schrieb:....." mit den teilweise seitenlangen Sätzen waren für mich nur unter Aufbietung der äußersten Willenskraft durchzustehen. Für mich der Versuch eines Wenderomans, aber nicht mehr. Die ganze Kopliziertheit des Lebens in der DDR, auch mit den ökonomisch oft unsinnigen, für die Betroffenen aber oft auch angenehmen Seite, wird nicht eingegangen. Es gibt die mehr oder weniger Guten und die ganz Bösen. Dass die meisten Behörden und Parteizentralen nur nach Kontrolle durch bewaffnete Posten mit (sogar durch Rote Armmee) zu betreten waren, ist ein echter Lacher. Ganz so weit sollte man Agitation nicht treiben, sonst tut man das, was man den Bösen ja vorwirft, nämlich lügen...! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
20 von 27 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Paputsch aus Freiburg am 27.05.2009 | |
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Ich gebe zu, daß es lange gedauert hat, bis mir die Größe dieses Werks bewußt wurde. Uwe Tellkamp hat einen Roman geschrieben, der in seiner Komplexität und erzählerischen Dichte herausragend ist. Die Methapher des Turms als Rückzugsort gegen eine feindliche Umwelt ist universell, wird aber im Roman großartig im Kontext der untergehenden DDR beschrieben. Tellkamp stellt unterschiedliche Formen des Umgangs mit einer als feindlich wahrgenommenen gesellschaftlichen Umwelt dar. Verkörpert werden diese durch die Akteure, insbesondere Christian, dem man im Roman 'ins Innerste des Systems' folgt. M.E. ist der Roman großartig und sehr zu empfehlen. Man muss aber viel Zeit mitbringen und die Bereitschaft, sich wirklich auf das Werk einzulassen. Denn eines steht fest: Leicht macht es uns Uwe Tellkamp nicht. Man muss sich den Zugang zum Turm hart erarbeiten. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
17 von 20 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von marschel aus nürnberg am 31.03.2009 | |
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Das Buch ist so abgehoben und weit weg wie Manfred von Ardennes Anwesen von den Niederungen der Elbe bei Pieschen. Schade eigentlich! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
4 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Joschele aus Bremen am 11.03.2009 | |
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Das Buch ist m.E. viel zu hoch gejubelt worden. Es ist, besonders in der ersten Hälfte, weitschweifig und langatmig. Ich war froh, als ich damit fertig war. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
3 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| leichte Gebrauchsspuren | 4,00 | 2,00 | Banküberweisung | Leseriese | 99,1% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 4,50 | 2,00 | Banküberweisung | KaletschBücher | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 4,99 | 5,00 | Banküberweisung | Perroquet | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 6,00 | 2,00 | sofortueberweisung.de, Banküberweisung | Glücksritter | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 6,00 | 3,00 | PayPal, Selbstabholung und Barzahlung | die_psj | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 7,30 | 1,90 | Banküberweisung, PayPal | petrakramer | 100,0% | ansehen |
| Auch erhältlich als |
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| Broschiertes Buch EUR 9,95 |
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| eBook EUR 9,99 |
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