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Der Turm
Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman. Ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis 2008, dem Deutschen Buchpreis 2008 und dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2009
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
- Broschiertes Buch, EUR 16,80
- Broschiertes Buch, EUR 9,95
- Audio CD, EUR 16,99
- eBook, EUR 9,99
- eBook, EUR 9,99
Videoclip zu "Der Turm"
Produktinformation
- Verlag: Suhrkamp
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 972 S.
- Seitenzahl: 972
- Deutsch
- Abmessung: 218mm x 130mm x 51mm
- Gewicht: 1002g
- ISBN-13: 9783518420201
- ISBN-10: 3518420208
- Best.Nr.: 23864447
Leseprobe zu "Der Turm"
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Produktbeschreibung zu "Der Turm"
Beschreibung
Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Resigniert, aber humorvoll kommentiert man den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind.
Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen
im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man den
Zumutungen des Systems in der Nische, der "süßen Krankheit
Gestern" der Dresdner Nostalgie entfliehen wie Richards Cousin
Niklas Tietze - oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu
wählen? Christian, ihr ältester Sohn, der Medizin studieren will,
bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Weg
scheint als Strafgefangener am Ofen eines Chemiewerks zu enden.
Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Als Kind der
"roten Aristokratie" im Moskauer Exil hat er Zugang zum
seltsamen Bezirk "Ostrom", wo die Nomenklatura residiert,
die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches
demokratisches Recht gesprochen wird.In epischer Sprache, in
eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp
ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige
dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den
Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben, der den Turm mit sich
reißen wird.
Leseprobe zu "Der Turm" von Uwe Tellkamp
25.09.2010
Ein Bürgertum ohne Politik?
Uwe Tellkamps "Turm" soll lesen, wer wissen will, wie es
war in der späten DDR, heißt es. So präzise ist die
Vergegenwärtigung sogar der Gedanken der Romangesellschaft, dass
ins Auge fällt, was fehlt.
Warum ich Uwe Tellkamps Roman "Der Turm" nicht sofort
nach Erscheinen gelesen habe, weiß ich nicht mehr. Jetzt hat mir
ein literarisch gebildeter Freund die Lektüre dringend angeraten
und mir gleich sein eigenes Taschenbuch-Exemplar in die Hand
gedrückt. Also musste ich die nahezu tausend Seiten lesen. Aber
nach einigen Seiten des Einlesens habe ich den Roman verschlungen.
Ich bin kein Literaturexperte, wage aber doch zu sagen: erste
deutsche Liga. Großes Thema, durchsichtig verschlungenes
Handlungsnetz, spannende Geschichten und ein leichter, eleganter
Stil, nicht so urtümlich kraftvoll-farbig wie der von Günter Grass,
dafür rationaler. Tellkamp blättert die Möglichkeiten der Sprache
auf wie ein geübter Skatspieler sein Blatt. Der Flügel eines
Falters, heißt es an einer Stelle, ist nicht mittelgroß, sondern
streichholzschachtelgroß. Tellkamp kennt die Prinzipien und weiß
sie meisterlich zu handhaben. Die vielen …
31.12.2008
Untenrum nicht ganz reinlich
Vier Bestseller 2009, denen man es nicht zugetraut hätte
Charlotte Roche: Feuchtgebiete. Roman
Erfolge haben viele Väter. Bei diesem Überraschungserfolg sind auch ein paar Mütter dabei. Eine der Mütter ist die Hygiene. Sie hat dafür gesorgt, dass das Kind sich nicht gern wäscht. Untenrum. Einer der Väter ist Comedian. Er hat dem Kind beigebracht, wie man das Prinzip Pleiten, Pech und Pannen durch alle Körperöffnungen dekliniert. Außerdem hat er eine Affäre mit der besten Freundin der Hygiene angefangen, der Peinlichkeit. Dadurch wurde das Kind ein altkluges Scheidungskind. Alles, was sein haltloses, schamloses Plappermaul über die Körperöffnungen, über das Peinliche, das Unhygienische und die Pannen beim Sex ausplauderte, diente nun nicht nur der Erheiterung des Publikums. Sondern auch seiner Erbauung. Es durfte nun über die Slapstick-Nummern der frühreifen Göre mit Duschköpfen und anderen Requisiten zugleich lachen und weinen, denn in allen diesen Verrenkungen und Pointen waren ja die Hilferufe eines traurigen Scheidungskindes nicht zu überhören, das keine Selbstverstümmelung scheuen würde, wenn es …
Kundenbewertungen zu "Der Turm" von "Uwe Tellkamp"
Bewertung von Loreley aus NRW am 06.06.2011
Eigenartig, wofür man in Deutschland Preise erhält.
An die Juries:
Vielleicht nehmen Sie mal Nichtangehörige des Literaturbetriebs (v.a. Nicht-Germanisten bitte) in Ihre Gremien auf? Jede Wette, das würde Ihren Blick erweitern.
An den Autor:
Nichts für ungut. Sie selbst haben beim Schreiben sicher Ihren Spass gehabt. Wollten Sie überhaupt gelesen werden?
Bewertung von paulina aus hochhalden am 02.07.2010
Schon in den ersten 100 Seiten habe ich mich gelangweilt und die restlichen 800 Seiten habe ich mich mehr durchgequält. Grundsätzlich fand ich die Geschichte gut, sie gab tiefen Einblick in die Verhältnisse der DDR , doch hierfür hätten auch 300 Seiten gereicht. Die Geschichte wurde einfach zu langatmig , ohne literarischen Gewinn. Dieses Buch mit Thomas Mann's Buddenbrook zu vergleichen, das ist echte Anmaßung. Tellkamp kann ihm weder sprachlich noch inhaltlich das Wasser reichen. Wie dieses Buch so hochgelobt werden kann ist mir nicht klar. Doch diese Erfahrung mache ich des öfteren und verlasse mich kaum mehr auf Buchbesprechungen offizieller Art (Zeitung und Radio) und mehr auf Freunde, die das Buch gelesen haben.
Bewertung von Lola aus Gebesee am 30.06.2010
Was soll ich sagen? So neugierig, wie mich das Buch und das Thema gemacht haben, so enttäuscht bin ich darüber nach der (unvollendeten) Lektüre. Los geht’s in dem fast 1000 Seiten starken Werk mit einer so genannten Ouvertüre, bei der ich nun so gar nicht wußte, was uns der Autor damit sagen möchte – eine verwirrende Aneinanderreihung von schwulstigen Sätzen in einer Sprache, die meiner Vorstellung von einem Drogenrausch recht nahe kommt.
Die eigentliche Geschichte ist dann zwar nicht mehr ganz so nebulös forumliert – nichtsdestotrotz ist der Schreibstil von Uwe Tellkamp unheimlich anstrengend. Sehr ausschweifende Formulierungen sowie teils bis zu einer halben Seite lange Schachtelsätze, deren Sinn sich manchmal erst nach mehrmaligem Lesen erschließt.
Der Roman handelt vom Leben der verschiedenen Hauptpersonen in der DDR in den letzten 7 Jahren vor dem Mauerfall. Die geschilderten Ereignisse sind gelegentlich sehr interessant und hinterließen bei mir, einem “Wessi”, schon das eine oder andere ungläubige Stirnrunzeln in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um die 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts handelt und nicht um die unmittelbare Nachkriegszeit. So z.B. die anscheinend gängige Praxis der Zuteilung von Wohnungen von staatlicher Seite oder der Gemeinschaftstelefonanschluss für mehrere Familien nach “nur” 15jähriger Wartezeit.
Trotz dieser vereinzelten inhaltlichen Lichtblicke fand ich das Buch insgesamt sehr anstrengend zu lesen – ich kam einfach in keinen Lesefluß. Es kommt keine Spannung auf, noch konnte ich so recht einen roten Faden entdecken. Positiv: Dem Buch liegt ein Lesezeichen bei, auf dem die wichtigsten Figuren und deren Beziehung zueinander aufgeführt sind. Das erleichert gerade am Anfang den Überblick.
"Der Turm" erfüllt anscheinend die entscheidenden Kriterien deutscher
Literaturkritiker: Er ist ebenso dick wie ungenießbar!
Bewertung von Lesemäuschen aus Augsburg am 22.03.2010
Bewertung von Schulz aus Hamburg am 22.03.2010
Mit seiner unvergleichlichen und poetischen Sprache erzählt Tellkamp eine Geschichte voller Tiefe und Spannung. Die Geschichte ist geschickt komponiert, baut sich langsam auf, ohne dass es je langweilig wird.
Natürlich ist "der Turm" kein Buch, welches sich einfach so nebenbei lesen lässt. Deshalb empfehle ich: Zurücklehnen und von der wunderbaren Sprache einmal "entführen lassen". Es lohnt sich!
Bewertung von Kladi aus Kiel am 11.07.2009
Für mich der Versuch eines Wenderomans, aber nicht mehr. Die ganze Kopliziertheit des Lebens in der DDR, auch mit den ökonomisch oft unsinnigen, für die Betroffenen aber oft auch angenehmen Seite, wird nicht eingegangen. Es gibt die mehr oder weniger Guten und die ganz Bösen. Dass die meisten Behörden und Parteizentralen nur nach Kontrolle durch bewaffnete Posten mit (sogar durch Rote Armmee) zu betreten waren, ist ein echter Lacher. Ganz so weit sollte man Agitation nicht treiben, sonst tut man das, was man den Bösen ja vorwirft, nämlich lügen...!
Bewertung von Paputsch aus Freiburg am 27.05.2009
Bewertung von marschel aus nürnberg am 31.03.2009
Bewertung von Joschele aus Bremen am 11.03.2009
Bewertung von M. Schulze aus Halberstadt am 05.01.2009
So ist aus dem Anspruch, einen großen Roman über die untergehende DDR schreiben zu wollen, eine unfreiwillige Karikatur geworden.
Mag sein, dass das Buch im weiteren Verlauf irgendwann besser wird. Ich weiß es nicht, denn ich hatte die Lust zum Weiterlesen leider verloren...
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
15.10.2008
Im Aufmacher der Literaturbeilage blickt Dirk Knipphals auf seine
Lektüre von Uwe Tellkamps "Der Turm" zurück wie auf eine
lange Reise: Es sind die Details von Tellkamps Roman über den
Untergang der DDR, die ihm besonders im Kopf hängen geblieben sind
und die in seiner Rezension ausgiebig schildert. Zwar war der
Beginn der Reise kein unbeschwerter - dem standen der
"gestelzte" Vorgängerroman und ein umständlicher Beginn
der Erzählung im Weg. Ab "Seite 54", versichert
Knipphals, gab es dann aber kein Zurück mehr. Obwohl Tellkamp ein
großes erzählerisches Spektrum mit zahlreichen Schauplätzen und
Lebensläufen entwerfe, die er zudem mit einer Vielzahl
literarischer Mittel darstelle, gelingt es ihm nach Knipphals
Ansicht, die Details zu einer "inneren Geschlossenheit"
zusammenzufügen. Dazu setze er geschickt wiederkehrende Motive und
seine Fähigkeit zur differenzierten Schilderung von Lebensläufen
ein, lobt Knipphals. Auf einen Wenderoman will der Rezensent dieses
Buch schließlich nicht reduziert wissen: Über das Erzählte hinaus
arbeite Tellkamp am "Projekt einer Rückgewinnung des
Epischen". Knipphals lässt keinen Zweifel daran, dass diese
Lesereise für ihn ein "einschneidendes Leseerlebnis"
gewesen ist.
© Perlentaucher Medien GmbH

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Er war der haushohe Favorit für den Deutschen Buchpreis 2008 - und er hat ihn verdientermaßen auch bekommen. Schon 2004 konnte Uwe Tellkamp mit einem Auszug aus "Der Turm" den Bachmann-Preis abräumen. Gerade weil die Erwartungen durch das schnell zwischengeschobene Debüt "Der Eisvogel" wieder gedämpft wurden, walzt das fast 1000 Seiten starke Mammutwerk jetzt alles nieder, und so reaktionär die jahrelange Forderung nach einem Wenderoman auch gewesen sein mag, jetzt heiligt das Ergebnis das altbackene Sehnen. Tellkamp blickt für die Zeit von 1982 bis 1989 in die Villen des Dresdener Turmstraßenviertels und zeigt dessen Bewohner zwischen staatskonformer Angepasstheit und rückwärtsgewandtem Bildungsbürgertum: Lektor Meno Rohde, der sich mehr und mehr in seine Bücherwelt zurückzieht, sein Schwager, der Chirurg Richard Hoffmann, der ein Doppelleben führt und von der Stasi erpresst wird und Hoffmanns Sohn Christian, der von der NVA direkt in die Isolationshaft wandert. Genau diese DDR-Exoten hat es gebraucht, damit Tellkamp dem Personal angemessen im altmodisch gediegenem Stil beginnen - und dann diese Kunstwelt mit der rauen Wirklichkeit des real existierenden Solzialismus und harter Prosa einstürzen lassen kann. (cs)
Rezension
"Wenn in Zukunft einer wissen will, wie es denn wirklich gewesen ist in der späten DDR, sollte man ihm rasch und entschlossen den neuen Roman von Uwe Tellkamp in die Hand drücken: "Nimm und lies". Knapp tausend Seiten umfasst Der Turm , die Geschichte aus einem versunkenen Land. Hier lernt man die späten Jahre des Sozialismus in einer Intensität kennen, für die es in der Literatur nach 1989 kein Beispiel gibt. So wie wir heute die Welt des Bürgers mit den Augen Thomas Manns sehen, werden spätere Generationen in Tellkamps Roman Erstarrung und Implosion der DDR nacherleben können." Jens Bisky Süddeutsche Zeitung
Rezensionen und Kritik
"Wenn in Zukunft einer wissen will, wie es denn wirklich gewesen ist in der späten DDR, sollte man ihm rasch und entschlossen den neuen Roman von Uwe Tellkamp in die Hand drücken: "Nimm und lies". Knapp tausend Seiten umfasst Der Turm , die Geschichte aus einem versunkenen Land. Hier lernt man die späten Jahre des Sozialismus in einer Intensität kennen, für die es in der Literatur nach 1989 kein Beispiel gibt. So wie wir heute die Welt des Bürgers mit den Augen Thomas Manns sehen, werden spätere Generationen in Tellkamps Roman Erstarrung und Implosion der DDR nacherleben können." Jens Bisky Süddeutsche Zeitung
Rezensionen und Kritik
»Uwe Tellkamp hat einen Bildungsroman geschrieben, der uns endlich vom kollektivistischen Pop-Dagegensein bundesdeutscher Kleinbürgerkinder und kalauernder Prenzlberg-Aktivisten erlöst. Man mag diese Urgewalt von Erzählströmen und Bilderfluten einen Wenderoman nennen oder nicht, traditionell oder nicht, man mag ihr einen Buchpreis für braves Erzählen zuerkennen oder nicht: Sie ist eingepflockt in die deutsche Literatur, setzt Maßstäbe, wird so bald nicht vergehen.«
Rezensionen und Kritik
»Uwe Tellkamp hat einen Bildungsroman geschrieben, der uns endlich vom kollektivistischen Pop-Dagegensein bundesdeutscher Kleinbürgerkinder und kalauernder Prenzlberg-Aktivisten erlöst. Man mag diese Urgewalt von Erzählströmen und Bilderfluten einen Wenderoman nennen oder nicht, traditionell oder nicht, man mag ihr einen Buchpreis für braves Erzählen zuerkennen oder nicht: Sie ist eingepflockt in die deutsche Literatur, setzt Maßstäbe, wird so bald nicht vergehen.«
Autorenporträt zu "Uwe Tellkamp"
Uwe Tellkamp, 1968 in Dresden geboren, studierte in Leipzig, New York und Dresden Medizin und arbeitete als Arzt an einer unfallchirurgischen Klinik. Für seine Lyrik bereits mehrfach ausgezeichnet, erhielt Uwe Tellkamp 2004 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2008 wurde er mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.
Mehr von
55 Marktplatz-Angebote für "Der Turm" ab EUR 3,00
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| wie neu | 5,00 | 4,50 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | LieberBuecher | % | ansehen |
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| wie neu | 5,00 | 4,50 | Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | MODERNE ZEITEN | 98,2% | ansehen |
| wie neu | 5,00 | 5,20 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | Malapha | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 5,50 | 4,50 | Banküberweisung | come_on_anew | 100,0% | ansehen |
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| leichte Gebrauchsspuren | 6,00 | 4,20 | Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, sofortueberweisung.de | urlauberdo | 100,0% | ansehen |
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