Der Tod kommt wie gerufen / Tempe Brennan Reihe Bd.11 - Reichs, Kathy
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Kathy Reichs 

Der Tod kommt wie gerufen / Tempe Brennan Reihe Bd.11

Roman

Übers. v. Klaus Berr
Gebundenes Buch
 
8 Kundenbewertungen
***** sehr gut
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Der Tod kommt wie gerufen / Tempe Brennan Reihe Bd.11

"Reichs neuer Thriller fasziniert mit seinem Plot voller falscher Spuren und vielen schillernden Charakteren. Aus dem Dickicht der Ermittlungen gelingt es ihrer Protagonistin, den Täter herauszukristallisieren, der von Gier und Hochmut getrieben, alles Mitgefühl verloren hat und zum eiskalten Mörder geworden ist." Deutsche Presse-Agentur

"Geschickt verwebt die Autorin Pathologie und Pathos, was die innere Zerrissenheit einer wissenschaftsgläubigen Gesellschaft widerspiegelt. Der Tod wurde zwar entzaubert, aber die Angst vor ihm ist geblieben. Vielleicht kann es also durchaus heilsam sein, für ein paar Stunden in die nekrophile Welt der abgeklärten Temperance Brennan einzutauchen." Peter M. Hetzel, Schweizer Illustrierte

"In dem 11. Fall von Tempe Brennan lässt Kathy Reichs ihre Akteurin schwer leiden. Die Anthropologin droht, über sich selbst zu stürzen. Ein mutiger Schritt der Autorin, der die Protagonistin noch sympathischer macht. Reichs' Exkurs in die Welt heidnischer Glaubensrichtungen wie Wicca, Santeria oder Voodoo geben dem Thriller einen Hauch von Mystik. Durch flotte Dialoge und lebendige Charaktere kann auch dieser Krimi völlig überzeugen." Bettina Schwoch, AP

Sie werden ein Opfer bringen - Ihren Schlaf
Ein verlassenes Haus in Charlotte, North Carolina, ein grausiger Einsatz für die Forensikerin Tempe Brennan: Neben Kupferkesseln und Vogelschnäbeln liegt der abgetrennte Kopf eines Mädchens. Blitzartig geht ein Gerücht um: Ritualmord! Ein bibelfester Politiker auf Stimmenfang verdächtigt okkulte Kreise und ruft nach Vergeltung. Noch während Tempe die Tatorte untersucht, bahnt sich in Charlotte eine gnadenlose Hexenjagd an.

Wie und wo das junge Mädchen zu Tode kam, kann Tempe sich nicht erklären, als sie im Dunkel des Kellers kniet. Genauso wenig wie die Herkunft eines Männertorsos, der wenig später aus dem Catawba-River geborgen wird. Als der Öffentlichkeit einige außergewöhnliche Details von den Fundorten bekannt werden, geraten in North Carolina ansässige, religiöse Kulte in Verdacht: Santería, Wicca, Satanisten. Ein ehemaliger Prediger und wahlkämpfender Politiker denkt nicht daran, Brennans Ermittlungen abzuwarten. Er rät seinen Bürgern, das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen. Und Tempe gerät zwischen die Fronten eines Kampfes zwischen höheren, finsteren Mächten.

'Der Respekt vor den Toten und das Ziel, ungeklärte Schicksale zu klären, machen Reichs' Romane einzigartig. Tempe Brennan ist eine wunderbare Kunstfigur, weil sie so treffend das Frauenbild des 21. Jahrhunderts widerspiegelt - finanziell unabhängig, intelligent und auf der Suche nach der Liebe.' Freie Presse


Produktinformation

  • Verlag: Blessing
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 351 S.
  • Seitenzahl: 351
  • Tempe Brennan Bd.11
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 579g
  • ISBN-13: 9783896673220
  • ISBN-10: 389667322X
  • Best.Nr.: 23803891
"Tempe Brennan ist eine wunderbare Kunstfigur, weil sie so treffend das Frauenbild des 21. Jahrhunderts widerspiegelt finanziellunabhängig, intelligent und auf der Suche nach der Liebe." (Freie Presse)

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Voodoo, Wicca, Satanisten - am Thema liegt es eigentlich nicht, dass "Der Tod kommt wie gerufen" zu den schwächsten Abenteuern der forensischen Anthropologin Dr. Temperance Brennan gehört. Das ist eher der langatmigen und dozierenden Erzählweise geschuldet. Dass die Hörbuchfassung gegenüber dem Buch dann nochmals einen Abzug hinnehmen muss, liegt an den Kürzungen, die leider nicht das unnütze Geschwafel unter den Tisch fallen lassen, sondern Brennans Absturz mit Anwalt Charly, wichtige Gespräche mit Ex-Lover Ryan und die Wut über die bevorstehende Heirat ihres Ex-Mannes. Ohne Bezug zum Rest der Reihe ist das Hörbuch, mit Katja Riemann ausgezeichnet besetzt, durchaus Mittelmaß. Die Handlung: In einem Keller werden seltsame Zauberutensilien und ein Schädel gefunden, wenig später liegt ein kopfloser Junge mit einem eingeritzten Pentagramm in der Brust am Ufer eines Flusses. Brennan sucht Zusammenhänge, ein konservativer Politiker zieht dieselben vorschnell und startet eine Hexenjagd auf Nichtchristen. (kab)

"Geschickt verwebt die Autorin Pathologie und Pathos, was die innere Zerrissenheit einer wissenschaftsgläubigen Gesellschaft widerspiegelt. Der Tod wurde zwar entzaubert, aber die Angst vor ihm ist geblieben. Vielleicht kann es also durchaus heilsam sein, für ein paar Stunden in die nekrophile Welt der abgeklärten Temperance Brennan einzutauchen."

"Geschickt verwebt die Autorin Pathologie und Pathos, was die innere Zerrissenheit einer wissenschaftsgläubigen Gesellschaft widerspiegelt. Der Tod wurde zwar entzaubert, aber die Angst vor ihm ist geblieben. Vielleicht kann es also durchaus heilsam sein, für ein paar Stunden in die nekrophile Welt der abgeklärten Temperance Brennan einzutauchen."
Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie und unter anderem als forensische Anthropologin für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Tempe Brennans Fälle laufen als höchst erfolgreiche Fernsehserie "Bones Die Knochenjägerin".

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Mein Name ist Temperance Deasee Brennan. Ich bin eins fünfundsechzig, reizbar und über vierzig. Mehrfach diplomiert. Überarbeitet. Unterbezahlt.
Dem Tode nah.Ich strich dieses Fragment literarischer Inspiration durch und versuchte einen neuen Anfang.
Ich bin forensische Anthropologin. Ich kenne den Tod. Jetzt lauert er auf mich. Dies ist meine Geschichte.
O Mann. Die Wiedergeburt von Jack Webb und seinem Polizeibericht Los Angeles.
Wieder Striche durch die Zeilen.
Ich schaute auf die Uhr. 14 Uhr 45.
Ich ließ die autobiografischen Versuche sein und fing an zu kritzeln. Kreise in Kreisen. Das Ziffernblatt der Uhr. Das Konferenzzimmer. Der Campus der UNCC. Charlotte. North Carolina. Die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Erde. Die Milchstraße.
Um mich herum diskutierten meine Kollegen winzigste Details mit dem Eifer religiöser Fundamentalisten. In der augenblicklichen Debatte ging es um Formulierungen in einem Unterkapitel einer Selbststudie des Fachbereichs. Das Zimmer war stickig, das Thema zum Lidflattern langweilig. Die Sitzung dauerte schon über zwei Stunden, und die Zeit flog nicht gerade dahin. Ich fügte den äußersten meiner konzentrischen Kreise Spiralarme hinzu. Füllte Leerräume mit Punkten. Vierhundert Milliarden Sterne in der Galaxie. Am liebsten hätte ich meinen Stuhl auf Hyperdrive geschaltet und wäre zu einem von ihnen geflogen. Anthropologie ist ein sehr weites Feld, das aus verschiedenen, miteinander verbundenen Subspezialgebieten besteht. Biologisch. Kulturell. Archäologisch. Linguistisch. Unsere Fakultät hat das komplette Quartett. Und Mitglieder jeder Gruppe hatten das Bedürfnis mitzureden.
George Petrella ist Linguist, der über Mythen als Erzählungen der individuellen und kollektiven Identität forscht. Hin und wieder sagt er etwas, das ich verstehe.
In diesem Augenblick hatte Petrella etwas gegen die Formulierung "reduzierbar auf" vier unterschiedliche Bereiche. Er schlug als Ersatz "unterteilbar in" vor.
Cheresa Bickham, eine Archäologin aus dem Südwesten, und Jennifer Roberts, Spezialistin für kulturübergreifende Glaubenssysteme, hielten eisern an "reduzierbar auf" fest.
Da mir mein galaktischer Pointillismus langsam langweilig wurde und ich nicht wusste, wie ich meine Langeweile reduzieren oder in weniger langweilige Momente unterteilen sollte, verlegte ich mich auf die Kalligrafie.
Temperance. Von lateinisch temperantia, Mäßigung. Das Charaktermerkmal der Vermeidung von Exzessen.
Davon bitte eine doppelte Portion. Mit extra Zurückhaltung. Und ohne Ego.
Noch ein Blick auf die Uhr.
14 Uhr 58.
Das Gequassel ging weiter.
Um 15 Uhr 10 wurde eine Entscheidung getroffen. "Unterteilbar in" war der Sieger.
Evander Doe, der Fakultätsvorstand seit über einem Jahrzehnt, leitete die Sitzung. Obwohl er ungefähr so alt ist wie ich, sieht Doe aus wie jemand aus einem Gemälde von Grant Wood. Kahlköpfig. Mit Drahtgestellbrille, die ihn aussehen lässt wie eine Eule. Elefantenohren.
Fast alle, die Doe kennen, betrachten ihn als mürrisch. Ich nicht. Ich habe den Mann schon mindestens drei Mal lächeln gesehen.
Nachdem er "unterteilbar in" nun abhaken durfte, wandte Doe sich dem nächsten brennenden Thema zu. Ich unterbrach meine Krakeleien, um ihm zuzuhören.
Sollte die Selbstbeschreibung des Fachbereichs eher die historischen Beziehungen zu den Geisteswissenschaften und der kritischen Theorie betonen oder eher die immer wichtiger werdende Rolle der Naturwissenschaften und der empirischen Beobachtung unterstreichen?
Meine unvollendete Autobiografie hatte genau den Punkt getroffen. Ich würde wirklich sterben, bevor diese Sitzung abgeschlossen war.
Ein plötzlicher Einfall. Die berüchtigten Versuche zur sensorischen Deprivation in den 1950ern. Ich stellte mir Freiwillige mit blickdichten Brillen und gepolsterten Handschuhen vor, die auf Pritschen in schalldichten Kammern lagen.
Ich ging ihre Symptome durch und verglich sie mit meinem augenblicklichen Zustand....

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"24 (S. 189-190)

Larabee führte mich durch den Kühlraum in den Tiefkühler und dort zu einer Rollbahre an der hinteren Wand. Er zog den Reißverschluss des schwarzen Sacks auf und zeigte mir eine eisige Leiche. »Darf ich Ihnen den Unbekannten Nr. 358-08 vorstellen?« Ich betrachtete das Gesicht. Es war zwar bleich, verzerrt und mit Abschürfungen übersät, aber es gehörte eindeutig T-Bird Cuervo. »Wie lange liegt er schon hier?« Larabee schaute auf das Etikett.

»Siebenundzwanzigster August. « Damit war Cuervo in Bezug auf Klapec und Rinaldi eindeutig aus dem Schneider. »Warum wusste ich nichts davon, dass seine Leiche bei uns ist?« »Er kam an dem Tag, als Sie nach Montreal fuhren. Der Fall erforderte kein Anthropologie-Gutachten. Als Sie zurückkamen, hatte ich ihn schon auf Eis gelegt.« Und ich hatte keinen Grund gehabt, in die Tiefkühlung zu gehen. »Der arme Kerl hat sich mit einem Lynx angelegt. Knapp südlich der Bland Street Station.« Larabee meinte die neue Schmalspurstrecke von CATS, dem Charlotte Area Transit System, dem Verkehrsverbund des Großraums Charlotte.

Ich weiß, neben Panthers, Panthern, und Bobcats, Rotluchsen, ist der Lynx, der Luchs, ein bisschen viel Fauna, aber städtische Verkehrplaner sind nicht gerade für ihre Feinsinnigkeit bekannt. »Cuervo wurde von einem Zug angefahren?« »Beine und Becken wurden zertrümmert. Er hatte keine Papiere bei sich, und kein Mensch suchte je nach ihm.« »Haben Sie die Fingerabdrücke durchlaufen lassen?« Meine Zähne klapperten noch nicht, aber sie dachten daran.

»Können vor Lachen. Der Kerl wurde über fünfzehn Meter mitgeschleift. Handflächen und Finger waren nur noch rohes Fleisch.« »Wie ist es passiert?« »Der Lokomotivführer glaubte, auf den Gleisen etwas zu sehen, zog die Notbremse und betätigte das Signalhorn, konnte aber nicht stoppen. Anscheinend braucht ein Zug, der achtzig Kilometer pro Stunde fährt, über zweihundert Meter bis zum kompletten Halt.« »Autsch.« Es überraschte mich, dass Cuervo nicht schlimmer aussah.

»Die Schranken waren geschlossen, alle Licht- und akustischen Signale aktiviert, bevor der Zug in den Bahnhof einfuhr. Und außerdem tutete der Lokführer.« »Wurde der Fahrer untersucht?« Es wunderte mich, dass ich über diesen Unfall nichts gehört hatte. »Keine Drogen, kein Alkohol.« »Cuervo lebte, als der Zug ihn traf?« »Eindeutig.« »Und Sie hatten keinen Grund zu zweifeln, dass sein Tod ein Unfall war?« »Nein. Und sein Alkoholpegel war 0,8. Ist der Kerl legal?« »Cuervo hatte die amerikanische und die ekuadorianische Staatsbürgerschaft.«"

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Kundenbewertungen zu "Der Tod kommt wie gerufen / Tempe Brennan Reihe Bd.11"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.9 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Vampi aus Celle am 19.07.2011 ***** weniger gut
Hat mich nicht überzeugt
Diese Buch war der Schwächste Roman von Kathy Reichs, den leider fehlte es hier an spannung.


In der nähe von North Carolina hat die Forensikerin Tempe Brennan einen graussigen Einsatz. Den dort wurden in einem verlassenem Haus der abgetrennte Kopf eines Mädchens gefunden und da man neben ihm einen Kupferkessel und Vogelschnäbel gefunden hat gehen sofort die Gerüchte nach einem Ritualmord um.

Noch während Tempe den Tatort untersucht bahnt sich eine Hexenjagt der Politischen art an und dabei weiß man noch nicht einmal wie und warum das Mädchen zu Tode kam.


Doch wer unbedingt wissen will wie die Hexenjagt ausgeht sollte das Buch lesen.

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Bewertung von Gummibärchen aus Leipzig am 18.08.2010 ***** sehr gut
"Ich kenne den Tod doch jetzt jagt er mich". die worte sind treffend für dieses Buch
In einem Kupferkessel wird ein Schädel gefunden, in einem See eine Kopflose Leiche
schnell steht fest es handelt sich um Satanismus.
Sehr spannend geschrieben der einzige markel die fachbegriffe mit denen kann man kaum etwas anfangen.

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Bewertung von Jule aus Halle am 16.08.2010 ***** sehr gut
Tempe Brennan hat wieder alle Hände voll zu tun. In einem Keller in einem abrissbereiten Haus findet sie seltsame okkulte Gegenstände. Ein Huhn, zwei Kessel, Totenköpfe, darunter ein menschlicher Schädel! Sofort schreit die Presse nach Ritualmord und die Hetzjagd beginnt, angeführt von einem bibelfesten Politiker, den Tempe so gar nicht ausstehen kann. Wicca, Voodoo und die restliche esoterische Welt werden beschuldigt und letzten Endes Sterben immer mehr Verdächtige einfach weg.
Wie immer ein Buch voller Spannung und knallharter Fakten, welches uns Kathy Reichs dort präsentiert. Wunderbar gruselig und zum zerreißen spannend! Klasse!

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Bewertung von Jule aus Halle am 16.08.2010 ***** sehr gut
Tempe Brennan hat wieder alle Hände voll zu tun. In einem Keller in einem abrissbereiten Haus findet sie seltsame okkulte Gegenstände. Ein Huhn, zwei Kessel, Totenköpfe, darunter ein menschlicher Schädel! Sofort schreit die Presse nach Ritualmord und die Hetzjagd beginnt, angeführt von einem bibelfesten Politiker, den Tempe so gar nicht ausstehen kann. Wicca, Voodoo und die restliche esoterische Welt werden beschuldigt und letzten Endes Sterben immer mehr Verdächtige einfach weg.
Wie immer ein Buch voller Spannung und knallharter Fakten, welches uns Kathy Reichs dort präsentiert. Wunderbar gruselig und zum zerreißen spannend! Klasse!

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 05.05.2009 ***** ausgezeichnet
In ihrem neuen Thriller entwirft Kathy Reichs einen packenden und undurchsichtigen Fall, der sich um die – noch längst nicht überwundene – gespaltene Stimmung im Amerika der Bush-Ära dreht. Christliche Fanatiker nutzen die tiefen gesellschaftlichen Gräben zwischen Konservativen und Liberalen, um die Stimmung für ihre Zwecke weiter anzuheizen. Daneben nimmt sich die Autorin aber auch viel Platz für das Privatleben ihrer Heldin. Tempe Brennan, die sonst so cool und straff organisiert ist, hat einen Drogen-Rückfall und bekommt das Chaos ihres Liebeslebens so wenig in den Griff, dass selbst ihre Arbeit darunter leidet.

Aber Tempe wäre nicht sie selbst, wenn sie es nicht schaffen würde, sich wieder aus dem Strudel herauszuziehen. So ist dieser Thriller nicht nur ungemein spannend, es ist auch ein Plädoyer zum Umdenken in der US-amerikanischen Gesellschaft. Einer der besten Tempe Brennan-Thriller.

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Bewertung von Danny K. aus Lennest. am 13.01.2009 ***** weniger gut
"Der Tod kommt wie gerufen" ist mitlerweile das 11. Buch von Kathy Reichs um die forensische Anthropologin Tempe Brennan. Ich habe sie alle gelesen und bin eigentlich ein grosser Fan von ihr aber seit den letzten zwei Bänden beschleicht mich immer mehr das Gefühl: Aus dieser Serie ist so langsam die Luft raus.
Es wirkt irgendwie so lieblos hingeschrieben, seitenweise wie eine Forensik Lehrstunde. Tempes seitenlanges schwelgen in Erinnerungen an den nicht mehr vorhandenen Ryan nerven ( wir haben das schonmal alles gelesen), großartige Erklärungen um ihren Beruf und Status (wie immer) und die ausführliche Geschichtstunde über Charlotte-Mecklenburg reizt eher zum Gähnen.
Das Thema um die synkretischen und "neuheidnischen" Religionen (Voodo, Satanismus, Wicca, Santeria) wirkt wie ein Auszug aus einem Sachbuch.
So wird das Buch über lange Strecken langatmig und langweilig. Zudem gelingt es Reichs nicht, einen Spannungsbogen zu erzeugen, der wirklich fesselt.Kein Vergleich mit den älteren Büchern dieser Serie.In der Tat habe ich das ganze Buch über auf einen "Spannungsanflug" gewartet. Fehlanzeige.
Dieses Buch gehört eindeutig zu den weniger Guten von Kathy Reichs, man hat auch nichts verpasst, sollte man es nicht gelesen haben.
Bleibt zu hoffen, das Kathy Reichs bald wieder zu ihrem Stil zurückfindet und wieder mehr Lust am Schreiben hat, bevor sie noch so ein schwaches Werk abliefert.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Hombre aus Aachen am 03.03.2010
    als ursprünglicher Fan von K.R. ging es mir mit den letzten Büchern von ihr wie oben beschrieben.
    Sehr guter Kommentar!
    Danke - ich verzichte auf den Kauf!
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Annika Frermann aus Hannover am 18.11.2008 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist mal wieder toll! Hab es verschlungen und in 3 Tagen durch gehabt ... trotz Testatstress in der Uni :) Also echt empfehlenswert! Die Bücher sind so fließend zu lesen und man kann sie kaum aus der Hand legen! Ein Muss für alle Forensik und Krimifans! Ich kann kaum den nächsten Teil abwarten! Klasse!

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Bewertung von NowacK aus Mohorn am 20.06.2008 ***** ausgezeichnet
alle Bücher von Kathy Reichs sind einfach fantastisch, sie lesen sich hervorragend und für jemand mit dem Interesse an diesen Fachgebieten ist es einfach das Ideale Buch

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • qwe aus qwe am 10.02.2010
    Ich bin auch ein Fan von Kathy Reichs
     (Inhalt anstößig?)
  • qwe aus qwe am 10.02.2010
    Nur ein Test Kommentar
     (Inhalt anstößig?)

6 von 18 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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