Worauf basiert unser Wissen vom eigenen Tod? Wie können wir ihn
begrifflich erfassen? Ist der Tod ein Übel für den
Betroffenen?
Dieses Buch bietet eine kritische Auseinandersetzung mit
einschlägigen Texten von Autoren aus unterschiedlichen
philosophischen Traditionen.
Im ersten Teil des Buches definiert Schumacher den Unterschied
zwischen verschiedenen Verwendungsweisen des Ausdrucks
"Tod": Sterblichkeit, der Prozess des Sterbens, das
Sterben als punktuelles Ereignis am Ende eines Lebens und der
"Zustand" nach jenem Ereignis.
Der zweite Teil ist der Thematik des Wissens um den Tod gewidmet.
Ist Tieren schon die Notwendigkeit des eigenen Todes bewusst? Wie
verstehen sog. Naturvölker den Tod? Wie sehen Kinder ihn? Der Autor
geht nach der Erörterung dieser Fragen auf die Auffassungen
verschiedener Philosophen ein. Der dritte Teil schließlich
diskutiert die Aussage Epikurs, nach welchem der Tod für den
Verstorbenen kein Übel darstellt. Ein grundlegendes Buch zu einer
der Grundfragen der Menschheit.
Bernard N. Schumacher, war Gastprofessor an der University of Chicago (Illinois), am Providence College (Rhode Island) und an der Universität Lugano, zurzeit Lehrtätigkeiten an der Universität Freiburg.
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