Der Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu dressieren - Kessler, Katja
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Katja Kessler 

Der Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu dressieren

... oder: Ein Ehemann ist ein Rohstoff, kein Fertigprodukt!. Originalausgabe

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Der Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu dressieren

Scharf- und hintersinnig: Katja Kesslers Lach- und Sachgeschichten rund um den Mann

Es ist schon verhext! Als moderne Frau kannst du heutzutage nahezu alles optimieren: den alten Sessel, den lahmarschigen Computer, deine Hängebrüste. Nur deinen Kerl musst du nehmen, wie er ist. Der lässt sich leider weder frisch beziehen, oder in einer flotteren Version downloaden, noch gibt es Ganzkörpertransplantate, die ihn aussehen lassen wie George Clooney

Bestseller-Autorin Katja Kessler über den richtigen Umgang mit dem angeblich so starken Geschlecht.

"Kesslers Beobachtungen von Männern sind herrlich." -- Welt am Sonntag

"Großartige Frühlingslektüre! Ein Lese-Muss!' -- Bunte

"Wir kennen sie ja, diese Alltagssorgen mit Männern. Doch merkwürdigerweise verdichten sich diese Geschichten nur bei Katja Kessler zu brüllend komischen Anekdoten." -- Hamburger Abendblatt


Produktinformation

  • Verlag: Diana
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 335 S. m. Abb. u. Vign.
  • Seitenzahl: 335
  • Diana-Taschenbücher Nr.35558
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 137mm x 26mm
  • Gewicht: 531g
  • ISBN-13: 9783453355583
  • ISBN-10: 345335558X
  • Best.Nr.: 29605038
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.08.2011

Mach Sitz, Wauzi!
Unbemannter Feminismus war gestern: Katja Kessler lehrt fröhlich die hohe Kunst der Gattendressur

Ein Hoch auf die Ausplauderei. Wüssten wir etwa von den Verrenkungen des Markgrafen Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth, die Affäre mit der Marwitz, der Ersten Hofdame seiner Gemahlin, hinterrücks einzufädeln, wenn nicht seine Frau, die große Wilhelmine von Preußen, Schwester Friedrichs des Großen, in ihren Memoiren den Hof aus der Innenperspektive gezeigt hätte? Die absolutistischen Herrscher sind weniger und um die wenigen ist es stiller geworden. Doch jetzt, wiederum aus Potsdam, erreicht uns dieser Kassiber aus dem Sanctum Sanctorum des Wonnenkönigs, über den man derart Intimes bislang allenfalls von seiner Geliebten, der "tageszeitung", erfahren konnte.

Katja Kessler, eine von the Kings two Buddies - Buddy Nummer zwei ist natürlich Großmogul Mathias Döpfner -, macht hiermit publik, wie sie ihren Gatten, den "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann, den sie uns als "Manager eines Buchstaben verarbeitenden Unternehmens" vorstellt, zum brauchbaren Accessoire zurechtgestutzt, ja "dressiert" hat. Mit Erfolg …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Erstaunlich wohlwollend fällt Oliver Jungens Besprechung von Katja Kesslers Lehrbuch der Gattendressur aus. Sicher, derartige Mann-Frau-Bücher, die aus den Eigenarten von Männern und Frauen sowie aus dem Problemchen in den Geschlechterverhältnissen ihre Komik beziehen wollen, gibt es auch für seinen Geschmack mehr als genug. Im vorliegenden Fall kann er eine gewisse Neugier aber nicht verhehlen, handelt es sich doch bei dem dressierten Gatten um "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann. Wie der sich bei Grillabenden, im Supermarkt, im Urlaub oder anderswo so macht, hat Jungen in diesem in einem lockeren Plauderton gehaltenen Buch erfahren. Hintenrum freilich scheint ihm das Ganze auf eine "Hagiografie" Diekmanns hinauszulaufen. Wen interessiert's?

© Perlentaucher Medien GmbH

"Wir kennen sie ja, diese Alltagssorgen mit Männern. Doch merkwürdigerweise verdichten sich diese Geschichten nur bei Katja Kessler zu brüllend komischen Anekdoten."

"Kesslers Beobachtungen von Männern sind herrlich." Welt am Sonntag

"Hätte ich das man vorher gelesen!"<br/><br/>
Katja Kessler über Katja Kessler: Was ich NICHT bin oder habe: Nein, ich bin nicht in der Bronx aufgewachsen. Ich tanzte in meiner Jugend um keine brennenden Mülltonnen. Ich spielte nie Gitarre an einem Lagerfeuer im Kosovo. Und, sorry! Ich habe auch keinen Mann, der mich schlägt. Ich bin so was von stinklangweilig, mein Verlag hat schon mit mir geschimpft: "Wie sollen wir da Reklame machen?!" Was stimmt: Ja, ich habe vier Kinder, ich bin 41.Werden Sie gefragt, tun Sie aber bitte so, als ob Sie das nicht wüssten. Ich lebe als Hausfrau in der Berliner Vorstadt. Und falls Sie mich mal zum Kaffee einladen wollen: Achtung, ich komme mit Überwachungskamera und Richtmikrofon!

Leseprobe zu "Der Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu..."

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Leseprobe zu "Der Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu..."

"Das Rezept einer guten Ehe Oder: Brüste auf dem Fax (S. 31-32)

Wissen Sie was? Mein Mann hat Glück mit mir! Nie würde ich ihm die Hölle heißmachen, nur weil er unseren Hochzeitstag vergisst. Dafür hab ich Pech mit ihm: Jedes Jahr am 23. Januar setzt er seinen Schatzi-Spezial-Dackelblick auf und fragt bedeutungsschwanger: »Weißt du eigentlich, was heute für ein Tag ist?« Früher p egte ich dann immer hektisch meinen Ehering vom Finger zu frickeln und das Datum darin zu studieren, als ob ich es das erste Mal lesen würde.

Eine Methode, die auf Lücke setzt. Ich verliere nämlich gern und regelmäßig meine silbernen Spickzettel. Aktuell gerade den dritten. Und Schatzi zeigt sich zurzeit etwas verbockt, was die Anschaffung von Nr. vier angeht. Ist auch schnurz: Demnächst feiern wir Zehnjähriges, also Rosenhochzeit. Was beweist: Um glücklich miteinander zu leben, brauchen Mann und Frau wirklich keinen Ring.

Sie müssen einfach nur ein bisschen heiraten! Und noch eine Sache habe ich festgestellt: Mit dem Status »Rosenhochzeitler « ist ein beeindruckendes gesellschaftliches Upgrading verbunden. Früher war ich Chaos-Katja mit einer ausgeprägten Kochbuch-Legasthenie, unordentlich bis zum Tod. Mit einem Mal bin ich Ehe-Expertin. Gibt man mir ein Labor, entdecke ich bestimmt auch noch ein Mittel gegen Krebs. »Du, Katja, wie machst du das bloß?«, fragen mich viele Wieder- oder Noch-Immer-Singles.

Nun, zum einen liegt das natürlich an meinem fantastischen Schatzi. Er gibt sich redlich Mühe, der Mann zu werden, der zu sein er vor der Hochzeit behauptet hat. Er weiß mittlerweile, dass eine normale Frau im Laufe des Tages ganz unterschiedliche Töne und Geräusche von sich gibt, von Forschern zusammenfassend »Sprache« genannt. Er weiß auch, dass Sprache kein iPhone-Klingelton- Menü ist, bei dem man von »Alte Hupe« auf »Trillern« stellen kann, wenn man genervt ist. Er ist so ein gelehriger Schüler, dass wir nächstes Jahr versuchen wollen, das theoretisch erarbeitete Unterrichtsmaterial auch einmal in die Praxis umzusetzen. Dazu werde ich im Kreise von hundertzwanzig Freunden sowie meinen Schwiegereltern feierlich den Satz sagen:

»Schatzi, ich liebe dich!« Er soll dann erraten, was ich meine. Zur Konzentrationsförderung und um ein Scheitern zu vermeiden, bekommt sein bester Freund Lars vorher noch Hausverbot. Außerdem verstecke ich die Fernbedienung vom Fernseher. Ein spanisches Sprichwort sagt: Man liebt sich in der Dämmerung, man heiratet bei Kerzenschein. Aber zusammenleben muss man bei Tageslicht. Deswegen hier mein Tipp von Ehefrau mit Fronterfahrung zu Ehefrau in spe: Wenn dir deine Schwiegermutti zur Verlobung die Halterpapiere für ihren Sprössling aushändigen will, unbedingt gucken, ob da steht: »arbeitet sich den Arsch ab; nie da; immer nur im Büro«. Dann weißt du: Das ist der richtige Kerl zum Heiraten! Den siehst du erst im Dunkeln, wenn beim »Tatort« der Abspann läuft."

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Kundenbewertungen zu "Der Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu..."

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von sb aus Wiesbaden am 20.12.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe das Buch leider noch nicht gelesen, aber nach der Kritik zuurteilen, soll es ser amüsant sein.

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Bewertung von grsi2002 aus Sachsen am 12.07.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist wieder spitzenmäßig, wie auch die anderen Bücher von Katja Kessler, es ist eine abwechslungsreiche Lektüre zum Schmunzeln.

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Bewertung von Stanlay aus Leipzig am 09.06.2011 ***** gut
Das Buch ist leicht und schnell zu lesen. Nachdem vorab viele lobende Worte über das Buch gesprochen wurden hätte ich es mir noch etwas lustiger vorgestellt. Wer "caveman" gesehen hat kann über die geschildterten, durchaus dem Alttag entsprechenden Situationen, nicht mehr ganz so herzhaft lachen, finde ich.Das Thema Frau/Mann ist vielelciht auch etwas "abgeggriffen".

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Bewertung von Susanne aus Berlin am 17.05.2011 ***** ausgezeichnet
Sehr schön. Liest sich super, eine Portion Humor ist auch dabei. Es ist sehr schön und liebevoll gemacht. Viele bunte Bilder, handgeschriebene Notizen und Fotos machen das Buch auch sehenswert, nicht nur lesenswert. Vieles kommt auch mir sehr bekannt vor. Es mindert den Leidensdruck. Es freut mich zu lesen, dass auch andere Mamis bewaffnet wie Beuteltiere am frühen Morgen versuchen, die Kinder in die Kitas und Grundschulen zu bringen. Sie beschreibt den typischen Alltag einer Großfamilie und eigentlich ist dieses Buch eine versteckte Liebeserklärung an Schatzi. Denn ohne ihn hätte sie nicht vier zauberhafte Geister. Die sind manchmal gar nicht so zauberhaft... Aber auch das kennen wir alle. Du willst los und Kind(er) nicht - wunderbar. Nur manchmal habe ich mich gefragt, warum lese ich das hier. Habe ich doch alles live - Kinder, Mann... Wer das Geld nicht in das Buch investieren möchte, lehne sich zurück und beobachte daheim. Die Wirklichkeit sieht auch bei uns so aus. Tröstend und erheiternd die Erkenntnis - wie bei uns. Sie schreibt mit viel Humor. Und manche Alltagssituation geht damit wahrscheinlich leichter vorbei. Danke Katja!

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Bewertung von Flantermaus aus Luxemburg, Stadt Luxemburg am 06.10.2010 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist ideal für Frauen die um die 70er geboren sind und mit einem gleichaltrigen Mann zusammen wohnen ob verheiratet oder nicht, sei dahin gestellt.
Jedenfalls erkennt man sich in vielen Situationen wieder und hat somit die Gelegenheit ein "Problem" (eigentlich soll es ja nicht soweit kommen) von einer anderen Seite zu behandeln.

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