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Bewertung von Ritja aus Deutschland am 05.11.2011![]() |
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| Inge Löhnig Debütkrimi hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss. Ich hatte ab der Hälfte des Buches einen leisen Verdacht, wer es sein könnte, aber immer wieder schob Löhnig Gegenargumente dazwischen, so dass ich mir bis fast zum Schluss nicht 100% sicher war. Aber genau so sollte ein guter und spannender Krimi sein. Doch was geschieht in diesem Buch? Agnes zieht um. Sie hat Schlimmes erlebt und versucht nun einen Neuanfang. Ein neues Haus, ein neuer Ort und vorallem unbekannt bei den Nachbarn. Genau diese klingeln bereits abends, am Tag des Einzuges, an ihrer Tür und fordern sie auf nach einem kleinen Jungen zu suchen. Widerwillig sucht Agnes mit. Der Junge wird jedoch nicht (sofort) gefunden. Die Tage vergehen und die Aufregung im Dorf steigt. Kommissar Konstantin Dühnfort hat alle Register gezogen und doch den Jungen nicht gefunden. Später findet Agnes den Jungen - nackt und verwirrt auf einen Reißighaufen. Was war passiert? Warum der Junge? Während der Suche nach Antworten verschwindet wieder ein Bewohner aus dem Dorf. Eine Frau. Gibt es Zusammenhänge? Warum wurde sie getötet, aber der Junge nicht? Die Zeit rennt Dühnfort davon und schon ist die Nachbarin von Agnes verschwunden. Was geschieht in diesem Dorf? Was will der Mörder erreichen oder warum bestraft er die Menschen? Die Angst und das Misstrauen in der Gemeinde wächst und Dühnfort gerät immer mehr unter Druck. Spannend, flüssig geschrieben und mit symphatischen Hauptcharakteren. Gelungenes Debüt. Freue mich schon auf den zweiten Band. |
Bewertung von Kerry aus Berlin am 09.07.2011![]() |
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| Agnes Gaudera will und muss ein neues Leben beginnen. Sie zieht nach Mariaseeon, ein Dorf, in dem sie sich ein Haus gekauft hat. Hier soll ihr neues Leben starten. In ihrem alten Leben hat sie durch einen Wohnungsbrand vor einem Jahr ihren Mann und ihre Tochter verloren. Doch kaum ist Agnes in Mariaseeon angekommen, verschwindet der 5-jährige Jakob spurlos. Sie hilft bei der Suchaktion nach dem kleinen Jungen mit, doch Jakob ist und bleibt verschwunden. Das ganze Dorf ist in Auffuhr. Konstantin Dühnfort von der Kripo München übernimmt währenddessen die Ermittlungen. Kommisar Dühnfort geht davon aus, dass der kleine Junge entführt wurde. Merkwürdig ist jedoch, dass es laut Aussage der Eltern keine Lösegeldforderung gibt. Warum wurde der kleine Junge verschleppt? Agnes, die selbst vor einem Jahr ihr einziges Kind verloren hat, kommt nur schwer mit ihrem neuen Leben zurecht. Um sich abzulenken, betreibt sie exzessiv Sport. Auf einer Joggingrunde im Wald findet sie tatsächlich den kleinen Jakob. Er ist gefesselt und neben ihm liegen ein Benzinkanister und Streichhölzer. Anscheinend hat der Täter geplant, den kleinen Jungen bei lebendigem Leib zu verbrennen. Sie befreit den Jungen und bringt ihn auf dem schnellsten Weg zu seinen Eltern. Daraufhin wird sie zur Heldin des Dorfes, doch sie zieht auch die Aufmerksamkeit des Täters auf sich. Dieser beobachtet sie fortan und sieht in ihr sein passendes Gegenstück. Er "deutet" die Zeichen, die sie ihm "sendet", um Sünder zu finden, die ihrer gerechten Strafe zugeführt werden müssen. Kurz darauf wird die Nachbarin von Agnes tot aufgefunden. Sie wurde, wie zu Zeiten der Inquisition, gefoltert. Als Agnes und Konstantin sich näher kommen, eskaliert die Situation ... Ich kann wirklich nicht glauben, dass es sich bei diesem Buch um ein Krimi-Debüt handeln soll. Packend, fesselnd, spannend - so würde und will ich dieses Buch beschreiben. Der Schreibstil ist derart mitreißend, das Buch auch nur kurzfristig aus der Hand zu legen, ist eine Qual. Die Figuren zeichnen sich durch sehr viel Liebe zum Detail und Tiefe aus, ich hatte richtig das Gefühl, sie nach und nach kennen zu lernen. Auf den Nachfolgeband "In weißer Stille" freue ich mich jetzt schon sehr. |
| Bewertung von Nijura am 12.02.2011 | |
| Ich habe das Buch gerade fertig gelesen und es war einfach toll. Die Geschichte war stimmig und sehr gut durchdacht, die Figuren sind mir teilweise richtig ans Herz gewachsen, man kann gut mit ihnen mitfühlen. Agnes Gauderas Schicksal wurde gut dargestellt, die Verdrängung, die Schuldgefühle und ihr Leid. Kommissar Dühnfort ist sehr sympathisch und ich fand es toll, dass er sich seinem Vater wieder annähern konnte. In der Mitte des Buches hatte ich schon einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte und es hat sich dann auch bestätigt. Der Schluß war glaubwürdig und kein bisschen überzogen, wie es bei den meisten Krimis und Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe, leider war. Ich kann es kaum erwarten Teil 2 der Serie zu lesen. |
Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 10.01.2011![]() |
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| Nach dem mich „in weisser Stille“ bereits begeistert hat, habe ich nun den ersten Teil der Dühnfort Reihe gelesen, der mir sogar noch einen Tick besser gefällt. Das liegt vielleicht auch daran, dass man Kommissar Dühnfort, seine Kollegen und auch Agnes von Anfang an besser kennenlernt und ich nun auch die Reaktionen mancher im zweiten Teil noch besser nachvollziehen kann. Auf jeden Fall habe ich zum Team und auch Agnes nun eine ganz andere Bindung, daher empfiehlt es sich die Bücher der Reihe nach zu lesen auch wenn es sich jeweils um neue Fälle handelt und die Personen auch in den Folgebänden kurz vorgestellt werden. Inge Löhnig gelingt es den Figuren mit oft tragischen oder traurigen Hintergrund so lebendig zu schildern, dass man das Gefühl hat hautnah dabei zu sein und die Emotionen richtig spürbar werden. Nach einem tragischen Verlust möchte Agnes ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen und kauft sich ein Haus in dem idyllischen Ort Mariaseeon. Doch mit der Idylle ist es bald vorbei. Bereits am Tag ihres Einzuges verschwindet ein kleiner Junge. Als dieser Tage später lebend befreit werden kann, ist die Freude und Erleichterung zwar groß, doch der Täter ist weiterhin auf freien Fuß. Kaum hat sich die Gemeinde ein klein wenig erholt, passiert das nächste Unglück und dieses Mal geht es nicht so glimpflich aus. Alles deutet auf einen Serientäter hin , der von einem religiösen Fanatismus geleitet wird. Neben den interessanten Protagonisten und Einblicke in erschütternde und ergreifende Schicksale gibt es natürlich wieder jede Menge Anhaltspunkte von denen jedoch viele in eine Sackgasse führen. Kaum glaubt man dem Täter auf der Spur zu sein, gibt es ganz neue Gesichtspunkte oder andere Verdächtige, so dass es sehr lange spannend bleibt. Mir gefällt dieser emotionale packende Schreibstil von Inge Löhnig sehr und ich freue mich schon auf den dritten Dühnfort-Krimi „so unselig schön“ der voraussichtlich im Februar erscheint. |
Bewertung von horrorbiene am 21.12.2010![]() |
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| Der Sünde Sold ist Inge Löhnings Krimidebüt und der Auftakt einer Serie um Kommissar Dühnfort. In dieser Serie sind bereits erschienen: 1. Teil Der Sünde Sold 2. Teil In weißer Stille 3. Teil So unselig schön (Januar 2011) Zum Inhalt (Klappentext): Kaum ist Agnes Gaudera in ihr neues Heim in Mariaseeom gezogen, verschwindet ein Junge aus dem Dorf spurlos. Eine Entführung, ein Mord oder ein Unfall? Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort führt die Ermittlungen. Trotz fieberhafter Suche bleibt der fünfjährige unauffindbar. Da entdeckt Agnes bei einem ihrer Waldläufe den kleinen Jungen nackt auf einem Holzstoß, äußerlich unversehrt, aber verstört und stumm. Die Suche nach dem Täter und Motiv geht weiter. Es gab keinen Missbrauch. Was also ist der Grund für die Entführung? Und diese seltsame Art und Weise, wie Jakob im Wald zurückgelassen wurde? Bald darauf erschüttert ein grausamer Mord an Jakobs Erzieherin die kleine Gemeinde. Kommissar Dühnfort erkennt, dass ein Täter sein Unwesen treibt, der in einer Welt religiöser Wahnvorstellungen lebt, die sein Handeln bis hin zum Mord bestimmen. „Denn der Sünde Sold ist der Tod.“ So steht es in der Bibel, und danach meint der Mörder sich zu richten. Aber Sünder gibt es viele... Meine Meinung: Dieses Krimidebüt kann man als gelungen bezeichnen: Die Autorin schafft es Spannung und eine düstere Stimmung aufzubauen, diese zu halten und nebenbei auch noch Zeit für die Charakterbeschreibung und - bei einer Serie noch wichtiger – Charakterentwicklung der Protagonisten zu finden. Besonders der Hauptermittler Tino Dühnfort war mir von Beginn an sympathisch, da er als ein Mensch mit Ecken und Kanten dargestellt wird. Es werden genügend Details über sein Berufs- und Privatleben geboten, so dass der gesamte Krimi zu einer schönen runden Sache wird. Besonders schön sind die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. Das Dorf Mariaseeon wird dadurch plastisch und wie aus dem Leben gegriffen. Gut ist auch, dass die Identität des Mörders trotz dieser Erzählweise lange unklar bleibt, obwohl es Verdachtsmomente gibt. Fazit: Der Sünde Sold ist ein spannender Auftakt zu einer Krimiserie um Kommissar Dühnfort, der Lust macht, die anderen Teile zu lesen. Als Auftakt legt die Autorin hier ein besonderes Augenmerk auf die Persönlichkeitsentwicklung Dühnforts und zwischenmenschlicher Beziehungen, ohne das die Haupthandlung in den Hintergrund gerät. |
1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN |
| Bewertung von sabine am 14.03.2010 | |
| Das war ein Buch, das genauso ist, wie ich Krimis mag. Ich habe in letzter Zeit eine Vorliebe für diese so genannten „Heimatkrimis“ entwickelt und bin bei diesem hier nicht enttäuscht worden. Von Anfang an sehr spannend. Erst die Entführung des kleinen Jungen und die darauf folgenden Versuche diese aufzuklären. In der Zwischenzeit erfährt man so einiges über die einzelnen Personen. Auch vom durchaus sehr sympathischen Ermittler Dühnfort erfahren wir etwas Privates. Dann ist die Erzieherin des Jungen verschwunden und wird tot aufgefunden. Von da an habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Außerdem fehlt auch eine kleine Romanze nicht. Da kann man gespannt sein, wie es im nächsten Band weitergeht, worauf ich mich jetzt schon freue. „In weisser Stille“ steht schon auf meinen Wunschliste. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 28.09.2009![]() |
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| Mit „Der Sünde Sold“ gelingt Inge Löhnig ein spannendes Debut. In ihrem Erstlingskrimi durchbricht sie die scheinbare Idylle eines kleinen bayerischen Ortes und beschreibt dabei nicht nur die alltägliche, oft zermürbende Polizeiarbeit, sondern legt auch ein großes Augenmerk auf die persönlichen Schicksale ihrer Figuren. Davon gibt es zwar manchmal etwas viele, aber der Spannung tut dies keinen Abbruch. Und auch wenn eine Liaison zwischen dem Kommissar und einer Zeugin keine ganz neue Idee ist, erzählt Inge Löhning die angehende Romanze mit schön viel Einfühlungsvermögen. Zwar ahnt man irgendwann bereits, wer der Täter ist, doch bleibt der Krimi bis zum Schluss spannend. Ein psychologisch fein gesponnener Fall und eine Autorin, von der wir hoffentlich noch mehr lesen können. |
3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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