Der stille Amerikaner - Greene, Graham

Graham Greene 

Der stille Amerikaner

Roman. Buch zum Film

Aus d. Engl. v. Walter Puchwein u. Käthe Springer
Broschiertes Buch
 
2 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Der stille Amerikaner

Vor dem Hintergrund des französischen Indochina-Krieges spielt sich eine dramatische Dreiecksgeschichte ab: Die junge Vietnamesin Phuong verläßt Thomas Fowler, den englischen Journalisten, um sich dem Amerikaner Pyle zuzuwenden. Niemand ahnt, dass sein humanes Engagement einer mörderischen Mission dient.

»Mit den Menschen, wie sie nun mal waren, mochten sie kämpfen, mochten sie lieben, mochten sie morden: Ich wollte nichts damit zu tun haben.« Der englische Journalist Thomas Fowler sieht den Kolonialkrieg der Franzosen in Vietnam mit kühler Distanz. Er interessiert sich mehr für seine vietnamesische Geliebte Phuong und die asiatische Lebensart als für Politik.

Der Amerikaner Aldon Pyle dagegen arbeitet angeblich für eine Wirtschaftshilfe-Organisation und will, scheinbar naiv, sendungsbewußt und demokratiegläubig, etwas Gutes tun: »...einem Land, einem Kontinent, einer Welt«.
Erstaunlicherweise benutzt er Plastikbomben dazu.

Vor dem Hintergrund des französischen Indochina-Krieges spielt sich eine dramatische Dreiecksgeschichte ab: Die junge Vietnamesin Phuong verlässt Thomas Fowler, den englischen Journalisten, um sich dem Amerikaner Pyle zuzuwenden. Niemand ahnt, dass sein humanes Engagement einer mörderischen Mission dient.



Produktinformation

  • Verlag: DTV
  • 2010
  • 11. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 234 S.
  • Seitenzahl: 240
  • dtv Taschenbücher Bd.13129
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 121mm x 17mm
  • Gewicht: 200g
  • ISBN-13: 9783423131292
  • ISBN-10: 3423131292
  • Best.Nr.: 11704286
"Autor Graham Greene versteht es in seinen Romanen, Dramen und Essays, die oft verborgene Abgründigkeit der menschlichen Seele zu vermitteln - meist ohne zu werten oder direkt Partei zu ergreifen. Genau das macht ihn als Erzähler so glaubwürdig. Für den Leser allerdings ist häufig ein anderer Faktor wichtiger: Greenes Bücher sind spannend von der ersten bis zu letzten Seite; bei aller literarischen Erzählkunst ist er doch auch der Grandmaster in Sachen thrill und suspense." More, Wien

»Autor Graham Greene versteht es in seinen Romanen, Dramen und Essays, die oft verborgene Abgründigkeit der menschlichen Seele zu vermitteln - meist ohne zu werten oder direkt Partei zu ergreifen. Genau das macht ihn als Erzähler so glaubwürdig. Für den Leser allerdings ist häufig ein anderer Faktor wichtiger: Greenes Bücher sind spannend von der ersten bis zu letzten Seite; bei aller literarischen Erzählkunst ist er doch auch der Grandmaster in Sachen thrill und suspense.« More, Wien
Graham Green, geboren 1904 in Berkhamstead in England, gestorben 1991 in Vevey in der Schweiz, zählt zu den berühmtesten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umfasst Romane, kleinere Prosa, Dramen, Essays, Kinderbücher und ist nun in neuen Übersetzungen erschienen. Von Graham Greene sind u.a. folgende wichtige Werke erschienen: Unser Mann in Havanna, Orient-Express, Zentrum des Schreckens.

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Kundenbewertungen zu "Der stille Amerikaner" von "Graham Greene"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 14.07.2011 ***** ausgezeichnet
Thomas Fowler ist Engländer, verheiratet, aber getrennt lebend und Kriegsberichterstatter imVietnam der fünfziger Jahre. Er lebt mit Phuong zusammen, einer sehr attraktiven Vietnamesin. Er würde sie gern heiraten, aber seine Frau in England würde nie in die Scheidung einwilligen. Fowler ergreift niemals Partei für einen der Kriegsgegner Frankreich oder Vietnam, er berichtet nur. Eines Tages trifft er auf Pyle, einen Amerikaner, der auf humanitäre Weise den Menschen des Krieges helfen möchte. Voller Ideale redet er von Freiheit, Demokratie und dem Weg dahin. Der erfahrene Fowler begreift schnell, dass Pyle sein Wissen lediglich aus Büchern kennt. Was er nicht weiß ist die Tatsache, dass Pyle in Wirklichkeit mittels Terroranschläge sowohl die Franzosen als auch die Vietnamesen schwächen will, um diesen Teil der Welt für Amerika zu gewinnen. Außerdem spannt er Fowler auch noch seine Freundin Phuong aus. Als Fowler endlich die Wahrheit über Pyle erfährt, muss er sich zum ersten Mal entscheiden. Weil er im Grunde Gewalt ablehnt, arrangiert er ein Treffen zwischen Pyle und einigen Vietnamesen. Pyle stirbt und erstaunlicherweise ist Fowler der einzige, der dessen Tod echt betrauert. Am Ende gibt es ein privates Happy End, da Fowlers Frau überraschend doch in die Scheidung einwilligt und er somit Phuong heiraten und ein gesichertes Leben bieten kann.
Eine sehr interessante Geschichte voller Fakten über die damalige Zeit. Sehr spanndend, ein bisschen Liebesgeschichte außerdem. Man erkennt, dass es irgendwann mal zu dem Moment kommen kann, an dem man sich entscheiden muss und man selbst nicht mehr neutral bleiben kann.

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Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 17.06.2011 ***** ausgezeichnet
In den 1950er Jahren führte Frankreich Krieg in Vietnam. Die Kommunisten wollten die Herrschaft Frankreichs in diesem Teil der Welt beenden. Viele Journalisten aus Europa berichteten über diesen Krieg und lernten dadurch aber auch das Land und die Menschen Vietnams lieben. Der Engländer Thomas Fowler hat Phuong kennengelernt, mit der er zusammenlebt. Es gefällt ihm trotz des Krieges sehr gut und er möchte nicht mehr nach England zurück. Heiraten kann er Phuong aber auch nicht, weil er noch verheiratet ist und seine Frau niemals in eine Scheidung einwilligen würde. Eines Tages trifft ein junger Amerikaner namens Pyle ein, der voller Idealismus steckt und den kriegsmüden Menschen helfen will. Fowler merkt schnell, dass Pyles Ansichten über Vietnam nichts mit der Wahrheit zu tun haben, sondern nur aus Büchern stammen. Er merkt aber nicht, dass Pyle in Wahrheit daran arbeitet, mittels Terroranschlägen die Franzosen zu schwächen und Vietnam für die USA zu gewinnen. Außerdem spannt ihm Pyle auch noch Phuong aus, die ihn verlässt und zu Pyle zieht. Nach einigen Monaten erhält Fowler einige Informationen, dass Pyle hinter mehreren Sprengstoffanschlägen steckt, die Menschenleben gekostet haben. Fowler muss er sich entscheiden, ob er weiter neutral bleiben will oder ob er seinem Gewissen folgen muss, was verlangt, Pyles Treiben ein Ende zu setzen. Zum ersten Mal in seinem Leben ergreift er Partei und sorgt dafür, dass Vietnamesen Pyle treffen können. Die Vietnamesen töten Pyle. Fowler ist darüber zutiefst traurig, denn er weiß, dass Pyle mit all seinem Idealismus wirklich hätte helfen können. Zuletzt aber gibt es auch für Fowler noch ein glückliches Ende, weil seine Frau doch die Scheidung will und er deshalb Phuong heiraten könnte.
Das Buch ist nicht sehr umfangreich. Man lernt trotzdem viel über die damalige Zeit und wundert sich, dass die Amerikaner 10 Jahre danach in einen Krieg gegen die gleichen Gegner verwickelt waren. Eigentlich hätten sie aus der Niederlage Frankreichs lernen müssen. Aber wer das nicht kann, muss Geschichte eben wiederholen. Deshalb ist das Buch unterhaltsam, ein wenig spannend, eine Liebesgeschichte ist auch drin und lehrreich ist es außerdem.

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