Der Silberpalast des Garuda - Baumann, Bruno

Bruno Baumann 

Der Silberpalast des Garuda

Die Entdeckung von Tibets letztem Geheimnis

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Der Silberpalast des Garuda

Atlantis, Troja, Shang Shung - die moderne Forschung ist um eine Sensation reicher: Bruno Baumann brach mit seinem Team zur abenteuerlichen Erstbefahrung des Sutley-Canyon in Tibet auf und entdeckte das seit 1200 Jahren verschwundene Königreich Shang Shung, das dem legendären Shangri-La entsprechen könnte. Mit historischen Dokumenten und einzigartigen Fotos seiner Entdeckung legt Baumann die wahren Ursprünge der tibetischen Kultur frei und verdichtet Geschichte und Gegenwart zu einem fesselnden Expeditionsbericht. Eine Zeitreise zu den Anfängen des buddhistischen Glaubens in Tibet und seinen Bedrohungen.


Produktinformation

  • Verlag: National Geographic; Malik
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 314 S. m. 9 Fotos, 2 Ktn. u. 68 Farbfotos.
  • Seitenzahl: 314
  • National Geographic Taschenbuch Bd.356
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 122mm x 21mm
  • Gewicht: 377g
  • ISBN-13: 9783492403566
  • ISBN-10: 3492403565
  • Best.Nr.: 25612058
"Bruno Baumann lüftet das letzte Geheimnis der tibetischen Kultur." (3sat)

"Der Schliemann des 21.Jahrhunderts." (Der Spiegel)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.04.2007

Vom Entdecker zum Pilger
Zwei Forscher begeben sich auf die Suche nach den letzten Geheimnissen Tibets
Blechröhrchen sollte er in Holzklötzchen schieben und in den Tsangpo werfen. Weiter unten am Fluss wollte man die Klötzchen herausfischen und so feststellen, dass der tibetische Tsangpo der indische Brahmaputra ist. Vier Jahre war der Tibeter Kinthrup von 1880 an unterwegs, um das geheimnisvolle Verschwinden des Wassers in der Tsangpo-Schlucht zu erforschen. Ein Brief an die britischen Auftraggeber sollte das Einwurfdatum der Klötzchen mitteilen. Niemand fischte die Hölzer heraus – der Brief war nicht angekommen. Andere Forschende wurden von Regen, Erdrutschen, Blutegeln und Mücken abgehalten oder von Eingeborenen getötet. Den Briten Kingdon Wards und Lord Cowdor gelang es 1924 zwar, in unerforschte Bereiche vorzustoßen, aber eine Fünfmeilenlücke blieb.
Der Amerikaner Ian Baker wusste also, was ihn erwartete. Er beschloss, sich dem „letzten verborgenen Ort” der Erde anders zu nähern. Erst nach zwei Meditations-Aufenthalten in tibetischen Höhlen, nach sieben vorbereitenden Reisen, nach Gesprächen mit weisen Männern ging er 1998 das Ziel an: Wo …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.10.2006

Das Troja des Himalaja

Noch bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts erwartete man von den Forschern und Reisenden nur, daß sie berichteten, was sie gesehen hatten. Seitdem jedoch die weißen Flecken auf den Landkarten verschwunden sind, muß sich der Abenteurer etwas einfallen lassen; so auch in diesem Buch. Die beiden Routen in Tibet, die Baumann per Jeep, Lkw und zu Fuß bewältigt, sind für sich gesehen bekannt. Dies trifft besonders auf die zweite zu, die von Tausenden von Touristenfüßen ausgetretene, alte Salzstraße vom nepalesischen Simikot hinauf zur chinesischen Grenze. Von dort fährt Baumann mit dem Auto zum Kailash, dann in den Canyon des weiter westlich fließenden Satlej. Hier benutzt er nicht die am Ufer entlangführende Straße, sondern steigt mit seiner Crew in zwei Wildwasserschlauchboote. Wie nicht anders zu erwarten, bietet die dreitägige Unternehmung einige gehörige Schwierigkeiten, bis sie glücklich endet. Für sich genommen, wäre das Stoff für einen Artikel in einem Reisemagazin, aber der Autor erzählt noch eine zweite Geschichte. Baumann ist auf der Suche nach Überresten des vorbuddhistischen Tibet, und seine Reise …

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Bruno Baumann, geboren 1955 in der Steiermark, Ethnologe und Historiker, bereist seit Jahrzehnten den Himalaya und gilt als einer der besten Kenner Tibets und der Wüsten Asiens. 1989 gelang ihm die Durchquerung der Takla-Makan-Wüste zu Fuß, 1994 die Durchquerung der Gobi. Dem legendären Königreich Shang Shung kam er auf die Spur, weil er Quellen folgte, die der wissenschaftlichen Welt suspekt sind. Bruno Baumann lebt als Autor, Fotograf und Filmemacher in München und ist auch durch seine Multivisionsshows einem großen Publikum bekannt.

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