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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 15.08.2012 ***** ausgezeichnet
Inhalt:
Daniel, der im grauen Barcelona der Franco-Ära aufwächst, betritt zusammen mit seinem Vater eine geheimnisvolle Bibliothek, den "Friedhof der vergessenen Bücher". Hier darf er ein Buch auswählen. "Der Schatten des Windes" ist der Titel, den er sich greift. Der Autor ist ein gewisser Julian Carax. Daniel ist fasziniert von der Geschichte, die er liest. Er macht sich auf die Suche nach dem Autor, möchte mehr wissen über diesen Menschen. Doch was als neugieriges Spiel beginnt, wird rasch zur Bedrohung: Ein Mann mit einer Ledermaske taucht auf. Er ist hinter Daniels Buch her ...

Ein Roman, der seinesgleichen sucht. Spannend bis zum Ende. Ich würde ihn schon dem Genre "gehobene Literatur" zuordnen, aber dennoch sehr gut zu lesen/hören.
Daniel deckt auf der Suche nach Spuren von Julian Carrax unglaubliche Dinge auf und es gibr Zusammenhänge, die man so keinesfalls erwartet hätte. Ich bin so begeistert, das ich mir schon einen "neuen" Roman aus der Feder von Carlos Ruiz Zafon gekauft habe.

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Bewertung von T. Wilhelm aus Baden-Württemberg am 16.07.2011 ***** sehr gut
Ein vielschichtiges Buch in dem die Erzählebenen wie ein Spiegel im Spiegel immer weiter miteinander verquickt werden, bis man selbst glaubt, schon Teil des Buches zu sein. Und mittendrin ein ungelöstes Rätsel, das anfangs fast phantastisch anmutet und am Ende eine Kriminalgeschichte ist. Das Buch nimmt an jeder Ecke eine neue Wendung, zeigt neue Beziehungsgeflechte auf, rückt neue Personen in den Mittelpunkt, bis Daniel Sempere, die Hauptperson des Romans, eingebettet ist in Familientragödien, Liebesgeschichten und politische Wirren. Eigentlich ein ausgezeichnetes Buch, aber ihm fehlt etwas... Tempo!
Wer jedoch die Zeit ein wenig anhalten möchte, um die Beschreibungen Barcelonas zu schmecken - der wird in diesem Buch einen ausgezeichneten Weggefährten finden.

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Bewertung von meike aus Gemünden am Main am 13.05.2011 ***** ausgezeichnet
Daniel ist 10 Jahre alt, als sein Vater ihm den geheimnisvollen „Friedhof der vergessenen Bücher" zeigt. Bei seinem ersten Besuch übernimmt Daniel die Patenschaft für das Buch „Die Schatten des Windes" von einem gewissen Julian Carax.
Schon bald sind viele einflussreiche Leute der barceloneser Gesellschaft hinter Daniel und dem Buch her. Auch Jemand, der der Figur des Teufels in dem Buch von Carax ähnelt. Auf der Suche nach Carax droht Daniel seine große Liebe zu verlieren, jedoch ein neuer unerwarteter Verbündeter hilft ihm beim Aufrollen längst vergangener Geschichten, die besser hätten verborgen bleiben sollen.
Selten hat mich ein Buch so in seinen Bann gezogen! Carlos Ruiz Zafón erzählt die Geschichte so lebendig das man in ihr vertieft und ein Stück weit die Realität vergisst. Als das Buch nach 560 Seiten endete, war man richtig traurig, dass es nicht noch weiter 500 Seiten gibt.
Dieses Buch kann man nur weiterempfehlen, da es Bücher dieser Art nicht häufig gibt, ich meine Bücher die einen mitreißen und unterhaltsamer als das Fernsehen sind - also räumt den Gameboy weg und lest dieses Buch!!

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Bewertung von Nami aus P am 09.12.2010 ***** ausgezeichnet
Die Geschichte eines Jungen, der sich langsam zum Erwachsenen entwickelt, eigebettet in einer spannenden Enthüllungsgeschichte, fesselt den Leser des Romans ab der ersten Seite. Nicht nur Bücherliebhaber, sonder auch Spanien- und Geschichtsinterressierte finden sich in diesem Roman wieder. Die Erzählung ist sehr vielseitig und wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Sehr empfehlenswert!

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 14.10.2010 ***** ausgezeichnet
Ein Vater, Buchhändler aus Leidenschaft, nimmt seinen Sohn zu einem geheimen Ort mit: Dem Friedhof der vergessenen Bücher. Als der Sohn Daniel diesen Ort betritt, ist er fasziniert, er irrt Lange durch die Labyrinthe, um sich schließlich ein Buch auszusuchen für das er die Verantwortung übernehmen soll. Er greift nach "Der Schatten des Windes" von Julián Carax. Ein Autor, unbekannt zunächst, über den er aber mehr erfahren möchte. Er macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Autor, will wissen, wer dieser Mensch war, was ihm widerfahren ist, warum nur noch so wenige Exemplare seiner Bücher erhalten sind. Was als Spiel beginnt, wird rasch zur Gefahr, als ein Furcht einflößender Mann auftaucht, der hinter Daniels Exemplar her ist.

Zafon versteht es sowohl seine Charaktere als auch die Geschichte langsam und schrittweise aufzubauen. Das eher sachte Tempo ist auch nötig, um alle Zusammenhänge zu erblicken. Für mich ist dies ein Buch, um sich darin zu verlieren, weit weg von der Realität. Wenn man geduldig und beharrlich ist, wird man durch schöne Sprache belohnt.

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Bewertung von Tofu aus Bad Berka am 03.08.2010 ***** sehr gut
Jeder stirbt einmal. Jeder, auch Bücher, welche dann, wenn sie in Vergessenheit geraten sind, einen neuen Platz in den verstaubten Regalen eines unbekannten Ortes finden: Der Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort wo sie nur darauf warten bis jemand vorbei kommt und sie wieder zum Leben erweckt.
Genau so wartet auch still das Buch "Der Schatten des Windes" in diesen Schränken, versteckt hinter den Wänden welche in Barcelona stehen, bis der zehnjährige Daniel Sempere, eines Tages, mit seinem Vater, ein Buchhändler, den „Friedhof der Vergessenen Bücher“betritt, wo ihm auch sofort eben jenes mysteriöse Buch in die Hände fällt. Doch erst nach ein paar Jahren soll Daniel merken wie sehr das Buch sein Leben in Anspruch nimmt, sodass er sich ganz der Suche nach dem geheimnisvollen Autoren des Meisterstückes, Julian Carax, hingibt. Und ehe er es sich versieht, verstricken sich allmählich sein Schicksal und das von Julian zu einem riesigen Spinnennetz in dem es um Leben und Tot geht. Und langsam muss sich Daniel die Frage stellen welches Leben er mehr lieb?
Dieser Roman ist ein wunderbares Puzzelspiel und überzeugt gleich anfangs mit seiner mysteriösen Seite, als Daniel den „Friedhof der Vergessenen Bücher“ entdeckt.
Jedoch nach diesem tollen Auftakt, nimmt die Handlung einen eher schleppenden Verlauf, in dem man sehr viel über die Lebenssituation, Umfeld und Beziehungen zu anderen Menschen von Daniel erfährt, was auf Dauer etwas Langwierig erscheint, sodass ab und zu die Spannung verwischt, da einfach zu viele Details auf den Leser einfließen.
Man möchte sagen, dass das Buch einige Anlauf Schwierigkeiten aufweist, jedoch nach den ersten Kapiteln und gleichzeitigem Einfinden in die Geschichte , schließt der Roman einen völlig in den Bann. Das liegt mitunter an den sehr liebevoll gestalteten Charakteren die Daniel auf seiner bizarren Reise durch die Vergangenheit begegnet. Jede Person hat ihre eigen Arten und Besonderheiten, wobei sich Carlos Zafón sehr darum bemüht diese sehr menschlich handeln und fühlen zulassen, was ihm in allen Punkten gelungen ist. Ebenso das Darstellen von den Beziehungen zueinander. So bekommt man doch sehr gut mit wie eng Daniel mit seinem Vater zusammengewachsen ist, wie Daniel zu Fermin steht, oder was er mit Julian Carax zu schaffen hat. Und obwohl sie manchmal nicht agierten, ließ das Buch dennoch den Eindruck das immer etwas im Hintergrund bewegte. Der Gesamten Handlung hängt eine mysteriöse, düstere Stimmung an, die gut zu ihr passt und ganz nebenbei erfährt man auch ein wenig über die Geschichte von Barcelona, während der Zeit des Francoregimes. Schlussendlich empfehle ich den „Schatten des Windes“ jedem weiter, der auf eine wenig andere Verfolgungsjagd gespannt ist und Freude daran hat einer äußerst komplexen und durchdachten Handlung zu lauschen.

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Bewertung von Kitkatja aus Heidelberg am 31.07.2010 ***** sehr gut
Ein wundervolles Buch, dass sowohl eine spannende Geschichte enthält, als auch einen kleinen Überblick über die Zeit Franco´s verschafft.

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Bewertung von Lola aus Gebesee am 26.06.2010 ***** weniger gut
Der Junge Daniel darf sich aus einer geheimen Bibliothek ein beliebiges Buch mitnehmen, das er in Ehren halten soll.

Dieses Buch ist von einem Autor geschrieben worden, um den es Geheimnisse gibt. Da soll es z.B. einen Mann geben, der maskiert all die Bücher des Autor raubt, um sie zu vernichten...
Mir zu langatmig, auch wenn die Sprache eine schöne und stilvolle ist. Gut, dass es geliehen war. Über die Seite 43 habe ich es nicht hinaus geschafft. Und bis zu dieser Seite ist mir auch keinerlei Spannung entgegen gekommen, was z.B. diesen mysteriösen Mann betrifft... Also ich empfehle es nicht.

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Bewertung von Parpar aus Sauerland am 14.05.2010 ***** ausgezeichnet
Gibt es ein Buch, wo ihr je das Gefühl hattet es wäre nur für euch geschrieben?
Daniel , die Hauptfigur, hatte dieses Gefühl.
Man liest, wie er groß wird. Wie seine Gedanken erwachsen werden.
Es ist zwar leicht vorraus schaubar - aber trotzdem musste man in einigen Situationen einfach den Atem anhalten.

Das Buch ist einsame Spitze. Ich hatte mehrere male eine Gänsehaut.

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Bewertung von justine aus Xanten am 26.04.2010 ***** ausgezeichnet
Daniel Sempere ist zehn Jahre alt, als ihm sein Vater einen besonderen Ort zeigt. Den "Friedhof der vergessenen Bücher". Daniel darf sich dort ein Buch aussuchen. Er wählt "Der Schatten des Windes", ein Roman von dem Autor Julián Carax, der vor vielen Jahren mysteriös in Paris verschwand. Daniel ist an der Geschichte des Autors sehr interessiert und stellt Nachforschungen an. Er ist immer noch damit beschäftigt, als er schon fast Erwachsen ist. Doch er nähert sich dem Geheimnis von Julián Carax, bemerkt aber nicht, dass er sich selber auf immer dünneren Eis befindet.
Der Schatten des Windes ist ein ungewöhnliches, perfektes Buch. Es beinhaltet einfach alles. Von Spannung, Humor und Liebe ist genug da. Es nimmt den Leser mit auf eine ungewöhnliche Reise. Man will das Buch einfach nicht mehr aus der Hand geben.

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