Der Schatten des Windes - Ruiz Zafon, Carlos

Carlos Ruiz Zafon 

Der Schatten des Windes

Roman

Aus d. Span. v. Peter Schwaar
Broschiertes Buch
 
52 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Der Schatten des Windes

Dieser Roman hat in Spanien binnen kurzem einen einzigartigen Siegeszug angetreten. Er ist dort zum Lieblingsbuch der Leser geworden, erhielt die Auszeichnung "Roman des Jahres 2002" und wird zur Zeit in zwölf Sprachen übersetzt. Souverän, zupackend und mit unerschöpflichem Einfallsreichtum erzählt er die Geschichte von Daniel Sempere, dessen Welt aus den Fugen gerät, als er die Schicksalsbahn eines geheimnisvollen Buches kreuzt. Mit ihm tritt der Leser in einen Kosmos abenteuerlich verknüpfter Lebensläufe.

Als der junge Daniel, von seinem Vater geführt, den geheimen "Friedhof der Vergessenen Bücher" betritt, ahnt er nicht, daß in diesem unwirklich scheinenden Labyrinth sein Leben eine drastische Wende nehmen wird. Er darf sich ein Buch auswählen, für das er allein die Verantwortung trägt. Das Buch, das er sich greift, Der Schatten des Windes von einem gewissen Julián Carax, wird ihn sein ganzes zukünftiges Leben nicht mehr loslassen.

Daniel, der allein mit seinem Vater im grauen Barcelona der Franco-Ära aufwächst, ist fasziniert von der Geschichte, die er liest. Er macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Autor, will wissen, wer dieser Mensch war, was ihm widerfahren ist, warum nur noch so wenige Exemplare seiner Bücher erhalten sind. Was als neugieriges Spiel beginnt, wird rasch zur Bedrohung, als ein Mann mit narbiger Ledermaske auftaucht, der hinter Daniels Exemplar her ist. Das Unheimliche bekommt beängstigend konkrete Gestalt.

Daniels Leben gerät mehr und mehr in den Bann des mysteriösen Autors, von dem keiner weiß, warum jemand all seine Bücher bis aufs letzte Exemplar zu vernichten sucht. Alle Menschen, denen Daniel begegnet, auch die Frauen, in die er sich verliebt, scheinen nur Figuren in diesem großen Spiel zu sein. Sie alle haben es darauf abgesehen, Daniel in die Irre zu führen. Aus seinem Lieblingsroman wächst ihm die Realität entgegen, und es ist, als ob die vergangene Geschichte sich in seinem eigenen Leben wiederhole, das von den Schatten furchtbarer Ereignisse verdunkelt zu werden droht.

Vor dem Hintergrund eines gespenstisch schimmernden Barcelona inszeniert Zafón einen dicht gewobenen Spannungsroman, der jenseits aller gängigen Romangenres souverän und mit Witz eine fesselnde, packende Geschichte erzählt.



Produktinformation

  • Verlag: SUHRKAMP
  • 2005
  • Nachdr.
  • Ausstattung/Bilder: Nachdr. 2008. 562 S.
  • Seitenzahl: 562
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.3800
  • Best.Nr. des Verlages: 45800
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 40mm
  • Gewicht: 527g
  • ISBN-13: 9783518458006
  • ISBN-10: 3518458000
  • Best.Nr.: 14095812
"Sie werden alles liegenlassen und die Nacht durch lesen. Sie können es nicht weglegen, bevor Sie nicht am Ende sind." (Joschka Fischer)<br/><br/>"Wir werden in das Leben des geheimnisvollen Julian Carax und in das des heranwachsenden Daniel hineingezogen, und nach vielen Lesestunden taucht man auf und ... weiß wieder, was ein Buch für ein herrlicher Irrgarten sein kann. [...]<br />Literatur und Leben vermischen sich aufs Schönste..." (Elke Heidenreich, WDR)<br/><br/>"Wunderschöne atmosphärische Geschichte über das Erwachsenwerden und über die Liebe, zugleich eine Hommage voll warmen Humors an die Phantasie und die Welt der Bücher." (ZDF)<br/><br/>"Ein spannender Schmöker." (Die Zeit)<br/><br/>"Carlos Ruiz Zafón, der in Deutschland bisher nur einmal als Jugendbuchautor in Erscheinung getreten war, ist für uns in der hervorragenden Übersetzung von Peter Schwaar mit diesem Roman ein grandioses und schwärmerisches Manifest für die Literatur selbst gelungen, ... im mehrfachen Wortsinne packend ist bis zur letzten Sekunde." (Neues Deutschland)<br/><br/>" Der Schatten des Windes ist ein Großstadtroman und die Schilderung des Barcelona der Dreißiger- bis Fünfzigerjahre, in denen noch Straßenbahnen um die Ecken knirschten, der Regen das Kopfsteinpflaster spiegelglatt schmierte und in den herabgekommenen Altstadtviertel Charakterköpfe gediehen..." (Der Falter)<br/><br/>"...ein Buch, in dem stattfindet, was Literatur bestenfalls sein kann: ein magischer Ort, an dem zur Sprache kommt, was uns am, im und zum Leben bewegt." (HÖRZU)<br/><br/>"Záfon erzählt farbig, intensiv und so lebendig, dass seine Figuren neben uns zu stehen scheinen. Um uns leise ins Ohr zu flüstern, dass gleich ein neuer Schicksalsschlag Daniels Leben verändern und ihn Schritt für Schritt erwachsen machen wird. Man vertieft sich in dieses Buch, vergisst die Welt um sich herum und taucht mit Haut und Haaren ein in Zafó;ns wunderbares Labyrinth." (Radio Bremen)<br/><br/>"Das erzählerische Talent dieses Mannes ist überwältigend, stellt ihn auf eine Stufe mit Eduardo Mendoza, in dem Genre, das liebevoll "Barcelona-Roman" getauft wurde..." (El Mundo)

»... eines dieser Bücher, bei denen man die nächste U-Bahn verpaßt, bis zum Morgen durchliest, mit einer Hand einen nicht mehr frischen Salat ißt, kurz: nicht weiß, wer man ist und was einen umgibt.«

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Überladen findet Rezensentin Felicitas von Lovenberg diesen Roman, deren Autor sich ihrer Ansicht nach zwischen seiner Story und einer Liebeserklärung an die Literatur nicht entscheiden kann. Trotzdem gehört das Buch für sie eher ins Jugendbuchprogramm, und die vom Verleger geschürte "Zafomanie" findet sie der Sache nicht angemessen. Die Detektivgeschichte und "Education Sentimentale" um eine Bibliothek und ein Buch findet die Rezensentin "mit mehr Talent als Tempo" erzählt. Eigentlich hätte sie das Buch sogar ganz unterhaltsam gefunden: "wäre da nicht jener ärgerliche großliterarische Gestus", mit dem der Autor ihr dann auch noch unentwegt Banalitäten serviert hat. Auch stellt sie entnervt fest, dass Autor Zafon so vernarrt in seine Figuren ist, dass ihm darüber die Handlung entgleitet. Seinem Versuch der psychologischen Feinzeichnung sieht sie denn auch "allzu grobe Drastik" gegenüberstehen. Am Ende der Story seien sogar die großen Rätsel zerflossen, die der Autor mit seiner Geschichte vom "Friedhof der vergessenen Bücher" aufgeben wollte. Als unverkennbares Idol Zafons macht die Rezensentin Arturo Perez-Reverte aus. Seine Versuche jedoch, dessen Stil zu imitieren zu können, hält sie für gescheitert.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.10.2003

Das Phantombuch
Carlos Ruiz Zafóns praller Roman „Der Schatten des Windes”
„Ich erinnere mich noch genau an den Morgen, an dem mich mein Vater zum ersten Mal zum Friedhof der Vergessenen Bücher mitnahm. Die ersten Sommertage des Jahres 1945 rieselten dahin, und wir gingen durch die Straßen eines Barcelonas, auf dem ein aschener Himmel lastete und dunstiges Sonnenlicht auf die Rambla de Santa Mónica filterte.” Ein Roman, der mit solchen Sätzen beginnt und dazu noch „Der Schatten des Windes” heißt – kann man ihm widerstehen? Wohl kaum. Zumindest nicht ein Leser, der von Zeit zu Zeit gerne literarisch regrediert und daher anfällig ist für die Reize eines Jugendbuches für Erwachsene.
Daniel heißt der Ich-Erzähler, und er ist zehn Jahre alt, als er sich in einer Sammelstelle für alle Bücher, die keine Leser mehr finden, den Roman „Der Schatten des Windes” von Julián Carax aussuchen darf. Von dem Werk, das er noch am selben Tag verschlingt, ist er so fasziniert, dass er unbedingt mehr, als der Klappentext verrät, über den um die Jahrhundertwende geborenen Autor wissen und vor allem alles von ihm lesen will. Das aber erweist sich trotz …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.07.2003

Labyrinth ohne Ausgang
Durch den Wind: Carlos Ruiz Zafóns Roman buhlt um Leserliebe

Es gibt einen spanischen Schriftsteller, der schreibt spannende Geschichten im Dutzend, in denen es vor farbenprächtig ausgeschmückten Mantel-und-Degen-Kulissen vor allem um zweierlei geht, nämlich um die Macht der Bücher und die der Liebe, und wozu diese beiden uns verleiten. In seinem "Club Dumas" etwa gerät ein Bücherjäger auf seiner Suche nach bibliophilen Kostbarkeiten nicht nur an ein verschollen geglaubtes Kapitel der "Drei Musketiere", sondern auch in einen Zirkel, dessen zwielichtige Mitglieder für ihre Verbrechen mit Vorliebe in die Rollen berühmter Romanfiguren schlüpfen. Der Autor versteht seinen Roman als Hommage an die Literatur, doch damit ihm die Leser in all den Zitaten und Querverweisen auch brav bei der Stange bleiben, erzählt er ihnen vordergründig eine Detektivgeschichte. Der Dichter heißt Arturo Pérez-Reverte, ist Mitglied der Königlich-Spanischen Akademie für Sprache, in seiner Heimat ein Bestsellerautor und auch bei uns kein Unbekannter. Seine Motive sind ihm in Fleisch und Blut übergegangen: Bereits als Knabe lernte er fechten, …

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"Sie werden alles liegenlassen und nicht aufhören, bevor Sie fertig geworden sind!"<br/><br/>Joschka Fischer in LESEN!<br/><br/>
Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und lebt heute in Los Angeles. Schon als 10-jähriger verfasste er unheimliche Geschichten, und mit phantastischen Schauerromanen für Jugendliche feierte er später seine ersten großen Erfolge als Autor. Weltbekannt wurde Ruiz Zafón mit seinem ersten Roman für Erwachsene, »Der Schatten des Windes«.

Kundenbewertungen zu "Der Schatten des Windes" von "Carlos Ruiz Zafon"

52 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 52 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von T. Wilhelm aus Baden-Württemberg am 16.07.2011 ***** sehr gut
Ein vielschichtiges Buch in dem die Erzählebenen wie ein Spiegel im Spiegel immer weiter miteinander verquickt werden, bis man selbst glaubt, schon Teil des Buches zu sein. Und mittendrin ein ungelöstes Rätsel, das anfangs fast phantastisch anmutet und am Ende eine Kriminalgeschichte ist. Das Buch nimmt an jeder Ecke eine neue Wendung, zeigt neue Beziehungsgeflechte auf, rückt neue Personen in den Mittelpunkt, bis Daniel Sempere, die Hauptperson des Romans, eingebettet ist in Familientragödien, Liebesgeschichten und politische Wirren. Eigentlich ein ausgezeichnetes Buch, aber ihm fehlt etwas... Tempo!
Wer jedoch die Zeit ein wenig anhalten möchte, um die Beschreibungen Barcelonas zu schmecken - der wird in diesem Buch einen ausgezeichneten Weggefährten finden.

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Bewertung von meike aus Gemünden am Main am 13.05.2011 ***** ausgezeichnet
Daniel ist 10 Jahre alt, als sein Vater ihm den geheimnisvollen „Friedhof der vergessenen Bücher" zeigt. Bei seinem ersten Besuch übernimmt Daniel die Patenschaft für das Buch „Die Schatten des Windes" von einem gewissen Julian Carax.
Schon bald sind viele einflussreiche Leute der barceloneser Gesellschaft hinter Daniel und dem Buch her. Auch Jemand, der der Figur des Teufels in dem Buch von Carax ähnelt. Auf der Suche nach Carax droht Daniel seine große Liebe zu verlieren, jedoch ein neuer unerwarteter Verbündeter hilft ihm beim Aufrollen längst vergangener Geschichten, die besser hätten verborgen bleiben sollen.
Selten hat mich ein Buch so in seinen Bann gezogen! Carlos Ruiz Zafón erzählt die Geschichte so lebendig das man in ihr vertieft und ein Stück weit die Realität vergisst. Als das Buch nach 560 Seiten endete, war man richtig traurig, dass es nicht noch weiter 500 Seiten gibt.
Dieses Buch kann man nur weiterempfehlen, da es Bücher dieser Art nicht häufig gibt, ich meine Bücher die einen mitreißen und unterhaltsamer als das Fernsehen sind - also räumt den Gameboy weg und lest dieses Buch!!

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Bewertung von Nami aus P am 09.12.2010 ***** ausgezeichnet
Die Geschichte eines Jungen, der sich langsam zum Erwachsenen entwickelt, eigebettet in einer spannenden Enthüllungsgeschichte, fesselt den Leser des Romans ab der ersten Seite. Nicht nur Bücherliebhaber, sonder auch Spanien- und Geschichtsinterressierte finden sich in diesem Roman wieder. Die Erzählung ist sehr vielseitig und wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Sehr empfehlenswert!

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 14.10.2010 ***** ausgezeichnet
Ein Vater, Buchhändler aus Leidenschaft, nimmt seinen Sohn zu einem geheimen Ort mit: Dem Friedhof der vergessenen Bücher. Als der Sohn Daniel diesen Ort betritt, ist er fasziniert, er irrt Lange durch die Labyrinthe, um sich schließlich ein Buch auszusuchen für das er die Verantwortung übernehmen soll. Er greift nach "Der Schatten des Windes" von Julián Carax. Ein Autor, unbekannt zunächst, über den er aber mehr erfahren möchte. Er macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Autor, will wissen, wer dieser Mensch war, was ihm widerfahren ist, warum nur noch so wenige Exemplare seiner Bücher erhalten sind. Was als Spiel beginnt, wird rasch zur Gefahr, als ein Furcht einflößender Mann auftaucht, der hinter Daniels Exemplar her ist.

Zafon versteht es sowohl seine Charaktere als auch die Geschichte langsam und schrittweise aufzubauen. Das eher sachte Tempo ist auch nötig, um alle Zusammenhänge zu erblicken. Für mich ist dies ein Buch, um sich darin zu verlieren, weit weg von der Realität. Wenn man geduldig und beharrlich ist, wird man durch schöne Sprache belohnt.

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Bewertung von Tofu aus Bad Berka am 03.08.2010 ***** sehr gut
Jeder stirbt einmal. Jeder, auch Bücher, welche dann, wenn sie in Vergessenheit geraten sind, einen neuen Platz in den verstaubten Regalen eines unbekannten Ortes finden: Der Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort wo sie nur darauf warten bis jemand vorbei kommt und sie wieder zum Leben erweckt.
Genau so wartet auch still das Buch "Der Schatten des Windes" in diesen Schränken, versteckt hinter den Wänden welche in Barcelona stehen, bis der zehnjährige Daniel Sempere, eines Tages, mit seinem Vater, ein Buchhändler, den „Friedhof der Vergessenen Bücher“betritt, wo ihm auch sofort eben jenes mysteriöse Buch in die Hände fällt. Doch erst nach ein paar Jahren soll Daniel merken wie sehr das Buch sein Leben in Anspruch nimmt, sodass er sich ganz der Suche nach dem geheimnisvollen Autoren des Meisterstückes, Julian Carax, hingibt. Und ehe er es sich versieht, verstricken sich allmählich sein Schicksal und das von Julian zu einem riesigen Spinnennetz in dem es um Leben und Tot geht. Und langsam muss sich Daniel die Frage stellen welches Leben er mehr lieb?
Dieser Roman ist ein wunderbares Puzzelspiel und überzeugt gleich anfangs mit seiner mysteriösen Seite, als Daniel den „Friedhof der Vergessenen Bücher“ entdeckt.
Jedoch nach diesem tollen Auftakt, nimmt die Handlung einen eher schleppenden Verlauf, in dem man sehr viel über die Lebenssituation, Umfeld und Beziehungen zu anderen Menschen von Daniel erfährt, was auf Dauer etwas Langwierig erscheint, sodass ab und zu die Spannung verwischt, da einfach zu viele Details auf den Leser einfließen.
Man möchte sagen, dass das Buch einige Anlauf Schwierigkeiten aufweist, jedoch nach den ersten Kapiteln und gleichzeitigem Einfinden in die Geschichte , schließt der Roman einen völlig in den Bann. Das liegt mitunter an den sehr liebevoll gestalteten Charakteren die Daniel auf seiner bizarren Reise durch die Vergangenheit begegnet. Jede Person hat ihre eigen Arten und Besonderheiten, wobei sich Carlos Zafón sehr darum bemüht diese sehr menschlich handeln und fühlen zulassen, was ihm in allen Punkten gelungen ist. Ebenso das Darstellen von den Beziehungen zueinander. So bekommt man doch sehr gut mit wie eng Daniel mit seinem Vater zusammengewachsen ist, wie Daniel zu Fermin steht, oder was er mit Julian Carax zu schaffen hat. Und obwohl sie manchmal nicht agierten, ließ das Buch dennoch den Eindruck das immer etwas im Hintergrund bewegte. Der Gesamten Handlung hängt eine mysteriöse, düstere Stimmung an, die gut zu ihr passt und ganz nebenbei erfährt man auch ein wenig über die Geschichte von Barcelona, während der Zeit des Francoregimes. Schlussendlich empfehle ich den „Schatten des Windes“ jedem weiter, der auf eine wenig andere Verfolgungsjagd gespannt ist und Freude daran hat einer äußerst komplexen und durchdachten Handlung zu lauschen.

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Bewertung von Kitkatja aus Heidelberg am 31.07.2010 ***** sehr gut
Ein wundervolles Buch, dass sowohl eine spannende Geschichte enthält, als auch einen kleinen Überblick über die Zeit Franco´s verschafft.

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Bewertung von Lola aus Gebesee am 26.06.2010 ***** weniger gut
Der Junge Daniel darf sich aus einer geheimen Bibliothek ein beliebiges Buch mitnehmen, das er in Ehren halten soll.

Dieses Buch ist von einem Autor geschrieben worden, um den es Geheimnisse gibt. Da soll es z.B. einen Mann geben, der maskiert all die Bücher des Autor raubt, um sie zu vernichten...
Mir zu langatmig, auch wenn die Sprache eine schöne und stilvolle ist. Gut, dass es geliehen war. Über die Seite 43 habe ich es nicht hinaus geschafft. Und bis zu dieser Seite ist mir auch keinerlei Spannung entgegen gekommen, was z.B. diesen mysteriösen Mann betrifft... Also ich empfehle es nicht.

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Bewertung von Parpar aus Sauerland am 14.05.2010 ***** ausgezeichnet
Gibt es ein Buch, wo ihr je das Gefühl hattet es wäre nur für euch geschrieben?
Daniel , die Hauptfigur, hatte dieses Gefühl.
Man liest, wie er groß wird. Wie seine Gedanken erwachsen werden.
Es ist zwar leicht vorraus schaubar - aber trotzdem musste man in einigen Situationen einfach den Atem anhalten.

Das Buch ist einsame Spitze. Ich hatte mehrere male eine Gänsehaut.

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Bewertung von justine aus Xanten am 26.04.2010 ***** ausgezeichnet
Daniel Sempere ist zehn Jahre alt, als ihm sein Vater einen besonderen Ort zeigt. Den "Friedhof der vergessenen Bücher". Daniel darf sich dort ein Buch aussuchen. Er wählt "Der Schatten des Windes", ein Roman von dem Autor Julián Carax, der vor vielen Jahren mysteriös in Paris verschwand. Daniel ist an der Geschichte des Autors sehr interessiert und stellt Nachforschungen an. Er ist immer noch damit beschäftigt, als er schon fast Erwachsen ist. Doch er nähert sich dem Geheimnis von Julián Carax, bemerkt aber nicht, dass er sich selber auf immer dünneren Eis befindet.
Der Schatten des Windes ist ein ungewöhnliches, perfektes Buch. Es beinhaltet einfach alles. Von Spannung, Humor und Liebe ist genug da. Es nimmt den Leser mit auf eine ungewöhnliche Reise. Man will das Buch einfach nicht mehr aus der Hand geben.

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Bewertung von OMcDKK 1 aus Wiesbaden am 10.04.2010 ***** ausgezeichnet
Spannende Unterhaltung auf hohem Niveau-als Lesevergnügen sehr zu empfehlen!

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