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| Bewertung von McFayden aus St. Ingbert am 13.04.2012 | |
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Der Regler, alias Gabriel Tretjak, ist bei seinen Kunden bekannt und beliebt dafür, Dinge zu regeln, die sie selbst nicht klären können oder wollen – sei es eine Scheidung oder die Entlassung eines Mitarbeiters. Er agiert im Verborgenen und stets zum Wohle seiner Klienten. Dann wird ein renommierter Hirnforscher ermordet und die Spur führt zum Regler. Nun gilt es für ihn seine eigenen Probleme zu regeln, die ihn tief in seine verdrängte Vergangenheit führen und ihn erkennen lassen, dass er durchaus Feinde hat... Leider kam beim Lesen die erhoffte Spannung nicht auf. Für mich waren die Ausführungen und Rückblenden in Tretjaks Leben zu langatmig und teils auch schlichtweg zu ausschweifend. Sicherlich, sie sind Bestandteil der Geschichte und auch erforderlich um den Regler kennenzulernen, doch dieser gewählte Aufbau des Buches war für mich eher verwirrend. Hinzu kommen noch die vielen unerwarteten Wendungen, die dieses Gefühl weiter verstärken. Daher mein Fazit: Ein hoch gelobtes Buch, das mich trotz der positiven Kritiken nicht überzeugen konnte. |
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| Bewertung von Sonea84 aus Rastede am 06.10.2011 | |
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Gabriel Tretjak ist der Regler. Ich finde ihn recht charmant, auch wenn er gefühlsmäßig gerne in seiner eigenen Welt lebt. Ihn kann man anrufen, wenn man etwas geregelt haben möchte, was man sich selber nicht zutraut. Gabriel "regelt" z.B. einmal eine Trennung, aber zeitgleich hilft er dem "Getrennten" bei seiner Arbeit Mißstände aufzudecken und die Karriereleiter hoch zu klettern. Er selber sagt, er versucht immer alles so zu regeln, dass alle Beteiligten glücklich sind. Man staunt schon im Buch darüber, wenn Gabriel einfach so einen Mann anspricht und diesem erklärt was dieser denn heute Morgen zum Früstück hatte. Die Art vom "Regler" ist bestimmt, aber auch charmant. Bildlich hatte ich immer wieder so eine Art "Gentleman" wie James Bond im Kopf. Als Gabriel gerade wieder eines seiner "Arbeitsgespräche" führt, bekommt er einen myteriösen Anruf. Ersteinmal kann er sich nicht entsinnen, wer wissen könnte wo er sich gerade aufhält und dann ist diese Nachricht recht kryptisch gehalten. Als dann ein Toter auftaucht, den Gabriel nicht nur kannte, sondern auch etwas mit dieser Nachricht zu tun hat beginnt das Katz-und-Maus-Spiel. Vielmehr kann ich hierzu leider nicht sagen, um die Spannung nicht weg zu nehmen. Es sei nur gesagt, es wird rasant und spannend! Ich konnte es immer kaun erwarten die Seiten um zu blättern. Die Morde sind recht ausführlich beschrieben und sagen wir mal "nicht ganz normal". Vielleicht würde ich Lesern, die kein Blut vertragen von diesem Buch abraten. Es fließt zwar nicht in Strömen, aber wie gesagt, die Morde sind recht "nett" beschrieben. Das Tolle an diesem Buch sind die vielen vielen Irrungen und Wirrungen auf die uns der Autor führt. Uns dann kommenimmer wieder noch Zusammenhänge ans Licht, mit denen man im Leben nicht gerechnet hat. Die Story nimmt viele schnelle Wendungen. Nach vielem Hin-und-Her ist man dann total von den Socken, wenn man erkennt was und wer hinter all dem steckt. Und trotzdem bleiben einige Fragen offen. Aber das fand ich nicht so schlimm. Vieles wichtige wurde geklärt und auf das was man noch wissen möchte kann man sich dann ja im nächsten Band freuen. Es ist nicht so, dass man als Leser nach Beendigung des Buches ratlos davor sitzt. Ich würde sagen, es ist nach diesem buch nur erstmal schwer ein neues Buch zu lesen, weil man hiervon einfach nur "geflasht" ist! Ich bin restlos begeistert und bin froh, dass ich mir dieses Buch gekauft habe! Ich empfehle es allen, die gerne einen guten und intelligenten Thriller mit Verwirrspiel lesen. |
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| Bewertung von Jana aus Aachen am 22.07.2011 | |
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Hält nicht, was er verspricht (Thriller) Wird mir aber wohl in Erinnerung bleiben, da zuviele Fragen unbeantwortet sind. Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das die Erwartungshaltung an einen Thriller nicht erfüllt. Hatte oftmals das Gefühl, die "Thrillerhandlung" gehört nicht zur Geschichte und die eigentliche Geschichte kommt nicht zu Wort. |
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Bewertung von Max aus Penzberg am 12.07.2011 |
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Ich wüsste zu gerne, wer Max Landorff ist, aber da hüllt sich der Verlag ja in Schweigen. Jedenfalls jemand, der sich gut in München und dort speziell im Lehel auskennt, der gerne gut isst und nach Norditalien fährt und ansonsten sich auch in teuren Ressorts in den exotischen Teilen der Welt auskennt. Und jemand, der gerne ein richtig cooles Alterego hätte, so ein richtiger James Bond Typ, den nichts aus der Fassung bringt, der immer über das ausgefeilteste technische Equipment verfügt und mit wenigen Telefonaten und Mails (natürlich übers Smartphone) richtig komplizierte Dinge regelt. So einer ist jedenfalls Gabriel Tretjak, der Regler. Nur als dann bestialische Morde passieren und die Spuren immer wieder zu ihm führen, wirds dann doch etwas eng für den Held. Natürlich kommt auch eine äußerst attraktive Finanzbeamtin ins Spiel, bei der nicht nur der ermittelnde Kommissar zweifelt, dass sie irgendetwas mit dem Finanzamt zu tun haben könnte - nur der Regler tappt ihr nichts ahnend hinterher. Alles in allem fängt der "perfideste Thriller des Jahres" ziemlich steil an, hat aber dann doch seine Schwächen. Nette Lektüre für zwischendurch. |
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| Bewertung von evelynmartina am 08.06.2011 | |
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Wer möchte, dass etwas für ihn erledigt wird, wer jemanden braucht, der unangenehme Dinge professionell und unspektakulär aus dem Weg räumt, wer vielleicht sogar sein Leben verändern will, dies aber alleine nicht schafft, der greife zur Visitenkarte, die dem Thrillerdebüt "Der Regler" von Max Landorff beiliegt, und besuche die angegebene Internetadresse, um mehr über einen Mann zu erfahren, der sein Geld mit Kontrolle und Manipulation von Menschen verdient. Doch leider tröstet ein gelungener, wenn auch nicht neuer PR-Gag nicht über eine Neuveröffentlichung hinweg, die meiner Meinung nach nicht hält, was ihre Werbung verspricht. In der Geschichte geht es um Gabriel Tretjak, den Regler, der Strippen zieht, Intrigen spinnt, Lebenswege korrigiert und nahezu jeden Wunsch seiner Kunden erfüllt. Als ein Hirnforscher ermordet wird, gerät er ins Visier der Polizeiermittlungen, wird sozusagen geregelt und mit einer Vergangenheit konfrontiert, mit der er eigentlich nichts mehr zu tun haben wollte. Klingt interessant? Durchaus, die Thematik könnte für Spannung und Nervenkitzel sorgen, wäre da nicht ihre ziemlich verworrene Umsetzung. Viele Handlungsstränge, viele Figuren und ständige Orts- und Personenwechsel machen es dem Leser nicht leicht, dem Verlauf des Geschehens zu folgen. Obwohl Max Landorff in einem anspruchslosen Stil erzählt, auf blutrünstige Details verzichtet und das Handwerkszeug eines Thrillerautors gezielt einsetzt, wollte sich bei mir die erhoffte Begeisterung nicht einstellen. Neben der Geradlinigkeit der Handlung habe ich eindeutig wirkliche Sympathieträger vermisst, mit denen ich hätte mitfiebern können. Der Regler erscheint in meinen Augen zu inaktiv und unnahbar, die anderen Charakteren werden überwiegend oberflächlich dargestellt. Ein Thriller- und Krimifan wird zudem den Mörder schnell entlarven. Hintergründe und Zusammenhänge überraschen dann zwar und sind durchdacht, wirken trotzdem verschwommen und überkonstruiert. Dass der Autor am Schluss einige Fragen bewusst offen lässt und den Kreis nicht ganz schließt, hat mich ebenfalls nicht überzeugt. Als "Der perfideste deutsche Thriller des Jahres" wird das Buch angepriesen, ich habe in diesem Jahr bereits Thriller gelesen, auf die benannte Eigenschaft besser zutrifft. Möglicherweise werde ich von diesem Werk den Titel im Gedächtnis behalten, und dass der deutsche Autor unter einem Pseudonym schreibt, daher wenig über ihn in Erfahrung zu bringen ist. Mit Sicherheit werde ich den Inhalt schnell vergessen haben. |
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| Bewertung von LiteraturFee aus Hösbach am 06.06.2011 | |
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Die Aufmachung des Buches finde ich jetzt nicht sooo herausragend. Ehrlich im Buchladen wäre ich daran vorbei gegangen. Aber das Format ist super! Liegt gut in der Hand, richtig bequem. Auf den ersten 100 Seiten lernt man verdammt viele Charaktere kennen und es geschehen auch gleich zwei Morde. Also ein spannender Start . Von der eigentlichen Hauptperson, dem Regler, erfährt man nicht ganz so viel, aber es ist schon klar, dass die einzelnen Erzählstränge irgendwie in Verbindung mit ihm stehen. Danach wabbert das Buch irgendwie nur noch so daher. Das ständige Hin und Her der einzelnen Personen und Orte strengt ganz schön an und ist zunehmend verwirrend. Ab Seite 202 findet ein herber Bruch statt. Der Schreibstil ändert sich, was in meinen Augen sehr gewöhnungsbedürftig war, aber gut. Der Autor versucht die Spannung zu halten bzw. weiter auszubauen, was ihm leider nicht ausreichend gelingt. Der Regler ist hauptsächlich nur ein passives Opfer einer schizophrenen Stalkerin. Einige Passagen waren völlig unwichtig, wichtige hingegen fanden nicht genug Beachtung. Hinzu kommt bedauerlicherweise die Tatsache, dass am Ende des Buches mehr Fragen offen geblieben sind als Tatsachen geklärt wurden und sich dadurch große unbefriedigte Verwirrtheit breit machte. Ich hatte nach Klappentext und Inhalt etwas völlig anderes, interessanteres und aufklärenderes erwartet. Auch wenn zeitweise Spannung aufkam lautet mein Endfazit: absolut unbefriedigend. Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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