Der Metzger sieht rot / Willibald Adrian Metzger Bd.2 - Raab, Thomas

Thomas Raab 

Der Metzger sieht rot / Willibald Adrian Metzger Bd.2

Kriminalroman

Broschiertes Buch
 
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Der Metzger sieht rot / Willibald Adrian Metzger Bd.2

Was tut man nicht alles aus Liebe? Willibald Adrian Metzger zum Beispiel, der feinsinnige Restaurator, überwindet seine Abneigung gegen Massenveranstaltungen und begleitet seine heiß verehrte Danjela zu einem Heimspiel ihrer Lieblingsmannschaft - mit tragischem Ende. Denn auch der Tod löst diesmal seine Eintrittskarte und zeigt auf dem Spielfeld die finale Rote Karte. Als tags darauf überdies Danjela ihrer Neugierde zum Opfer fällt, ist es vorbei mit der Gelassenheit des Willibald Adrian Metzger. Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und findet dabei etwas erschreckend anderes.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 320 S.
  • Seitenzahl: 319
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 121mm x 25mm
  • Gewicht: 262g
  • ISBN-13: 9783492254632
  • ISBN-10: 3492254632
  • Best.Nr.: 26250983
»Thomas Raab ist ein großartiger Erzähler, sein Krimi ein milieustarkes Stück, atmosphärisch dicht und bevölkert mit glänzend charakterisierten Figuren Wiener Schmäh inklusive. Ein Krimi, der mächtig Spaß macht auch ohne atemlose Action.« Münchner Merkur »Raab hat seinen eigenen Stil, eine eigensinnige Figur und eine eigene Weltsicht gefunden. Und das ist gut so!« Die Berliner Literaturkritik »Ein spannendes Vergnügen für Fußballfreunde und Gegner gleichermaßen.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung »In Österreich längst Kult, hier noch ein Geheimtipp.« In das Starmagazin »Es geht wieder höchlichst skurril zu in dieser als Krimi getarnten Sittengeschichte Österreichs, in der Feingeist Metzger auch gern einmal Homer zitiert, alle anderen Figuren allenfalls aus Groschenheften und grotesken Zeitungen. Aus dieser Spannung zwischen Hochkultur und Tumbheit schlägt der Roman viel komisches Kapital. Spannend liest er sich dennoch durchgehend.« Die Welt »Spitzig, spritzig, schwarz wie ein Kurzer . Ein richtiger Schmäh eben, dessen Definition in Wikipedia jemand verfasst haben muss, der just vorher einen Thomas-Raab-Krimi gelesen hat: der den Bewohnern Wiens zugesprochene Humor oder der damit verbundene Gemütszustand: oft etwas melancholisch oder morbid, humoristisch-verharmlosend, mitunter leicht arglistig und boshaft, oft grantelnd, meist freundlich. Einen scharfen, genauen Blick hat Raab, trotzdem scheint er im Grunde seines Herzens ein Menschenfreund zu sein. Denn sein Willibald Adrian Metzger, penibler, scheuer Restaurator und nach Bedarf auch Rechercheur, ist ein Mann zum Mögen.« Frankfurter Rundschau »Gelungene Milieuschilderungen und sprachliche Experimentierfreudigkeit paaren sich mit einer abwechslungsreichen Geschichte über Liebe und Gewalt.« Der Falter »In Der Metzger sieht rot , rot wie die Vereinsfarbe, bleibt wieder ordentlich Platz für schöne Umwege. Und die Sätze, die ganzen Sätze, erfreuen wie einst die Satzfetzen in den Krimis von Wolf Haas.« Kurier »Raabs liebevolle Figurenzeichnung und sein trocken-sarkastischer Humor wissen zu überzeugen. Dazu führen Alltagsbeobachtungen seinen Anti-Helden Metzger zu nachgerade philosophischen Überlegungen.« Österreich »Der Wiener Thomas Raab ist der neue Krimi-Star. Er erfand den Restaurator Willibald Adrian Metzger und lässt ihn sympathisch und hinterfotzig sein.« Oberösterreichische Nachrichten »So ist ein vielschichtiger, gesellschaftskritischer Roman entstanden, in dem die Krimihandlung gleichsam als Zusatzzuckerl mitläuft.« Wiener Zeitung »Thomas Raab ist einer, der witzig sein kann und Gespür dafür entwickelt, wie man ein Milieu zeichnet, in dem man sich sofort daheim fühlt.« Salzburger Nachrichten »Thomas Raab ist jener österreichischen Tradition verpflichtet, die den Krimi als schrägwinklige Weltkommentierung betreibt. Wie bei Wolf Haas und Heinrich Steinfest entwickelt der Erzähler nicht den Plot, der Plot dient vielmehr dem Erzähler dazu, sich zu entfalten.« Stuttgarter Zeitung »Locker und schräg!« In Das Starmagazin »Bestsellerverdächtig!« Woman

»Thomas Raab ist ein großartiger Erzähler, sein Krimi ein milieustarkes Stück, atmosphärisch dicht und bevölkert mit glänzend charakterisierten Figuren Wiener Schmäh inklusive. Ein Krimi, der mächtig Spaß macht auch ohne atemlose Action.« Münchner Merkur »Raab hat seinen eigenen Stil, eine eigensinnige Figur und eine eigene Weltsicht gefunden. Und das ist gut so!« Die Berliner Literaturkritik »Ein spannendes Vergnügen für Fußballfreunde und Gegner gleichermaßen.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung »In Österreich längst Kult, hier noch ein Geheimtipp.« In das Starmagazin »Es geht wieder höchlichst skurril zu in dieser als Krimi getarnten Sittengeschichte Österreichs, in der Feingeist Metzger auch gern einmal Homer zitiert, alle anderen Figuren allenfalls aus Groschenheften und grotesken Zeitungen. Aus dieser Spannung zwischen Hochkultur und Tumbheit schlägt der Roman viel komisches Kapital. Spannend liest er sich dennoch durchgehend.« Die Welt »Spitzig, spritzig, schwarz

Pressestimmen zu "Der Metzger muss nachsitzen": "Romandebüt eines großartigen Erzählers." (WAZ) "Thomas Raab darf in einer Reihe herrlich schräger österreichischer Krimi-Autoren ... begrüßt werden." (Frankfurter Rundschau) "Ein ausgewachsener Krimi mit Atmosphäre." (Der Standard) "Der Krimi macht großen Spaß!" (Kurier) "Für alle, die also an Brenner-Entzugserscheinungen leiden, das perfekte Buch." (Presse) "Angedroht sind weitere Metzger-Romane - und das zu hören, ist eine leibande Freud'." (Main-Echo) "Für Leser etwas schräger Krimis sehr zu empfehlen." (Buchprofile) "Absoluter Urlaubssonnenlesestoff - aufhören unmöglich - ist ,Der Metzger muss nachsitzen' von Thomas Raab." (Freundin) "Die Entdeckung des Jahres." (TatOrt)
Thomas Raab, geboren 1970, lebt mit seiner Familie als Sänger, Komponist und Autor in Wien. Mit dem Restaurator Willibald Adrian Metzger schuf er nicht nur einen der originellsten Ermittler der Krimiszene, sondern auch einen der erfolgreichsten: Nominiert für den Friedrich-Glauser- und den Leo-Perutz-Preis stürmten alle Metzger-Bände die österreichischen Bestsellerlisten. Bislang erschienen »Der Metzger sieht rot«, »Der Metzger geht fremd« und zuletzt »Der Metzger holt den Teufel«. Weiteres zum Autor: www.thomasraab.com

Kundenbewertungen zu "Der Metzger sieht rot / Willibald Adrian Metzger Bd.2"

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Bewertung von sabatayn76 am 19.07.2010 ***** sehr gut
Der vergegenständlichte Messias, die finale Rote Karte und wohlstandsverwahrloste Mitteleuropäer

Inhalt:
Willibald Adrian Metzger, seines Zeichens Massenveranstaltungsverweigerer, begleitet seine Danjela zum Fußballspiel Kicker Saurias gegen SK Athletik Süd. Ganz verstehen kann er den Kampf um die Kunststoffkugel nicht, und als es dann noch zu rassistischen Kommentaren kommt, ist er entsetzt. Doch es kommt noch schlimmer, denn in der zweiten Halbzeit fällt plötzlich der Torwart tot um. Kurz darauf wird die auf eigene Faust recherchierende und in dubiosen Kneipen herumschnüffelnde Danjela überfallen und befindet sich schließlich komatös auf der Intensivstation. Wer steckt hinter dieser feigen Tat? In welchem Zusammenhang steht diese zum Tod des Torwarts?

Mein Eindruck:
'Der Metzger sieht rot' ist mein dritter Metzger-Roman. Raabs Sprache ist nach wie vor ungewöhnlich und braucht ein wenig Zeit und Konzentration, um sich einzulesen. Der Wiener Schmäh ist köstlich, und Raabs boshafter Humor hat mich mehrere Male kichern lassen ('Logisch, dass Kwabena Owuso beim Beginn der zweiten Hälfte einen Begrüßungsapplaus abbekommt, den er sein Lebtag nicht mehr vergessen wird - lang braucht er sich den aber gar nicht zu merken.'). Zudem ist der Metzger so urig, kauzig, manchmal ein wenig trottelig und dann wieder ungeheuer spitzfindig, dass man ihn einfach gern haben muss.
Das Ende/die Auflösung fand ich etwas enttäuschend, aber alles in allem ist 'Der Metzger sieht rot' mein bisheriger Lieblings-Metzger.

Mein Resümee:
Spannend, oft tiefgründig, unterhaltsam, klug.

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Bewertung von Lisega am 30.11.2009 ***** gut
Ein interessanter Fall, ein sehr ungewöhnlicher und eigentlich ungewollter Ermittler, liebenswerte Charaktere, reichlich Wiener Schmäh und Lokalkolorit - das sind alles Punkte, die für diesen Krimi sprechen, und trotzdem ist es mir sehr schwer gefallen, mich in dieses Buch einzulesen und darin einzutauchen. Der Grund: Thomas Raabs doch sehr sperrige Sprache. Anfangs habe ich mich immer wieder gefragt, ob das nun virtuose Sprachkunst ist oder doch nur einfach gewollt skurrile Satzverschachtelungen sind, die halt humorvoll wirken sollen. Irgendwann habe ich mich an den Stil gewöhnt und konnte dann auch die schräge Geschichte genießen. Die hebt sich wirklich wohltuend vom sonstigen Krimi-Einerlei ab: Der mysteriöse Tod des Torwarts ihres Lieblingsvereins weckt das Interesse von Danjela Djurkovic, die bei ihren privaten Schnüffeleien an die Falschen gerät und brutal zusammengeschlagen wird. Ihr Freund Willibald Adrian Metzger, eigentlich Restaurator und Fußballhasser, hört sich daraufhin selbst um - wenn er nicht gerade am Krankenbett seiner im Koma liegenden Angebeteten wacht oder sich um ihren Hund kümmert. Doch die Machenschaften im Fußballmilieu, auf die er stößt, hätte er sich nicht einmal im Traum vorstellen können ...

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