Der mechanische Prinz - Steinhöfel, Andreas

Andreas Steinhöfel 

Der mechanische Prinz

Auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR, Radio Bremen, Frühjahr 2003

Gebundenes Buch
 
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Der mechanische Prinz

Eine einmalige Chance!

Niemand interessiert sich für Max. Nicht einmal seine Eltern, so scheint es ihm. Eines Morgens erhält er jedoch vor der U-Bahn von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk - ein goldenes Ticket, mit dem er an Orte reisen kann, an die nur Auserwählte kommen: die Refugien. Dort kann sich Max seiner Traurigkeit, seinen Ängsten, seiner Wut stellen. Gelingt die Reise, wird er sein Leben verändern und sein Herz retten können. Versagt er aber, wird der mechanische Prinz, der Herrscher über die Refugien, ein schreckliches Pfand von ihm einbehalten. Und der Prinz ist nicht sein gefährlichster Gegner...


Produktinformation

  • Verlag: Carlsen
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 270 S.
  • Seitenzahl: 270
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 142mm x 26mm
  • Gewicht: 486g
  • ISBN-13: 9783551581129
  • ISBN-10: 3551581126
  • Best.Nr.: 11228734
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.03.2003

Mit dem goldenen Ticket in die Unterwelt
Eine phantastische Erzählung über eine Reise in die eigene Seele
Max erzählt dem Schriftsteller Andreas Steinhöfel seine Geschichte, damit er sie veröffentlicht und andere Kinder hoffen können: Darauf, dass auch sie ein goldenes Ticket für die Fahrt in die Unterwelt bekommen, um dem mechanischen Prinzen gewachsen zu sein und ihr Herz retten zu können.
Max will Kindern Mut machen, die in einer so schlimmen Situation sind, wie er es war. Die darum auch in Gefahr sind, dass ihre Seele irreparablen Schaden nimmt. Das goldene Ticket ist die Eintrittskarte in phantastische „Refugien” und die auserwählten Ticket-Besitzer erreichen sie über geheimnisvolle U-Bahn-Stationen in Berlin. Wenn sie ein Abenteuer erfolgreich bestanden haben, bekommen sie „Herzfinster”, sehr wirkungsvolle Mittel um den Wettlauf ums eigene Herz gegen den Eisenvogel zu gewinnen.
„Sein Herz retten” ist ein Bild für die Rettung der seelischen Gesundheit. Max selbst hat sich immer eingeredet, dass es ihm eigentlich gut geht, auch wenn seine Eltern sehr wenig Zeit für ihn haben. Schließlich ist er weder ein hungerndes Kind in Afrika …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.04.2003

Peter Pan und die Currywurst
Andreas Steinhöfel macht aus Berlin eine Fantasy-Stadt

Der Mauerfall und die wiedergewonnene Hauptstadtfunktion haben Berlin auch für Jugendbuchautoren interessant gemacht. Andreas Steinhöfel nutzt in seiner neuen Erzählung das Labyrinth des Berliner U- und S-Bahn-Plans als literarisches Regelwerk, als inspirierenden Topos und als Handlungsort. Das ist ein glücklicher Griff, da die Berliner U-Bahn einer der bedeutenden poetischen Orte der Moderne ist. Steinhöfels Held Max bekommt ein goldenes Ticket geschenkt, mit dem er an einem sonst unsichtbaren veralteten Bahnhof zwischen Hohenzollernplatz und Spichernstraße aus- und in phantastische Refugien umsteigen kann. Die U-Bahn fuhr jahrzehntelang durch Geisterbahnhöfe, und obendrein gab es bis in die späten fünfziger Jahre tatsächlich einen Bahnhof zwischen Hohenzollernplatz und Wittenbergplatz, den Nürnberger Platz, der dann beim Ausbau des U-Bahn-Netzes durch die beiden Stationen Spichern- und Augsburger Straße ersetzt wurde.

Das sind aber schon Steinhöfels subtilste Annäherungen an den realen historischen Ort. Die mütterliche Currywurst-Wirtin im …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Zwiespältig bis negativ ist der Eindruck, den Rezensentin Gundel Mattenklott von Steinhöfels neuem Jugendroman hat. Zwar gefällt ihr, dass der Autor das Labyrinth des Berliner U- und S-Bahn-Plans als literarisches Regelwerk, inspirierenden Topos und Handlungsort nutzt. Doch nach einem gelungenen Auftakt und einigen reizvollen Details verspürt die Rezensentin den dringenden Wunsch, die Geschichte möge noch einmal starten, diesmal zu einem anderen Verlauf. Nicht nur, dass der Autor Berlin nicht gut genug kenne, um souverän mit den Subtexten der Stadt zu spielen, es unterlaufen ihm auch sachliche Fehler, lesen wir. Einige Figuren scheinen der Rezensentin aus der "Requisite des Folklore-Kitschs" zu stammen. Den Helden der Geschichte sieht die Rezensentin im Buch durch eine unterirdische Mythen- und Märchenwelt reisen, wo ihm neben allerlei Fantasie- und Fantasy-Wesen vor allem der mechanische Prinz begegnet, "ein androgyner Eisenherz". Doch der Prinz und sein ehrgeiziger Schöpfer (Autor Steinhöfel nämlich) machen der Rezensentin zu viele große Worte, die sie auch ziemlich ungeeignet findet für das intertextuelle Spiel, mit dem die Geschichte aufgerüstet sei.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Steinhöfels Figuren sind auf schmerzvolle Weise real, greifbar, gegenwärtig.'' (Hanns Riffel/ amazon.de)

»Steinhöfels Figuren sind auf schmerzvolle Weise real, greifbar, gegenwärtig."« Hanns Riffel/ amazon.de

"Der mechanische Prinz ist eine schöne Trostgeschichte, ein Angstfresser, für alle Kinder, die sich so wie Max fühlen, ungeliebt, einsam und allein." (Der Tagesspiegel)<br/><br/>"Ein gelungenes Bild für Schicksal und individuelle Verantwortlichkeit." (Süddeutsche Zeitung)<br/><br/>"Ein Buch wie ein actionreiches Computerspiel." (Focus)
Andreas Steinhöfel, geb. 1962, Studium der Anglistik, Amerikanistik und Medienwissenschaften in Marburg. Tätig als Übersetzer, schreibt Drehbücher und rezensiert Jugendliteratur für die FAZ und DIE ZEIT. Zahlreiche Veröffentlichungen von Kinder- und Jugendbüchern mit nationaler und internationaler Auszeichnung. 2009 erhielt Andreas Steinhöfel den 'Erich Kästner Preis für Literatur'.

Kundenbewertungen zu "Der mechanische Prinz" von "Andreas Steinhöfel"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Lola aus Gebesee am 19.10.2010 ***** ausgezeichnet
Max, als ein verlorenes und einsames Wesen, tritt in einen schwiriegen und gefährlichen Weg in sein Glück ein. Dabei begriff er, das er nicht das eintigste egalste Kind war. Er lernte Menschen kennen, die den langen weg bestanden hatten, und mit deren Hilfe schaffte er es sein Glück zufinden. Dabei musste er Jan besiegen. Jan ist sein bester Freund gewesen und er hatte alle eigenschaften die Max fehlten. Durch den Tripp in die Refugien lernte er alle diese eigenschaften für sich hinzu, und Jan war nun im Weg. Er hat ihn und den Mechanischen Prinzen besiegt. Nun fängt ein neues Leben für ihn an...
Das Buch war erschreckend und ich denke es ist viel wahres dabei, leider. Es hat mir sehr gefallen und es ist fantasivoll und einfallsreich geschrieben ! Nicht nur Jugendlichte sollten das lesen sondern auch Erwachsene !

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Bewertung von magistra aus Kirchseeon am 29.06.2010 ***** ausgezeichnet
Max ist, wie er sich selbst nennt, das "egalste Kinder der Welt". Er hat keinen Ärger mit seinen Eltern, aber sie beachten ihn nicht weiter, weil sie so in ihre eigenen Streitereien verstrickt sind. Eines Tages bekommt er ein goldenes Ticket und kann mit der U-Bahn in das Reich des mechanischen Prinzen reisen. Er besucht unterschiedliche Refugien und erlebt teilweise gruselige Sachen, z.B. wie seine Eltern von Insekten aufgefressen werden. Das ist nötig, um ihn von seiner Traurigkeit zu heilen. Ihm stehen seine Freunde bei, aber einer von beiden wird ihn verraten.
Das Buch ist sehr spannend. Man kann sich gut in Max hineinversetzen, da er Probleme hat, die viele Jugendliche kennen. Man kann nicht sagen, dass es ein Fanatsybuch ist, obwohl viele Elemente aus Fantasybüchern auftauchen.
Besonders lustig finde ich die Zwischentexte, wenn sich der Autor mit Max unterhält.

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Bewertung von Lilo aus Frankfurt am 18.05.2010 ***** sehr gut
Als sich Max Eltern mal wieder streiten,zieht Max los um wie des Öfteren mit der U-Bahn durch die Gegend zu fahren.Während er auf die U-Bahn wartend am Bahnsteig steht,spricht ihn ein einarmiger Bettler an und gibt ihm ein goldenes U-Bahnticket.
Als Max eine gewohnte Strecke fährt,sieht er plötzlicheine ihm bisher unbekannte U-Bahnstation,die wie vergessen aussieht.Später fuhr er noch ein paar mal an der gleichen Stelle vorbei,doch die Haltestelle war nicht mehr da.
Nachdem Max mindestens 10mal die Strecke abgefahren hatte,traf er ein Mädchen namens Tanita,die ihm alles erklärt.
Max ist ein Auserwählter,der mithilfe der verlassenen Haltestelle,die eine Schleuse zu sogenannten Refugien ist,in denen er sein Herz finden muss.
Das Buch gefällt mir,weil es sehr gut geschrieben ist.
Ja,aber man muss sich zeit zum Lesen des Buches zeitnehmen.

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Bewertung von Ramona aus Brand-Erbisdorf am 20.04.2010 ***** sehr gut
Max, als ein verlorenes und einsames Wesen, tritt in einen schwiriegen und gefährlichen Weg in sein Glück ein. Dabei begriff er, das er nicht das eintigste egalste Kind war. Er lernte Menschen kennen, die den langen weg bestanden hatten, und mit deren Hilfe schaffte er es sein Glück zufinden. Dabei musste er Jan besiegen. Jan ist sein bester Freund gewesen und er hatte alle eigenschaften die Max fehlten. Durch den Tripp in die Refugien lernte er alle diese eigenschaften für sich hinzu, und Jan war nun im Weg. Er hat ihn und den Mechanischen Prinzen besiegt. Nun fängt ein neues Leben für ihn an...
Das Buch war erschreckend und ich denke es ist viel wahres dabei, leider. Es hat mir sehr gefallen und es ist fantasivoll und einfallsreich geschrieben ! Nicht nur Jugendlichte sollten das lesen sondern auch Erwachsene !

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Bewertung von Third_Eye aus Trier am 21.03.2009 ***** ausgezeichnet
der kampf um die seele eines kindes, welches im begriff ist im alltag und trübsinnigen gedanken zu versinken. symbolismus, surrealität und phantasie verknüpft mit der selbstfindung eines jugendlichen, wie es selten in der büccherwelt ist. es macht spaß dieses buch zu lesen!

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