Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5 - Mankell, Henning

Henning Mankell 

Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5

Kriminalroman

Aus d. Schwe. v. Gloßmann, Erik
Broschiertes Buch
 
10 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
EUR 9,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5

Von Selbstzweifeln geplagt, ist Kommissar Wallander schon im Begriff, den Dienst zu quittieren, als ihn ein neuer Fall aus seiner Depression reißt. Ein befreundeter Anwalt bittet ihn um Hilfe, weil sein Vater nachts mit dem Auto tödlich verunglückt ist. Der Sohn des Toten, Sten Torstensson, glaubt nicht an einen Unfall. Niemals wäre sein Vater bei Nebel zu schnell gefahren, und außerdem hatte er in letzter Zeit oft erregt und beunruhigt gewirkt. Zwei Wochen später ist Sten Torstensson ebenfalls tot...

Wozu Menschen fähig sind in einer Welt, in der sich alles nur um Kaufen und Verkaufen dreht. Die Ermittlungen führen diesmal ins Herz eines internationalen Verbrecherrings. Wallanders vierter Fall.

Länger als ein Jahr ist Kurt Wallander dem Kommissariat in Ystad ferngeblieben. Seit er bei seinen letzten Ermittlungen ('Die weiße Löwin') einen Menschen tötete, leidet er unter starken Selbstzweifeln und ist schon im Begriff, seinen Dienst zu quittieren, als ihn ein neuer Fall aus seiner Depression reißt.

Ein befreundeter Anwalt bittet ihn um Hilfe, weil sein Vater nachts mit dem Auto tödlich verunglückt ist. Der Sohn des Toten, Sten Torstensson, glaubt nicht an einen Unfall. Niemals wäre sein Vater bei Nebel zu schnell gefahren, und außerdem hatte er in letzter Zeit oft erregt und beunruhigt gewirkt. Zwei Wochen später ist Sten Torstensson ebenfalls tot. Man findet ihn von drei Kugeln durchbohrt in seiner Kanzlei, und Wallander kehrt zurück, um den Fall zu übernehmen. Bald wird sich zeigen, daß er ihn in eine ganz neue Dimension des Verbrechens führt.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 384 S.
  • Seitenzahl: 376
  • dtv Taschenbücher Bd.21215
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 24mm
  • Gewicht: 283g
  • ISBN-13: 9783423212151
  • ISBN-10: 3423212152
  • Best.Nr.: 28020766
»Henning Mankell ist zweifellos der Star unter den skandinavischen Schriftstellern für Spannungsliteratur. Zumindest in Deutschland kommt keine Bestsellerliste ohne ihn aus. Jetzt ist als Taschenbuch bei dtv der Roman, "Der Mann, der lächelte" aus dem Jahr 1994 erschienen.« Main-Echo

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Er ist auch akustisch wieder da: Dauer-Depri Wallander, der Ermittler aus dem hohen Norden. Immerhin: "Der Mann, der lächelte" ist als Eigenproduktion des HÖR Verlages die bislang beste Hörspiel-Umsetzung, auch wenn der Versuch, Mankells Gesellschaftskritik mit einzubeziehen, aufgesetzt wirkt. Der eigentliche Fall um den Tod eines Anwalts, dessen Vater kurz zuvor bei einem undurchsichtigen Autounfall starb, entwickelt sich zügig und spannend, die Musik der Regisseure Simon Bertling und Christian Hagitte ist gekonnt eingesetzt. Warum allerdings in der dritten Hörspielbearbeitung die wichtigen Rollen neuerlich mit anderen Sprechern besetzt sind, ist für Reihenfans mehr als ärgerlich. Dennoch wegen seiner inszenatorischen Qualität gerade im Vergleich zu den beiden Vorgängern ("Die fünfte Frau"/"Die falsche Spur") für Wallander-Fans ein Muss. (rs)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.03.2001

Hör auf zu greinen, Kurt Wallander!
Denn nur der Wattwurm hört dein Seufzen: Henning Mankells neuer Roman beginnt larmoyant und endet furios · Von Stephan Maus

Um Kurt Wallander steht es arg. Bei der Aufklärung seines letzten Falles mußte der schwedische Kommissar einen Kriminellen erschießen. Notwehr gehört zwar zum Geschäft, doch der Polizist fällt in tiefe Depression und Selbstzweifel. Er streift durch einsame Landstriche, schiefergrau das Meer, trüb der Himmel. Die Chemie seiner Psyche geht mit der Atmosphäre eine kuriose Verbindung ein und erzeugt dichten Küstennebel. Durch Schweden geht böiger Wind, durch Wallander ontologisches Frösteln. Mankell folgt der alten erzähltechnischen Bauernregel, nach der der Alto-Cumulus am Horizont direkt dem umwölkten Gemüt des Protagonisten entspringt. Durch wallende Nebelfelder patrouilliert Wallander, und das traurigste Revier, das Revier, in dem er niemals Ruhe und Ordnung schaffen wird, ist sein krisengebeuteltes Ich. Und der Fall, den er niemals lösen wird, ist sein eigenes Leben. Wallander lungert im Grenzgebiet zwischen Rechtfertigung und Selbstekel, im Schlick zwischen Meer und Strand, nur …

Weiter lesen

Ein mysteriöser Autounfall und ein Mord<br /> Eigentlich war der wegen Depressionen krank geschriebene Kommissar Wallander nach mehr als einjähriger Auszeit nur ins Polizeipräsidium zurückgekehrt, um seinen Dienst endgültig zu quittieren. Doch da stößt er auf die Todesanzeige eines guten Freundes: der Anwalt Sten Torstensson ist in seiner Kanzlei erschossen worden. Torstensson hatte ihn nur wenige Wochen zuvor um Hilfe gebeten, da er nicht glaubte, dass der tödliche Autounfall seines Vaters wirklich ein Unfall war. Wallanders Jagdinstinkt ist geweckt und er stürzt sich von Neuem in die Arbeit. Von Torstenssons Sekretärin erfährt er, dass der alte Anwalt nur einen einzigen Klienten hatte: Dr. h.c. Alfred Harderberg, ein international tätiger Geschäftsmann, der auf Schloss Farnholm in der Nähe von Ystad lebt. Kurz vor seinem Tod hatte Torstensson Drohbriefe von einem gewissen Lars Bormann erhalten, der als Revisor einen großen Finanzskandal aufgedeckt hatte, in den auch Harderberg verwickelt zu sein schien.<br /> Ein aalglatter Geschäftsmann und ein hartnäckiger Polizist<br /> Eine heiße Spur, doch als Wallander Bormann aufsuchen will, erfährt er, dass dieser inzwischen Selbstmord begangen hat. Kurz darauf detoniert eine Mine im Garten der Sekretärin und auch Wallander und seine junge Kollegin Ann-Britt Höglunds entgehen nur knapp einem Mordanschlag. Offensichtlich schätzt es der aalglatt lächelnde Harderberg gar nicht, wenn jemand seine Geschäfte genauer unter die Lupe nimmt. Obwohl er keine handfesten Beweise hat, ist Wallander mehr denn je überzeugt, dass Harderberg hinter den Morden und Anschlägen steckt. Da ihm seine Vorgesetzten nicht glauben, agiert Wallander auf eigene Faust und schleust einen Spitzel in das hermetisch abgeriegelte Schloss ein. Doch erst der Hinweis einer Journalistin bringt ihn darauf, was für Geschäfte Harderberg tatsächlich macht. Und die Wahrheit ist schrecklicher als alles, was sich Wallander bis dahin vorgestellt hatte ....<br /> Spannend bis zur letzten Seite<br /> <em>Der Mann der lächelte</em> von Bestsellerautor Henning Mankell ist im schwedischen Original der vierte Band der Mankell-Serie, auch wenn er in der deutschen Übersetzung erst nach den Folgebänden <em>Die fünfte Frau</em>, <em>Die falsche Fährte</em> und <em>Mittsommermord</em> erscheint. Der Roman führt in die Welt der internationalen Geschäfte, Kartelle und Scheinfirmen. Kommissar Wallander, der sich aus psychologischen Gründen beurlauben lassen musste, nachdem er im letzten Fall (<em>Die weiße Löwin</em>) einen Menschen in Notwehr erschossen hatte, ist zurückgekehrt und recherchiert in gewohnt hartnäckiger Weise, diesmal tatkräftig unterstützt von einer jungen Kollegin. Ein echter Mankell, spannend bis zur letzten Seite. (Dr. Erika Weigele-Ismael)

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Nicht sehr originell" findet es Susanne Meyer, wenn in Henning Mankells neuem Kriminalroman "hochprofessionelle Gefühlsmenschen" aus der Welt der Guten auf die "kühl vernetzte und maßgeschneiderte" Welt der Bösen treffen. Genauso wenig überzeugt sie der leicht durchschaubare, aber unzureichend ausgearbeitete Plot der Kriminalgeschichte. Dennoch sieht sie großzügig über diesen Schwächen hinweg und empfiehlt das Buch der Mankell-Fangemeinde, die sich ja wie der Autor selbst "vor allem für die Seele" interessiere.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Der echte Mankell-Leser interessiert sich natürlich wie der Autor selber vor allem für die Seele und das, was im Leben zählt. Susanne Mayer, Die Zeit, 18.01.01 "Mankell ist ein Meister des inszenierten Todesfalls." Die Welt "In diesem raffinierten Thriller stimmt einfach alles: die psychologische Zeichnung der Charaktere und die differenzierte Darstellung der schwedischen Gesellschaft." Brigitte "Ein von A bis Z spannendes Buch, mit nordischer Ruhe linear erzählt und mit viel Psychologie bereichert, ein Lesegenuss." Facts

"Henning Mankells Roman ist eine wunderbar erzählte Geschichte vom heutigen Jedermann. Wirklich, ein moderner Krimi." Gerhard Beckmann in der 'Welt am Sonntag' "Ein packender Thriller." Stern<br/><br/>"Auch Henning Mankells neuester Kriminalroman 'Der Mann, der lächelte' hat wieder alle jene Qualitäten, die den Autor zu einem der meistgelesenen Kriminalschriftsteller Deutschlands gemacht haben. Wallander-Krimis zu lesen bedeutet, in eine wohl bekannte, wohlige Welt des Schreckens einzutauchen." Der Spiegel<br/><br/>"Ein klassischer Mankell, soghaft und nächtekostend." Elmar Krekeler in der 'Welt'<br/><br/>"Kurt Wallander sieht sich als Vertreter einer ganzen Generation, einer Generation, die einmal aufgebrochen war, eine Welt zu schaffen, in der alle in Frieden und Wohlstand miteinander leben konnten. Wie die 68er sieht er sich getäuscht. Das wahre Schweden sieht anders aus - ebenso wie die anderen westeuropäischen Länder. Die klugen Gesellschaftsanalysen des bisweilen bitter ironischen Kommissars Wallander machen Mankells großen Erfolg aus." Simone Hamm im DeutschlandRadio<br/><br/>"Der echte Mankell-Leser interessiert sich natürlich wie der Autor selber vor allem für die Seele und das, was im Leben zählt." Susanne Mayer in der 'Zeit'<br/><br/>"In diesem raffinierten Thriller stimmt einfach alles: die psychologische Zeichnung der Charaktere und die differenzierte Darstellung der schwedischen Gesellschaft." Brigitte

»Henning Mankell ist zweifellos der Star unter den skandinavischen Schriftstellern für Spannungsliteratur. Zumindest in Deutschland kommt keine Bestsellerliste ohne ihn aus. Jetzt ist als Taschenbuch bei dtv der Roman, "Der Mann, der lächelte" aus dem Jahr 1994 erschienen.« Main-Echo
Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, ist einer der angesehensten und meistgelesenen Schriftsteller in Schweden. Seit Ende der sechziger Jahre ist er als Autor, Theaterregisseur und Intendant tätig. Allein in Deutschland erreicht die Gesamtauflage seiner Bücher mittlerweile 11 Millionen. Seine Bücher wurden bisher in über 20 Sprachen übersetzt. Für sein umfangreiches Werk erhielt Mankell zahlreiche Preise, u.a. von der Schwedischen Akademie für Kriminalliteratur, den Deutschen Jugendbuchpreis (1993), den Astrid-Lindgren-Preis (1996), die Corinne 2001 und 2002 sowie den Deutschen Bücherpreis (2003). Henning Mankell lebt in Maputo, Mosambique, wo er das Teatro Avenida leitet. Mehrere der Wallander-Romane wurden verfilmt.

Leseprobe zu "Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5"

Es war am 11. Oktober 1993, neun Uhr abends. Der Nebel zog rasch vom Meer her auf. Er war im Auto auf dem Heimweg nach Ystad und hatte Brösarps Backar passiert, als sein Wagen direkt in den weißen Dunst hineinfuhr. Sofort wurde er von Panik erfaßt.
Ich fürchte mich vor Nebel, dachte er. Dabei sollte ich eher den Mann fürchten, den ich eben auf Schloß Farnholm besucht habe. Diesen freundlichen Mann, dessen Mitarbeiter sich stets diskret im Hintergrund halten, damit ihre Gesichter im Schatten bleiben. Irgendwie bedrohlich. An ihn sollte ich denken, denn ich weiß nun, was sich hinter seinem freundlichen Lächeln verbirgt, hinter dieser Maske des unbescholtenen, über jeden Verdacht erhabenen Bürgers. Vor ihm sollte ich mich fürchten, nicht vor dem Nebel. Jetzt, da ich weiß, dass er nicht zögert, Menschen zu töten, die ihm im Wege stehen.
...Wieder dachte er: Ich habe Angst. Jetzt erst wird mir klar, dass ich auf der Flucht bin. Ich fliehe vor dem, was sich hinter den Mauern von Sch loß Farnholm verbirgt. Und ich weiß, dass sie wissen, dass ich weiß. Aber wieviel? Genug, um sie zu beunruhigen. Ich könnte den Eid brechen, den ich einst als junger Anwalt nach dem Examen abgelegt habe, zu einer Zeit, als der Eid noch eine heilige Verpflichtung beinhaltete. Fürchten sie das Gewissen eines alten Anwalts?
Es blieb dunkel im Rückspiegel. Er war allein im Nebel. In einer knappen Stunde würde er wieder in Ystad sein. Der Gedanke erleichterte ihn für einen Augenblick. Sie waren ihm also nicht gefolgt. Morgen würde er entscheiden, was zu tun war. Er würde mit seinem Sohn sprechen, der als sein Teilhaber ebenfalls in der Kanzlei tätig war. Es gab immer eine Lösung, das hatte ihn das Leben gelehrt. Also mußte auch diesmal eine zu finden sein...

Leseprobe zu "Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5"

Nebel. Er schleicht lautlos heran wie ein Raubtier, dachte er. Ich werde mich nie daran gewöhnen, dachte er, obwohl ich mein ganzes Leben in Schonen verbracht habe, wo der Nebel die Menschen ständig in Unsichtbarkeit versinken läßt. Es war am 11. Oktober 1993, neun Uhr abends. Der Nebel zog rasch vom Meer her auf. Er war auf dem Heimweg nach Ystad und hatte Brösarps Backar passiert, als sein Wagen direkt in den weißen Dunst hineinfuhr. Sofort wurde er von Panik erfasst. Ich fürchte mich vor Nebel, dachte er. Dabei sollte ich eher den Mann fürchten, den ich eben auf Schloß Farnholm besucht habe. Diesen freundlichen Mann, dessen Mitarbeiter sich stets diskret im Hintergrund halten, damit ihre Gesichter im Schatten bleiben. Irgendwie bedrohlich. An ihn sollte ich denken, denn ich weiß nun, was sich hinter seinem freundlichen Lächeln verbirgt, hinter dieser Maske des unbescholtenen, über jeden Verdacht erhabenen Bürgers. Vor ihm sollte ich mich fürchten, nicht vor dem Nebel, der aus der Bucht von Hanö herantreibt. Jetzt, da ich weiß, dass er nicht zögert, Menschen zu töten, die ihm im Wege stehen.

Er ließ die Scheibenwischer laufen, denn in der Feuchtigkeit beschlug die Frontscheibe ständig. Er fuhr nicht gern im Dunkeln. Die Fahrbahn reflektierte das Scheinwerferlicht, so dass er kaum die Hasen erkennen konnte, die vor ihm über die Straße wirbelten. Ein einziges Mal, vor über dreißig Jahren, hatte er einen Hasen überfahren. Es war auf dem Weg nach Tomelilla an einem Frühlingsabend. Er erinnerte sich daran, wie sein Fuß zu spät auf die Bremse getreten hatte. Es folgte der sanfte Stoß gegen die Karosserie. Er hatte angehalten, war ausgestiegen und zu dem Hasen gelaufen, der ihn ununterbrochen anstarrte. Der Körper schien bereits gelähmt, nur die Hinterläufe zappelten noch. Er hatte sich gezwungen, nach einem Stein zu suchen, und die Augen geschlossen, als er den Hasenschädel zertrümmerte. Dann war er zum Wagen zurückgegangen, ohne sich noch einmal umzudrehen. Die Augen des Hasen und die wild strampelnden Läufe hatte er nicht vergessen können. Er war das Bild einfach nicht losgeworden. Er sah es immer wieder vor sich, ganz unvermutet. Er versuchte, das Unbehagen abzuschütteln Ein Hase, der seit dreißig Jahren tot ist, kann einen Menschen verfolgen, ohne damit Schaden anzurichten, dachte er. Ich habe mit den Lebenden mehr als genug zu tun.

Plötzlich wurde ihm bewusst, dass er ungewöhnlich oft in den Rückspiegel schaute. Wieder dachte er: Ich habe Angst. Jetzt erst wird mir klar, dass ich auf der Flucht bin. Ich fliehe vor dem, was sich hinter den Mauern von Schloss Farnholm verbirgt. Und ich weiß, dass sie wissen, dass ich weiß. Aber wieviel? Genug, um sie zu beunruhigen: Ich könnte den Eid brechen, den ich einst als junger Anwalt nach dem Examen abgelegt habe, zu einer Zeit, als der Eid noch eine heilige Verpflichtung beinhaltete. Fürchten sie das Gewissen eines alten Anwalts? Es blieb dunkel im Rückspiegel. Er war allein im Nebel. In einer knappen Stunde würde er wieder in Ystad sein. Der Gedanke erleichterte ihn für einen Augenblick. Sie waren ihm also nicht gefolgt.

Morgen würde er entscheiden, was zu tun war. Er würde mit seinem Sohn sprechen, der als sein Teilhaber ebenfalls in der Kanzlei tätig war. Es gab immer eine Lösung, das hatte ihn das Leben gelehrt. Also mußte auch diesmal eine zu finden sein. Er tastete im Dunkeln, um das Radio anzustellen. Eine Männerstimme erklang und berichtete über neue gentechnische Erkenntnisse. Die Worte strömten durch sein Bewusstsein, ohne sich festzusetzen. Er schaute auf die Uhr; es war gleich halb zehn. Im Rückspiegel war es immer noch schwarz. Der Nebel schien dichter zu werden. Dennoch erhöhte er vorsichtig den Druck aufs Gaspedal. Mit jedem Kilometer, den er zwischen sich und Schloß Farnholm brachte, fühlte er sich ruhiger. Vielleicht war seine Furcht trotz allem unbegründet? Er versuchte, sich zu klarem Denken zu zwingen. Wie hatte es angefangen? Ein Routinegespräch am Telefon, ein Zettel auf seinem Schreibtisch: Ein geschäftlicher Vertrag mußte dringend durchgesehen werden. Der Name des Mannes war ihm unbekannt. Aber er hatte zurückgerufen; ein kleineres Anwaltsbüro in einer unbedeutenden schwedischen Stadt konnte es sich nicht leisten, Kunden leichthin abzuweisen. Er erinnerte sich gut an die Stimme am Telefon: erfahren, mittelschwedischer Dialekt, präzise, wie die eines Mannes dessen Zeit kostbar ist. Es ging um eine komplizierte Transaktion, um eine auf Korsika registrierte Reederei und um Zementtransporte nach Saudi-Arabien, wo eine seiner Firmen als Agentin für Skanska tätig war. Vagen Andeutungen zufolge sollte ein Moschee in Khamis Mushayt erbaut werden. Oder auch eine Universität in Jeddah Einige Tage später hatten sie sich im Hotel Continental in Ystad getroffen. Er war zeitig gekommen und hatte an einem Ecktisch Platz genommen. Das Restaurant war eigentlich noch geschlossen, der jugoslawische Kellner schaute mürrisch durch die hohen Fenster.

Es war Mitte Januar. Ein stürmischer Wind blies von der Ostsee her; bald würde es schneien. Der sonnengebräunte Mann im dunkelblauen Anzug, der auf ihn zukam, schien höchstens fünfzig Jahre alt zu sein. Irgendwie passte er weder zum Januarwetter noch nach Ystad. Er war ein Fremdling, mit einem Lächeln, das nicht richtig zu dem braungebrannten Gesicht gehörte. Das war die erste Erinnerung an den Mann von Schloss Farnholm. An einen Mann ohne Eigenschaften im blauen Maßanzug, ein ganz eigenes Universum, in dessen Zentrum das Lächeln stand. Die drohenden Schatten waren wie unauffällige Satelliten gewesen, die ihn wachsam umkreisten. Die Schatten waren also bereits damals dagewesen. Er konnte sich nicht erinnern, ob sie sich einander überhaupt vorgestellt hatten. Sie saßen an einem Tisch im Hintergrund und waren nach Beendigung des Treffens schweigend aufgestanden. Die goldene Zeit, dachte er bitter. Ich war dumm genug zu glauben, dass es so etwas gibt. Die Vorstellungswelt eines Anwalts darf nicht von Illusionen über ein zu erwartendes Paradies getrübt werden., zumindest nicht hier und jetzt. Nach einem halben Jahr verdankte die Kanzlei dem sonnengebräunten Mann die Hälfte ihrer Einkünfte, nach einem Jahr hatten sich die Gesamteinnahmen verdoppelt. Die Überweisungen kamen pünktlich, nie mußte eine Mahnung geschickt werden. Sie konnten sogar das Haus renovieren, in dem sich das Büro befand, und alle Transaktionen schienen legal zu sein, wenn auch kompliziert und vielschichtig. Der Mann von Schloß Farnholm schien seine Geschäfte von allen Kontinenten aus zu dirigieren , die Orte wirkten willkürlich gewählt. Oft kamen Faxmitteilungen und Anrufe, manchmal auch Funksprüche, aus seltsamen Städten, die er auf dem Globus, der neben dem Ledersofa im Besucherzimmer stand, kaum finden konnte. Aber es schien eben alles legal zu sein, wenn auch schwer nachzuvollziehen. Die neue Zeit, hatte er gedacht. So sieht sie aus. Und als Anwalt muß ich unendlich dankbar sein, daß der Mann von Schloß Farnholm im Telefonbuch gerade auf meinen Namen gestoßen ist. Seine Gedanken wurden abrupt unterbrochen. Für einen kurzen Augenblick glaubte er an Einbildung.

Dann nahm er die beiden Scheinwerfer im Rückspiegel wahr. Der Wagen hatte sich herangeschlichen und war bereits sehr nahe. Sofort kehrte die Furcht zurück. Sie waren ihm also gefolgt. Sie argwöhnten, er könnte seinen Eid brechen und anfangen zu reden. Sein erster Impuls war, Gas zu geben und durch den weißen Nebel zu entfliehen. Schon rann ihm der Schweiß am Körper herunter. Die Lichter waren jetzt dicht hinter seinem Auto. Die Schatten, die töten, dachte er. Ich entkomme ihnen nicht, genausowenig wie ein anderer. Dann wurde er überholt. In dem vorbeifahrenden Wagen erkannte er undeutlich das graue Gesicht eines alten Mannes. Schnell verschwanden die roten Rücklichter im Nebel. Er zog ein Taschentuch aus der Jackentasche und trocknete sich Stirn und Nacken. Bald bin ich zu Hause, dachte er. Nichts wird geschehen. Frau Dunèr hat eigenhändig im Kalender vermerkt, dass ich heute Farnholm besuche. Niemand, nicht einmal er, schickt seine Schatten aus, um einen älteren Anwalt auf dem Heimweg zu töten. Das wäre zu riskant.

Leseprobe zu "Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5"

10 (S. 201-202)

Später würde Wallander die folgende Woche immer als eine Zeit im Gedächtnis behalten, in der die Polizei rund um den ungeklärten Mordfall unsichtbare Barrikaden errichtete. Es war, als hätten sie in kürzester Zeit und unter großen Schwierigkeiten einen komplizierten Feldzug vorbereitet. Der Vergleich war gar nicht so abwegig, denn sie hatten sich Alfred Harderberg zum Feind erkoren; einen Mann, der nicht nur ein lebendes Monument war, sondern auch über die Macht eines klassischen Fürsten verfügte – und noch keine fünfzig Jahre alt war.

Alles hatte schon am Freitag abend begonnen, als Ann-Britt Höglund von den englischen Kontakten und Robert Maxwells Rolle als Strohmann berichtete. Die Enthüllung, daß der Mann von Schloß Farnholm hinter dem Investmentunternehmen Smeden steckte, rückte ihn aus der Anonymität ins Zentrum der Ermittlungen. Später machte sich Wallander immer wieder Vorwürfe, Alfred Harderberg nicht schon früher verdächtigt zu haben.Warum er es nicht getan hatte, konnte er nie richtig beantworten.Was auch immer er sich selbst einredete, es geriet zu einer Entschuldigung für sein Versäumnis in der ersten Phase der Ermittlung. Er hatte Alfred Harderberg eine unverdiente Immunität eingeräumt, als wäre Schloß Farnholm fremdes Territorium, für das diplomatische Konventionen galten.

Die folgende Woche veränderte alles. Aber sie mußten vorsichtig vorgehen, nicht nur, weil Björk, teilweise mit Per Åkesons Unterstützung, es so forderte, sondern vor allem, weil die Fakten äußerst dürftig waren. Sie wußten, daß Gustaf Torstensson den Mann von Schloß Farnholm in wirtschaftlichen Fragen beraten hatte, aber sie hatten keine Ahnung, womit er sich konkret befaßt, worin seine Aufgabe bestanden hatte, und bisher deutete nichts darauf hin, daß Harderbergs Firmenimperium an Ungesetzlichkeiten beteiligt war. Nun aber hatten sie eine weitere Verbindung entdeckt: Lars Borman und den Betrug an der Bezirksbehörde Malmöhus, der im Jahr zuvor vertuscht worden war. In der Freitagnacht des 5. November, in der Wallander mit Ann-Britt Höglund bis in die Morgenstunden zusammensaß, ging es vor allem um Spekulationen. Aber bereits da begannen sie, ein Modell für die Ermittlungen zu konstruieren.Wenn Alfred Harderberg in den Fall verwickelt war, und Wallander wiederholte dieses Wenn in der folgenden Woche ständig, dann hatte er seine Augen und Ohren überall und beobachtete sie, rund um die Uhr, wo sie auch waren, was sie auch unternahmen. Die Verbindung zwischen Lars Borman, Harderberg und einem der toten Anwälte mußte noch lange nicht bedeuten, daß sie die Lösung in der Hand hielten.

Wallander war auch aus anderen Gründen unschlüssig. Er hatte im loyalen Glauben an die Integrität der schwedischen Wirtschaft gelebt. Die Männer und Frauen der heimischen Großunternehmen waren die Grundfesten des Aufschwungs. Die Exportindustrie als Garant des gesellschaftlichen Wohlstands konnte einfach nicht in Frage gestellt werden. Am wenigsten jetzt, wo der Wohlstandsbau schwankte und die Zwischendecken voller ausgehungerter Ameisen waren. Die Grundfesten mußten gegen Angriffe, egal aus welcher Richtung, verteidigt werden. Aber auch wenn er noch zögerte, war ihm doch klar, daß sie auf der richtigen Spur waren.

Kundenbewertungen zu "Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5"

10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen **** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(7)
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
 
(2)
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Kevin m. aus Bad Schönborn am 31.07.2011 ***** ausgezeichnet
Kommissar Kurt Wallander steckt in einer Sinnkrise. Im letzten Fall hat er einen Menschen getötet und nun zweifelt er wie es weiter gehen soll. Sein Bekannter, der Anwalt Sten Torstensson, bittet ihn den Mord an seinem Vater aufzuklären. Dieser ist offiziell bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Wallander lehnt ab und ist entschlossen den Dienst zu quittieren. Als er jedoch vom Tod seines Freundes hört wird er misstrauisch und nimmt den Dienst in Ysatd wieder auf. Wallander und seine Kollegen sehen zuerst keine Zusammenhänge zwischen den Fällen. Wallander kann jedoch recht schnell beweisen, dass der Tod des Vaters kein Unfall sondern Mord war. Sie gehen von einem Zusammenhang der Fälle aus. Als auch noch ein Anschlag auf die Sekrätäring der Anwälte in letzter Minute verhindert werden kann nimmt die Sache Fahrt auf. Wo liegt die Verbindung? Nach und nach konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Auftraggeber des alten Anwaltes, eines reichen Unternehmers. Auf dessen Schloss kommt es schließlich zum dramatischen Schlusspunkt des falles.
Eine packende Story um den nicht immer einfachen schwedischen Kommissar. Sie führt Wallander in tiefe Abgründe der Geschäftswelt. Die komplizierte Gefühlswelt des Ermittlers macht den Ablauf der Dinge noch lesenswerter. Spannend geschrieben.ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Ursus aus Hollfeld am 20.08.2010 ***** ausgezeichnet
Wieder ein Mankell, den man ohne Einschränkung weiterempfehlen kann. Als Nachtlektüre weniger zu empfehlen, da man das Buch in einem Zug zu Ende lesen möchte. Dass sich der Gegenspieler Wallanders als eiskalt und hochintelligent erweist, macht die besondere Spannung dieses Buches aus.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Janssen aus Varel am 18.06.2009 ***** ausgezeichnet
Ein in allen Belangen gelungener Fall für Kommissar Wallander. Dieser Fall ist so erschreckend und detailiert geschrieben, dass man sich wünscht, nie in einen solchen Fall verwickelt zu werden. Toll wie mein armer Kommissar sich immer wieder aus den schwierigsten Situationen befreien kann. Er muss schon eine wahnsinnige Konstitution haben um dies alles durchzustehen. Von Anfang bis Ende sehr sehr gut. Hätte Schweden noch keinen König wäre es mit Sicherheit Wallander. Bitte der nächste Fall!!!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 01.04.2009 ***** gut
Ich fand diesen Krimi ganz interressant .

Es gibt bessere aber auch erheblich schlechtere

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 01.04.2009 ***** gut
Ich fand diesen Krimi ganz interressant .

Es gibt bessere aber auch erheblich schlechtere

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Silke aus Erfurt am 24.09.2008 ***** ausgezeichnet
Ich bin ein irre großer Fan von Henning Mankell, seit meinem ersten Buch „Mittsommermord“ von ihm. Schade in meinen Augen ist nur, dass die Übersetzungen nicht in der richtigen Reihenfolge, dass heißt wie sie geschrieben wurden sind, kamen. Wichtig zu sagen ist aber, dass dies nicht ganz so schlimm ist, denn für alle die es noch nicht wissen: Jedes Buch ist ein Fall aber trotzdem gehören sie irgendwie zusammen. Deshalb kann es passieren, das in einem Buch ein Ermittler stirb und im nächsten ist er wieder da.

Diese Krimi Serie ist in meinen Augen das Beste was Henning Mankell geschrieben hat. Aber auch andere Bücher von ihm sind gut, nur eben anders…

Henning Mankells Bücher sind wie eine Sucht, eins gelesen und man kommt nie wieder davon los. Außerdem kann man sich in seinem Schreibstil super die Landschaften und alles drum herum vorstellen. Man könnte denken selber dabei zu sein.


Alle Fälle Kurt Wallanders in der richtigen Reihenfolge:

1. Fall
Mörder ohne Gesicht (Originalausgabe 1991: Mördare utan ansikte)
Paul Zsolnay Verlag 2001
dtv 20232; 4/99

2. Fall
Hunde von Riga
(Originalausgabe 1992: Hundarna i Riga)
Paul Zsolnay Verlag 2000
dtv 20294; 1/00

3. Fall
Die weiße Löwin
(Originalausgabe 1993: Den vita lejonninan)
Deutscher Taschenbuch Verlag 1998
dtv 20150; 7/98

4. Fall
Der Mann, der lächelte
(Originalausgabe 1994: Mannen som log)
Paul Zsolnay Verlag 2001
dtv 20590

5. Fall
Die falsche Fährte
(Originalausgabe 1995: Villospår)
Paul Zsolnay Verlag 1999
dtv 20420; 4/01

6. Fall
Die fünfte Frau
(Originalausgabe 1996: Den femte kvinnan)
Paul Zsolnay Verlag 1998
dtv 20366; 10/00

7. Fall
Mittsommermord
(Originalausgabe 1997: Steget efter)
Paul Zsolnay Verlag 2000
dtv 20520; 5/02

8. Fall
Die Brandmauer
(Originalausgabe 1998: Brandvägg)
Paul Zsolnay Verlag 2001
dtv 20661; 10/03


Dieses Buch ist fast wie Kinderschokolade: Spannung, Spaß, na ja die Schokolade fehlt aber die kann man sich ja noch besorgen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Silke aus Erfurt am 24.09.2008 ***** ausgezeichnet
Ich bin ein irre großer Fan von Henning Mankell, seit meinem ersten Buch „Mittsommermord“ von ihm. Schade in meinen Augen ist nur, dass die Übersetzungen nicht in der richtigen Reihenfolge, dass heißt wie sie geschrieben wurden sind, kamen. Wichtig zu sagen ist aber, dass dies nicht ganz so schlimm ist, denn für alle die es noch nicht wissen: Jedes Buch ist ein Fall aber trotzdem gehören sie irgendwie zusammen. Deshalb kann es passieren, das in einem Buch ein Ermittler stirb und im nächsten ist er wieder da.

Diese Krimi Serie ist in meinen Augen das Beste was Henning Mankell geschrieben hat. Aber auch andere Bücher von ihm sind gut, nur eben anders…

Henning Mankells Bücher sind wie eine Sucht, eins gelesen und man kommt nie wieder davon los. Außerdem kann man sich in seinem Schreibstil super die Landschaften und alles drum herum vorstellen. Man könnte denken selber dabei zu sein.


Alle Fälle Kurt Wallanders in der richtigen Reihenfolge:

1. Fall
Mörder ohne Gesicht (Originalausgabe 1991: Mördare utan ansikte)
Paul Zsolnay Verlag 2001
dtv 20232; 4/99

2. Fall
Hunde von Riga
(Originalausgabe 1992: Hundarna i Riga)
Paul Zsolnay Verlag 2000
dtv 20294; 1/00

3. Fall
Die weiße Löwin
(Originalausgabe 1993: Den vita lejonninan)
Deutscher Taschenbuch Verlag 1998
dtv 20150; 7/98

4. Fall
Der Mann, der lächelte
(Originalausgabe 1994: Mannen som log)
Paul Zsolnay Verlag 2001
dtv 20590

5. Fall
Die falsche Fährte
(Originalausgabe 1995: Villospår)
Paul Zsolnay Verlag 1999
dtv 20420; 4/01

6. Fall
Die fünfte Frau
(Originalausgabe 1996: Den femte kvinnan)
Paul Zsolnay Verlag 1998
dtv 20366; 10/00

7. Fall
Mittsommermord
(Originalausgabe 1997: Steget efter)
Paul Zsolnay Verlag 2000
dtv 20520; 5/02

8. Fall
Die Brandmauer
(Originalausgabe 1998: Brandvägg)
Paul Zsolnay Verlag 2001
dtv 20661; 10/03


Dieses Buch ist fast wie Kinderschokolade: Spannung, Spaß, na ja die Schokolade fehlt aber die kann man sich ja noch besorgen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Lydia aus Landau am 13.12.2002 ***** ausgezeichnet
Henning Mankells Kriminalromane fesseln dermassen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Ich erwarte immer wieder mit Spannung die nächsten Abenteuer von Komissar Wallander!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Steigauf aus Hans am 10.03.2002 ***** ausgezeichnet
Henning Mankell hat eine unwahrscheinliche Gabe seine Krimis so zu schreiben das man meint mit seinem Hauptdarsteller Kurt Wallander alles so zu erleben als sei man dabei.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Thomas Giese aus Rostock am 28.02.2001 ***** sehr gut
Dies ist mein erster Krimi, den ich von Wallander gelesen habe. Es wird aber nicht mein einziger bleiben. Das Buch ist spannend geschrieben und weiß den Leser zu fesseln.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5" von Henning Mankell ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

12 Marktplatz-Angebote für "Der Mann, der lächelte / Kurt Wallander Bd.5" ab EUR 1,25

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 1,25 1,20 Banküberweisung wohnung-aufraeu men 100,0% ansehen
wie neu 2,00 1,10 Banküberweisung Doris67  % ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,00 1,10 Banküberweisung ahmadessen 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 2,20 Banküberweisung JoKaMainz  % ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,99 1,10 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung Bienenmädchen  % ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,50 1,10 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung jmarin 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,80 1,10 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung wattsprinter 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 4,50 1,40 PayPal, offene Rechnung books in a box 99,9% ansehen
wie neu 5,81 1,50 Kreditkarte, offene Rechnung AHA-BUCH GmbH 99,6% ansehen
wie neu 5,99 0,00 Banküberweisung, offene Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte, PayPal, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) AHA-BUCH GmbH 99,1% ansehen
wie neu 6,99 9,90 Banküberweisung, PayPal, moneybookers, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) elf.kron  % ansehen
wie neu 9,60 0,00 sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung Hausmanns Büchershop 98,4% ansehen
Mehr von