Der Lebensborn Lebenshilfe als Rassepolitik - Krumwiede, Dennis

Dennis Krumwiede 

Der Lebensborn Lebenshilfe als Rassepolitik

Das Beispiel des Heims Friesland

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Der Lebensborn Lebenshilfe als Rassepolitik

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung), 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bild der Öffentlichkeit von der Arbeit des Lebensborn e.V. war stets von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben. Zu dieser Einschätzung mag der Verein durch seine bewusst reduzierte öffentliche Darstellung zu einem gewiss nicht unerheblichen Teil selbst beigetragen haben. Viele Menschen erfuhren erst nach dem Kriegsende durch die Nürnberger Prozesse überhaupt von der Existenz dieser Einrichtung, doch der Wunsch nach Aufklärung konnte auch dadurch noch nicht bedient werden. Um den Verein ranken sich daher bis heute verschiedenen Mythen, die größten Teils versuchen, den Lebensborn als eine Zuchtstätte des modernen, neuen arischen Menschentyps unter Anleitung der SS darzustellen. Die Geheimhaltung seiner Arbeit, zu der sich der Verein zum Schutz der ledigen, schwangeren Mütter vor der Verurteilung durch die Gesellschaft verpflichtete, führte zu der Entstehung zahlreicher Gerüchte. War es die Absicht von Himmlers SS mit dem Mittel der gelenkten Fortpflanzung in den Evolutionsprozess einzugreifen? Führte die SS geeignetes Menschenmaterial zusammen, um durch einen solchen gezielten Eingriff der Schaffung eines perfekten arischen Kindes ein Stück näher zu kommen? Wie sahen diese Kupplungsversuche der SS aus, war der Lebensborn vielleicht vielmehr eine Art Luxusbordell für hohe SS-Bonzen, die dort auf Anweisung von Rasseforschern ihr Genmaterial möglichst weit verbreiten sollten? Gab es tatsächlich diese jungen Frauen, die sich bereit erklärten dem Führer ein Kind zu schenken, ohne Rücksicht auf die gesellschaftlichen Moralvorstellungen?


Produktinformation

  • Verlag: Grin Verlag
  • 2010
  • 1.
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 60 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 60
  • Akademische Schriftenreihe, Bd. V85663
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 149mm x 10mm
  • Gewicht: 100g
  • ISBN-13: 9783640101702
  • ISBN-10: 3640101707
  • Best.Nr.: 24684473

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Bewertung von anadasu aus Tuerkei am 12.06.2010 ***** ausgezeichnet
"Warum, wieso, wie konnte es geschehen.."
in seinem Buch gibt Dennis Krumwiede Erklaerungen, die das Bild jener Zeit schildern, ohne den Leser von seiner eigenen Sicht zu beeinflussen suchen..
Der Weg eines Volkes, im Rahmen seiner Existenz, ist durch den Weg seiner Vergangenheit in die Geschehnisse dieser, seiner Zeit, verstaendlich gemacht worden..




P>S>: es gibt keinen Raum, wohin ich diese Frage richten kann, somit auf diese Seite:
zum Buch Krumwieders, auf Seite6-7
unter der ueberschrift: "Hitlers Rassenideologie,
im Abschnitt "Einstufung der Bewerber" Paragraph 2/3
.. mussten Anwaerter .. 1750 zurueckgefuehrt
"Doch hielt das, ebenso wenig.. Verpflichtungsbedingungen.. die jungen Maenner :
davon ab, sich in grosser Zahl...:
meines Erachtens muesste hier ein "NICHT" stehen, " die jungen Maenner nicht davon ab, sich in grosser Zahl...."
ist es ein Druckfehler.. oder wie sonst ist dieser Gedankengang Ohne das Wort "nicht" zu verstehen?

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