Der Kuss des Wolfes / Die Söhne des Schicksals Bd.2 - Johnson, Jean

Jean Johnson 

Der Kuss des Wolfes / Die Söhne des Schicksals Bd.2

Roman

Übersetzung: Bader, Nina
Broschiertes Buch
 
3 Kundenbewertungen
***** sehr gut
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Der Kuss des Wolfes / Die Söhne des Schicksals Bd.2

Acht Brüder, mächtige Magier - und verflucht fürs Leben, denn niemals dürfen sie lieben, oder ihre Welt wird enden! Eines Tages landet die junge Gestaltwandlerin Alys auf der sturmumtosten Insel der Brüder. Freudig wird sie von ihrem Jugendfreund Wolfer begrüßt, doch Alys hat ein dunkles Geheimnis: Ihr eigener Onkel belegt seit Jahren die "Söhne der Insel" mit Fluch und Pestilenz. Können Wolfer und Alys den Kampf gegen diesen bösen Magier gewinnen - und ihre Liebe retten?

Die sehnsüchtig erwartete Fortsetzung von Jean Johnsons umjubeltem Debüt »Die Söhne der Insel«. Ein Muss für alle Fans von mitreißender Romantasy!

Acht Brüder, auf einer Insel zur Einsamkeit verflucht fürs Leben. Denn eine Prophezeiung besagt, dass ihre Welt enden wird, sollten sie sich je verlieben! Eines Tages landet jedoch die junge Alys auf Nightfall Isle. Fasziniert stellt Wolfer, der Zweitgeborene fest, dass seine Jugendfreundin inzwischen zu einer sehr attraktiven Frau geworden ist. Er ahnt nicht, dass Alys ein dunkles Geheimnis verbirgt. Ausgerechnet ihr eigener machtbesessener Onkel verfolgt seit Jahren die Brüder mit Tod und Pestilenz. Alys bringt nur noch größere Gefahr für Wolfer: Der Widerstand des Gestaltwandlers weckt den glühenden Zorn seines Feindes erneut - Nightfall Isle scheint dem Untergang geweiht. Ihre Leidenschaft steht außer Frage, doch ist die Liebe zwischen Wolfer und Alys stark genug, den Fluch des Magiers zu überstehen?


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 374 S.
  • Seitenzahl: 374
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37639
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 115mm
  • Gewicht: 298g
  • ISBN-13: 9783442376391
  • ISBN-10: 3442376394
  • Best.Nr.: 29508419
Eine romantische und sinnliche, aber auch humorvolle, etwas andere Fantasy-Saga! Frankfurt Stadtkurier
Jean Johnson lebt mit ihrer Familie im Nordwesten der USA. Seit frühester Kindheit wollte sie neben jedem neuen Berufswunsch wie Wissenschaftlerin, Rockstar oder Astronautin immer auch Schriftstellerin werden. Inzwischen konzentriert Jean Johnson sich jedoch ganz auf das Schreiben, das sich als ihre unsterbliche Liebe erwiesen hat.

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Alys of Devries trat von dem Teich zurück und antwortete auf den Ruf, der sie bei ihrer Tätigkeit unterbrochen hatte, obwohl sie es vorgezogen hätte, sich nicht zu erkennen zu geben. "Ich bin hier, Onkel."

Ohne Eile - es empfahl sich nicht, Eile an den Tag zu legen, weil das den Verdacht erregen könnte, dass hier mehr vor sich ging, als sie irgendjemanden wissen lassen durfte - blickte sie wieder auf den Schnappzahn-Teich hinab. Nur die mit Fängen und Flossen bewehrten Geschöpfe schwammen in dem Wasser. Ihr eigenes Spiegelbild kräuselte sich, als eine der grässlichen Kreaturen dicht unter der Oberfläche dahinschoss.

"Bist du mit dem Füttern fertig?", erkundigte sich Lord Broger, während er die Stufen der Felsenkammer herunterkam.

"Fast, Onkel. Dieser Teich ist der letzte." Sie bückte sich, griff nach dem Eimer mit den Innereien und kippte ihn rasch im hohen Bogen über dem Teich aus. Das Wasser begann zu brodeln, als die Schnappzähne über die Fleischfetzen herfielen. Sie würden auch nach ihr schnappen, wenn sie je töricht genug wäre, während der Fütterungszeit in ihre Reichweite zu kommen. Zu anderen Zeiten ließen sie sich mittels magischer Schilde in Schach halten, solange man die Oberfläche des Teiches nicht berührte.

Lord Broger beobachtete seine Nichte. Das Mädchen hatte sich während der letzten drei Jahre gut herausgemacht, seit es dem Einfluss dieser verwünschten Brüder entzogen war. "Ich habe gute und schlechte Neuigkeiten. Die schlechte lautet, dass es diesen Narren auf Nightfall irgendwie gelungen ist, meine Fernsichtversuche zu vereiteln, und zwar so gründlich, dass ich selbst das nicht mehr verwenden kann, was ich durch die Greife herausgefunden habe. Und ich kann es nicht wagen, weitere Greife zu schicken, sonst laufe ich Gefahr, dass der Rat der Magier von ihrer Existenz erfährt."

Alys wünschte inständig, er würde das Risiko eingehen und vom Rat entdeckt und bestraft werden. Sie wandte sich von dem mit Steinen eingefassten Teich ab. Ihr Gesicht drückte nichts als teilnahmslose Höflichkeit aus.

"Und die gute Neuigkeit, Onkel?"

"Der Baron of Glourick hat mir ein hübsches Sümmchen bezahlt, um dich heiraten zu können. Der Handel ist abgeschlossen, und du kannst dich nicht mehr herauswinden."

Alys zuckte mit keiner Wimper, obwohl sie am liebsten schreiend aus dem Raum gerannt wäre. Das Schnappzahn-Futter wirkte geradezu appetitlich im Vergleich zu den Hygienegewohnheiten des fraglichen Barons, und seine Art, mit anderen Menschen umzugehen, stand der ihres Onkels in nichts nach. Ganz zu schweigen davon, dass er bereits über sechzig Jahre alt war und dass sie weder ihn noch irgendeinen anderen Mann je lieben könnte, den ihr Onkel sie zu heiraten zwang. Die Warnung, die sie im Spiegel des jetzt nicht mehr glatten und stillen Teiches empfangen hatte, erschien ihr nach dieser Eröffnung eindringlicher als zuvor, aber sie durfte noch nicht einmal andeutungsweise durchblicken lassen, was sie vorhatte. Nicht, wenn sie ihren Plan erfolgreich durchführen wollte.

"Ich dachte, du wolltest erst die Nightfall-Brüder vernichten", bemerkte Alys schließlich achselzuckend.

"Dieses Vergnügen werde ich mir auch gönnen - genau wie es mir großes Vergnügen bereitet hat, ihren Onkel zu töten, diesen Narren Daron, der die Grafschaft nur für sie verwalten wollte, bis die Prophezeiung eingetroffen und das Unheil vorüber ist. Dieser Narr." Broger spie das letzte Wort förmlich aus und benetzte dabei die steinerne Wand neben sich mit Speichel. Er stieg die letzte Stufe hinunter. Ein Lächeln spielte um seine Lippen, aber es galt nicht seiner Nichte, sondern den in einem Käfig aus Stein, Eisen und Zaubersprüchen gefangenen Kreaturen hinter ihr. "Meine Hübschen werden ihren Spaß haben, und ich auch ..."

"Was stehst du denn immer noch hier herum?", herrschte er Alys, die den Griff des Futtereimers fester umklammerte, dann an und nickte zu den Stufen und der Tür hinüber. "Geh jetzt. Die Karawane bricht in zwei Stunden auf. In einer Woche wirst du in Glourick Castle eintreffen und dann unverzüglich vermählt werden. Ohne Widerspruch, sonst bringe ich dich zurück und verfüttere dich an die Makkadadaks. Der Baron hat das meiste Geld und Land bezahlt, und ich werde ihn nicht enttäuschen. Du wirst ihn nicht enttäuschen. Der Handel ist abgeschlossen und besiegelt."

"Wenn du meinst, das vorteilhafteste Bündnis geschlossen zu haben, Onkel, dann werde ich gehorchen", murmelte Alys, ehe sie sich zurückzog. Zum Glück war ihr Onkel in zu guter Stimmung, um ihr wie üblich einen schmerzhaften Rippenstoß zu versetzen, als sie die Stufen emporstieg.

Sie ging in die Schlachtkammer hinter der Treppe, spülte den Eimer aus, wusch sich die Hände und nahm mit zitternden Händen die blutbespritzte Schutzschürze ab. Bislang hatte sie Broger immer beeinflussen können, wenn er überlegt hatte, mit wem er sie verheiraten sollte. Ich glaube, er wäre kein vertrauenswürdiger Verbündeter, Onkel ... Wie viel hat er geboten? So wenig? Er will dich betrügen, Onkel! ...In seinen Adern fließt nicht genug Magie, Onkel - willst du die Blutlinie mit minderwertigem Blut vergiften? ... Wenn ich zu diesem Mann gehe, Onkel, wirst du dir diesen anderen zum Feind machen.

Es überraschte sie nicht, dass er jetzt eine endgültige Entscheidung getroffen hatte. Sie hatte ihn drei Jahre lang hingehalten, nachdem er zuvor, nach dem Unfalltod ihrer Eltern, sieben Jahre lang ein unwillkommenes junges Mädchen am Hals gehabt hatte. Sie wusste, dass auch dies eher auf einen Unfall zurückzuführen war; Broger hätte sich nie freiwillig mit einem Kind belastet. Er hatte sogar seinen eigenen Sohn stets vernachlässigt, bis der Junge Anzeichen magischer Fähigkeiten hatte erkennen lassen. Woraufhin er Barol unter seine unangenehmen Fittiche genommen hatte. Ihr Vetter hatte schnell gelernt, nachdem Broger begonnen hatte, Interesse an ihm zu zeigen.

Aber sie war sehr froh, dass Morganen gerade jetzt Verbindung mit ihr aufgenommen hatte, vor allem mit den vier entscheidenden Worten. Die Zeit ist gekommen. Zeit für mich, von hier zu fliehen. Danke, Kata und Jinga, dass ihr meine Gebete erhört habt!

Die Botschaft ihres Freundes aus Kindertagen war angesichts der Nachricht, dass sie schließlich an den Mann verkauft worden war, der das höchste Gebot abgegeben hatte - wie ein Stück Schlachtvieh, dachte sie grimmig -, geradezu ein Geschenk der Götter. Die vierundzwanzigjährige Frau verließ die Schlachtkammer, die sie hoffentlich nie wieder sehen musste, stieg die Treppe der verborgenen, in einen der Berge, die Broger of Devries' ursprüngliches Heim umgaben, gehauenen Festung empor und betrat sein Studierzimmer.

Kundenbewertungen zu "Der Kuss des Wolfes / Die Söhne des Schicksals Bd.2"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Pet aus Altomünster am 05.08.2011 ***** sehr gut
Der zweite Band der hoffentlich 8-teiligen Reihe hat mir noch besser gefallen als der erste.
Die Geschichte ist rührend und spannend. Alys ist liebenswert und man hat Mitleid mir ihr, weil sie in ihren bisherigen Leben so viel erdulden musste von ihren Onkel Broger, dem bösen Zauberer.
Aber Wolfer, ihr Geliebter seit Kindertagen macht sie endlich glücklich und die magischen Brüder und ihre freche Schwägerin Kelly besiegen den bösen Broger und nun kann man auf die nächste profezeite Ehefrau warten, die des zur Zeit entführten Dominors.
Das Buch ist spannend, auch wieder lustig und noch erotischer als das vorherige. Es hat Spass gemacht zu lesen.
Ich hoffe die anderen 6 Brüder bokommen auch bald ihre Frauen - ich warte schon sehnsüchtig auf die deutschen Ausgaben der Bücher.

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Bewertung von horrorbiene am 17.05.2011 ***** gut
Der Kuss des Wolfes ist der zweite Teil der Saga um die acht Söhne des Schicksals. Die Saga begann mit Die Söhne der Insel. Im englischen Original sind bereits alle acht Teile erschienen, ob und wann die Serie auf deutsch weiter veröffentlicht wird, steht noch nicht fest.
Da Die Söhne der Insel mir wirklich gut gefallen hat, musste ich Teil zwei einfach lesen. Der erste Teil hatte viele neue Aspekte, die mir wirklich gefallen haben: Da wäre zum einen die Geschichte um die Zwillingspaare. Ich empfand es als wirklich interessant die einzelnen Charaktere zu entdecken und die Unterschiede zu erleben. Da ein Bruder stets in einem Buch im Fordergrund steht, ist das auch der ausschlaggebende Punkt, der mich reizt die weiteren Bücher auch zu lesen. Zudem ist das Magiesystem interessant und es existiert eine parallele Welt, die der jüngste Bruder beobachtet. Diese Welt ist natürlich die unsere und er beobachtet durch Zufall einen Anschlag auf eine junge Frau, die er kurz entschlossen einfach rettet. Voilá, Handlung von Buch eins entwickelt sich zum Selbstläufer. Doch die Tatsache, dass auch die Brüder Angst haben, das Unheil durch eine Liebesbeziehung zu einer Frau herbeizuführen, lässt eine wirklich schöne Annäherung der beiden entstehen. Außerdem hat Kelly einen wirklich interessanten Charakter und bringt die Welt der Brüder auf Nightfall ganz schön durcheinander. Dies zu lesen hat wirklich Spaß gemacht. Im Fordergrund steht die Prophezeiung, das Kennenlernen und Finden der beiden Liebenden mit entsprechenden Divergenzen, die sich aus der unterschiedlichen Herkunft ergeben und das Magiesystem. Darüber hinaus hat das Buch eindeutig erotische Züge. Das ist eines der Dinge, die ich an Büchern nicht so sehr schätze. Doch obwohl die Handlung, der Hintergrund und das Drumherum der gesamten Sage sehr platt wirkt, ist alles (im ersten Teil) doch hervorragend ausgearbeitet, liebevoll gestaltet und spannend geschrieben, so dass der erotische Teil nicht allzu sehr im Vordergrund steht und daher nicht stört. Hinzu kommt, dass die Annäherung der beiden sich wirklich putzig entwickelt.
Lange Rede kurzer Sinn: Teil zwei reicht leider nicht an die Qualität des ersten Buches heran. Das liegt zum einen daran, dass die beiden Hauptpersonen (Wolfer, der zweitälteste Bruder, genannt „der Wolf“ und Alys) sich bereits seit Kindesbeinen an kennen und als sie sich nun nach langer Zeit endlich wieder sehen viel zu schnell erkennen, dass sie füreinander geschaffen sind. Demnach steht auch schnell nicht mehr die Entwicklung der Liebe der beiden im Vordergrund sondern schlichtweg die reine Lust und das ist mir persönlich zu viel. Die gesamte Hintergrundgeschichte tritt leider viel zu sehr aus dem Fokus des Lesers. Demnach kam das Finale extrem plötzlich, war dafür jedoch spannend.
Das Buch wirkt für mich daher leider nur wie ein Lückenfüller zum nächsten Bruder. Dumm ist nur, dass der nächste Teil noch nicht erschienen ist und noch nicht bekannt ist, wann und ob er auf deutsch erscheint. Denn nach diesen zwei ersten Teilen sind bereits schon die Weichen für die nächsten beiden Brüder gelegt und die versprechen wieder spannender zu werden. Besonders Teil 3 da dieser die Gefilde der Insel Nightfall verlassen wird. Das ist sehr schade, denn auch wenn dieser Teil mit Sicherheit nicht zum Besten der Sage gehören wird, ist er dennoch unterhaltsam und ich möchte dringend wissen, wie es nun mit den anderen Brüdern weitergeht... Die englischen Originale sind für mich leider auch keine Option, da ich zwingend eine angeneheme Optik bei einem Buch brauche um Spaß beim Lesen zu haben, doch die Originalausgaben wirken durch das Cover so extrem billig, dass diese mir sicher nicht ins Haus kommen. Also bitte lieber Verlag, veröffentliche die weiteren Ausgaben dennoch!

Fazit: Der Kuss des Wolfes ist leider nur eine fade Fortsetzung Der Söhne der Insel und hat für meinen Geschmack den Schwerpunkt viel zu sehr auf die Erotik gelegt.

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Bewertung von anni aus dithmarschen am 23.02.2010 ***** ausgezeichnet
Der zweite Teil ist genau so gut wie der erste. Ich bin jedoch gespannt, wie die verbliebenen sechs Brüder ihre "Ehefrauen" bekommen, da die Söhne die Insel nicht verlassen können, es sei denn, dass diese über Besucher verschifft werden.

Das Buch beinhaltet Spannung, Erotik und Magie. Es wird viel Hintergrundwissen vermittelt, welches das erste Buch hinterließ und ist somit lesenswert. Die Bücher enden so, dass man unbedingt die nächsten Teile lesen möchte.

Warten wir somit wie es weiter geht.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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