Der Keller - Laymon, Richard

Richard Laymon 

Der Keller

3 Romane in einem Band. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Amerikan. v. Kristof Kurz
Broschiertes Buch
 
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Der Keller

Man nennt es das"Horrorhaus", denn vor Jahren hat es hier eine ungeklärte Mordserie gegeben. Inzwischen ist es eine Touristenattraktion, täglich besucht von zahllosen Neugierigen. Doch dann gibt es einen neuen Mord. Und noch einen. Und nach und nach stellt sich heraus, dass dies kein gewöhnlicher Killer ist - dass im Keller des Hauses eine Kreatur lebt, die alles andere als menschlich ist. Und sie fängt gerade erst an-


"Einmal mit dem Lesen begonnen, können Sie einfach nicht mehr aufhören!" The Guardian


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 1231 S.
  • Seitenzahl: 1232
  • Heyne Bücher Nr.43351
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 118mm x 52mm
  • Gewicht: 852g
  • ISBN-13: 9783453433519
  • ISBN-10: 3453433513
  • Best.Nr.: 23326969
"Unter den Größen des psychologischen Horrors verdient Laymon einen Ehrenplatz." Kirkus Reviews<br/><br/>"Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!" Stephen King<br/><br/>"Einmal mit dem Lesen begonnen, können Sie einfach nicht mehr aufhören!" The Guardian

"Einmal mit dem Lesen begonnen, können Sie einfach nicht mehr aufhören!"
Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. Er machte den BA in Englischer Literatur an der Willamette Universität in Oregon und einen MA an der Loyola Universtät in Los Angeles. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer, Bibliothekar und Gutachter für ein Anwaltsbüro. Sein Ruf in der Szene wuchs beständig, als er am Valentinstag, den 14. Februar 2001, völlig unerwartet an einem Herzanfall starb.

Leseprobe zu "Der Keller" von Richard Laymon

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Leseprobe zu "Der Keller" von Richard Laymon

Jenson griff nach dem Funkgerät. Sein Daumen verharrte auf dem Sprechknopf. Noch einmal warf er einen Blick auf das Fenster im ersten Stock des alten viktorianischen Gebäudes, konnte aber nur das Spiegelbild des Mondes auf der Glasscheibe erkennen. Er ließ das Funkgerät sinken.

Dann zuckte ein zweiter Lichtblitz durch das ansonsten völlig dunkle Haus.

Er hob das Funkgerät und zwang sich, den Sprechknopf zu drücken. "Jenson an Hauptquartier." "Hier Hauptquartier, was gibt's?" "Einbrecher im Horrorhaus."

"Dafür bist du zuständig, Dan. Was ist da los? Erbitte Antwort." "Ich wiederhole: Ein Einbrecher im Horrorhaus." "Himmel! Du gehst besser rein." "Schickt mir Verstärkung" "Sweeny ist außer Dienst."

"Dann ruf ihn an, um Himmels willen! Er isst jeden Abend im Welcome Inn. Ruf ihn an." "Geh da rein, Jenson."

"Ohne Verstärkung geh ich bestimmt nicht in dieses beschissene Haus. Hol mir Sweeny her, sonst kannst du die ganze Sache vergessen."

"Ich werde versuchen, ihn zu erreichen. Bleib, wo du bist, und behalte das Haus im Auge, wenn du dich schon nicht reintraust. Und hör auf, über Funk solche Ausdrücke zu benutzen, Freundchen."

"Alles klar."

Streifenpolizist Dan Jenson ließ das Funkgerät sinken und blickte zu dem Fenster im ersten Stock hinauf. Von dem Schein der Taschenlampe war nichts mehr zu sehen. Er ließ den Blick über die anderen Fenster und den Balkon über der Eingangstür wandern, der im tiefen Schatten lag.

Dort, im von ihm aus nächstgelegenen Fenster, vollführte der dünne, weiße Strahl einer Taschenlampe einen Schnörkel und erlosch wieder. Jenson spürte, wie es ihm kalt den Rücken hinunterlief, ganz so, als wäre eine Spinne in seinen Kragen gekrabbelt. Er kurbelte das Fenster hinauf und drückte mit dem Ellenbogen auf den Verriegelungsknopf der Tür. Die Spinne kroch weiter.

Im Haus versuchte der Junge verzweifelt, nicht loszuheulen, während ihn sein Vater am Arm festhielt und von einem finsteren Raum in den nächsten schleifte.

"Siehst du? Hier ist nichts. Oder siehst du irgendwas?"

"Nein", wimmerte der Junge.

"Keinen Geist, keinen Butzemann, keine Bestie?"

"Nein."

"Also gut."

"Können wir jetzt gehen?", fragte der Junge. "Nicht so schnell, junger Mann. Wir waren noch nicht auf dem Dachboden."

"Sie hat gesagt, er wäre abgesperrt." "Wir kommen schon irgendwie rein." "Bitte nicht."

"Glaubst du, dass die Bestie dort oben auf uns wartet? Oh bitte." Er öffnete eine Tür auf dem Korridor und ließ den Schein der Taschenlampe in den Raum fallen. Es war ein leerer Wandschrank. Grob zerrte er den Jungen durch den engen Korridor zu einer weiteren Tür.

"Dad. Lass uns nach Hause gehen."

"Hast du Angst, dass die Bestie dich erwischt?" Der Vater des Jungen lachte bitter. "Wir werden diese Bruchbude erst verlassen, wenn du zugibst, dass es kein Monster gibt. Ich werde nicht dulden, dass einer meiner Söhne als Feigling durchs Leben geht, der sich bei jeder kleinen Gelegenheit in die Hose macht und Angst vorm Dunkeln hat."

"Aber die Bestie gibt es wirklich", widersprach der Junge.

"Dann zeig sie mir."

"Die Führerin hat gesagt ..."

"Die Frau hat uns nur Quatsch erzählt. Das ist ihr Job. Du merkst nicht mal, wenn dir jemand direkt ins Gesicht lügt, junger Mann. Monster sind Quatsch. Geister und Kobolde und Hexen sind Quatsch. Genau wie diese Bestie." Er packte den Knauf, riss die Tür auf und ließ den Schein der Taschenlampe auf eine steile, enge, tunnelartige Treppe fallen, die nach oben zu einer weiteren geschlossenen Tür führte. "Los."

"Nein, Dad. Bitte nicht."

"Widersprich mir nicht."

Der Junge versuchte vergeblich, sich aus dem Griff seines Vaters zu befreien. Er fing an zu weinen.

"Hör auf zu flennen, du kleiner Schisser." "Ich will nach Hause."

Der Mann schüttelte den Jungen heftig. "Wir gehen jetzt diese Treppe hoch. Je eher wir da oben sind und nach deinem Monster suchen, desto schneller können wir wieder von hier verschwinden. Aber keine Minute früher, verstanden?"

"Ja", brachte der Junge mit Mühe heraus.

"Also gut. Dann los."

An der Seite seines Vaters ging der Junge die Treppe hinauf. Die Holzstufen ächzten und knarrten. Die Taschenlampe warf eine helle, kleine Lichtscheibe auf jede Stufe. Ihre Beine und die Wände waren in trübes Licht getaucht.

"Dad!"

"Ruhe."

Der Lichtstrahl fiel auf die Speichertür weit über ihnen.

Der Junge wollte schniefen, traute sich aber nicht, ein Geräusch

zu machen. Der warme Rotz lief seine Oberlippe herunter, bis er ihn ablecken konnte. Er schmeckte salzig.

"Na also", sagte sein Vater. "Wir sind fast ."

Von oben ertönte ein Geräusch, das wie das Schnüffeln eines Hundes klang.

Der Mann wich zurück, und seine Finger bohrten sich schmerzhaft in den Arm seines Sohnes. Der Junge machte einen Satz, als sich die Speichertür langsam öffnete.

Im Schein der Taschenlampe war nichts dahinter zu erkennen.

Dann durchbrach ein heiseres Lachen die Stille. Für den Jungen klang es wie das Gekicher eines sehr alten Mannes.

Aber was durch die Tür sprang, war kein alter Mann. Die Taschenlampe fiel zu Boden, und ihr Strahl beleuchtete eine haarlose Schnauze.

Dan Jenson hörte den Schrei und wusste, dass er nicht länger auf Sweeny warten konnte. Er nahm die Browning-Schrotflinte aus ihrer Halterung, riss die Wagentür auf und stürmte auf die Straße. Er rannte an der von einer Straßenlaterne beleuchteten Bude vorbei, in der die Eintrittskarten verkauft wurden. HORRORHAUS stand auf einem Holzschild in roten, tropfenden Buchstaben, die an Blut erinnern sollten.

Er drückte gegen das Drehkreuz, das jedoch nicht nachgab. Also sprang er darüber.

Weitere Schreie ertönten. Die Schmerzensschreie eines Kindes.

Jenson rannte die Treppe zur Veranda hinauf, wobei er immer zwei Stufen auf einmal nahm. Die Tür war verschlossen. Er ließ eine Patrone in die Kammer der Schrotflinte gleiten, zielte auf das Schloss und drückte ab. Die Waffe riss ein Loch in die Tür. Er trat sie ein und stürmte ins Foyer.

Von oben hörte er reißende Geräusche und atemloses, tierisches Grunzen.

Das Mondlicht reichte aus, um den Fuß der Treppe erkennen zu können. Er stieß sich am Geländer ab und rannte hinauf. Bald stand er in völliger Finsternis und musste sich am Geländer festhalten und vorsichtig weitertasten. Oben angekommen blieb er stehen und lauschte. Von links ertönten grunzende, knurrende Geräusche.

In der Dunkelheit war ein einzelner heller Fleck auf dem Boden zu erkennen. Er stammte von einer Taschenlampe.

Jenson brauchte diese Lampe. Aber sie lag zu weit weg, zu nahe an der unheimlichen Quelle dieses schnellen, lauten Keuchens.

Mit der Schrotflinte im Anschlag rannte er auf die Taschenlampe zu. Seine Schritte hallten im Korridor wider, und sein eigenes scharfes Keuchen übertönte die anderen Atemgeräusche. Dann trat er auf etwas Rundes, ähnlich einem Baseballschläger, nur weicher. Möglicherweise ein Arm. Dann stolperte er über einen harten Gegenstand, spürte, wie seine Zähne aufeinanderschlugen, als er in die Finsternis stürzte. Die Schrotflinte quetschte beim Aufprall seine Finger.

Kundenbewertungen zu "Der Keller" von "Richard Laymon"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.6 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(3)
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von blackbird aus Eilenburg am 04.06.2011 ***** gut
Richard Laymon hat einen sehr eigenen und recht guten Schreibstil..

Das Buch an sich habe ich verschlungen, wobei ich mir nach den ersten 200 Seiten gar nicht vorstellen konnte, dass die bis dato sehr vielen Toten noch zu toppen wären, denn es fehlten ja noch 1000 Seiten, die gefüllt werden wollten.

Die Story ist eigentlich schlicht- ein Gruselhaus, was als Touristenattraktion in einem kleinen Städtchen ein wenig Leben bringt. Dabei gibt es nach und nach immer mehr Tote- zuvor jedoch wird man in kurze Handlungstränge der verschiedenen Personengruppen hineingezogen. In dem Haus passieren viele schreckliche Dinge, die vor allem sexueller Natur sind.. So mein Eindruck! Das "Biest" lebt und lehrt den Leuten die Angst..

Fazit: das Buch ist spannend bis zur letzten Seite. Was mich aber ein wenig gestört hat- kaum hatte man Sympathie zu einer Person/Personengruppe aufgebaut und wollte wissen, wie es bei ihnen weiter verlaufen würde, wurden sie getötet. Es kamen immer mehr neue Handlungen dazu und man verlor manchmal ein wenig den Überblick. Auch hatte ich mir das "Biest" von seiner Machart her etwas gruseliger und erschreckender vorgestellt- am Ende ist es ein Wesen, was nur versucht sich auf abartige Weise zu vermehren, um seine Art zu erhalten und das unter Billigung der Hausherrin.

Viele Tote, viele Handlungen und Personen, viel Schmuddelkram und ein "Biest"..

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Bewertung von werwolf-freak aus Gelsenkirchen am 12.09.2010 ***** sehr gut
Ich muss auch sagen,dass es besseres von Richard Laymon gibt.Jedoch würde ich das Buch nicht als Schlecht oder Vorhersehbar bezeichnen.Es ist ein toller Stil in dem der Autor schreibt.Es ist wohl so,das die Legende der Bestie nach dem ersten Teil sichtbar wird,nicht aber ihr Ende vorauszuahnen ist.Für jeden Laymon Leser ist dieses Buch zu empfehlen.Mehr möchte ich dazu nicht schreiben,umso mehr Details man weiß,nimmt es einem die ganze Spannung. Ich möchte gerne an dieser Stelle Stephen King zitieren,auch wenn es manch einem Einfallslos vorkommen mag-er hat recht! "Es wäre ein Fehler Laymon nicht zu lesen"

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Bewertung von tomatenfisch aus am Waldesrand am 17.06.2010 ***** schlecht
Das Buch ist der absolute "Knaller". Was bleibt von dem Werk...Ein einziges Gähnen und Kopfschütteln. Trivialliteratur unterster Kategorie, jeder Groschenroman ist nicht viel schlechter. Die Story ist sehr vorhersehbar, ohne Spannung und verschandelt mit sexuellen Abartigkeiten und kranken Phantasien. In einem psychisch gesunden Zustand kann man so ein Machwerk nicht schreiben. Die "Bestie " ist nicht gruselig, schon gar nicht der totale Horror, es ist einfach nur belustigend. Das gesamte Buch für sich selbst würde ich allerdings schon als Horror bezeichnen.

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Bewertung von Paprika 35 am 24.10.2009 ***** ausgezeichnet
Es ist wie immer bei einem Laymon Buch es ist was ich bis jetzt von ihm gelesen habe immer der Hammer.Meine Freundin habe ich jetzt auch schon auf den Laymon Tripp gebracht
sie ist auch Begeistert.
Der Keller muß mann einfach gelesen haben,er hat zwar ein paar Pausen von der Spannung her bei einem Buch von 1300 Seiten aber recht wenig.

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Bewertung von Morpheus aus Köngen am 14.05.2009 ***** ausgezeichnet
Der Oberknaller!!! Habe schon einiges gelesen aber dieses Buch hat echt alles getoppt! Es ist eine wahre Kunst 1230 Seiten zu verfassen die von Anfang bis Ende spannend sind. Davon können sich so einige Autoren ein fettes Stück abschneiden! Ich bin echt tief beeindruckt. Das Buch ist echt heftig und jeder Horrorfan kommt voll auf seine Kosten. Echt super das die Geschichten so miteinander verknüpft sind. Natürlich wird das Geheimnis der Bestie recht früh gelüftet doch kommt trotzdem keine Langeweile auf da soviel passiert und die Geschichten jeder einzelnen Figur so interessant geschildert werden! Kann es einfach nur empfehlen! Aber Leute zieht euch warm an!

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Bewertung von Flurn aus Bremen am 10.02.2009 ***** weniger gut
Ich habe das Buch soeben durchgelesen und muss sagen, dass ich mir davon mehr erwartet habe...Richard Laymon schreibt zwar in einem guten Stil, allerdings gleichen sich alle drei Teile sehr stark, es passiert quasi immer dasselbe. Außerdem erfährt man bereits im ersten der drei Romane die Wahrheit über die Legende und fortlaufend habe ich mich beim Lesen sehr gelangweilt weil alles immer und immer wiederholt wurde.
Trotzdem muss ich sagen, hat mir der dritte und letzte Roman noch am besten gefallen, hier kommt zwar keine Spannung auf was das gelöste Geheimniss der Bestie angeht, jedoch entstehen unter den sonstigen Charaktere rätselhafte Dinge.
Der Schluss gefällt mir wiederum überhaupt nicht...als ich die letzte Seite gelesen hatte, dachte ich der Autor hat eine Meise.
Letztendlich bleibt noch zu erwähnen, dass das Buch jede paar Seiten in die Wollust verfällt. ich meine Romantik in Büchern, JA...aber das war mir zuviel des Guten.

Gruß, Julien

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 27.10.2008 ***** ausgezeichnet
Wow, "Der Keller" ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Richard Laymon schreibt einfach genial!
"Der Keller" ist in drei Teile aufgeteilt, die jeweils eigene Geschichten sind, aber mit der jeweils vorhergehenden zusammenhängen: Im Keller, Das Horrorhaus und Mitternachtstour.
Im ersten Teil kommen eine Mutter und ihre Tochter eher zufällig nach Malcasa Point, eine kleine Stadt ind er Nähe von San Francisco. Malcasa ist eigentlich ein kleines Kaff - doch es hat eine große Touristen-Attraktion: Das Horrorhaus. Die Legende besagt, das sich dort Nachts eine Bestie rumtreibt. Unter Tags ist das Horrorhaus für Besucher geöffnet. Mutter Donna und Tochter Sandy lernen im Hotel Judd und Larrie kennen, die eine seltsames Vorhaben nach Malcasa führt: sie wollen die Bestie zur Strecke bringen.
Der zweite Teil spielt einige Jahre später und wieder kommen ein paar Leute zufällig nach Malcasa: zwei junge Pärchen, die sich natürlich durch´s Horrorhaus nicht entgehen lassen und ein Autor, der sein nächstes Buch über Malcasa und die Bestie schreiben will. Da er für seine Recherche auch Innenaufnahmen des Horrorhauses möchte, heuert er die Jungs an, nachts in das Haus einzusteigen.
Der letzte Teil spielt wieder einige Jahre später. Malcasa und das Horrorhaus sind inzwischen im ganzen Land berühmt, es gibt Bücher und Kinofilme über die Bestie, die inzwischen keine Legende mehr ist. Es gibt Überlebende, die von der Bestie angegriffen wurden und Beweise für deren Existenz - und dafür, dass die Bestie getötet wurde. Das Horrorhaus macht nun professionelle Führungen unter der Woche und jeden Samstag gibt es Mitternachtsführungen. Diesen Sommer ist die Besitzerin des Hauses, eine alte Bekannte und Überlebende aus den ersten Teilen, verreist und deren Stieftochter kümmert sich mit einer Freundin um die Geschäfte. Bis es wieder einige seltsame Vorfälle gibt....

Einige Charaktere tauchen in allen drei Teilen auf und erzählen ihre Geschichte weiter. Um euch nicht die Spannung zu nehmen, gehe ich nicht weiter darauf ein, aber glaubt mir, es ist wirklich spannend! Gibt es die Bestie wirklich, oder ist sie einfach nur eine alte Legende, oder hat man sie erfunden, um die grausamen Taten von Menschen zu vertuschen?
Ein wirklich außergeöhnliches Buch, mit außergewöhnlichen Personen und einer außergewöhnlichen Handlung. Gruselig, hin und wieder unglaublich und unverständlich. Die Personen sind mal total rational, mal kann man deren Denkweise überhaupt nicht nachvollziehen. Doch dadurch bleibt es weiter spannend und es passiert eigentlich nichts, das man so vorausgesehen hätte....

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