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Bewertung von tomatenfisch aus greifswald am 31.12.2008 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen, gerade auch für Jugendliche sehr gut geeignet. Mich hat der Schluß sehr beeindruckt, mit solch einem Finale habe ich nun gar nicht gerechnet, große Klasse....

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Bewertung von miri am 13.05.2008 ***** sehr gut
Im Gegensatz zu anderen bücher mit diesem Thema, fand ich es gar nicht so schlimm, natürlich ist es trotzdem tragisch, aber, dass "Erich" (siehe uten) seine Kinder (eines ist schon 13) damit nicht alleine lassen will ist stark übertrieben...

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Bewertung von Wermuth Jacqueline aus Gera am 26.03.2008 ***** ausgezeichnet
Ich fand die Geschichte sehr rühend, der kleine Bruno schließt mit einem anderen Jungen eine Freundschaft. Was die beiden halt trennte war ein Zaun. Das Ende fand ich ziemlich traurig, lest es einfach Mal

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Bewertung von Erich Stern aus Hamburg am 02.07.2007 ***** ausgezeichnet
Der aufgeweckte neunjährige Bruno hat sich schon immer gefragt, was sein Vater eigentlich beruflich macht. Da haben es seine Freunde besser, obwohl Brunos Vater es seiner Familie an nichts fehlen lässt und ihnen ein fünfstöckiges Haus mit Dienstpersonal und einem Treppengeländer, auf dem es sich toll rutschen lässt, bieten kann. Er trägt eine schicke Uniform und empfängt in seinem Büro, das allein zu betreten Bruno strengstens verboten ist, wichtige Gäste, unter anderem einen Mann, vor dem alle Angst haben und den sie Furor nennen.
Dieser Furor hat eines Tages anscheinend beschlossen, dass Bruno und seine ganze Familie das geliebte Berlin zu verlassen haben und in ein immer noch großes, aber grässliches Haus ziehen müssen, wo es außer einem Garten und immer wieder uniformiertem Besuch für seinen Vater nichts gibt als einen hohen geraden Stacheldrahtzaun, der sich in beiden Richtungen ins Unendliche zu verlieren scheint. Während Bruno sich zu Tode langweilt, wimmelt es auf der anderen Seite des Zaunes von Leben, und komisch - alle Leute tragen gestreifte Pyjamas und Kappen. Hin und wieder sieht Bruno seinen Vater und die anderen Uniformträger auf der anderen Seite des Stacheldrahts - und was sie dort mit den Pyjamaträgern machen, das kann er beim besten Willen nicht in Einklang bringen mit dem, was sein Vater und seine Mutter ihm über den richtigen Umgang mit Menschen beibringen. Sein Vater erklärt ihm zwar einmal, dass das eigentlich keine richtigen Menschen sind, aber Bruno hat ja Augen im Kopf. Vor allem muss er mehr herausfinden und endlich wieder auf Abenteuersuche gehen - wer weiß, vielleicht findet er ja sogar in dieser Einöde einen neuen Freund. Und dieser Freund namens Schmuel bringt sein Weltbild in völlige Erschütterung und löst dramatische Ereignisse aus...
Boynes im Ausland hoch gelobtes Buch dekliniert eine Idee von genialer Einfachheit durch: erzähle die Geschichte des Holocaust aus der Perspektive eines Kindes, das nicht zu den Opfern zählt, sondern das der Zufall der Geburt auf die Seite der Täter geworfen hat, das aber kraft seiner Jugend keine Schuld trägt. Diese unverstellte Perspektive erlaubt Beobachtungen, Erkenntnisse und Sätze von erschütternder, lapidarer Einfachheit und Klarheit. Wer das Thema Holocaust und Mitschuld nicht der Abarbeitung durch irgendwelche Lehrpläne oder einer zweifelhaften "Aufklärung auf der Straße" überlassen will, sollte dieses Buch unbedingt zur Kenntnis nehmen. Ich werde versuchen, es meinen Kindern (13, 10 und 8) vorzulesen. Sie damit allein lassen sollte man nicht.

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