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Der große Meaulnes
Roman. Aus d. Französ. v. Christina Viragh. Nachw. v. Hanno Helbling
Übersetzer: Viragh, Christina
- Einband: Buchleinen
- Buch mit Leinen-Einband
Produktinformation
- Verlag: Manesse
- 1997
- 1997.
- Ausstattung/Bilder: 339 S.
- Seitenzahl: 342
- Manesse Bibliothek der Weltliteratur
- Deutsch
- Abmessung: 155mm x 90mm x 18mm
- Gewicht: 180g
- ISBN-13: 9783717518983
- ISBN-10: 3717518984
- Best.Nr.: 06841450
Produktbeschreibung zu "Der große Meaulnes"
Kurzbeschreibung
Der Roman erzählt von der Kameradschaft zwischen Augustin Meaulnes und Francois Seurel und einer romantischen Liebe zwischen Meaulnes und Yvonne de Galais. Augustin Meaulnes verändert Seurels Leben schlagartig. Bewegung wird hineingetragen: es beginnen die im Widerspiel von kindlicher Traumwelt und Alltagswirklichkeit stehenden Abenteuer der suchenden Seele nach dem Glück. AlainFournier (1886-1914), Halbpseudonym von HenriAlban Fournier, verbrachte seine Jugend als Sohn eines Lehrerehepaares in der mittelfranzösischen Provinz. Die Ausbildung an der Schiffahrtsschule in Brest brach er ab, um sich am Gymnasium Lakanal in Paris für die Aufnahmeprüfung der "Ecole Normale Superieure" vorzubereiten, die er aber nicht bestand. Zu jener Zeit, noch in der Schuluniform des Gymnasiasten, begegnete er einem jungen Mädchen, mit dem er kaum ein paar Worte gewechselt hatte und das er danach nur noch einmal sah. Aber diese für ihn unvergeßliche Frauenfigur ging als Yvonne in die Weltliteratur ein; sie steht im Zentrum von "Der große Meaulnes". Nach einem kürzeren Londonaufenthalt, wo er sich für Stevenson, Hardy und die Präraffaeliten begeisterte, arbeitete er als Literaturkritiker für die von seinem Schulfreund und Schwager Jacques Rivie're herausgegebene "Nouvelle Revue Francaise"; er schloß Bekanntschaft mit Gide, Charles Peguy und Paul Claudel. 1913 veröffentlichte er den vorliegenden Roman, ein weiterer blieb Fragment. Postum erschienen einige Gedichte und Erzählungen. AlainFournier starb bei Verdun. Er wurde am Abend des 22. September 1914 vermißt. Nach Berichten von Kameraden war er im Wald bei SaintRemy gefallen.
Beschreibung
François Seurel findet in dem 17-jährigen Augustin Meaulnes den lang ersehnten Freund. Doch bald verschwindet Augustin spurlos und kehrt erst nach Tagen zurück. Seine wundersamen Erlebnisse berichtet er François: Nach einer Irrfahrt mit einer Kutsche findet sich Augustin in einem geheimnisvollen Schloss wieder, wo eine Hochzeit gefeiert werden soll. Doch der junge Schlossherr Frantz de Galais wartet vergebens auf seine Braut Valentine. Bevor das Fest abgebrochen wird, lernt Augustin Yvonne, die Schwester des Bräutigams, kennen und verliebt sich in sie. Nach Hause zurückgekehrt, kann er sich nicht mehr an den Weg zum Schloss erinnern. Vergeblich suchen Augustin und François den mysteriösen Ort, den sie "das verlorene Land" nennen.
Eines Tages begegnen Augustin und François zufällig Frantz, der immer noch seine Braut sucht. Aber er kann Augustin sagen, wo sich Yvonne aufhält. Im Gegenzug muss er versprechen, Frantz bei der Suche nach Valentine zu helfen, wenn dieser es verlangt. Als er Yvonne findet, erkennt er, dass sein Traum Realität war. Obgleich des mythischen Zaubers der ersten Begegnung beraubt, heiratet Augustin Yvonne. In der Hochzeitsnacht muss er jedoch sein Versprechen, das er Frantz gegeben hatte, einlösen...
Alain-Fournier bereitete mit "Der große Meaulnes" den Weg für den modernen, psychologischen Roman. Der fließende Wechsel zwischen Wirklichkeit und Traum, Realität und Irrealität, Erdachtem und Erlebtem, entstanden aus der Sehnsucht nach Liebe, Glück und Geborgenheit, führt den Leser in eine Welt voller Symbole und Bilder, eine Welt des kindlichen Staunens.
Autorenporträt zu "Henri Alain-Fournier"
Alain Fournier (1886-1914), Halbpseudonym von Henri Alban Fournier,
verbrachte seine Jugend als Sohn eines Lehrerehepaares in der
mittelfranzösischen Provinz. Die Ausbildung an der
Schiffahrtsschule in Brest brach er ab, um sich am Gymnasium
Lakanal in Paris für die Aufnahmeprüfung der 'Ecole Normale
Superieure' vorzubereiten, die er aber nicht bestand. Nach
einem kürzeren Londonaufenthalt, wo er sich für Stevenson, Hardy
und die Präraffaeliten begeisterte, arbeitete er als
Literaturkritiker für die von seinem Schulfreund und Schwager
Jacques Riviere herausgegebene 'Nouvelle Revue Francaise';
er schlossBekanntschaft mit Gide, Charles Peguy und Paul
Claudel.
1913 veröffentlichte er den "Großen Meaulnes", ein
weiterer Roman blieb Fragment. Postum erschienen einige Gedichte
und Erzählungen. Alain Fournier starb bei Verdun. Er wurde am Abend
des 22. September 1914 vermißt. Nach Berichten von Kameraden war er
im Wald bei Saint Remy gefallen.
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