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Der Frauenmörder
Produktinformation
- Verlag: Books on Demand GmbH
- 2008
- Seitenzahl: 132
- Deutsch
- Abmessung: 191mm x 121mm x 18mm
- Gewicht: 148g
- ISBN-13: 9783837060942
- ISBN-10: 3837060942
- Best.Nr.: 24814243
Leseprobe zu "Der Frauenmörder"
Produktbeschreibung zu "Der Frauenmörder"
Kurzbeschreibung
Der Kriminalroman "Der Frauenmörder" von Hugo Bettauer versetzt den Leser zurück ins Berlin der wilden 20er Jahre. Ein Serienkiller scheint umzugehen in Berlin. Der Fall "Frauenmörder" beginnt mit dem geheimnisvollen Verschwinden einer Reihe von jungen Mädchen. Berlin ist in Aufruhr: Mehrere junge Frauen sind plötzlich spurlos verschwunden. Alle eben in der Großstadt Berlin angekommen, alle alleinstehend und, wie die jeweiligen Vermieter überseinstimmend aussagen, berichteten alle von der Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Mann, der sie bald zu heiraten beabsichtigte. Dann verschwinden die Mädchen spurlos, lassen ihre armselige Habe zurück und tauchen auch als Leichen nicht wieder auf. Ein erfolgloser Schriftsteller soll der Mörder sein. Kommissar Krause aber deckt nach und nach Widersprüche in dem Fall auf. Wird der Kommissar den wahren Mörder ermitteln können? Lassen Sie sich fesseln von einem spannenden Krimi, der im Berlin der frühen 20er Jahre spielt.
01.06.2002
Andreas Platthaus kann diesen drei CDs nicht viel abgewinnen. Zum
einen findet er, dass der Autor Hugo Bettauer besseres geschrieben
hat, zum Beispiel den Roman "Die Stadt ohne Juden". Die
hier von Ulrich Tukur gelesene Kriminalgeschichte nennt der
Rezensent eine "Kolportageerzählung", die für den Leser
allzu schnell durchsichtig und damit auch langweilig werde. Zum
anderen geht Platthaus der Lesestil Ulrich Tukurs auf die Nerven.
Ihn stören die Manierismen, die der Vorleser "etwas zu stark
pflegt". So findet der Rezensent, dass man die Zeit, die diese
Lesung kostet, mit der Lektüre eines anderen Buches von Bretthauer
besser anlegt.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Hugo Bettauer"
Informationen über den Autor: Hugo Bettauer, (* 18. August 1872 in Baden bei Wien; + 26. März 1925 in Wien), heute als Schriftsteller beinahe vergessen, war Anfang des 20. Jahrhunderts ein ebenso unbequemer wie idealistischer Schriftsteller und Journalist. Er übersiedelte 1899 nach New York und arbeitete als Korrespondent und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen. Nach seiner Rückkehr nach Österreich im Jahre 1910 war Hugo Bettauer Redakteur bei der "Neuen Freien Presse" und gründete 1924 die Zeitschrift "Er und Sie, eine Wochenschrift für "Lebenskultur und Erotik". Die Zeitschrift wurde schon bald als "sittengefährdend" beschlagnahmt. Neben seiner journalistischen Tätigkeit spezialisierte Bettauer sich auf Kriminalromane mit sozialem Engagement. Sein Roman "Die Stadt ohne Juden" (1922) wurde verfilmt und löste bei der Aufführung am 13. Oktober 1924 im Zentralkino in Wiener Neustadt stürmische Demonstrationen aus. Hans Moser, der einen antisemitischen Parlamentarier spielt, erhielt in diesem Film seine zweite Filmrolle. Ein halbes Jahr später wurde Bettauer in Wien von einem nationalsozialistischen Fanatiker ermordet. Im selben Jahr wurde sein Roman "Die freudlose Gasse" (1924) von G(eorg) W(ilhelm) Pabst mit Greta Garbo verfilmt. Hugo Bettauer gehörte nicht nur zu den umstrittensten, sondern auch erfolgreichsten Schriftstellern seiner Zeit.
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