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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 15.02.2013 |
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Niemand weiß, dass es ihn gibt Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen. Auch Marlene muss nicht arbeiten. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, sie hat zwei wohlgeratene ältere Kinder, ein Haus – kurz: alles, was man braucht. Nur das Gefühl gebraucht zu werden, das fehlt ihr oft. Nur zu gerne hilft sie ihrem alten Freund Andreas Jäger aus der Klemme. Kurz darauf erwacht Marlene in totaler Schwärze und erinnert sich nicht, wie sie in diese Finsternis geraten ist. Petra Hammesfahr schrieb mit 17 ihren ersten Roman. Mit ihrem Buch „Der stille Herr Genardy“ kam der große Erfolg. Seitdem schreibt sie einen Bestseller nach dem anderen, wie „Die Sünderin“, „Die Mutter“ und „Erinnerungen an einen Mörder“. Petra Hammesfahr lebt in der Nähe von Köln. Petra Hammesfahr „Der Frauenjäger“ Roman 432 Seiten gebunden mit SU, 19,95 Euro, ISBN 978-3-8052-5014-6 Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von klimt aus heidelberg am 03.02.2013 | |
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Meine Erwartungen waren wohl etwas zu hoch: ich überlege noch immer, was an diesem Buch spannend sein soll. Es ist unglaubwürdig, langatmig und an den Haaren herbeigezogen. Von Thriller keine Spur. Frau Hammesfahr hat schon wesentlich bessere Romane verfasst. Schade um die vertane Zeit und das Geld. |
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Bewertung von Mel.E aus L. am 18.11.2011 |
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*~* Der Frauenjäger! *~* Von Petra Hammesfahr ist es für mich der erste Thriller den ich gelesen habe, obwohl Thriller zu diesem Buch nicht passt, da ihm dafür einfach die nötige Spannung fehlt. Dennoch ist es ein recht Lesenswertes Buch, wenn man sich darauf einlassen kann und seine Erwartungen etwas herunterschraubt. Zugegebener Maßen fängt das Buch sehr spannend an, denn es beginnt mit den Gedanken des Mörders und wir werden direkt mit der Nase auf sein Motiv gestoßen, warum er Frauen entführt und sterben lässt. Seine Mutter leiß sich von seinem Vater aushalten, lag nur auf der faulen Haut oder mit irgendeinem Kerl im Bett, der eben nicht sein Vater war. Sein Frauenbild ist völlig verfälscht und er ist auf der Suche nach eben solchen "Schlampen" wie seine Mutter es ihm vorgemacht hat. Marlene passt nicht ein bisschen in sein Beuteschema, warum er sie dennoch ausgewählt hat, erfahren wir dann aber doch zum Ende hin, denn das Buch endet mit den Gedanken des Mörders. Er kommt also gleich am Anfang zu Wort und dann auch noch einmal am Ende, dazwischen ist nichts. Ich gestehe, dass ich mir bis zum Schluss unsicher war, welche kranke Seele hinter den Morden und Entführungen steckte. Im Prinzip bewegt sich das Buch in Zeitsprüngen - Gegenwart und Vergangenheit, will heißen, wir leiden mit Marlene in ihrer dunklen Gruft und wir begleiten Marlene und ihre Familie und Freunde vor der Entführung. Die Gefangenschaft in der sich Marlene befindet verlangt alles von ihr ab, damit sie nicht verzweifelt, sondern sich ihrer scheinbar aussichtslosen Lage stellen kann. Die Vorgeschichte vor der Entführung ist seicht und sehr langatmig, bis es dann zum großen Showdown kommt. Das einzige was wirklich fesselt und spannend ist, sind die Einblicke in die Gefangenschaft und das erklärt dann auch das Cover. Auf den ersten Blick war es für mich Hände, die jemand hinter sich her schleift, wie ein Jäger ein totes Tier. Es ist aber ganz anders, es sind Hände, die sich in der Dunkelheit orientieren wollen. Unter dem Titel "Frauenjäger" wird sich sicher der eine oder andere eine echte Jagt vorstellen, so war es aber nicht, denn der Täter lässt sich erst spät in seine Karten gucken und macht auch nicht so Jagt auf die Frauen wie ich es erwartet hätte. Ich bin nicht enttäuscht von dem Buch falls es so herausklingt, denn wenn es in der Sparte Krimi eingeordnet worden wäre, dann wäre ich wirklich zufrieden gewesen. So habe ich gelesen, gelesen und gelesen und immer darauf gewartet, dass jetzt endlich mal etwas wirklich schockierendes passiert, aber da musste ich 432 Seiten lesen um zu erkennen, da kommt nichts. Die Personen sind wirklich super und detailliert beschrieben, denn es handelt sich um einen Freundeskreis bestehend aus 4 Frauen, Marlene eingeschlossen und 4 Männern, die sich eines Abends kennengelernt haben und untereinander geheiratet haben, Familie gegründet und so weiter. Die Ausschmückungen brauchte das Buch vielleicht um es zu einem Ganzen zu formen, aber so zwischenzeitlich war es einfach zu viel des Guten. Was es mit "Monas Tagebuch" auf sich hat und warum Thomas, der Sohn von Ulla in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde, müsst ihr schon selbst nachlesen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Besseres gewohnt Die LP hatte mich voll überzeugt, mich gleich mitgerissen und auch beim erneuten Lesen der ersten Seiten war mein Eindruck durchaus positiv. Nur leider konnte Frau Hammesfahr diesmal nicht auf voller Linie überzeugen. Das Buch verläuft in zwei Erzählsträngen, von den Erlebnissen von Nr. 9 (Marlene) und der Zeit vor ihrem Verschwinden und die Zeit mit ihrer Familie und Freunden. Diese Seiten fand ich stellenweise gähnend langweilig und ich hab mich gefragt wo der Biss und die leise Hinterfragung die ich sonst von Frau Hammesfahr kenne diesmal abgeblieben sind. Die Strecken mit den Erlebnissen von Marlene in der Höhle waren durchwegs spannend zu lesen - aber zu wenig. Ich hätte das Buch lieber "umgedreht": mehr von Nr. 9s Erlebnissen gelesen und stattdessen die FAmilie nur am Rande erwähnt. Durch relativ viele Unwichtigkeiten verliert das Buch an Biss und flacht leider sehr ab. Schade, von Frau Hammesfahr bin ich besseres gewöhnt! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von .Anika. am 07.05.2011 | |
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Ich liebe Petra Hammesfahr und dementsprechend hab ich mich auf das Buch gefreut. Das Buch beginnt (und endet) mit den Gedanken des Mörders. Dann wechseln sich "live" Erzählungen von Marlene, welcher in einer Höhle aufwacht und nicht weiß wo sie ist und warum, und Rückblenden ab. Meiner Meinung nach ist das Buch sehr flüssig geschrieben und die Spannung bleibt auf einem angenehmen Level. Manches Mal musste ich verstohlen vorblättern weil ich es sonst nicht ausgehalten hab :) Inhaltlich störten mich die ganzen verschiedenen Personen und Namen. Und auch das Ende war nicht wirklich wie ich es von Petra Hammesfahr kenne und somit für mich enttäuschend. Dennoch hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich kann es empfehlen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Lanara am 13.04.2011 | |
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Zum Inhalt: Er hasst Frauen – Schuld ist seine Mutter, die sich lieber mit fremden Männern vergnügte, anstatt zu arbeiten oder sich um Mann und Kind zu kümmern. Sein Plan: Frauen, die sich aushalten lassen, zu bestrafen und auszurotten. Bisher hat er 8 Männer von solchen Frauen befreit, Nummer 9 hat er im Visier. Marlene ist glücklich verheiratet, hat zwei beinahe erwachsene Kinder – allerdings fehlt ihr eine Aufgabe, die sie ausfüllt. Vor allem, seit ihre Kinder selbständig eigene Wege gehen, hat sie nur noch den Haushalt. Ihre Freundinnen aus Kinder- und Jugendtagen dagegen haben es nicht so leicht: Karola wurde von ihrem Mann ständig betrogen, bis er von einem auf den anderen Tag verschwand. Annette verdient ihren Lebensunterhalt mit einem Buchladen und ist mit einem übergewichtigen, völlig taktlosen Mann gestraft. Ullas Mann hat nach zwei Geschäftspleiten damit zu tun, die Schulden abzuzahlen, während sie die Familie ernährt. Eines Tages erwacht sie in völliger Schwärze. Sie kann sich nicht erinnern, was ihr passiert ist und wo sie sich befindet. In einer Endlosschleife hört sie „ihr“ Lied, dass sie einmal im Radio gewünscht hat und Wasserrauschen. Zuerst denkt sie an einen schlechten Scherz, aber dann begreift sie, dass sie in einer Höhle gefangen ist. Verzweifelt beginnt sie, um ihr Leben zu kämpfen. Zum Buch: Das Buch beginnt aus der Sicht des Frauenjägers, im Verlauf des Romans wechseln die Erzählstränge von der Vergangenheit (Rückblick auf Marlenes Leben und die letzte Woche vor ihrer Gefangenschaft) in die Gegenwart (die Zeit während ihrer Gefangenschaft). Durch die Szenenwechsel baut sich die Spannung stetig auf. Blutrünstige Gewalttaten findet man nicht, die Spannung ist subtiler. Die Protagonisten sind lebendig beschrieben, durch die Rückblicke lernt man sie besser kennen - und umso mehr fiebert man im Geschehen mit. Fazit: Ein spannendes Buch, das sich flüssig lesen ließ. Das Ende, auf das man hingefiebert hat, kam für mich allerdings zu abrupt. Wogegen manche Szenen schon wieder übertrieben ausgeschmückt waren. Ein weiterer Nachteil: zu viele „wichtige“ Charaktere, die immer wieder erwähnt werden, aber eigentlich mit der Geschichte an sich nicht SO viel zu tun haben. Ansonsten kann ich das Buch weiter empfehlen (was ich eh schon getan habe) und würde jederzeit wieder etwas von Petra Hammesfahr lesen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 27.03.2011 |
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Die 42jährige Marlene Weißkirchen hat im Vergleich zu ihren drei Freundinnen bei der Männerwahl den Haupttreffer gelandet. Ihr Mann Werner ist attraktiv, gut situiert und liebt sie über alles. Sie muss sich nur um den Haushalt und die Erziehung der Kinder kümmern. Dies allein genügt ihr jedoch nicht länger, sie vermisst das Gefühl gebraucht zu werden. Im Buchladen ihrer Freundin Annette lernt sie bei einer Lesung die Autorin Heidrun Merz kennen, die vom spurlosen Verschwinden ihrer Schwester in einem Tatsachenbuch berichtet. Kurz darauf verunglückt sie tödlich. Einziger Zeuge ist Marlenes Mann. Tage später findet sich Marlene in völliger Dunkelheit in einer Art Höhle wieder. Und das Grauen nimmt erst seinen Anfang … Der neueste Roman der deutschen Autorin Petra Hammesfahr nimmt seinen Anfang mit einem Prolog, der in die Psyche eines Serienmörders blickt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Männer von ihren nutzlosen und untreuen Frauen zu befreien. Marlene ist bereits Opfer Nummer 9. Abwechselnd erhält der Leser Einblick in das Leben von Marlene, ihrer drei Freundinnen sowie der dazugehörigen Männer, vor allem in den letzten zwei Wochen vor der Entführung, und in die aktuelle Situation von Marlene, die sich betäubt in einer dunklen Höhle wieder findet. Die Beschreibungen in der Höhle sind durchweg spannend zu lesen und nehmen an Dramatik zu, wobei man einige Male über Marlenes Schlussfolgerungen den Kopf schütteln und sie dennoch für ihren Einfallsreichtum bewundern möchte. Dahingegen fallen die Erläuterungen zu den einzelnen Lebensabschnitten der anderen Akteure vor allem zu Anfang eindeutig zu ausführlich aus. Hier geht die Autorin zu sehr ins Detail, was oftmals den Lesefluss empfindlich stört und auch die Handlung nicht voranbringt. Auch fällt es schwer, durch die Vielzahl der Personen, nicht den Überblick zu verlieren. Die Auswahl an möglichen Verdächtigen ist nicht sehr groß, was leicht auf den Täter schließen lässt. Dennoch steigert sich die Spannung zum Ende hin enorm, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Ohne zu viel zu verraten, möchte ich dennoch noch mein absolutes Unverständnis gegenüber der Handlungsweise der Figuren zum Ende des Buches hin, ausdrücken. Es bleiben Fragen offen (Herbert König) und auch die Handlungen des Täters sind nicht immer nachvollziehbar. Alles in allem ist das Buch jedoch ein solider Thriller, der besonders zum Ende hin den Leser zu fesseln weiß. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 19.03.2011 |
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Inhalt: Marlene und ihre drei Freundinnen haben ein Kleeblatt von jungen Männern geheiratet. Nach 25 Jahren scheint nur noch Marlene das große Los gezogen zzu haben: Werner trägt sie immer noch auf Händen, ihre zwei Kinder sind gesund und intelligent, Werner sieht noch gut aus, ist selbstständig und verdient gutes Geld. Ihre Freundinnen hatten weniger Glück: Karolas Mann Andreas verließ sie und ihre zwei kleinen Töchter, um auf Abenteuerreisen zu gehen. Annette schuftet in einer kleinen Buchhandlung, Ullas Sohn macht nur Scherereien. Trotzdem vermisst Marlene etwas: das Gefühl gebraucht zu werden, und sie entwickelt Depressionen. Da organisiert Annette eine Lesung mit einer Autorin, deren Schwester von einem rätselhaften Mann entführt und umgebracht wurde. Marlene liest das Buch, und kann „Mona Tagebuch“ durchaus nachempfinden… Mein Fazit: Die Geschichte ist eine interessante Mischung aus Thrillerelementen und Psychoanalyse. Man liest in kurzen Abschnitten wechselhaft über Marlenes Leben in der letzten Woche vor ihrer Entführung und über die Begleitumstände, und über die Zeit während der Entführung und ihre Befreiungsversuche. Der Schreibstil ist sehr unmittelbar, Marlenes Gefühlsleben wird sehr intensiv vermittelt. Auch wenn ich dem Roman als sehr spannend und fesseln empfunden habe und in einem Zug gelesen habe, hat mich weder das Motiv noch die Auflösung des Falles überzeugt. Es bleiben zu viele offene Fragen, über Andreas und seine Kräuterhexe. Karolas Kehrtwendung ist ebenfalls kaum glaubwürdig, und wenn der Killer vorher wochenlang seine Opfer beobachtet hat, wie konnte er dann bei Marlene so einen Fehler machen (besonders nach den Pannen bei Nummer 5). Und zum Schluss spaziert Marlene einfach so aus dem Haus- keine verriegelten Türen, Schlösser oder sonstige Hindernisse. Und die Polizei führt noch nicht einmal ein ordentliches Protokoll? Lässt sie einfach gehen? Der Ehemann guckt sich in aller Seelenruhe die DVDs an? Jeder vernünftige Mensch hätte sofort die Polizei informiert, eventuell noch eine Sicherheitskopie gebrannt. Wenn man sich von wirklich großen Logiklücken nicht stören lässt, bleiben sehr interessante Charakterprofile und eine durchaus glaubhaft geschilderte Frauenfreundschaft samt Problemen, wortlosem Verstehen und gelegentlichem Zickenkrieg. Die Beziehung zu den Männern ist leider nicht so glaubwürdig gelungen, und gerade zu Anfang ist es aufgrund der Vielzahl der Charaktere schwer zu verstehen wer mit wem und warum. Als Roman oder Frauengeschichte interessant, als Thriller nicht ganz gelungen, aber immer noch ein solides Lesevergnügen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 12.03.2011 |
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Der Prolog schockt und baut eine sehr große Spannung auf, die im Verlauf des Buches leider nicht durchgängig erhalten bleibt. Man lernt den Täter kennen, dessen Mutter permanent fremd gegangen ist und den schwer arbeitenden Vater seiner Meinung nach damit ins Grab gebracht hat. Dies hat sein Frauenbild sehr geprägt, er bezeichnet solche Schlampen als Parasiten, die vernichtet gehören und sind es nicht einmal Wert sind,beim Namen genannt zu werden, deshalb gibt er ihnen Nummern. Die Geschichte beginnt dann mit Nummer Neun, dem Leser ist sofort klar, dass Marlene das nächste Opfer ist. Sie erwacht an einem Ort den sie nicht zuordnen kann und sie hat auch keine Ahnung wie so dort hingekommen ist. Doch irgendwie scheint sie überhaupt nicht in das sonstige Beuteschema zu passen. Neben ihrer aktuellen Lage lernt man ihr Leben, Freundeskreis und Umfeld kennen und fragt sich permanent wie ausgerechnet sie in solch eine Lage geraten ist. Als der Verdacht dann in eine bestimmte Richtung gelenkt wird beschäftigt einen nur noch die Frage, was sie erwartet und ob es einen Ausweg gibt. Also die Geschichte an sich ist eigentlich ganz gut, wie gesagt fesselt der Prolog einen sofort und setzt gleich schlimme Phantasien in einem frei. Es ist allerdings schade, dass es zeitweise doch etwas langatmig wird. Es wird sich sehr lang und intensiv mit so banalen Dingen wie Haushalt, Alltag etc. auseinandergesetzt. Zwar schafft es die Autorin jedes Mal bevor es langweilig wird, einen mit einem interessanten Hinweis oder Aspekt bei Laune zu halten aber dennoch hat man das Gefühl, dass es zum Teil sehr schleppend vorwärts geht. Gegen Ende wird es dann jedoch noch mal richtig spannend. Die Bewertung fällt mir dieses Mal sehr schwer. 3 Sterne sind zuwenig, 4 beinahe zuviel. Da es zeitweise jedoch psychologisch gut gemacht war und ich auch permanent gegrübelt habe gebe ich dann doch 4 Sterne. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Michi aus Gelsenkirchen am 11.03.2011 | |
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Ich fand dieses Buch von Petra Hammesfahr etwas enttäuschend. Es gibt zu viele Personen in dieser Geschichte, so das man sich oft fragt, wer jetzt noch mal zu wem gehört. Ein wenig verwirrend. Zu dem ist das Buch an manchen Stellen langatmig, und die Geschichte zieht sich zu sehr hin ioder ist zu fantasielos. Wie zum Beispiel die "Höhle". Man kann sich trotz Beschreibungen keine rechte Vorstellung davon machen. Alles in allem gefielen mir die anderen Bücher besser. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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