Der Fall Jane Eyre - Fforde, Jasper

Jasper Fforde 

Der Fall Jane Eyre

Roman

Übers. v. Lorenz Stern
Broschiertes Buch
 
5 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
Vergriffen, keine Neuauflage
Nicht lieferbar
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Der Fall Jane Eyre

Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der Literatur so wichtig genommen wird, dass es eine Spezialpolizei gibt, um sie vor Fälschern zu schützen? Als Geheimagentin Thursday Next ihre neue Stelle in Swindon antritt, ahnt sie schon, daß ihr die größte Herausforderung ihrer Karriere bevorsteht: Niemand anderes als der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Bronte entführt, um Lösegeld zu erpressen. Eine Katastrophe für England, das mit dem seit 130 Jahren tobenden Krimkrieg schon genug Sorgen hat. Aber Thursday Next ist eine Superagentin: clever und unerschrocken. Und wenn sie wirklich mal in die Klemme gerät, kommt aus dem Nichts ihr von den Chronoguards desertierter, ziemlich anarchistischer Vater, um für ein paar Minuten die Zeit anzuhalten.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2007
  • Ungek, Ausg.
  • Ausstattung/Bilder: Ungek, Ausg. 2007. 375 S.
  • Seitenzahl: 375
  • dtv Taschenbücher Bd.21014
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 118mm x 20mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9783423210140
  • ISBN-10: 3423210141
  • Best.Nr.: 20937532
"Atemlos bleibt man nach der Lektüre zurück." (Elle)
Jasper Fforde wurde 1961 in Wales geboren. Bevor er sich hauptberuflich dem Schreiben widmen konnte, war er 19 Jahre in der Filmindustrie tätig und verfasste nebenbei Romane. Jasper Fforde lebt mit seiner Frau und seinen sechs Kindern in Wales.

Leseprobe zu "Der Fall Jane Eyre"

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Kundenbewertungen zu "Der Fall Jane Eyre" von "Jasper Fforde"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von tassieteufel am 01.02.2012 ***** ausgezeichnet
Am Anfang war ich wirklich skeptisch, was das Buch betraf. Ein fiktives England, das seit 130 Jahren mit Rußland um die Krim kämpft, Wales hat sich von England abgespalten und ist eine kommunistische Republik, Literatur Agenten, Zeppeline und geklonte Dodos, das alles erschien mir ein wenig seltsam, aber nachdem ich einmal mit lesen angefangen hatte, war ich unweigerlich gefangen. Auf dem Buchdeckel stand "Dieses Buch liest man nicht, man liebt es" und genauso war es!
Jasper Fforde ist es gelungen , eine bizarre, absurde, aber in sich glaubhafte Welt zu schaffen. Seine Heldin Thursday Next ist eine ziemlich sympathische Person, der man gern durch den verrückten Plot folgt. Auch die anderen Figuren des Buches sind äußerst gelungen. Onkel Mycroft, der nicht nur das Prosa Portal erfunden hat, sondern auch Pizza per Fax verschicken kann ist genauso gelungen wie der böse Erzschurke Acheron Hades, der in so einem Buch nicht fehlen darf und nat. der
undurchsichtige Jack Schitt, einfach Klasse.
Ich weiß jetzt endlich, wie das Buch "Jane Eyre" zu seinem Ende gekommen ist und wer wirklich Shakespeares Stücke geschrieben hat (grins)!

Fazit: eine gelungene Mischung aus Krimi-Fantasy-Zeitreisen-Mix, eine Art Harry Potter für Erwachsene, ein bizarrer, abgedrehter Plot mit witzigen Dialogen der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, allerdings sollte man sich etwas in der englischen Literatur-Geschichte auskennen, sonst bleibt wohl einiges unverständlich (Und ich will auch einen geklonten Beutelwolf (schnief)

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Bewertung von Woodstock am 01.01.2010 ***** ausgezeichnet
Schräg, schräger, Suchtgefahr!
Thursday Next wacht als Literaturagentin über das Wohl der englischen Literatur und wer glaubt, das wäre ein ruhiger Schreibtischjob, der hat noch nie etwas vom drittgrößten Bösewicht Archeron Hades gehört.
Während in einem parallelen England im Jahre 1985 die Uhren im wahrsten Sinne des Wortes anders ticken, Zeppeline die Luft und der Dauer-Krimkrieg die Nachrichten beherrscht, liefern sich die Anhänger verschiedener englischer Dichter unerbittliche Straßenschlachten. Und die zentrale Frage wer der Ghostwriter von Shakespeare war, erhitzt das Gemüt des Volkes.
In dieser Welt kommt es einer Katastrophe gleich, als der gewissen- und moralfreie Erzverbrecher Hades zuerst ein Originalmanuskript von Charles Dickens und dann sogar die arme Jane Eyre aus Brontes Roman entführt. (Zumal es den großen Extraktions-Experten von SpecOps bisher noch nicht mal gelungen war, mehr als einen Cheddar aus einem Käselexikon zu locken). Zum Glück ist Thursday Next als Krimkrieg-Veteranin unerschrocken und pfiffig, und sie nimmt den Kampf mit dem unbesiegbaren Hades auf.
Dass sie da ganz nebenbei ein paar erschütternde Erkenntnisse über Shakespeares Ghostwriter gewinnt, das Ende von "Jane Eyre" umschreibt und sich selbst in ihrer Zukunft und Vergangenheit nützliche Ratschläge gibt, ist eher ein Nebeneffekt ihrer Arbeit.

Trotz Dystopie (immerhin ist Wales eine kommunistische Volksrepublik ;o)) ist dies das witzigste und erfrischendste Science Fiction-Fantasy Gemisch das mir bisher untergekommen ist.
Entweder man kann mit diesem Buch und seinem Stil nichts anfangen und schüttelt verständnislos den Kopf oder man liebt es von der ersten Zeile an und ist fürderhin ein unverbrüchlicher Thursday-Next-Jünger. Ich gehöre eindeutig zu der letzteren Kategorie. Auf dem Klapptentext wird Jasper Fforde mit Douglas Adams verglichen. Aber dieser Vergleich, so schmeichelhaft er sein mag, sollte nicht sein. Der Stil von Fforde und seine Geschichte kann sher gut für sich selbst stehen. Geistreich, spannend, überbordend von Ideen und schrägen Einfällen ist das schlicht und ergreifend ein neuer Kult, mit vielen Lachern, Aha-Effekten und einer inbrünstigen Liebeserklärung an die englischen Literaten wie Shakespeare, Milton, Bronte oder Dickens.

Bücherwürmer, die nur noch Präpositionen ausspucken, nachdem sie sich über ein Wörterbuch hergemacht haben, ein Publikum das Aufführungen von Richard III feiert wie die Rocky Horror Picture Show und Dodos, die aus einem Do-it-your-self-Klon-Paket gezüchtet wurden, ein freimaurerartiger Geheimbund der sich auf das Fangen von Meteoriten spezialisiert hat...
Sie finden, das hört sich zu abgefahren an? Ist es auch.

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Bewertung von Nina [libromanie.de] am 25.02.2009 ***** ausgezeichnet
In einer Parallelwelt, in der England sich noch immer im Krimkrieg befindet und in der Literatur eine so wichtige Rolle spielt, dass es eine polizeiliche Spezialeinheit zu ihrem Schutz gibt, ist LiteraturAgentin Thursday Next auf Verbrecherjagd. Der weltweit gesuchte und als unverwundbar geltende Acheron Hades hat es mit Hilfe einer Erfindung von Thursday’s schrulligem Onkel Mycroft geschafft, die Grenze zwischen Wirklichkeit und Literatur zu überschreiten. Aus Freude an der Bosheit lässt er eine Figur aus dem Originalmanuskript von Charles Dickens’ ‘Martin Chuzzlewit’ entführen und töten; mit der Folge, dass sich nun, da das Original verändert wurde, sämtliche Ausgaben des Romans umschreiben. Doch das ist erst der Anfang. Als nächstes plant er, Jane Eyre zu entführen…

Netzhautschoner, ProsaPortale, Do-it-yourself-Klon-Kits - das sind nur einige der skurrilen Erfindungen, die uns in diesem Roman begegnen. Doch meine Befürchtungen, mich in Thursday’s Welt nicht zurechtfinden zu können, waren völlig unbegründet. Schon nach wenigen Seiten war ich mittendrin im Geschehen und hetzte mit Thursday von einer Verfolgungsjagd zur nächsten. Hat man sich erstmal einen Überblick über die vielen Personen, Abteilungen und literarischen Organisationen verschafft, steht einem außergewöhnlichen Lesevergnügen nichts mehr im Weg.

Thursday Next, Single, Mitte 30 und stolze Besitzerin eines Dodo der Version 1.2, war mir mit ihrer forschen, furchtlosen Art auf Anhieb sympathisch und auch die anderen Charaktere sind ansprechend dargestellt, teils liebens-, teils hassenswert.

Neben den vielen aberwitzigen Einfällen, dem flüssigen Erzählstil und den Charakteren ist es aber vor allem die unglaubliche Liebe zur Literatur in Thursday’s Welt, die mich begeistert hat. Es gibt sektenähnliche Vereine, welche die Menschheit davon überzeugen wollen, dass Shakespeare’s Werke nicht von ihm geschrieben wurden – ein Streitthema, das sich durch das gesamte Buch zieht. Kinder werden nach Schriftstellern benannt und durchnummeriert, Hotelzimmer sind nicht nur mit der Bibel, sondern auch mit Shakespeare’s gesammelten Werken ausgestattet.
Außerdem wimmelt es in dem Roman vor Anspielungen an englische Klassiker, die man natürlich nur versteht, wenn man die entsprechenden Werke gelesen hat. Für das Verständnis des Buches ist das zwar nicht erforderlich, ebenso wie man ‘Jane Eyre’ nicht zwingend gelesen haben muss. Viele Witze oder Parallelen gehen so aber eben leider an einem vorbei.

FAZIT: Ein intelligenter Fantasy-Krimi, der seinesgleichen sucht.

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Bewertung von Belladonna aus Karlsruhe am 24.01.2009 ***** ausgezeichnet
Eine tolle Story über die LitAg Thursday Next der Abteilung SO-27. Ihr Abenteuer beginnt als sie eines Tages in die Abteilung SO-5 befördert wird. Hier geht es nicht nur darum die Literatur vor Fälschern zu schützen. Hier werden diese Schurken verfolgt und auch meistens zunichte gemacht. Thursday trifft bei der Verfolgung von Acheron Hades (einem gut gelungen Bösewicht)auf ihre Vergangenheit. Bei der Verfolgung werden ihre Partner getötet und sie lässt sich in ihren Heimatort versezten. Dort begegenet sie ihrem ehemals Verlobten Landon.

Eine tolle Geschichte volle Verrücktheiten und tollen Ideen. Das war mein erster Jasper Fforde Roman und ich bin begeister. Eine super Mischung aus Fantasy uns Science Fiction!

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Bewertung von G. Vogel aus Grünenplan am 21.07.2007 ***** ausgezeichnet
Wer Bücher liebt, die "anders" sind, der liegt bei Jasper Fforde genau richtig.

Die Heldin des Buches ist die Literatur-Agentin Thurday Next, die die von einem Oberschurken entführte Jane Eyre aufzuspüren und zu ihrem geliebten Edward Rochester zurückzubringen versucht und dabei noch nebenbei die Geschichte von "Jane Eyre" ein neues glücklicheres Ende gibt.

In der (Parallel)Welt der Thursday Next dreht sich alles um Bücher - sogar die Kriminalität, dort leben Dodos als Haustiere, Romanfiguren besitzen ein Eigenleben und Thursdays Vater ist ein zeitreisender Ex-Agent.

Das ist völlig schräg, meinen Sie? Genau, aber durch den humorvollen und hintergründigen Schreibstil unheimlich unterhaltsam. Darüberhinaus kommt man nach der Lektüre wieder auf den Geschmack, die alten Klassiker aus dem Bücherregal zu kramen und die Geschichten neu zu lesen.

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