Hätten sie nicht alle unter einem Dach gewohnt, es wäre ganz anders
gekommen. George Harrison, der Pilzkenner, der nichts von Frauen
versteht, Margaret Harrison, die sich mit Männern nur zu gut
auskennt, Harwood Lathom, der schlecht malt und gut liebt, und der
Schriftsteller Jack Muntig, der alles kann, nur nicht schreiben.
Als einen von ihnen das letzte Gericht ereilt, sind sie plötzlich
alle vereint...
Dorothy Leigh Sayers, geboren am 13. Juni 1893 als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischem Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Auch ihre späteren Kriminalromane schrieb sie in der christlichen Grundanschauung von Schuld und Sühne. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierung, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen.
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